Posts by Dago64

    @mk

    Wenn man daran etwas rumspielt, erkennt man auch, warum 15k besser als 10 oder gar 7,6k AÜ - Impedanz sind.

    Welche Priorität wählst Du aus? Leistung oder Klirrfaktor?

    Ich werde auf Leistung gehen, dafür wurde die 211 doch entwickelt.

    Gruss Reiner

    Das muss ja schon eine alte Krücke von Fernseher sein, wenn er noch Erdanschluss hat. Und wie misst Du denn den Ableitstrom mit einem Multimeter ohne eine zusätzliche Einrichtung?

    Preisgünstige Multimeter kann man ohne Probleme kaufen. Die funktionieren bei mir seit Jahren, man muss halt die Batterie rechtzeitig wechseln. Aber das wird im Display angezeigt. :D

    cay-uwe

    Hallo,

    die Wahl der Arbeitgerade von 15k verstehe ich nicht. Ich gehe mal davon aus, dass Du Gitterstrom vermeidest. Dann kann die 211 theoretisch bei 15k ca. 8,2 W liefern; bei 10k ca.10,1 W. Ich plane eigentlich einen AÜ mit 7,6k zu verwenden (ich brauche die Leistung wegen Wirkungsgrad der LS). Was ist der Grund für die 15k?

    Gruss Reiner

    Die Berechtigung von Hand-Multimetern liegt in dem schnellen, unkomplizierten, hinreichend genauen und potentialfreien Erfassen von elektrischen Parametern. Der Umfang der Messfunktionen ist selbst bei sehr preisgünstigen Geräten enorm und die Genauigkeit reicht für den Privat-Bereich durchaus aus. Der Einsatz von billigen Geräten im harten industriellen Bereich ist jedoch kaum sinnvoll, da deren mechanischen Eigenschaften dafür weniger konzipiert sind, seien es die Drehschalter, die Steckzyklen der Buchsen oder die Festigkeit der Plastik-Gehäuse. Wer die Daten seines erworbenen Gerätes kennt und weiß, wie man damit umgeht und wo dessen Grenzen sind, trifft auch bei einer preisgünstigen Variante sicher eine gute Wahl.

    Scopes sind für die Betrachtung der zeitlichen Verläufe von Signalen sehr gut geeignet. Die vielfach integrierten Messfunktionen sind bei preisgünstigen Geräten eine nette und hilfreiche Zugabe. Auf Grund der Auflösung (meist werden 8 Bit-Wandler eingesetzt) der Geräte, sollten für exakte Messungen dann aber die dafür konzipierten Meßgeräte eingesetzt werden.

    Gruss Reiner

    probiers doch mal aus und berichte!

    Gruss Reiner

    Hallo,

    Rechnung hin oder her, ich habe mir mal das Ausschaltverhalten der 1,2 kV Sicherungen angeschaut:

    pasted-from-clipboard.png

    Wenn ich mir die garantierten Schmelzzeiten anschaue, dann ist eine Schmelz-Sicherung zum Schutz des Übertragers sinnlos. Das wird immer ein Vabanquespiel bleiben. Was schmilzt früher, die Sicherung oder der Draht des Übertragers?

    Der 1 kOhm Kathodenwiderstand als Schutz? I=1000V/1000 Ohm = 1A, das hält der Übertrager wahrscheinlich auch nicht aus. Außerdem liegen dann 1 kV am Kathodenelko an, der sich dann explosionsartig verabschieden wird. Macht er dann zusätzlich Kurzschluß, ist es auch mit den 1A vorbei, dann fließt durch den Übertrager das, was das Netzteile maximal liefern kann.

    Sicherung im Kathodenkreis? Die Zeiten der 250V Sicherungen sind ähnlich. :(


    Man könnte das Netzteil auch "weich" auslegen, also so hochohmig, dass ein kritischer Strom gar nicht fließen kann. Aber so etwas kommt bei mir nicht in Frage.


    rs237 die Energie von 20 Ws in einem Kondensator (40u, 1kV) ist beachtlich. Anders ausgedrückt sind das 2000 W für 10 ms. Bei einem Kurzschluß kommt da keine Freude auf.


    Ich werde wohl um eine elektronische Lösung nicht herumkommen. Die Bauteile habe ich ja mit den 211 schon geordert und geliefert bekommen. :D


    Gruss Reiner

    Ich mache es jetzt wohl mit der Sicherung so, wie von Wellenfront und Matthias angeregt:


    Hochspannungssicherung 0.5 A 1200 V (Glasrohr mit Löschmittel) vor den letzten C in der Siebkette mit 40uF. Das sollte dann klanglich keinen Nachteil mehr mit sich bringen.

    Hallo Jo,

    ich halte das für keine gute Idee. Man muss hier die Energie, die in den Elementen letzes C und Übertrager zum Zeitpunkt des Störfalles stecken heranziehen. Die Energie eines Kondensators beträgt E=0,5*C*u2. Die Energie der Spule ist E=0,5*L*i2.

    Die Energie des Kondensators beträgt 20 Ws (bei u=1 kV), die Energie des Übertragers 0,08 Ws (bei L=65 H und i=50 mA) also nur Bruchteile von dem des Kondensators.

    Tritt der Störfall ein (Kurzschluss der 211) und die Sicherung löst aus, dann fliessen auf Grund der Energie des Kondensators immer noch ein Halbsinus mit knapp 0,5 A peak für ca. 200 ms durch den Übertrager.

    Gruss Reiner

    :merci: o.k dann Vakuum ( fast) ... und der Rest is dann aber gasförmig..;):D


    Das heißt, die Röhre ist Gasdicht. Es kommt weder Gas noch Öl rein.

    Durch mechanisches Reinigen der Pins können Mikrorisse im Glas entstehen, durch die dann Luft in die Röhre gelangen kann. Der Prozess kann Wochen bis Monate dauern; solange das Getter das noch abfangen kann. Aber irgendwann ist Schluss.

    Anodenspannung an der Röhre abzusichern.


    Wie mache ich das am besten? Eine einzelne SI am HV-NT Ausgang? Oder jeweils eine an der Anode?


    Was kommt dafür infrage: Bauform, Wert, Verhalten?

    Hallo Jo,

    schaun wir mal ins Datenblatt der 211. Da steht, dass der Anodenstrom bei 1kV bei 53mA liegt (abhängig vom Kathodenwiderstand). Wie berechne ich nun der Wert der Sicherung? 53 mA ist der Anodenstrom im Arbeitspunkt. Um diesen Arbeitspunkt herum erfolgt die Aussteuerung. Der minimale Strom kann also 0 mA sein, und der maximale Strom kann (theoretisch für sauberen Sinus bei einer sinusförmiger Aussteuerung) 2x53 mA = 106 mA betragen. Also würde eine Sicherung von 125 mA reichen. Der max. Kathodenstrom der 211 liegt lt. Datenblatt bei 175 mA.

    Ich würde eine Sicherung von 160 mA M nehmen. Wenn es so eine für 1kV gibt :/. Die Sicherung gehört nach CLC und vor dem Übertrager.

    Gruss Reiner

    Das Thema Leitungen ended fast immer in einem Grabenkrieg. Unverrückbare Standpunkte und Emotionen prallen da aufeinander und als Ergebnis ergibt sich: nichts.

    Was mich aber persönlich nervt sind diese findigen Händler und Hersteller, die suggerieren, manipulieren und Profit aus dem Thema schlagen.

    Beim Einsatz von Leitungen kommt für mich immer zuerst die Physik und dann die Optik. Von Produkten, die mit nicht nachvollziehbaren Eigenschaften beworben und vermarktet werden lasse ich die Finger.

    Gruss Reiner