Posts by *Oliver*

    Vielleicht habe ich auch einen Denkfehler aber ...


    Sofern ermittelt werden soll, welchen Durchmesser das Pulley haben muss , damit es den Plattenteller auf richtige Drehzahlen bekommt, müsste man sicherlich wissen , mit welcher Drehzahl der Motor derzeit dreht und an welchen Durchmesser der Riemen am Plattenteller anliegt.

    Hallo Jürgen.


    Das die Siebelkos in Netzteilen mit am Klang der angeschlossenen Geräte beteiligt sind , ist mir auch schon lange bewusst .

    Daher nutze ich generell gerne die MLytic von Mundorf .

    Und ja, mittels kleinerer C‘s als Bypass , lässt sich auch noch einiges an Klangqualität aus den Geräten herauskitzeln .


    Nur ,

    hier wird ja nur ein Motor gespeist !

    Mit besserer Durchzugskraft , ist der Effekt nicht mehr zu erklären.

    Sowas hatte ich anfangs vermutet, weil das Netzteil doppelt so Stromstark ist , wie das originale von AS.

    Nochmal zurück zum Thema Netzteil...


    Ich hatte ja bereits geschrieben , daß sich bei mir ein anderes Netzteil für die Motorsteuerung des Plattenspielers positiv bemerkbar gemacht hat.

    Das entsprechende Netzteil ist weiter oben verlinkt.

    Soweit so gut...

    Nun bin ich mal einen Schritt weiter gegangen und habe ausprobiert , ob, bzw. welchen Einfluss die Siebelkos im Netzteil für die Motorsteuerung haben .

    Dazu habe ich dem Siebelko (im genannten Netzteil ist nur einer verbaut) via Laborkabel (mit Krokodilklemmen) verschiedene Elkos als Bypässe verpasst . So kann man recht zügig umklemmen und hören .
    Ich kann nun mit absoluter Gewissheit sagen , daß alleine diese Bypässe (mit Kapazität zwischen 2000pF und 100uF) letztendlich klar verifizierbaren Einfluss auf den Klang der Anlage haben.

    Das ist ein Phänomen, daß mir (insbesondere an genannter Stelle) mit Logik nicht erschließt .

    Dennoch ist es vorhanden .


    Beste Grüße,

    Oliver

    Diese Gummis haben einen enormen Einfluss auf den Klang des Tonabnehmers.

    Ortofon macht aus der eigenen Gummimischung ein großes Geheimnis. Wohl damit eigenes Know How nicht kopiert wird.

    Hey Jens.

    Aha ...

    das wusste ich noch nicht .


    Ich glaube aber , daß die privaten Ansprüche wesentlich individueller sind , als die der Toningenieure.

    Warum ?

    Nun, die produzieren die Musik ja selber , nutzen riesige Mischpulte und passen darüber alles so an , wie es ihnen klanglich gefällt.

    Da haben Kabel kaum , bis keinen Einfluss.


    Zuhause sieht es dann doch anders aus.

    Da wird oft via Kabel klanglich kompensiert , um sich einem individuellen klanglichen Optimum zu nähern.

    Bei verschiedensten Anlagen, Räumlichkeiten und Geschmäckern , ist da Vielfalt von Vorteil.

    Ich würde den Teflonmantel mit einem Messer entsprechen der abzuisolierenden Länge ringsherum einkerben (natürlich nicht bis auf die Litze , aber knapp davor 😉) .

    Wenn die Litze anschließend an der Einkerbung etwas eingeknickt wird , sollte der Teflonmantel durchgehen aufreißen und man kann das abgetrennte Stück abziehen .

    Mit einer Abisolierzange geht das tatsächlich nicht .

    Na ja ,

    das was der Toningenieur mit einer bestimmten Laune als Grundlage geschaffen hat, ist eine Sache .

    Die Wiedergabe dessen die andere.
    5% von etwas richtig Guten, können als sehr viel empfunden werden.


    So höre ich das zumindest.

    Daher sind ausgesuchte Kabel ein für mich nicht wegzudenkender Faktor meiner Anlage.


    Was Kabel kosten dürfen/sollen , muss jeder für sich entscheiden .

    Ich fertige Kabel gerne selber an .
    Dabei greife ich jedoch nicht auf Meterware zurück, sondern konfektioniere die Leiter von Grund auf selber zu einem Kabel.

    Das kostet zwar Zeit und etwas Know How, sorgt bei mir aber für eine gehörige Portion Zufriedenheit , die auch bei Vergleichen zu sehr hochpreisigen Kabeln anhält .

    Für mich der beste Weg .

    Viel Spaß damit 😉 !


    Da Anlagen meist sehr unterschiedlich (hinsichtlich Gerätschaften) zusammengestellt sind , in den unterschiedlichsten Räumlichkeiten stehen und dem Besitzer klanglich individuell gefallen müssen, kann es eigentlich nicht DAS KABEL geben .

    Der Einfluss von Kabel X wirkt sich in Anlage A anders aus , als in Anlage B, C,D....

    Was letztendlich gefällt und zum Geldbeutel passt , muss/sollte immer an der eigenen Anlage herausgefunden werden.

    Davon habe ich tatsächlich noch nie gehört.

    Tendenziell verhärten die Gummis eher. Doch auch das konnte ich selbst bei meinem alten (28 Jahre) Thorens mit Ortofon OM 10 nicht feststellen.

    Aber gut , es mag Ausnahmen geben .

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    LA IGLESIAS ATOMICA

    - Gran Muro De Coma


    Eine meiner geilsten Platten.

    Ich könnte mir alleine schon stundenlang das farbige Vinyl anschauen . 😄

    Die Musik ist mindestens ebenso genial ( wenn man sowas mag ) .

    Heavy Psych- Stoner Rock aus Puerto Rico 🇵🇷.
    Auch klanglich richtig gut !

    Die Platte ist was für die Augen und Ohren .

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    Ne. 44 von 110 Exemplaren

    Hallo Axel.


    Welche Matte auf welchem Plattenteller, bei diversen Tonabnehmern , auf verschiedenen Stellflächen stehenden, unterschiedlichen Plattenspielern, welche in den unterschiedlichsten HiFi Ketten spielen, am besten passt , lässt sich wohl kaum exakt voraussagen.

    Es gibt so viele Variablen, daß selbst auf einem bestimmten Plattenspieler nicht immer die selbe Matte punkten wird.
    Ausprobieren !


    Beste Grüße