Beiträge von DBF

    Oder gibt es einen unter euch, der beim Plattenhören direkt neben dem Plattenspieler sitzt, aufs Stroboskop guckt und ständig mit dem manuellen Poti der Dr. Fuss Steuerung die Drehzahlschwankungen ausgleicht ^^.


    Beste Grüße

    Ulrich

    Da möchte ich doch mal "korrigierend eingreifen":

    Die von mir gebauten Netzteile sind keine Steuerungen. Die liefern "nur" zwei phasenversetzte Wechselspannungen an den Motor - die sind allerdings sehr sauber und stabil, da rein analog erzeugt.

    Die Frequenz der Spannungen ist umschaltbar für 33/45 und feinregulierbar.

    "Steuerung" würde bedeuten, daß es eine Messwert-Erfassung gibt, von dem was die Mechanik des Plattenspielers "daraus macht" -> Drehzahlerfassung und Nachregelung dessen, was der Motor vom Netzteil "bekommt".

    Das ist bei meinen Netzteilen nicht der Fall.


    Bei der weiter oben beschriebenen "Filzstreifenmethode" dürfte die Drehzahl bei jeder Umdrehung des Plattentellers einmal erfasst werden (genauer die Zeit, die für eine Umdrehung gebraucht wird) und mit diesem Wert kann die Steuerung eine Abweichung korrigieren.

    Tja, Zufälle gibts...

    Ich bin wirklich Hardcore-EMT-Fan. Das erste TSD15 bekam ich 1981 - habe ein paar Seitensprünge gemacht - und immer wieder schnell zurückgekehrt.

    Aber die Preisgestaltung finde ich nicht gut - um es mal milde auszudrücken....

    Ich habe die Information bekommen, daß die Preise ab 15.9. um cirka 5% erhöht werden.

    Z.B das JSD VM soll dann statt UVP 4.800€ 5050€ kosten.

    Grund sei der "schlechter gewordene" Wechselkurs € zu Schweizer Franken.

    Die Reeds sitzen zwischen den spiegelbildlich gebauten Platinen.

    Ein paar sind auf dem Bild teilweise zu sehen.

    Es sind die kleinsten, die ich finden konnte - sind von dem Abmessungen identisch mit den Widerständen. Damit die "Auslösung" per Magnet kanalgleich funktioniert, müssen die auch in der Drehung genau ausgerichtet montiert werden -> Kopflupe und vor dem Einlöten zwei Tage keinen Kaffee trinken....

    Es wird pro Kanal ein Reed geschlossen, der das Signal dann abgreift.

    Dank selektierter Widerstände liegt der Fehler im Kanal-Gleichlauf unter 0,03 dB über den ganzen Bereich.

    Die Reedschalter haben rhodinierte Kontakte, die sich hermetisch dicht in einem Glasröhrchen unter Schutzgas befinden.

    Die damit erreichte Genauigkeit und Langzeitstabilität ist mit "herkömmlichen" Potis nicht zu bekommen - zumindest kenne ich keins.

    Meine Röhrenvorstufe - eigentlich hauptsächlich ein grosses stabilisiertes Netzteil mit etwas Verstärker.


    Roehre1.jpg


    Lautstärkeeinstellung erfolgt mit Festwiderständen (65 Stufen), die durch Reedkontakte "angewählt" werden. An der Welle des Lautstärkestellers ist ein Magnet befestigt, der sozusagen im Kreis bewegt wird.

    Roehre2.jpg

    RG316 ist ein Top-Kabel für alle Verbindungen vom Tonarm über die Geräte die "dazwischenhängen" bis zum Eingang der Endstufe.

    Und ich scheue wirklich KEINE Kosten und Mühen, um den Klang zu verbessern...

    Wäre es mit seriell evtl. möglich mit einer Röhre anzutreiben? :/

    Die Schwankungen im Impedanzverlauf bleiben. Halt mit verdoppelten Werten.

    Ich sehe auch keinen Sinn darin, Röhrenendstufen zu nehmen. Die haben einen Übertrager, der die Ausgangsspannung verringert - der ESL einen Übertrager, der die - natürlich mehr - erhöht.

    Röhrenendstufe an ESL direktgekoppelt ist (wäre) für mich perfekt. Da traue ich mich aber nicht ran. Vielleicht im nächsten Leben....

    Die gemessenen 125 dB sind mit Vorsicht zu geniessen - können auch nur 122 sein...

    Ich habe mit einem Bekannten - der hat originale Klipsch-Eckhöner - sozusagen als Rausschmeisser - "Autobahn" - lange Version von "Kraftwerk" mit Lautstärke, die so gerade noch auszuhalten war, gehört. Der war vorher der Meinung, daß seine Eckhörner schon mehr als reichlich Pegel können (was ja auch stimmt). Er meinte jedenfalls danach nur: Leck mich am Ars**

    Diese Lautstärke-Orgien sind für mich aber KEIN Qualitätskriterium.

    Ich habe meine Teile zuerst drei Wochen bei maximal Zimmerlautstärke gehört, um die Feinabstimmung zu machen und die Qualität beurteilen zu können.

    Eine Anlage, die nur laut gut klingt, ist für mich ... Mist.

    Beeindruckend :meld:

    Danke für das Bild :merci:

    Sind deine neuen LS auch Dipole?

    Nein, geschlossene Holzkisten.

    Die beiden Mitteltöner haben getrennte Innengehäuse.

    Die habe ich so konstruiert, daß es keine parallelen Wände gibt - jede Menge schräge Sägeschnitte und Gehrungen.

    Was man sieht, ist nur die "Aussenschicht" des Gehäuses.

    Die Teile sind sauschwer - habe die kaum aus der Werkstatt bis in den Hörraum bekommen.

    Wirkungsgrad ist 99 dB / 2,83 Volt / 1 Meter

    Wie hast du deinen Quad-double-stack beschalten?

    Parallel oder seriell an die Endstufen?

    Parallel. Richtig stabile Endstufe ist Plicht. Habe diverse Röhrenendstufe probiert - z.B. fette Audio Research Teile. Alles nett, aber....bin nur mit Transistor-Endstufen zufrieden gewesen.

    Hörabstand ist etwa 5 Meter - die Teile sind das genaue Gegenteil von Nahfeldmonitoren.

    Die Mitteltöner haben 8 Ohm nominell

    Der Impedanzgang ist ziemlich schweinisch. Da ist ein ganzer Karton Kondensatoren, Spulen und Widerstände in der Weiche zur Entzerrung / Frequenzgang-Linearisierung verbaut. Eigentlich hätte ich Lust, eine SE - Röhrenendstufe zu bauen. Kann mir aber nicht vorstellen, daß das harmoniert.

    Den Elektrostaten - Doppelpack habe ich "eingekellert". Gebe ich auch nicht her. Ist ein Erinnerungsstück für geniale Hörzeit.

    Ist noch wie vor für mich ein "Ausnahmelautsprecher".

    Beyma TPL200 mit dem seienmässigen Hornvorsatz. Ist ein geniales Teil!

    Mitteltöner sind zwei parallelgeschaltete Beyma 10LW30N. Getrennt wird passiv bei 1,5 kHz / 18 dB mit Besselcharakteristik.

    Trennung zum Baß ist aktiv bei 125 Hz / 18 dB Bessel

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