Posts by joe_connelly

    Hallo,


    ich habe einmal beim Fluss bestellt – Glück gehabt, zwei LPs, jeweils schon in einem Versandkarton (waren wohl so im Lager), in einen großen Karton mit Luftpolsterfolie geworfen ... Ich werde es nicht nochmal versuchen.


    bei JPC hatte ich – in der Tat! – bisher weder Probleme noch Grund zu Reklamationen.


    Ich werfe mal noch ohne Gewähr Connaisseur in den Ring, da habe ich vor Jahren regelmäßig bestellt, wird jetzt vom Sohn geführt, ich vermute: kein großer Laden – vielleicht kann da ja jemand aktuelle Erfahrungen beisteuern !? Würde mich auch interessieren ...


    Nachtrag: Black Pearls, HiFi-Studio in Bad Camberg, fällt mir noch ein, relativ große Vinyl-Abteilung, die sollten auch – wie evtl. das HiFi-Studio vor Ort – Neu-Vinyl besorgen können. Auch da: ohne Gewähr, vielleicht kann da ja jemand aktuelle Erfahrungen beisteuern !?

    Na ja – der Brexit wird GB wohl mehr schaden als der EU.

    Gewerbliche Importe aus GB: GB-Netto (also ohne VAT von 20%) + 19% EUSt + Zoll = im Endergebnis oft nicht sehr viel teurer als vorher.

    Allerdings Blöd für uns Sammler und daher häufig Geraucht-Käufer: wir zahlen jetzt EUSt + ggf. Zoll, die 20% VAT gehen nicht am Preis ab, da Gebrauchtware (wie bei uns) differenzbesteuert (also MWSt nicht ausgewiesen) wird ... dazu wird beides auch auf die Portokosten draufgeschlagen ...


    Dass der Zoll manchmal Sachen durchreicht, die eigentlich verzollt werden müssten, ist ne andere Sache, das hatte ich aber vor mehr als 20 Jahren auch bei Sendungen aus den USA: mal EUST + Zoll, mal nicht, obwohl alles vom Versender gleich und korrekt deklariert war.

    JPC listet noch zwei Varianten des Steven-Wilson-Remixes ...

    Für mich wäre die gut genug – solange es nicht eine bessere Pressung für den gleichen Preis gibt.

    Aber ok, ich bin nicht der Hardcore-Rock-Sammler, mein Hauptgebiet ist (und bleibt) Klassik.

    Dennoch interessant hier mitzulesen! Danke!

    Da das hier unter "Rezensionen" steht, gebe ich auch mal meinen Senf dazu:

    Ich habe ne italienische Pressung von 1971 – hab damals halt gekauft, was gerade im Laden stand. Wie bei einer Reihe anderer Klassiker überlege ich hin und wieder, ob nicht ne klanglich bessere Scheibe angesagt wäre. Pink Floyd, Supertramp – da habe ich das z.T. gemacht, meist Reissues (über die man oft streiten kann, aber für mich angesichts der Preise meist ok).

    Aqualung?

    Auch dran gedacht.

    Aber dann: Warum eigentlich?

    Locomotive Breath – als einziges Stück auf einer einseitigen 45er!

    Das wär's, der Rest ist imho verzichtbar ... ;)

    Ich hoffe die lassen sich da mittelfristig eine vernünftige Lösung einfallen.

    Wer sollte sich da eine Lösung einfallen lassen? Und warum?

    Die paar Schallplatten-Sammel-Hansels interessieren doch niemanden ...

    GB ist raus aus der EU – und damit gelten die gleichen Regeln wie für USA oder Japan. Ob uns das gefällt oder nicht.

    "Make the Empire great again!"

    Könnte allerdings gehörig nach hinten losgehen.

    (Aber nicht wegen ein paar Verrückten, die sich Platten aus GB schicken lassen.)

    ... bei preiswerteren Platten ist es für einen Händler einfach nicht machbar, die Platten vorher anzuhören, auch wenn das Grading dadurch natürlich präziser wäre.

    Ich präzisiere das nochmal:


    Eine Platte optisch einordnen, komplett anhören, Grading festhalten und ins System einpflegen dauert im Schnitt sicher 50 Minuten.

    Gewaschen und neue Innenhülle hätten wir auch noch gerne ...

    Der Profi braucht jemanden, der das für ihn macht: Lohnkosten, Mindestlohn z.Zt. 9,50 – Arbeitnehmerbrutto! der Arbeitgeber zahlt mehr!

    Dazu der Einkaufspreis, Lager-, Material- und Investitionskosten, Versand (Material, Lohn). (Hab ich da schon alles? Oder fehlt noch was?)

    Und dann ist noch kein Cent verdient!


    So – und jetzt dürft ihr schätzen oder ausrechnen, was dann eine durchgehörte LP mindestens kosten muss ...

    Er bewertet seine Platten wohl ausschließlich optisch. Als ich darauf hinwies, dass auch akustische Kriterien anzulegen seien seien ...

    Das tun viele, und gerade bei professionellen Händlern kann man wohl nicht mehr erwarten.

    OK, abhängig vom Preis: Bei 30 € aufwärts (bitte nach eigener Einschätzung Preis anpassen) kann man's wohl verlangen, bei dreistellig sicher ein Muss, aber im einstelligen Bereich einfach nicht machbar.

    Viele empfehlen bei Mercurys ja Dirigenten wie Paray, Dorati oder Fennell, für mich, gerade bei moderner Musik, ist Howard Hanson einer meiner Lieblingsdirigenten ...

    Paray und Dorati bieten ja eher Mainstream-Repertoire, z.T. – nicht alles – richtig gut.

    Fennell mag ich weniger, was aber eher am Repertoire liegt.

    Hanson ist für amerikanische Klassik des 20.Jhs. schon 'ne Hausnummer. 😉