Falls die Gummilager wirklich hinüber (hart) sein sollten und man keinen neuen, wirklich weichen Ersatz finden kann, dann einfach das alte Gummi aus den Flanschen herausschneiden, die Flansche mit Schleifpapier ordentlich säubern und dann ein neues weiches Gummimaterial einkleben.
Beiträge von Marcus67
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Ja Roman,
echtes Mono geht ja auch nur wirklich gut, wenn man in der Kette solange wie möglich nur einkanalig "fährt" und wenn's dann tatsächlich auf 2 Lautsprechern/Endstufen ausgegeben werden soll, erst im letzten Moment das Ganze auf R-L aufzuteilen.
Tja die Sache mit den wirklich echten Mono-Abnehmern ist ein wahrliches Verständnisdrama (wie so vieles im Hifi-Bereich). Ich wage mal zu behaupten, daß immer noch 90% einen gebrückten Stereo-Abtaster, welcher als Mono-TA verkauft wird, als echten Mono-Tonabnehmer ansehen ...
VLG
Marcus
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Bitte aber beim Mono-Schalter darauf achten, daß nicht einfach die beiden Kanäle direkt, galvanisch kurzgeschlossen werden, sondern erst nach zwei Längswiderständen gebrückt werden (Rl <= Re/10, Re ist der Eingangswiderstand der folgenden Stufe)
Das hat etwas mit Verhinderung von Höhendämpfung und Abbildungsbreite zu tun (also das Gegenteil vom Pan-Pot).
VG
Marcus
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Hier kommt noch eine exemplarische Beispielschaltung eines passiven Pres (die Monitorschleife kann man natürlich weglassen):
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Marcus
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Wie wäre denn ein Lautstärkeregler zu schalten ohne dass es sich klangverändernd auswirkt?
Wegen der Eingangsimpedanz meine ich.
Ich hab noch schöne 1Meglog Stereopotis hier.Viele Grüße
Roman
Also 1M ist schon etwas hoch, aber nicht wegen des Rauschens, sondern wegen geringer "Treibereigenschaften" wegen auch sehr hohem Ausgangswiderstand.
In modernen passiven Pres verwendet man gerne 10k, was mit modernen Quellen auch einwandfrei funktioniert.
Bei historischen Quellen mit hohem Ausgangswiderstand ist dies aber nicht praxisgerecht. Deshalb würde ich da eher ein gutes Stück höher gehen. Praxistipp; mindestens 10x den Ausgangswiderstand der Quelle.
VLG
Marcus
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…eben die Telewatts sind ja Vollverstärker.
Schau mal hier https://www.amazon.de/PROZOR-Bidirek…B099WMC1DJ&th=1
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Wow, das ist gut. Sogar schon mit LS-Poti.
Wenn man jetzt noch den Widerstand des Potis wüsste ... hmmm
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Was wirklich auch noch klanglich gut ginge, wäre z.B. eine Radford SC22. Die hat dann auch noch gleich Phono mit an Bord. Die bekommt man einzeln oftmals recht günstig

Natürlich braucht die noch ein externes Netzteil, was aber wirklich keinen großen Aufwand darstellt.
VLG
Marcus
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Da ich ja auch zum Teil so Uraltkrempel betreibe, habe ich mir diverse passive "Vorstufen" gebaut. Also nur Eingangswahlumschalter + Lautstärkeregler.
Als gute Baubasis bietet sich z.B. so etwas an:
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Und vielleicht noch einen Mono-Schalter dazu ...

VG
Marcus
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Kommt da eigentlich noch ein Ton durch?
Ne, deswegen funktioniert ja auch kein Übertrager.
Au weia ...
Nur zu Info: Dem MC mit seiner niedrigen Quellimpedanz von ein paar Ohm und der mikrigen Induktivität sind 28nF völlig schnurz ... das kann noch wesentlich mehr ab, bevor sich irgendein Buckel im Hörbereich bildet ...
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Wenn ich den Titel richtig interpretiere, kommt das Kabel auf die Sekundärseite des ÜT.
Ja klar, das Kabel kommt an die Sekundärseite. Aber, es macht trotzdem etwas auf der Primärseite. Nämlich genau das, was Frank schon angedeutet hat. Es spiegelt sich mit dem Quadrat des Übersetzungsverhältnisses auf die Primärseite.
Aber, hier kommt die eigentliche Frage. Inwiefern ist dies relevant für das MC ?
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Ich finde allein diese Wortwahl sowas von unsachlich und unmöglich, sowie einseitig in der Sichtweise, daß ich da nicht weiter darauf eingehe.
Wbe hat dazu schon das Passende gesagt: Das Ding ist durch.Diese ständige Jammerei über Wortwahl und/oder Beleidigungen (an anderen Stellen) nimmt bei Dir wahrlich schizophrene Züge an. Kaum gejammert und dann mit persönlichen Angriffen unter der Gürtellinie kontern. So wie letzten Mittwoch, gell.
Daß Du meine Sichtweise einseitig findest, ist mehr als logisch. Sie stellt sozusagen eine Antipode zu deiner dar.
Und daß Du darauf nicht weiter eingehen möchtest würde mich sehr freuen, falls Du es durchhältst.
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528,
Du vergisst eine essenzielle Sache, nämlich die Zwangsgebührenfinanzierung des öffentlichen Rundfunks.
Die privaten können m.Mn.n. machen was sie wollen. Da kann ich mich frei entscheiden nicht deren Kunde/Nutzer sein zu wollen. So geschehen bei mir mit Klassikradio zur Jahreswende.
Aber wie überall im Leben, gibt's regelmäßig Interessenkonflikte zwischen denen die zahlen müssen und denen die die Zahlungen einstecken, verwalten und ausgeben ...
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528,
ganz einfach, Kunde ist hier jeder, der für diesen ganzen Zirkus letztendlich bezahlen muß. Im Idealfall freiwillig, weil er es selbst so haben möchte.
Werbung in diesem Zusammenhang ist absolut ok, solange nicht gelogen wird, bis sich die Balken biegen und der Nutzer die Entscheidungsfreiheit zwischen den Systemen behält. Wenn diese Freiheit jedoch unterminiert wird, dann wird's kriminell.
Fest steht und die Zahlen belegen es, DAB(+) wollen die meisten nicht haben. Der Empfang ist nicht besser, der Klang ist mieser und es erfordert die Investition in ein neues Gerät. Wenn die Zahlen steigen, dann ausschließlich aus Zwang mittels üblen Manipulationen (UKW-Abschaltungen, Pflicht in Neuwagen usw. usf. )
Wie Du weißt, habe ich mir kürzlich ein DAB+ fähiges Autoradio kaufen müssen. Freiwillig hätte ich das nie und nimmer getan. Es geschah aus Zwang wegen UKW-Abschaltung des SRF. Nochmals vielen Dank an alle die hierbei mitgewirkt haben 🖕
Zwang ist nie gut und führt zu Ablehnung und Gegenmaßnahmen.
Das dumme ist nur, daß Ideologen, deren Fürsprecher und Wasserträger (Propagandisten, Lobbyisten usw.) diese Zusammenhänge nie sehen (wollen) und solange den Nutzern auf den sprichwörtlichen Senkel gehen, bis der Karren komplett in den Dreck gefahren und damit der Schaden maximal ist.
VGMarcus
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Eine traurige Sache ist das mit dem DAB(+) ... vor ganz langer Zeit am grünen Tisch aus der Taufe gehoben, dann elendiglich als DAB versagt, dann als DAB+ wiederbelebt, aber immer ohne wirkliche Akzeptanz der Kunden (so gut wie kein Mensch kauft(e) sich freiwillig einen DAB(+) Empfänger) ... eigentlich war damals dieses Pferd schon tot und sollte demnach nie mehr geritten werden, aber da gibt es ja dann die Propagandisten, welche permanent die Werbetrommel dafür rühren müssen und die Lobbyisten die ebenfalls eifrig am Ball bleiben müssen um die eigene Pfründe zu retten ... und wenn das alles nichts hilft und der Kunde den Bockmist schlichtweg nicht haben möchte, dann wird über unseriöse Regelungen und Verordnungen einfach schrittweise zwangsverordnet.
Gottseidank aber, läuft das heutzutage nicht immer alles so glatt ab, wie es sich manche Akteure wünschen mögen.
Sobald etwas zu offensichtlich gegen den Willen der Mehrheit durchgedrückt wird, bekommt es ein "Geschmäckle" wie der Schwabe sagen würde, und das DAB(+) Projekt und seine "Durchführung" hat ein "Riesengeschmäckle" ...
Wir werden sehen wie das weitergeht, ein Riesenerfolg wird das jedenfalls nie mehr werden, dafür stinkt der Fisch einfach zu gewaltig ... und wir wissen ja, der Fisch stinkt immer am meisten vom Kopf.
VG
Marcus
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Warum es unbedingt eine Röhre für den Sanftanlauf bedarf, erschließt sich mir nicht so unbedingt.
Der kolportierte Sanftanlauf ist ja auch nicht der eigentliche Grund für den Einsatz dieser Alibi-Gleichrichterröhre(n).
Diese findet man in einigen China-Verstärkern und soll m.Mn.n. dem unkundigen Kunden eine (Gleichrichter)Röhre im Netzteil vorgaukeln, weil diese ja sooooo viel besser sei ... bei gleichzeitiger Beibehaltung günstiger Netztrafos ohne Mittenanzapfung.
VG
Marcus
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