Posts by EAT-Fan

    Am spannendsten finde ich noch wenn man neue Lötstellen einspielen muß.

    Wenn mir aber jemand technisch fundiert belegen kann, dass ich damit komplett falsch liege, o.k., ich bin durchaus lernwillig !

    Zumindest ein neues Statement zum VOODOO-Zauber. Trotzdem kotzen mich die immer wiederkehrenden Kontra-VOODOO-Beiträge an. Darum bitte beim Thema bleiben.

    BITTE .... <X

    lg Kurt

    Hallo Rüdiger,


    die chinesischen no-name Netzteile, die ich ins Auge gefasst habe, kenne ich als Spannungsversorger für hochauflösende Mess-Sensoren. Verlangt wird eine stabile Ausgangspannung für eine genau kalibrierbare Messung. Die analogen Messwerte werden digitalisiert über einen Bus weitergegeben. Darum darf die Ausgangspannung nur mit sehr wenig HF-Mist belastet sein. Meiner Meinung nach wird im Audiobereich das selbe verlangt. Natürlich sollten sie leise sein. Ich werde probieren und berichten. Nur bei Erfolg werde ich auch einen Link zur Bezugsquelle bei ebay geben.


    Es bleibt noch spannend
    lg Kurt


    PS: ich wette, dass mehr als die Hälfte der Netzteile, die in Deinem Link getestet wurden, aus China kommen. Im globalen Dorf haben für Netzteile die Chinesen neben der Preislichen auch die Technische Marktführerschaft übernommen. Habe einmal für die Spannungsversorgung von großen industriellen LED-Leuchten den ganzen Weltmarkt erforscht. Weder preislich noch technisch war der chinesische Hersteller Mean Well zu schlagen. Mean Well produziert keine Luxus-Netzteile, dafür aber punktgenau für die jeweiligen technischen Anforderungen, die bei LED-Leuchten über 100 Watt sehr anspruchsvoll sind. Leider haben sie keine Audio-Netzteile im Programm.

    Lieber Rainer und lieber Rüdiger,


    das Zittern von hohen Instrumenten auf der Stereobühne ist weg, ohne Klappferrite. Um das Phonokabel war das Ausgangskabel eines billigen Gleichstromnetzgerätes gewickelt. Nur eine Windung, aber die hatte Folgen.


    Hallo Kurt

    Wenn dein Problem eine instabile Abbildung bei Phonowiedergabe ist liegt das Problem im mechanischen Bereich Laufwerk/Tonarm/System. Mit der „Sauberkeit“ der Stromversorgung hat das nichts zu tun.

    Es war ein "mechanischer" Fehler mit elektrischer Wirkung. Jetzt ist das Phonokabel wieder sauber verlegt.


    Unsauber ist ein Teil meiner Stromversorgung doch. Ich werde meine beiden letzten Billignetzgeräte in der Anlage durch gute Audionetzgeräte zu ersetzen. Die Chinesen liefern ganz gute mit Ringkerntrafo und feiner Siebung um 100 Euro per Stück und sind damit deutlich billiger als viele VOODOO-Kabel.


    ... Auf USB, HDMI und Display Port Leitungen in der Computer Welt findest Du FERRITE massenhaft. ... der Frequenzbereich ab dem diese Teile wirken müssen beginnt bei 30 MHz, das ist weit weg vom Audio-Bereich.

    Hohe Instrumente liegen zwischen 2 und 8 kHz, bzw. 0,002 und 0,008 MHz. Da hätten mir Klappferrite nicht geholfen. Ich bin jetzt noch neugieriger und werde sie trotzdem probieren und auch darüber berichten.


    Lg
    Kurt


    PS: Kawumm, Du könntest "die Kirche im Dorf lassen" googeln ...

    Also Kawumm und Captn Difool

    lasst bitte die Kirche im Dorf ... und bleibt im Rahmen meiner Frage.


    Ich werde Klappferrite ausprobieren.

    Alleine die breite Anwendung lässt vermuten, dass sie imstande sind, den Elektro-Smog innerhalb einer Stereoanlage zu reduzieren. Auch ist das Preis-Leistungs Verhältnis infolge der breiten Anwendung weit von Voodoo entfernt.

    Ich werde berichten, welche Wirkung sie in meiner Anlage zeigen.


    lg

    Kurt

    Lieber Frank, Mit Zittern meine ich, der Standort eines Instrumentes ist nicht fix innerhalb der Stereobühne.


    Lieber Kawumm, Dein Link bestätigt gleich zu Beginn meine Erfahrung mit dem Ferritkabel am Beginn meiner Phonoanlage ... wenn der Höhenmist weg ist und die Höhenwiedergabe meines damaligen Ortofon M2 Silver schwach ist, bleiben nur muffige Tiefen über ... oder ... :/

    Jetzt habe ich einen Soundsmith Hyperion TA, der holt Höhen aus der Rille.


    LG Kurt

    Hi,


    habe in meinen Anfangszeiten ein ferritimprägniertes Netzkabel probiert, klang muffig. Jetzt ist mein Phonozweig im High End Bereich angekommen und hohe Instrumente zittern im Kopfhörer bzw. auf der Lautsprecherbühne.


    Alle 230V-Kabel meiner Anlage sind geschirmte feinlitzige Kupferkabel (LAPP Ölflex Classic 100). Hilft hier eine Entstörung mit Ferritmagneten?


    Hilft ein Ferritmagnet am Phonokabel bzw. am Cinchkabel vom Phonovorverstärker zum Verstärker?


    Ab und zu ist zu lesen, Ferritmagnete auf den Kabeln seien Gift für Röhrenverstärker (Phonovorverstärker EAT E Glo, Kopfhörerverstärker Audiovalve Luminare). Wir kritisch ist dieses Problem?


    Gibt es markante Qualitätsunterschiede bei den nachrüstbaren Klappmagneten?


    Bitte keine Debatte über Kabelklang!!! :/ X/ :rolleyes:


    lg

    Kurt

    Ich sehe bei der Messung von Techniclassic, dass XLR-Kabel ein Qualitätsniveau weit über unserer Hörgrenze haben, soferne die angeschlossenen Geräte sauber sind.

    Für daheim geht das auch ohne Metallschirm. Heiko Wingender macht das so z.B. und das funktioniert/klingt hervorragend.

    Lieber FOH und lieber Techniclassic, erhöht eine Schirmung die Kapazität eines Kabels? Damit wird doch seine Reaktionszeit langsamer ... oder irre ich da?

    Merke aber gleich an, dass ich nur bei Phonokabeln (arbeiten im mV-Bereich) Unterschiede höre.

    lg
    Kurt

    Hi

    Als Maschinenbauer, der ein Berufsleben mit Elektronikern und Messtechnikern verbracht hat, bin ich zum Kabelthema sehr nüchtern. Grundsätzlich verwende ich nur bewährte Industriekabel in meiner High End Anlage.

    Aber beim Phonokabel, dass als einziges in der gesamten Anlage mV-Signale überträgt, meine ich, es lohnt sich etwas Geld zu investieren. Neben vielem Irrwegen gibt es letztendlich drei Wege, die ja hier bereits genannt wurden, feinlitzige Kupferkabel, versilberte Kupferkabel und Kohlefaser. Da sind wirklich Klangverbesserungen zu hören, vorausgesetzt eine niedige Kapazität des Kabels. Reinsilber mit geringerem Widerstand braucht man nicht, wenn man das Phonokabel möglichst kurz hält.


    Bevor man viel Geld investiert:

    Alle 230V-Kabel geschirmt (z.B das Industriekabel LAPP Ölflex), wobei der Schirm immer nur einseitig im Schukostecker angeschlossen wird;

    Gemeinsamer Massepunkt für Tonarm, Plattenspieler und Phonopre;

    Wenn möglich, eine direkte geschirmte Netzleitung vom Verteilerkasten zur Anlage (um den Mist aus den vielen minderwertigen Netzgeräten von Handy, Zahnbürsten & Co möglichst auf Abstand zu halten). Netzfilter helfen nur bei digitalen Komponenten. Bei analogen Komponenten sind Netzfilter meist kontraproduktiv. Ist das Netz hörbar verschmutzt, dann helfen nur Ringkerntrafos mit hochwertiger Siebung in allen Analogeräten.


    Ein vom Phonopre getrenntes Netzteil in einem eigenen Gehäuse bringt oft mehr als ein überteueres Kabel.


    Grüße aus Österreich

    Kurt

    Hi

    Wie mein Avatar schon verrät, habe ich einen EAT E Glo Röhren Phonopre.

    EAT ist Röhrenhersteller und hat mit Röhren viel Erfahrung. Der Phonopre ist sehr konsequent gebaut mit getrennten hochwertigen Netzteil und Lundahl Transformern im MC-Weg. Transistor Pre's kommen auf meinen LINN Aktivboxen im Hochtonbereich sehr nervös und im Bassbereich zu indifferent. Habe einige ausprobiert, dann hat mir mein Händler den EAT E Glo vorgeführt. Es war Liebe vom ersten Ton weg und auch innerhalb meines Budgets. Für mich hat sich jedenfalls die Vorliebe vieler Tonmeister "in jeden digitalen Weg gehört ein analoges Glied" bestätigt.


    Grüße aus Österreich

    Kurt

    Hallo Monk,

    ich hab mal nachgesehen und bin hängen geblieben. Dieser monophonic erscheint mir sehr konsequent. Ich wollte zwar nur maximal 2k investieren, er liegt 50% darüber, trotzdem bleibt er bei mir in der engeren Auswahl.

    Beim Tonabnehmer habe ich mich ohnehin bereits zurückgenommen. Ich werde den bereits vorhandenen AT33 einen Miyjajima Spirit oder maximal einen Zero zur Seite stellen und einmal schauen was die Zeit bringt. An die von allen Herstellern jetzt schnell ins Programm aufgenommenen Mono-TAs um 4k und darüber glaube ich nicht. Da wird erst die Zeit den Weizen von der Spreu scheiden.

    lg
    Kurt

    Guten Abend Skeptiker,
    wie zufrieden bist Du mit Deinen Monophonic-Pres? ich habe gesucht und bisher nur den Monk und den Monophonic gefunden, die innerhalb meiner Preisvorstellung mehr als Decca und Columbia bieten.
    lg Kurt

    Hallo Jürgen,

    Ich denke, nicht nur ich, nahezu wir alle erwarten von Dir einen Vergleichstest des Phasemotion zum Miyjajima ;) .

    Mit dem Glanz MH-124 bin schwer vorbereitet.


    Lieber Skeptiker,

    Gesucht ist ein Vorverstärker für Mono Vinyls der 50iger Jahre.


    Grüße aus Österreich

    Kurt

    Hi

    Ich schreib mal, damit dieser interessante Thread nicht abreißt.

    Mache gerade meine ersten Monoschritte mit einem at33 und einem Grado Statement Platinium Mono, wobei mich das Grado nicht vom Hocker reißt, aber das at33 Gusto auf mehr bringt und die Plattensammlung meiner Schwiegereltern etwa 200 Monos enthält. :S:)

    Frage an alle altgedienten Monohörer, welcher Tonabnehmer ...

    Von einem IKEDA bin ich noch weit entfernt, aber ich wäre bereit in ein SPU Mono oder in ein Miyajima zu investieren ...

    und bietet der Graham Slee Audio Revelation MC eine ausreichende Auswahl an Entzerrungskurven ...


    LG Kurt :/

    Lieber Shakti,

    Habe Jetzt die Yamamoto HS-2 gegen eine Kirchner Nussholz getauscht und 3,5 g weniger Trägheit gewonnen. Liege jetzt zwischen 22 und 25 g Massenträgheit des Armes. Leichter geht nicht, weil ich mit dem Ausgleichsgewicht am inneren Anschlag bin.

    Ein bisschen mehr Drive gewonnen. Analytik habe ich gering verloren. Die LPs Johnny Cash "A Thing Called Love" und Peter Seeger & Arlo Guthaben "Together in Concert" kommen sehr gut.

    Könnte sein, dass es so bleibt. Experimentieren werde ich sicher noch mit den Headshellkabeln. Aktuell Cardas xy (Type vergessen).

    lg Kurt

    Ich empfehle Kirschner, die seitliche Schraube ist beim Azimut einstellen wesentlich ergonomischer als die Schraube unten bei den Yamamoto Holz-Headshells.

    Aber Vorsicht, unter 52mm (Ortofon-Standard) kann man den Colbri in die Kirschner-Headshell nicht einbauen. Eventuell musst Du den Abstand Tellerachse-Tonarmachse korrigieren. Wenn das nicht möglich ist, dann Yamamoto.

    Grüße aus Österreich

    Kurt

    Guten Morgen,


    nach einem längeren Abend habe ich den Colibri XGP LW gefangen.


    Rahmenbedingungen:

    Wir (alle Familienmitglieder) wollen nur einen Plattenspieler (EAT Forte S mit Tonarm Glanz MH-124S) in der Bücherwand unseres Wohnzimmers. Ein zweiter gleichwertiger Plattenspieler kostet 12 k aufwärts oder zwei sehr gute Tonabnehmer. Da sind uns die Tonabnehmer lieber.

    Gesucht war ein Tonabnehmer, bei dem einzelne Instrumente in einer Orchesteraufnahme genau verfolgt und analysiert werden können. Die engere Wahl fiel auf die beiden hier diskutierten Tonabnehmer. Da LYRA von den Händlern in unserer Umgebung nicht aktiv verkauft wird, konnten wir den Atlas nicht probehören, hingegen den Van den Hul Colibri mehrmals. So wurde es ein Colibri.


    Montiert habe ich den Colibri mit einer Yamamoto HS-2 Kirschholz Headshell. Der Phonopre ist ein EAT Glo mit Röhren. Abgeschlossen habe ich vorläufig mit 300 Ohm. Nach einer genauen Azimut-Einstellung mit Doppelvoltmeter gings an die Höheneinstellung. Im Gegencheck zwischen Dave Holland mit gezupftem Bass und Barbara Streisand mit vielen S-Lauten in „Send In the Clowns“ ergaben sich bei 1,4 Gramm Auflagekraft 1-2 mm nach unten geneigt.


    Der Colibri ist wie gewünscht ein sehr scharfes Analysewerkzeug. Mit dem zu schweren Tonarm trat seine allseits bekannte Nervosität nicht zu Tage. Er klingt eher schaumgebremst. Zum Musikhören bleibt bei uns Soundsmith mit mehr Drive am schweren Tonarm nach wie vor die erste Wahl. Der billigere Zephyr für Platten mit schwacher Aufnahmetechnik (man will nicht jeden Fehler hören), insbesondere Beat und Rock aus den 60/70iger Jahren, der High End Hyperion für Platten mit guter Aufnahmetechnik.


    Zum schweren Tonarm fällt mir ein: Van den Hul wird nachgesagt, dass die Compliance seiner Tonabnehmer weit streut, meiner Meinung nach wahrscheinlich zu Gunsten anderer Parameter, die Herr Van den Hul für wichtiger hält. So kann es sein, dass ich ein System mit steiferer Nadel erwischt habe …


    Egal, wir werden jetzt einmal den Colbri nutzen, um zu analysieren. Parallel dazu werde ich nach einer Möglichkeit suchen, ihn auf einem leichteren Tonarm zu hören. Ich habe ja noch 290 Stunden Zeit, bis ich mich entscheiden muss, ob ich ihn auf den Glanz abstimmen lasse :saint:


    Grüße aus Österreich

    Kurt