Posts by 44 1/4

    Kennern sind die Gegebenheiten bekannt und wer das nicht annehmen will, der läßt es eben...

    Diese Aussagen sind bekannt und gerne genommen, wenn's auf Faktenlage nicht mehr weiter geht ;)


    aber diesbezüglich haben wir hier noch nix gesehen.

    Ah, "wir"... Wer sind denn "wir"? Die Connaisseure? Verstehe schon! Und alle anderen sollten am besten gar nicht mitreden. Oder wie darf MAN das verstehen?


    Viel Freude dann - Euch!

    Hallo Tom,


    "Mit einem USB Mikrofon (optional) und der kostenlosen Software REW können Sie den Subwoofer im Hörraum messen und mithilfe der Filter genau korrigieren." Zitat von der Homepage des Sub-Herstellers.


    Das klingt so, als könne man die errechneten Korrekturdateien direkt ins DSP des Subs laden. Ist dem so? Das wäre ziemlich elegant.


    Gruß,

    Michel

    Unterstellen kann man "sowas" natürlich - man ist dann halt nicht so nah an der Realität ?(


    Das Gehör ist sicherlich kein geeichtes Meßinstrument, aber mit einer gewissen Hörerfahrung kann man auch mit größerem zeitlichen Abstand subtile klangliche Unterschiede erkennen und benennen. Ich denke, daß jeder erfahrene Hörer auch seine spezielle Musik dazu hat und manches kann man sicherlich auch mit Testsignalen gehörmäßig ermitteln.


    Auch ist es sicherlich so, daß man sich an den Klang eines Lautsprechers gewöhnt, oder eben auch nicht - aber auch das kann der erfahrene Hörer unterscheiden - ob es halt anders klingt als vorher mal, oder nun blos besser gefällt...

    Deine Aussagen relativieren alles gesagte - alles geht, aber auch nicht. Kann man machen, muss man aber nicht.


    Selbst das "erfahrene Gehör" kann ganz leicht in die Irre geführt werden. Dazu gibt es ganz einfache Versuche und Studien. Auch erfahrene Berufsmusiker unterliegen der Hör-Physiognomie. Dazu kommt die Wahrnehmungspsychologie...


    Gegen Behauptungen mit Fakten argumentieren zu wollen, scheint hier einfach nicht gewünscht zu sein.


    Gruß,

    Michel

    44 1/4

    #96 direkt über meinem Feedback.

    Für manche, meistens physikalischen Tatsachen, gibt es wenig Interpretationsspielraum.

    Persönliche Wahrnehmungen, seinen sie wie auch immer entstanden, sind absolut subjektiv.

    Schön wäre es, wenn man das eine vom anderen trennen könnte. Ich stelle aber fest, dass alles zusammengeworfen wird. Dann wird es schwer, denn eine persönliche Meinung, die auf unterschiedlichen Grundlagen aufbaut, ist es schwer zu diskutieren, wenn, auf der anderen Seite, technische Grundlagen ignoriert werden.

    Michel, nicht "Michael" ;)


    Welche Aussage meinst du konkret? Oder meinst du meine Aussagen absolutistisch?


    Für manche, meistens physikalischen Tatsachen, gibt es wenig Interpretationsspielraum.

    Persönliche Wahrnehmungen, seinen sie wie auch immer entstanden, sind absolut subjektiv.

    Schön wäre es, wenn man das eine vom anderen trennen könnte. Ich stelle aber fest, dass alles zusammengeworfen wird. Dann wird es schwer, denn eine persönliche Meinung, die auf unterschiedlichen Grundlagen aufbaut, ist es schwer zu diskutieren, wenn, auf der anderen Seite, technische Grundlagen ignoriert werden.


    Gruß

    Michael ;)

    Natürlich schreiben das Hersteller in ihre Manuals und begründen das auch "technisch". Ich unterstelle aber, dass je länger Einspielvorschriften sind, desto weniger ist der technische Bezug. Das hat dann etwas mit der Gewöhnung an den Klang eines Lautsprechers zu tun.


    Ach ja, Avalon Acoustics baut auch Studio Lautsprecher und ist eher nicht in der "esoterischen" Lautsprecher Scene zu verorten...

    Das heißt nichts! Hifi und professionelle Anwendung hat ein unterschiedliches Marketing!


    Gruß,

    Michel

    vielleicht gibt es hier Experten, die mal die Physik, die hinter dem Einspielen steckt erklären. Zu behaupten die Gummisicke, die Zentriereinheit oder die Membran müssen eingespielt werden, ist für mich nicht ausreichend. Ich würde gerne genau wissen, was dahinter steckt; wenn denn was dahinter steckt. Schließlich produzieren die LS Hersteller mit Bauteilen, deren Eigenschaften und üblicherweise auch deren zeitliches Verhalten in Datenblättern definiert sind.

    Wenn der Hersteller jedoch Material verwendet, das eingespielt werden muss, wer garantiert dann, das dieses Material nicht weiter altert, denn Einspielen ist nichts anderes als Alterung, klingt nur nicht so schön. Und schadet die Alterung den Lautsprechern? Als Vergleich für das Einspielen von LS wird ja gerne das Einfahren beim Auto genommen: Da soll man nicht gleich Vollgas geben. Bei LS schon?

    Also wer kennt sich da aus?

    Es gibt beim Einspielen Abhängigkeiten von Material und Mechanik des Chassis. Manche Materialien haben Rückstellkräfte, solange sie nicht plastisch verformt ("verbogen") sind.


    Das sind meistens Kunststoffe, oder Kautschuk bei Sicken. Dabei bringt einspielen nichts/nicht viel, da das Chassis, bzw. seine schwingenden Bauteile, nach wenigen Sekundenbruchteilen in die Ausgangsform zurückkehren. Die auftretenden Veränderungen wären die thermischen Änderungen durch das Erwärmen der Schwingspule - dabei ändern sich die elektrischen Werte.


    "Papiermembranen" verformen, bzw. "verweichlichen" tatsächlich durch große Hübe und verändern ihr Schwingverhalten mit der Zeit.


    Alterung durch andere Umgebungsbedingungen sollten auch berücksichtigt werden (Temperatur, Feuchtigkeit, UV).


    Wenn einspielen, dann schon nahe an den maximalen Eigenschaften eines Chassis. "Eingesäuselt" bringt einspielen nämlich überhaupt nichts ;)


    Leicht vorstellbar, dass Lautsprecher nur im Entwicklungslabor des Herstellers, oder für professionelle Zwecke (Studio) reproduzierbare Ergebnisse liefern können/müssen. Insgesamt, auch die Bauteiletoleranz betrachtend, sind sie ansonsten fast überall, mehr oder weniger, Kompromisse.

    Ich habe schon ein paar Mal Reflexrohre mit Basotect gefüllt. Da kam (messtechnisch) kein "Lüftchen" mehr raus - vor allem in der Praxis!

    Hat noch jemand einen Tipp, für den Bezug, Art von Schaumstoff für meine Bassreflexrohre.

    Basotect - schön dicht gestopft. Zumindest kannst du damit sicher sein, dass dein Lautsprecher sich wie ein geschlossener verhält. Was allerdings genau passiert, sollte man überprüfen. Interaktionen mit dem Raum, Verhalten des Chassis in geschlossener Box, usw. ist schwer vorauszusagen.

    Grundsätzlich fällt er gen Tiefton mit nur noch 6dB, statt 12. Und er fällt früher ab - so in der Gegend von 100-150Hz.


    Gruß,

    Michel

    Mit welchen Geräten misst du?

    Gruß Hubert

    Unterschiedlich. Kommt auf das zu Messende an. Mikros sind von Brüell&Kjaer, Beyerdynamik und miniDSP. Je nach Bedarf kommt CLIO, MLSSA oder REW zum Einsatz.


    Man kommt mit einem vorhandenen PC/Laptop und einer Investition von ca. 100,- schon ziemlich weit.


    Eine Freifeldmessung eines Lautsprechers auf Achse bringt nicht so viel. Das Verhalten unter Winkel ist da schon aussagefähiger.

    Für die Integration eines Subs ist eine Hörplatzmessung sinnvoll.


    So, genug OT.


    Gruß,

    Michel

    Summe messen! Bei mir sind die Subs links und rechts unterschiedlich getrennt und entzerrt. Das Ergebnis ist sehr deutlich hörbar! Nur mit den Ohren kommt man niemals an ein solches Ziel!


    Gruß,

    Michel

    Hallo seyed,


    Interessanter Verstärker. Ist das ein originaler Bausatz, oder ein Clone?


    Es gäbe noch ein bisschen Potential zur Verbesserung:


    1. Poti gegen mindesten TKD CP-2500 tauschen -> ~100,-. Das blaue Alps ist nicht so dolle.

    2. Quellenwahlschalter gegen Elma tauschen -> ~40,- ...entfällt, wenn schon ein hochwertiger drin ist, was ich nicht erkennen kann ;)

    3. Quellenwahl nach links legen, damit die Signalleitungen nicht unmittelbar am Netztrafo vorbei laufen.

    4. Dafür müsste der ON/OFF-Schalter nach rechts wandern.


    Gruß,

    Michel

    Pre amp out ginge auch, nur kannst du dann die Satelliten LS nicht nach unten begrenzen.

    Wenn die Satelliten nach unten begrenzt werden, spielen sie einen Hauch freier.

    Die Phase kannst du am SUB auf 180 Grad drehen. Wenn der SUB in der Nähe der Satelliten spielt braucht man die Phase aber nicht zu drehen.

    Doch, geht! Die C1 hat einen Bassreflex Resonator. Rohr dicht machen, mit reichlich Basotech zum Beispiel. Der Lautsprecher ist dann mechanisch begrenzt. Ist nicht exakt das gleiche wie elektrisch, aber der TMT muss dann kaum noch Hub im TT machen, produziert dort dann auch keine Artefakte mehr, ergo entlastet.

    Dann messen wie sie sich im Abfall verhält und den Sub daran anpassen. Sollte am besten jemand machen, der die Möglichkeit besitzt die Ergebnisse zu verifizieren, wenn man ein möglichst gutes Ergebnis erzielen möchte. Von dieser Basiseinstellung aus, kann man dann nach Geschmacksempfinden abstimmen.


    Gruß,

    Michel

    Ich habe nicht behauptet, dass ich weiß wann die MC Stufe vollständig eingespielt ist. Meiner Meinung nach sind 20 Std. aber nicht ausreichend. Das ist für mich aber nicht wichtig, da ich sowieso den externen Übertrager nutzen werde.

    Wenn die weitere Entwicklung der MC Stufe nicht von allgemeinem Interesse ist, kann ich es auch lassen.

    Horst,

    Was genau soll denn eingespielt werden?


    Gruß,

    Michel

    Die Gehäuse hätten ihm wohl schon zugeliefert werden sollen, wurden

    aber wegen Fehlern beim Lackieren zurückgehalten. Jetzt wartet er

    und meine Neugier wächst stetig.

    Diese Nachricht hat mich auch "ereilt". Macht aber nichts, denn ich habe eine 2030 als Leihstellung bekommen (Danke der_yeti ) und genieße sie mit EMT TSD 15 an passendem ÜT. Wunderbar! In der Kombi würde ich sie gegen ein paar Platzhirsche des Marktes antreten lassen. Könnte sein, dass es ein paar blasse Erscheinungen geben könnte. Sehr passabel!


    Gruß,

    Michel