Posts by Schism

    Hier sehe ich wirklich ein paar geile Platten von euch - Johnny Flynns "A Larum" ist ein echter Tipp und wird meines Wissens gar nicht mal so günstig gehandelt.
    Auch zu Cat Steven oder The Who würd' ich mich zu setzen.

    Bei mir gab's vorhin: A Perfect Circle - Thirtheenth Step

    -> "The Package": Ein guter Test, ob euer Bass dröhnt oder trocken daher kommt ~

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    Guten Morgen auch von mir - ich melde mich jetzt auch zurück. Gestern kamen die Vincents und ich war vor allem mit Auspacken, richtig Aufstellen, Probehören und Bewundern beschäftigt. Wollte mich nicht zwischen Tür&Angel zu Wort melden und erst einmal ein paar meiner Lieblingsplatten durchhören, die ich so sehr in&auswendig kenne, das ich Unterschiede schnell raushöre.
    Nichtsdestotrotz gewöhnt sich das Gehör sehr schnell an neuen Klang, dass ich dennoch, um sicher zu gehen, mehrmals zwischen dem Amp und dem Pre-Amp hin und her schaltete.


    Um auch Bezug auf DVCs Beitrag zu nehmen: ich habe wenig Ahnung vom Analogen. Bin auch insgesamt weit weg davon ein Hobbyist mit sehr weitreichenden Kenntnissen zu sein, was Hifi generell angeht.
    Aber ich stecke schon tief genug um Thema immerhin um das zu wissen - nichtsdestotrotz danke für den richtigen und wichtigen Tipp, David! Ich bin da nämlich vollkommen d'accord mit dir und weiß, was alleine das Verrücken eines LS um 20cm bewirken kann.

    Da meine Frau z.Z. studiert und wir für unseren Umzug nach Oberbayern sparen wollten, entschieden wir uns in eine kleine Wohnung zu ziehen. Ich habe vorher allein auf 74qm gewohnt - nun sind wir zu zweit auf 34qm. Dementsprechend sub-optimal ist unser Wohnzimmer in Bezug auf Raumakustik und meine Lautsprecher überdimensioniert. Ich kann hier weder groß rücken, noch Absorber/Diffusor hinhängen - das ist dann alles für die nächste Wohnung geplant. Ich wollte mich technisch aber auch nicht verkleinern, sondern die Zeit einfach aussitzen. Das, was an Optimierung geht, habe ich nun versucht in den letzten Wochen zu vollbringen - inkl. neuer und insgesamt weniger Möbel.

    - Die LS stehen etwas luftiger.

    - Neuer Amp

    - Neuer Phono-Pre

    - Hochwertige LS-, Toslink- und Chinchkabel von ViaBlue (eher der Optik wegen - ob es was gebracht hat, vermag ich nicht zu sagen, da ich dafür zu viel auf einem Mal verändert habe)

    - LS an Schieferplatten gekoppelt und diese mit einer Waschmaschinen-Unterlegmatte vom Altbau-Dielenboden entkoppelt

    - Neuer Plattenspieler + neuer TA

    - Neue Gummi-Kork-Mischmatte für den Dreher (statt der billigen Filzmatte, die Staub nur so anzieht)

    - Eine Platte mit verstellbaren Spikes für den Plattenspieler um diesen optimal ins Wasser zu bekommen (unser Boden ist krumm und schief).

    Meine drei größten Aha-Erlebnisse waren (Reihenfolge entspricht keiner Gewichtung) :

    a) Die Schieferplatten + die Matte

    b) Das neue 2M-Black-System

    c) Und Gestern der Phono-Pre.


    Ich denke sogar, die Vincents haben mich hier am meisten überzeugt - und um ehrlich zu sein, hatte ich mich eher darauf eingestellt, diese weiter zu verkaufen. Es ging mir nur darum, ggf einen Schwachpunkt (den Phono-Eingang vom Amp) auszumachen - und das ist mir tatsächlich gelungen.

    Die Bass ist viel trockener und stärker präsent. Vor Allem aber höre ich viel mehr Details (jedes Kratzen im Hals der Sängerin) und auch viel mehr Dynamik, was im direkten Vergleich zum Nubert-Phono-Eingang wirklich krass auffällt. Dort klingt dagegen alles sehr dumpf. Ich hab's Gestern (als nebenberuflicher Fotograf) vor meiner Frau mit dem Farbraum von Bildern verglichen. Der Nubert hat nur SRGB und der Vincent eine volle Adobe-Abdeckung ^^.
    Sie sah das genauso und so dürfen die Gerätschaften bleiben.

    Um den TA sowie den Tonarm ggf nochmal optimal nachzujustieren habe ich mich schon an lokale Hilfe aus diesem Forum gewandt. Ansonsten bin ich erst einmal zufrieden. Hoffe das bleibt so ^^
    Einzig was noch ansteht: mich über's Platten waschen informieren und schauen, wo ich das machen lassen kann..


    Anbei ein paar fixe Handy-Impressionen mit u.a. dem neuen Sideboard :-)

    [...]

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    Ich habe lange mit dem Verkäufer geredet. Mit der Rechnung als Beleg, war der TA auch noch recht jung (noch nicht mal ein Jahr) - wegen Umstieg auf MC. Das der Black noch nicht arg viel gelaufen und in gutem Zustand ist - auf diese Aussage musste ich einfach vertrauen und ja, er kam mir seriös vor. Da bin ich das Wagnis eingegangen. Der Kurs war auch in Ordnung und am Ende bin ich froh, das alles gut gegangen ist :):thumbup:

    Danke für all eure Tipps! Ich nehme mir alles zu herzen, schaue mir jedes empfohlene Produkt an.


    Bzgl. der Tonabnehmer:

    Da ich den 2M Black Heute erst bekommen und auch gebraucht erstanden habe, möchte ich mich auch erstmal rein hören und nicht direkt weiterverkaufen.
    Es kann gut möglich sein, dass das MC System in Zukunft auch bei mir auf den Plan treten wird und ich möchte auch nicht den Eindruck erwecken, dass ich nur um Beiträge ersuche, die meine Käufe bestätigen.
    Auf der anderen Seite wird aber natürlich auch allerhand empfohlen. Die Geschmäcker sind Subjektiv und sicher ist auch viel Gutes dabei - ich kann nun aber nicht jedes Mal wieder Dinge wegschicken, bevor ich sie überhaupt geöffnet habe, weil dann die nächste Person ein wieder anderes Produkt empfiehlt und ich mich am Ende nur im Kreis drehe. Aber wie gesagt: zur Kenntnis nehmen sowie merken (und ggf notieren) tue ich mir eure Ratschläge definitiv!

    Der Nubert amp gefällt mir bisher in seiner Gesamheit weitaus besser, als Rotel oder Pro-Ject.
    Der 2M Black klingt viel klarer und offener - mit gleichzeitig viel intensiverem Anteil an Bass. Total krass dieser TA! - Selbst bei meinem Lautsprecherwechsel hatte ich keine solche klangliche Offenbahrung!

    Nun schauen wir, was der Phono-Pre bringt und dann bin ich, um die Beziehung zu meiner Frau willens, hoffentlich erst einmal bedient ^^



    Die Vincents sind auch bereits auf dem Weg zu mir und sollen Morgen (voraussichtlich) eintreffen. Ich werde berichten, was meine Holzohren zu hören vermögen ..8)

    Vielen Dank bis hier hin an alle!

    Hallo Sebastian, Gruß aus HH an HH,


    für Gebrauchtpreise um 500 wird immer die Musical Fidelity MX VYNL empfohlen, weil sie sehr flexibel anpassbar ist (pf ab 50 pf) und gut klingt...


    noch ein Wort zum 2mBlack...fand ich auch mal gut, hab aber Systeme im MM Bereich gefunden, die ich besser und vor allem günstiger finde...z.b. ein AT OC9III oder ein Goldring 1042 oder Ucello Reference....

    Der MuFi gefällt mir! Aber da ich eh testen muss: das Angebot mit den Vincents fand ich nun so super und das Aussehen ebenfalls.. und da nichts dagegen zu sprechen scheint, bin ich jetzt mal darauf eingegangen und ich bin super gespannt, wie sich die Sache ausgeht :-)
    Ein ViaBlue-Chinchkabel habe ich ja auch noch hier liegen.


    Zum MC: Danke für deine Tipps - der AT OC9III scheint ja echt eine Wucht zu sein. Aber da ich den 2M Black jetzt erst bekomme, will ich nicht unbedingt weiter kaufen/verkaufen - ausser er gefällt mir nicht, dann ist ein Wechsel klar. Für den Anfang möchte ich beim Black bleiben aber für später behalte ich das im Hinterkopf!


    Hallo Dieter,

    deinen Namen habe ich mir bereits aus dem "Hilfreiche User-Thread" rausgeschrieben :-)
    Die Community hier in HH scheint recht aktiv zu sein - das finde ich toll und ich würde mich gerne anschließen!

    Wohnen tu ich in Alsterdorf, kurz hinter'm Winterhuder Marktplatz. Sich mit oder auch bei anderen Usern zu treffen (oder auch bei uns Daheim) finde ich ebenfalls spannend. Wenn sich die allgemeine Lage wieder etwas entspannt hat, wird das bestimmt bereichernd! Danke für den Hinweis.



    Viele Grüße,
    Sebastian

    [...]

    bei einem MM System ist die Anschlusskapazität der zu beachtende Wert. Der setzt sich zusammen aus den addierten Kapazitätswerten vom Tonarmkabel + Phonokabel + Vorverstärker, als pauschalen Wert für das Tonarmkabel + Phonokabel kann man ca. 150pF annehmen, für das 2M sollte die Kapazität der Vorstufe dann bei ca. 50 pF liegen.

    [...]

    Noch ein kleiner Tipp, der Weg für das Kabel vom Plattenspieler zur Vorstufe sollte bei MM Systemen so kurz wie möglich gehalten werden, also die Vorstufe in unmittelbarer Nähe zum Laufwerk platzieren.

    Hallo Martin,


    vielen Dank erstmal.
    Entschuldigt, ich bin da echt ein Laie.

    Also, wenn ich auf den Webseiten von Nubert und Pro-Ject die Beschreibungen bzw. auch die Bedienungsanleitungen durchlese, finde ich diese Werte zum Verstärker bzw. zum Phonokabel nicht, damit ich mir das ausrechnen kann.

    Das Phono RCA-C von Pro-Ject betreibe ich übrigens mit einer Länge von 123cm. Die brauche ich auch - 80cm wäre knapp zu kurz.


    Und zum Eingangswiderstand: der muss am Verstärker für den 2M Black 47KOhm betragen, richtig? Auch dazu finde ich nämlich keine Werte. Beim Pho-701 kann ich den Eingangswiderstand ja einstellen, wenn ich das richtig gelesen habe (darum würde der Pho-300 wegfallen).


    Ich bin mir nur nicht sicher ob der Nubert Verstärker für Analog generell so eine gute Idee ist. Anscheinend wandelt er alle eingehenden Analogsignale in Digitalsignale um und verarbeitet sie erst dann.

    Grüß dich Rüdiger,


    Ja, von solchen Bedenken las ich schon häufiger. Ich höre allerdings nur via Bluetooth und Vinyl Musik. Ausserdem wollte ich keinen großen Boliden aufstellen, sondern mag es eher dezent. Diese Sachen vereint der kleine Nubert bisher sehr gut - auch in den Augen und Ohren meiner Frau!


    Ich habe auch nicht so geschulte Ohren schätze ich, dass ich die arg feine Unterscheide raushöre. Bisher gefällt er mir auf jeden Fall deutlich besser, als mein alter RA-06SE von Rotel, dessen Phono ja auch gut sein soll.


    -> Alles in allem bin ich mit den Messwerten noch etwas überfordert und unsicher, wohin die Reise geht. Ich würde gern wissen, ob bei mir mit einem Phono-Pre klanglich noch mehr rauszuholen ist und es gern einfach ausprobieren.
    Was den Pho-701 angeht: den fand ich erst einmal einfach nur hübsch. Hätte eine Möglichkeit, den für rund 450,-€ zu bekommen (1 Jahr alt). Ich möchte aber auch nicht einfach drauf los kaufen, denn das neue Gerät sollte sich von den Werten her gut einfügen können.

    Auch ein anderes Gerät würde ich natürlich in Betracht ziehen. Ein schwarzes Finish und bis 500,-€ Neu/Gebraucht wären da meine Kriterien.
    Habt ihr da vielleicht eine Empfehlung? Irgendetwas, was sich da gut in meine Komponenten einfügen würde?

    Grüßt euch,


    Da mein erster Beitrag, eine kurze Vorgeschichte:

    Meine Frau und Ich nutzen die HomeOffice-Zeit um unser Wohnzimmer umzubauen und dabei habe ich mich seit langem mal wieder aufgerafft und damit begonnen Hifi-Foren zu wälzen und die Anlage umzustellen.
    In Punkto Verstärker bin ich von meinem Rotel, der mich über zehn Jahre begleitet hat, über eine Pro-Ject Vor-/Endstufen-Kombi, die gerade mal zwei Wochen hier stand, nun bei einem Nubert VV gelandet - meinen Dac konnte ich damit auch ablösen.

    Beim Thema Plattenspieler bin ich erst seit wenigen Jahren, davon die meiste Zeit sehr laienhaft. Vor zwei Jahren wollte ich dann etwas besseres und bin von einem geschenkten Thorens auf ein Pro-Ject Genie 1.3 samt 2M Red umgestiegen. Selbst dort: nur aufgestellt, nichts am Gewicht verändert und einfach nur "gehört". Kein Plan von nichts, aber cool war's!


    Seit geraumer Zeit packt mich aber doch die Neugier und der Spieltrieb. Der Drang zu optimieren, wie beim Rest meiner Stereo-Anlage, da ich bewusstes Musik hören vor allem mit Vinyl mache. Das Auflegen und Anfassen zelebriere und genieße.
    Nun bin ich im Zuge des "neu-gestalten", vielerorts wegen des guten Tonarmes als P-/L-Renner gelobt, auf einen RPM 5.1 samt 2M Blue umgestiegen. Als Kabel kaufte ich das RCA-C von Pro-Ject dazu.
    Eine Woche später habe ich den 2M Black geordert, der sich gerade auf dem Weg zu mir befindet - ebenso wie eine Auflage-Waage. Auch MM/MC oder SRA/VTA sind nicht mehr nur bloße Vokabeln, die mich völlig ahnungslos dastehen lassen und ich habe im Moment einfach den Trieb das beste herauszuholen - mit meinen finanziellen Möglichkeiten.

    Und nun? Ich freue mich auf das neue System. Und dann denk ich mir: eigentlich habe ich nun alles, was ich mir wünsche. Doch, wer kennt es nicht, da springt Papis kleiner Teufel umher und sagt: "Was ist, wenn mit einem Phono-Pre nun doch noch einiges rauszuholen ist?". Ich habe nun von vorn bis hinten gute Komponenten hier stehen und mir schwirrt einfach der Gedanke umher, dass der Phono-Eingang meines Amps ggf. ein schwaches Glied in meiner guten Kette darstellen könnte.


    Ich würde mich freuen, wenn es klanglich keinen großen Unterschied macht. Ich habe nicht den Drang einfach Geld ausgeben zu müssen. Auch finde ich es mit so wenig Geräten wie möglich optisch am schönsten. Und der Klang gefällt mir bisher auch - es geht eher um "könnte da noch mehr sein?".


    Ausgeguckt habe ich mir die Vincent Pho-701-Kombi. Beim großen Fluss schreibt Jemand, dass die Psvane 12AU7-T -Röhre, wenn man sie denn austauschen mag, obendrein nochmals Wunder bewirken soll.
    Auf das Thema gekommen bin ich, als ich von Eingangskapazitäten (beim 2M Black) von 33 und 47k Ohm las und der Amp zum System passen muss (was immer das bedeutet). Was mein Amp (nuConnect ampX) da für Werte hat, konnte ich leider nirgends heraus lesen.


    Lohnt sich hier also in irgendeiner Weise ein Phono-Pre? Kann man sowas überhaupt pauschal sagen? Einerseits liest man häufig, dass der Einfluss von Phono-Pres gar nicht so groß ist, wie oft behauptet wird. Und dann fallen in jedem zweiten Thread doch wieder Aussagen wie "Gerät X ist deutlich besser als Y". Aber worin besser, wenn der klangliche Zugewinn quasi kaum existent ist?


    Im Moment ist halt alles ganz aufregend für mich - bald den TA wechseln, nochmal alles ordentlichst einmessen und einstellen. Alles noch eher mit Halbwissen aber mit viel Engagement. Jedes Upgrade, bis auf die Pro-Ject Amps, waren bisher ein deutlicher, klanglicher Zugewinn.
    Vielleicht könnt ihr mir helfen, ob das hier so weiter geht oder ich nun einen Stop einlegen sollte.
    Entschuldigt meinen langen Text - ich versuche mich nur zu erklären.


    Schöne Grüße aus dem sonnigen Hamburg,

    Sebastian