Beiträge von tdfan7

    Danke für den Hinweis :) Aber ich habe eine Telefunken M15a mit internationaler Schichtlage.


    Eine Frage habe ich: Die Telefunken M15a und die Studer A807 sind beide mit CCIR, 510 bWb/m eingemessen. Wenn ich direkt kopiere, sollte der Pegel ja bei bei beiden identisch sein. Das habe ich mit den RTW kontrolliert, stimmt recht genau. Wenn ich aber jetzt für mit 19 cm/s für eine, sagen wir Revox B77 Kopien mache, die mit 320 bWb/m eingemessen ist - dann müsste ich mit ungefähr -6 db aufnehmen, damit es in der "B77-Welt" 0 db entsprciht?

    Nachdem ich für meine neue Telefunken M15a einen neuen Wagen gebaut habe ging es heute gleich weiter, ich mache meine ersten Masterband-Kopien :)


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    "Reverend Beatman", ein Schweizer Musiker welcher nach eigenen Angaben "Trash Blues" macht ist heute mit ein paar Bändern auf Besuch gekommen. Unter anderem mit dem Master seiner ersten LP von 1989.


    "Masks"


    Er hat ein kleines Plattenlabel, welches unter Corona etwas gelitten hat. Unsere Idee ist, eine limitierte Serie von Bandkopien zu machen, um seinem Label etwas zu helfen. Seine Musik gefällt nicht allen, aber er hat eine ziemliche Fangemeinde bis nach Japan, ich hoffe schon, dass wir ein wenig verkaufen können.



    Das Treffen heute war schon spannend - seit 20- 30 Jahren sind die Bänder mehr gelaufen, original mit Klebestellen und allem. Zur Vorsicht habe ich die Bänder zuerst auf der B67 laufen lassen, meine "Kleinste". Und tatsächlich war ein Tape extrem sticky, das habe ich schnell gemerkt.


    Aber zwei Mastertapes sind topp und tönen auch gut. Ich habe von ein paar Leuten Tipps bekommen, unter anderem von Rainer :) und Jürg Schopper (Label "Triston Masters") und einem älteren Tontechniker aus Bern.


    Als erstes mache ich jetzt vom Original mit den Klebestellen ein "Produktionsmaster", ab dem ziehe ich dann weitere Kopien. Ist mir zu heikel, auf dem Original zu viel herumzufahren.


    Von der Telefunken gehe ich direkt in meine Studer A807, welche einen neuen Rec Head hat und frisch eingemessen ist (CCIR). Band ist RTM 911.


    Bei der Telefunken gehe ich mit einem Splitter raus, an dem noch ein RTW hängt, damit ich die Pegel vergleichen kann. Wenn ich dann normale Kopien mache, würde ich über einen Splitter die A807 und die B67 benutzen. Das sollte keine Nachteile haben?


    Generell bin ich ja noch ein Anfänger, nette Tipps und Anregungen sind sehr willkommen!


    Steff

    Die letzten Tage war bei mir Basteln angesagt. Meine B67 hat ein neues Gehäuse bekommen, das alte war ein nicht überzeugender Eigenbau, der auch zu kleine Öffnungen für die Lüftung hatte. Eine originale Rückseite und Seitenteile wäre natürlich topp, aber da habe ich leider nichts gefunden. Aber auch so sieht sie noch hübsch aus, finde ich :) Innen ist sie teilrevidiert und frisch eingemessen.


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    Und für meine neue Telefunken M15a habe ich einen Rollwagen gebaut. Ich hatte Glück und fand auf ebay noch ein RTW Meter in einem Rack-Einbau, passt gut dazu:


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    Die Telefunken tönt fantastisch, sie wurde bei Schopper komplett revidiert. Mein einziges Problem: Um sie zu finanzieren, muss ich Sachen verkaufen. Die Revox A700 geht bestimmt - aber die B67 reut mich einfach..

    Ich habe meine „Truhe“ (Telefunken-Jargon) auch selbst gebaut, wenn du zu den Bildern noch Fragen hast, bitte, gern.


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    Guten Morgen Rainer


    jo, eine Frage habe ich: Wie heikel ist bei der Telefunken die Wärmeentwicklung? Ich baue wie du eine Truhe, sie wird unten offen sein, Seiten zu. Reicht das zum Abführen der Wärme oder sollte man noch irgendwo in den Seiten Lüftungsschlitze einbauen?

    ..ja, eine Studer A80 ist auch toll. Und in der Schweiz auch recht einfach zu reparieren. Aber die Telefunken finde ich von der Konstruktion und Haptik her einfach sehr spannend. Wie ein alter Volvo :) Und ich kenne den Verkäufer und den Techniker, welcher meine Telefunken revidiert hat.

    Nachtrag: Wie aus meiner Signatur ersichtlich ist, ist alles ein wenig anders gekommen als geplant: Ich habe eine komplett revidierte Telefunken M15a, internationale Schichtlage mit neuen Köpfen und allem angeboten bekommen - da diese für mich definitiv DIE coole Bandmaschine ist habe ich zugeschlagen:


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    Um das Ganze zu finanzieren verkaufe ich meine B77, A700 und - schweren Herzens meinen TD 125 (falls jemand Interesse hat: Alle in top Zustand). Die B67 habe ich von einem Freund, die behalte ich. Auch wenn drei Bandmaschinen platztechnisch schwierig sind....


    Ich will ja für ein kleines Label Bandkopien machen, da werde ich die Telefunken als Abspielgerät und die A807 als Recorder verwenden, habe ich mir gedacht. Ein RTW 1206 zum Aussteuern habe ich.


    Als nächstes baue ich der Telefunken einen Wagen. Hat da jemand Erfahrungen und Tipps?


    Ich wünsche einen guten Wochenstart


    Steff

    Ich warte sehnsüchtig auf meine Lieferung, habe ja das erste Mal direkt bei Sam Records bestellt und die 13 € Versand in Kauf genommen, da ich das Album hier in D nirgendwo gesehen habe. Bei 2000 Copies ist sie vielleicht schneller ausverkauft als das sie nach D in den normalen Handel kommt. Der Fred ist ja ein Ein-Mann-Macher, deshalb dauert es bestimmt länger mit der Lieferung, vor genau einer Woche hatte ich bestellt.


    :love: Regina

    Ein Freund von mir war in Paris im Laden von Fred, sieht sehr gemütlich aus:


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    Und Fred hat ihm bestätigt, dass die 2000 wohl schnell weg seien - und es so wie es aussieht auch keine weiteren Pressungen geben werde, da die Rechte zu teuer seien. Ich habe auch was von ihm via jpc bestellt, da warte ich schon ewig auf die Lieferung. Deshalb bestelle ich jetzt direkt bei ihm. Ich nehme auch an, dass er bei einer direkten Bestellung mehr verdient als via jpc.

    Da ich Kae Tempest und dieses Album für mich als die Nr. 1 in 2022 entdeckt habe und bisher nur über Tidal ihre Musik höre, kommt jetzt auch der Plattenkauf Dank Deiner Empfehlung :merci:


    VG Haiko

    wenn du kannst, nimm die Zoetrope issue bei Blood records. Ist im Moment ausverkauft, es sollten aber noch 250 Exemplare als letzter "batch" folgen. eine wirklich schöne Ausgabe.

    Coole Optik!

    Ich habe 2 „Bild“-Platten die machen leider ganz schön Nadelgeräusche….es rauscht ziemlich.

    Ich Habenichts schon immer gefragt, ob das normal ist.

    Wie ist es mit dieser?

    Ja, Picture discs knistern oft mehr als normale schwarze, das ist auch mein Eindruck. Diese hier hat das Problem nicht. Den "Animations-Effekt" bekommt man am schönsten mit einem Stroboskop, es gibt Apps für das Handy

    Eine spannende visuelle Idee für eine Pressung:


    Kae Tempest, "the line is a curve", conscious Hiphop aus England in der "Zoetrope" Ausgabe. Wie bei ganz frühem Bewegtbild erscheint eine kleine Animation auf der LP, wenn man Licht in der richtigen Frequenz draufgibt:


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    Als Analog-Film-Fan gefällt mir sowas natürlich :) - die Musik ist auch überzeugend

    Hi


    ich habe ein Tascam DAT, benutze es aber in der Realität wenig. Bei einem DAT ist die Bandführung recht aufwendig (Band umschlingt den Kopf teilweise) und deshalb anfällig auf Defekte und Standschäden. Bei meinem Tascam musste die ganze Mechanik zuerst von verharztem Schmiermittel gereinigt und neu geschmiert werden. Standschäden bei Nichtbenutzung sind deshalb recht häufig. Dort wo ich arbeite haben wir mehrere DAT's zum Kopien machen, die lassen wir alle paar Wochen laufen um das zu verhindern.


    Die Aufnahmequalität ist sicher sehr gut - aber digital, da kann man es doch meiner Meinung nach gleich als File speichern.


    Für mich wäre aber das wichtigste Argument das Medium: Es gibt einen spannenden Markt an Kaufkassetten und witzige Mixtapes von früher. Beim DAT gibt es sowas kaum. Was natürlich cool wäre, wenn man DAT - Aufnahmen von Live-Konzerten bekäme - Nach Konzertaufnahmen auf Tonband wurde ja eine Zeit lang auf DAT aufgezeichnet.

    Nimm doch erstmal beide. Symmetrische Anschlüsse sind nur für die Studiotechnik interessant. Für HiFi ist der Ausgang zu laut, der Eingang zu unempfindlich.
    Studer-Köpfe sind rar und werden schon fast in Gold aufgewogen. Aber sie sind härter und verschleißen langsamer. Kommt natürlich auch darauf an, wie oft die Maschine genutzt wurde.
    Die B67 hat weitgehend diskret aufgebaute Audiokanäle, wo die A700 schon mehr Chips drin hat. Die Bedienung und Ausstattung der beiden Maschinen wurde auf die jeweils angepeilten Zielgruppen gestaltet. So ist die B67 eine nüchterne Aufnahme-Wiedergabemaschine ohne Spielereien. Das Mischpult oder Phono hat man heute eher separat vorhanden. Hat man den Anspruch an höchste Aufnahme-Wiedergabequalität ist die B67 die Wahl.


    Kleines Update: Ich konnte nicht anders, als dem Rat von Captn Difool zu folgen :) Im Moment stehen beide bei mir, beides sind tolle Maschinen. So sieht die B67 aus:


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    Die B67 ist eine MKii, sie gehörte dem Schweizer Fernsehen. Wieso die eine Tonbandandmaschine brauchten? Aber es ist bekannt, dass die Techniker beim Schweizer Fernsehen sehr sorgfältig zu ihren Maschinen schauten. Die Köpfe sind ok, aber natürlich nicht neuwertig wie bei der A700. Beim Einschalten knackt es in den Lautsprechern, das könnte ein Entstörkondensator sein? Ansonsten läuft sie soweit gut.


    Die A700 sieht perfekt aus und wurde immer gewartet. Ich finde sie auch recht hübsch und elegant.



    Und jetzt die Frage: welche behalten?


    Nächste Woche bringe ich die beiden zu einem Techniker, damit er sie mal anschaut, bei der A700 ist was mit dem Kopfhörer-Verstärker nicht ok. Und bei der B67 kann ein Fachmann sicher abschätzen, was an Arbeiten allenfalls anstehen würden.


    Im Moment tendiere ich eher zur B67. Diese habe ich ebenfalls von einem Kollegen und kann sie ausgiebig testen, bevor ich sie kaufe.


    Aber ich bin immer noch am überlegen, ob ich nicht gleich eine zweite A807 (neuere Maschine, praktisch zwei gleiche zu haben) oder allenfalls eine Telefunken M15A (irgendwie ein Traum von mir, die ist so "no nonsense" gebaut) suchen soll.


    Aber jetzt erst mal ein wenig Musik hören mit den Maschinen :)


    Gruss & schönen Samstag


    Steff