Posts by Schism

    Bei aller Liebe zur Theorie, wird hier oft ein riesen Wind mittels akademischer Diskussionen gemacht, die im Endeffekt sowieso nur einen Promillewert der vorhandenen User betreffen (auch wenn sich gefühlt alle daran beteiligen).


    Wenn du einen soliden Boden sowie ein solides Board hast, dann kauf dir den Rega, stell ihn hin, hör Musik und mach dir keine Gedanken.

    Ich bin ziemlich sicher, dass du keinerlei Probleme mit dem Player in dieser Konstellation haben wirst.


    Grüße,

    Sebastian

    Grüßt euch,


    bezugnehmend auf meinen Beitrag #1.261 vom 26.03. möchte ich noch einmal ein kurzes Update geben.


    Der Player konnte kurzfristig eingeschickt werden und wurde ebenso fix, bereits am nächsten Tag, wieder in meine Richtung versendet.

    Da ich zwischendurch im Urlaub war und auch sonst nicht so viel Zeit zum Hören hatte, wollte ich mir ein wenig Zeit geben, um ein nachhaltiges Statement abgeben zu können.
    Bzgl. des Riemen habe ich kein einziges Mal mehr ein Problem damit gehabt, dass er heruntergerutscht ist.
    Und auch die neue, verlängerte Liftbank ist super und der Tonarm liegt vernünftig auf und rutscht nicht mehr hinunter.
    Gleichzeitig hat Gunter nochmal den TAS nachjustiert, der von meinem Händler etwas lieblos 'angeflanscht' wurde.

    Danke für den top Service - auch das Gerät macht mir so, wie es jetzt ist, unheimlich Spaß und hübsch aussehen tut er nach wie vor. Würde ich wieder kaufen :) :thumbup: .



    Sebastian

    Das Original von Ænima steht auch in meinem Regal. Sie ist klanglich nicht schlecht aber auch nichts besonderes.

    Fear Inoculum oder die Promo von Undertow sind dagegen superb.

    Das Lateralus-Album rauscht zwar etwas aufgrund der PictureDisc aber sobald die Musik loslegt, hört man davon nichts mehr - das Mastering selbst ist aber ebenfalls herausragend. Völlig unterbewertet leider, weil die Leute die PictureDisc-Thematik total aufbauschen.

    Auch die Erstpressung von Opiate ist (im Gegensatz zu den ReIssues) richtig, richtig geil.

    Gegen all diese Pressungen kommt die Ænima leider, obwohl die teuerste von allen, nicht an. Hier bestimmt die rarität den Preis und daher ist es nur etwas für die-hard-fans. Ich hatte für meine in NM/NM 500€ bezahlt und war damit wohl noch ganz gut dabei. Aber bei Tool bin ich eben betriebsblind ^^ .

    Das Problem ist:

    Eine LP hat seltenst gar keine Störgeräusche (wenn das überhaupt mal vorkommt). Je teurer die Platte, desto eher achtet der Konsument natürlich auch auf solche Sachen.

    Wenn man dann sowas schon zu so einem Preis anbietet, sollten die Platten aber wenigstens komplett plan sein und auch nicht an Problemen leiden wie, dass ganze Seiten krisseln.


    M.E. ist Fear Inoculum in seiner Art nur konsequent, wenn man sich anschaut, wie die Band sich von Opiate bis 10.000 Days musikalisch entwickelt hat. Ich stehe auf jedes Album für sich genommen total. Kann aber auch nachvollziehen, wenn man sagt "das ist nicht Tool-like".


    160,- € ist das Album auf jeden Fall nicht wert. Tolle Aufnahme, tolles Mastering aber bei den Schüsseln & Co ist das einfach zu viel.

    Dagegen hat selbst eine UHQR ein besseres P-L-Verhältnis.

    Da würde mir nur einfallen: "Händlername + Discogs" bei Google eingeben.


    Weis jemand wie ich einen großen Händler (Deutschland) bei Discogs ausfindig machen kann?

    Zwei, drei Wochen nach/von USA sind ja okay. Alles, was ich in den letzten zwei Jahren nach Australien geschickt oder von dort bekommen habe, hat immer um die drei Monate gedauert. Der letzte Fall ist noch gar nicht lang her. Da fängt man jedes Mal an sich ein wenig Sorgen zu machen (man schippert ja keine 20€-Scheiben um die halbe Welt).


    Aber ja, die Kaufkultur in Deutschland ist m.E. auch deutlich unentspannter als wenn man mit Leuten aus dem Ausland zu tun hat. Da bin ich ganz bei dir.

    Die Quads von Weise stehen auf all den Bildern doch auch sehr nah an den Seitenwänden (oder täuscht das?)? Und die (nicht vergleichbaren) Nuberts so in den Schrank zu quetschen, ist auch dezent suboptimal.

    Ich weiß nicht, ob man sich auf dieser Grundlage eine so wertvolle Meinung bilden kann, wenn man gleichzeitig sagt, dass das bei Richi so gar nicht geht? Aber ich kann mich ja auch täuschen..

    Wer Interesse hat:


    Gestern war das Tool-Konzert in Hamburg. Über das gesamte herrschte striktes Foto- & Filmverbot - wer dagegen verstieß wurde direkt rausgezogen und der Veranstaltung verwiesen. Dem Flair hat das sehr gut getan.
    Beim letzten Song war das Filmen dann erlaubt und da die Band für mich eine ganz besondere ist, habe ich auch die Chance genutzt, obwohl ich das ansonsten schon seit Jahren gar nicht mehr mache.

    Wir saßen direkt vor der Bühne in der dritten Reihe - also beste Plätze. Klang und Bild sind ganz gut geworden - das Konzert per sé war einmalig. Ich habe schon viel gesehen aber qualitativ war das herausragend. Alle spielten on-point. Der Klang war so sauber, wie ich es noch nie auf einem Konzert gehört habe. Speziell letzteres kommt natürlich auf einer Handy-Aufnahme nicht ganz so heraus.


    Youtube - von mir aufgenommen & hochgeladen.

    Ab min 02:00 sieht man auch keine Hände/Köpfe mehr.

    Das ist ein spannendes Statement! Meine alten Gebrauchten (wobei davon 95% plan sind - aber eine ist sehr wellig) würde ich nicht in den Bügler stecken aber bei neuen LPs hätte ich dort weniger Hemmungen.
    Ich muss mal schauen, ob es irgendein Laden in HH gibt, der das anbietet.


    ..und einen tollen Dreher hast du da, Harry!


    Grüße,
    Sebastian

    Ich poste heute Nachmittag mal ein Foto, wenn ich Daheim bin.

    'Benötigen' im eigentlichen Sinne tun meine LS auch keinen Sub.

    Aber zwischen 60-90Hz war an meinem Hörplatz einfach nichts zu hören, weil Auslöschung. Habe darum einen Sub links hinter den Hörplatz gestellt und die dadurch entstandene Überhöhung des Basses am Hörplatz durch einen DSP nach unten korrigiert (bzw korrigieren lassen).


    Fakt ist aber: stünden Kompaktlautsprecher auf Ständern am selben Platz der jetzigen großen LS hätte ich am Ende aber die selben Probleme gehabt. Und auch in großen Räumen kann einen sowas treffen (man ist nur u.U. etwas flexibler mit der Aufstellung, wenn der Raum entsprechend groß ist - aber eben auch nicht immer).

    Wenn du generell wenig Probleme in dem Bereich hast, wird es mit den neuen LS sicher auch funktionieren. Nur weil die 8000er bis 26Hz runter gehen, geben sie ja dennoch nur die Frequenzen wieder, die du auf deiner Platte hast :-).


    Ich zeige nachher mal Bilder, wie ich das gelöst habe.

    Wenn man die LS vernünftig stellt und einstellt, sind auch große LS in kleinen Räumen gut händelbar.

    Ich habe auch zwei Stand-LS, die bis 30Hz runter gehen, auf 13,5qm stehen - musste aber zusätzlich mit einem Subwoofer und einem DSP arbeiten, um das Bassloch am Sitzplatz auszumerzen und einen neutralen Klang hinzubekommen. Das Ergebnis ist aber sehr gut geworden am Ende.

    Die Probleme hätten mir aber auch mit kleineren Lautsprechern passieren können.

    Hallo Richi,


    ich selbst habe zwar nicht die 8000er, kenne aber zwei. Ganz in die Ecke quetschen würde ich sie nicht - aber das leichteste wird wohl sein: bestellen & Daheim testen. Das verkauft Nubert auch bewusst so - dann gibts keine bösen Überraschungen.


    Ich finde die aktiven Nuberts echt klasse - haben m.E. schon so manch deutlich teureren Aktiv-LS abgehängt. Da gibt's ne Menge für's Geld.


    Grüße,

    Sebastian

    Das mit den Maschinen ist meines Wissens nach aber überall so. GZ, Pallas, kleine Presswerke oder auch in Amerika. Alle haben alte Industrieware, die sie irgendwie und mit fehlendem Know-How versuchen am Leben zu erhalten.


    Der größte Faktor ist wohl einfach: Zeit ist Geld. Und dieses elendige 180gr-Vinyl machts in diesem Kontext nicht besser.

    Puh - also da kommen gerade ein paar Faktoren zusammen.


    Im Normalfall würde ich jede LP zurücksenden, die so aussieht - ausnahmslos. Ich bin, was Pressqualität angeht, ein ziemlicher Prinzipienreiter. Da ich aber ein absoluter die-hard-Tool-Fan bin und ich inzwischen von vier Menschen (mich eingeschlossen) weiß, deren Ausgaben alle ausnahmslos so aussahen, ist die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines Umtausches. Dann schon eher: Rückgabe - oder eben behalten.

    Da ich eine Box besitzen möchte und ich gerade nicht viel positives zur Pressqualität sehe, wird wohl eine zurückgehen und eine behalten.


    Nun kommt hinzu, dass ich - mal aus Neugier - dieses super-duper-Release mit dem Bootleg verglichen habe. Sowas ist ja eher mein Ding als alle Nase lang ein neuer Phono-Pre. Ich habe schon viele namenhafte Pressungen und Masterings gegeneinander hören und analysieren dürfen und die Unterschiede sind von nichtig bis riesig.

    Hier: ..naja. Klingt alles etwas feiner aufgelöst und neutraler (positiv). Aber man kann und darf sich ernsthaft überlegen, ob man das Bootleg nicht vorziehen möchte. Klanglich steht es nicht arg hinten an und - zumindest mein Exemplar - ist platt wie eine Flunder.


    ..das macht mir die Entscheidung nicht leichter.


    AC+ schau lieber nach, bevor die Händler sie nicht mehr einfach so zurücknehmen.



    Grüße,

    Sebastian


    ps: bevor es zu Verwirrungen kommt: die LPs klingen keinesfalls schlecht! Worauf ich nur hinaus wollte: das Bootleg macht seine Sache so gut, dass man bis auf eine schönere Verpackung, ein deutlich umständlicheres Handling (fünf LPs vs. zwei ) und ein paar Prozent mehr klang, nicht viel bekommt - bei dem Preisaufschlag, sollte das m.E. schon kommuniziert werden.

    Auch meine beiden Boxen: die Hörseite ist okay aber geht zur Mitte hin dennoch nach oben. Dreht man sie um, auch wenn sie so nicht gespielt wird: alle 10 LPs auf die selbe extreme weise extrem verzogen. Irre.

    Ja, man kann jetzt sagen: 5 LPs für 160€. Aber das ist nicht der Punkt. Man löhnt 160€ für ein Album - und das ist absolut indiskutabel.