Posts by BenjaminButton

    Danke, dies vermute ich auch. Technisch lässt sich der Plattenspieler ja aussschließen, also liegt es an der Quelle, die wiederum zwei Seiten mit unterschiedlicher Qualität aufweist und zwar durchgehend. Also lässt sich davon ausgehen, dass hier die A-Seite produktionstechnisch benachteiligt wurde, was ja wiederum für die Matritze spricht. Mich würde daher interessieren, ob hier jemand schon solche Erfahrungen gemacht hat, mir war dies bislang neu. Ich vermute mal, ich hätte mit einem Austausch vom selben Lieferanten also das selbige Problem.

    Hallo,


    ich habe gerade eine frisch erworbene Pressung von Björk (Debut, One Little Indian, UK/Europe Repress aus 2014) auf dem Dreher und dabei festgestellt dass die A Seite sehr stumpf bzw matt klingt. Als ob etwas Höhen fehlen. LP ist frisch gereinigt. Dachte erst die Aufnahme ist eben so, dann per Stream verglichen (Mehr Höhen, präsentere Stimme, Hall). Nun aber die B Seite aufgelegt, die klingt einwandfrei, näher am Stream was den Hall und die Höhen angeht.

    Hat schon mal jemand solche Erfahrungen gemacht? Kann das an der Pressung liegen oder gar speziell meiner LP? Ich frage auch, weil ich sonst überlege die LP zu retournieren. Aber wenn das einfach an der Pressung läge wäre es wiederum schade für den Aufwand. Aber ich erlebe das erstmals, dass beide Seiten so relativ drastisch anders klingen. Seite A klingt hingegen so als ob der Tonabnehmer nicht perfekt justiert ist oder die Platte bereits runtergenudelt.

    Es handelt sich um ein Raffstore, Firma somfy, die Schalter sind keine Kippschalter sondern Sensoren, also wo man mit Daumenkontakt die Fahrtrichtung aktiviert. Es knackt ja auch nur exakt dann, wenn ich den Schalter einmal betätige oder wenn die Jalousie komplett heruntergefahren ist und dann der Motor stoppt. Haben wir es hier wirklich mit einem technischen Problem zu tun?

    Ich weiß nicht wie ihr das einschätzt, bin aber ein großer Fan der Tone Poets, die haptisch und klanglich 1A sind. Da ich viele der Perlen der MMJ-Serie seit langem suche, allerdings damals das Thema an mir vorbeiging, habe ich schon lange Interesse daran diese Top-LPs auf preislich vertretbarem Rahmen zu erwerben. Die ersten 16 releases wären für mich bereits hochinteressant, wenn sie denn klanglich mit den TonePoets mithalten. Die Aufmachung wäre mir eher sekundär, daher halte ich den angesiedelten Preis für einen genialen Schritt auch einem jüngerem Jazz-Publikum die Klassiker zugänglich zu machen. Eigentlich genau das, was man so alles in den letzten beiden Jahren von Seiten der Kunden gehört hat, die keine MMJs erwerben konnten.

    Hallo,


    Blue Note hat vor wenigen Stunden rausgehauen, dass es offenbar eine Art Ergänzung der BN80er-Serie gibt, darunter allerdings mit echten Klassikern, die viele schon von den MMJ-Produktionen, die ja durch die Decke gingen, kennen. Die Serie soll fortlaufend und analog zu den TonePoets geführt werden, wo ja eher unbekannte Perlen in hochwertiger Aufmachung präsentiert werden. Der springende Punkt: Kevin Gray mastert und zwar komplett analog von den Masterbändern, so wird es zumindest gesagt. Die LPs liegen aktuell so bei 27 Eur, was dann doch sehr fair wäre, wenn sie qualitativ abseits des Packagings an die MMJ-Raritäten herankommen. Die ersten beiden Alben kommen Mitte Dezember 2020 hier auf den Markt.


    Hier die Quelle:

    http://www.bluenote.com/classic-vinyl-reissue-series/

    Hier der Fahrplan:


    Classic Vinyl Reissue Series – Release Schedule:

    December 4, 2020

    January 15, 2020

    • Horace Silver – Song for My Father
    • Wayne Shorter – Speak No Evil

    February 12, 2020

    • Cannonball Adderley – Somethin’ Else
    • Joe Henderson – Page One

    March 12, 2021

    • Art Blakey & The Jazz Messengers – Moanin’
    • Hank Mobley – Soul Station

    April 9, 2021

    • Sonny Clark – Cool Struttin’
    • Jimmy Smith – Back At The Chicken Shack

    May 14, 2021

    • Dexter Gordon – GO!
    • Eric Dolphy – Out To Lunch

    June 11, 2021

    • Grant Green – Idle Moments
    • Kenny Burrell – Midnight Blue

    July 9, 2021

    • Freddie Hubbard – Ready for Freddie
    • Herbie Hancock – Maiden Voyage

    Danke Gernot,


    das ist schon mal ein schöner Rahmen, der einfach ein Mindestmaß an Orientierung gibt.


    Es gibt für mich zwei Wege und vielleicht zwei Kriterien:


    a) Reissues von Klassikern, die einen sehr guten Klang bieten. Hier bin ich durchaus mal bereit auch mal 40-50 Euro für eine "Referenz"-Aufnahme auszugeben, auch wenn vielleicht ein rares Original noch mal etwas mehr bietet. Für Klassiker a la Reiners Living Stereo von Also sprach Zarathustra etc., Werke, die man einfach als Basis gerne hat und sucht.

    b) Gebrauchte LPs: Hier gibt es so viele Second-Hand und Gebrauchtangebote für wenige Euro, da fehlt mir der größte Überblick aber ich bin gerne bereit etwas auszuprobieren, sofern die Aufnahme in gutem Zustand ist, nur versinke ich hier meist in einem Berg an fehlenden Informationen beim Stöbern in Plattenläden, die ja meiste tausende alter Aufnahmen haben.

    Was mich weniger interessiert wäre in diesem Bereich das reine Sammeln um des Sammeln-Willens von raren Erstausgaben etc. Mir geht es mehr darum einen kleinen Kanon schöner und bedeutender Werke aufzubauen und hierfür einen groben Überblick beim Stöbern zu erlangen wovon man die Finger lassen sollte oder wo man etwas mehr stöbern könnte (z.b. die Speakers Corner Ausgaben der Decca-Aufnahmen, die man aktuell so um ca 28 Euro erwerben kann?). Mein Grundansatz wäre hier vielleicht, dass mich Jazz enorm interessiert und ich das gerne vervollständige und besitze, bei der Klassik ist die Hemmschwelle schnell erreicht, wo ich statt super hoher Recherche und langer Suche nach der perfekten Ausgabe doch schnell auch mal ein Werk per Qobuz/ Tidal streame. Vielleicht sind mir hier insgesamt die üblichen Kriterien, wie Erstausgabe etc. nicht so wichtig, so lange ich sichergehen kann, dass die Platte gut klingt und eine gute Aufnahme des gesuchten Werkes darstellt. Dann darf das auch gern ein Remaster sein, zumal wenn es vergleichsweise zu fairem Kurs zu erstehen ist.

    Super. Gut gemacht.


    Gruß Michael

    Nur als kleine Rückmeldung: Die Okko Nokki ist wieder hier, wurde vom Vertrieb schnell inspiziert und das Problem ausfindig gemacht. Ein neuer Saugarm sitzt nun besser, ist parallel zur Platte und stellt das Vakuum ohne Abrieb her. Also alles bestens verarztet.

    Hallo zusammen,

    ich bin mir sicher, dass dieses Thema immer wieder diskutiert wurde, doch fehlt mir aktuell eine solide Basis für weitere Recherche. Zum Thema Jazz und Co gibt es zahlreiche Quellen, Blogs und schöne Neuauflagen, was Klassik angeht, vermischen sich oft die Formate von LP, CD, SACD und gar DVD und die unzähligen Einspielungen und Aufnahmen lassen mir das Feld als endlos erscheinen.

    Ich bin gerade dabei klassische Aufnahmen auf Vinyl für mich zu entdecken. Mir würden einige Tipps oder Artikel bzw. Listen helfen, die man erst mal zur groben Orientierung nehmen kann was auf LP erschienene Referenzaufnahmen angeht oder auch aktuelle Reissues, die hörenswert sind. Einige DECCA-Aufnahmen und die Living-Stereo-Versionen der goldenen Ära sind mir bislang bekannt, das ist aber nur ein Teilaspekt. Würde mich freuen wenn mir jemand etwas erste Orientierung geben kann, der sich schon länger mit dem Thema beschäftigt. Darum geht es mir weniger um Stilrichtungen oder einzelne Stücke, sondern viel mehr um einen Überblick was Klassik in Punkto LPs zu bieten hat, wo es sich lohnt Ausschau nach verschiedenen Labels und Serien zu halten (z.b wie die Blue Note Tone Poets im Jazz) oder aus welcher Zeit Referenzaufnahmen besonders empfehlenswert sind oder neuere Auflagen diese mittlerweile abgelöst haben, weil gut erhaltene LPs kaum noch aufzutreiben sind.

    Am Wochenende kamen die LPs an. Super verarbeitetes, hochwertiges Werk mit 16 Seiten Booklet, hochwertigen Innenhüllen und glücklicherweise 2 guten Pressungen, die völlig plan und rauschfrei sind. Die Verarbeitung also 1A und das, nachdem ich in letzter Zeit allerlei Reklamationen hatte. Im Booklet erfährt man etwas mehr, es handelt sich um ein Remaster aus 2013 als Basis. Wie auch in allen Texten online, wird nicht darauf eingegangen woher die Quelle stammt. Ich gehe also einfach mal davon aus, dass es doch eher von einem Hi-Res-Digital-Transfer stammt, denn heute wird ja mit allem geworben was nur geht. Beide LPs klingen super ruhig, sauber und ausgewogen. Relativ viel Bass, was mir bei 1-2 Tracks fast ein wenig dezenter ausfallen könnte. Aber vor allem macht die LP so richtig Freude. Ich finde sie relativ nahe zur 24kbit Remaster-Variante auf Tidal, die ebenfalls aus 2013 stammt, auch wenn die LP nochmal mehr Dynamik aufzeigt. Insgesamt: Starke Empfehlung, wenngleich ich betonen muss leider kein Mint-Original etc. zum Vergleich zu haben. Wer also eine exzellente Aufnahme hat, muss jetzt nicht in Schnappatmung geraten, wer aber immer mal Then Play On auf LP haben wollte, kann hier gerne zugreifen.

    Hallo zusammen,


    es ist vielleicht nicht unter den Top 3 Alben, die viele bei VM aufzählen würden aber doch bei mir schon lange auf der Wantlist. Leider, so scheint es, gibt es keine aktuelle Auflage. Kann mir jemand behilflich sein im Dickicht der Veröffentlichungen? Welche Pressungen gelten als besonders empfehlenswert, die man heute noch in gutem Zustand unter 50€ erwerben kann.

    Hallo,


    eine vielleicht etwas ungewöhnliche Anfrage, auch keine die mich beunruhigt, sondern nur neugierig macht.

    Mir fiel heute erstmals auf, dass wenn ich meinen Plattenspieler eingeschaltet habe, den XLR-Kanal des Verstärkers zur Wiedergabe vorbereitet und nun meinen elektronischen Rolladen des Fensters betätige, mit jedem elektronischen Signal ein lautes Knacken über die Lautsprecher wiedergegeben wird. Sowohl bei Wiedergabe einer LP als auch Stillstand, sofern der Spieler natürlich unter Strom steht. Die Netzleiste befindet sich in der Steckdose die auch direkt unterhalb des Fensters besteht, also wohl miteinander verbunden ist (denn bei Betätigung anderer Fenster, fern vom Spieler, entsteht kein Knackgeräusch).
    Ist das aus irgendwelchen Gründen bedenklich, nachverfolgbar oder potentieller Störfaktor für weitere Probleme? Das Geräusch ist eigentlich genau mit jenem vergleichbar, wie wenn man versehentlich zuerst die Quelle vor dem Verstärker ausschaltet anstatt erst den Verstärker abdreht, also das typische Ploppen.

    Fast exakt so, wie in dem Video oben (was für mich unangenehm aber noch im aushaltbaren Rahmen ist). Ich habe sie aber wegen dem enormen Knacksens retourniert. Nur nach 2 Anläufen resigniere ich doch eher aber gerade bei der LP ists schon nervig, zumal die Tidal-Variante dadurch fast attraktiver wirkt.

    Hallo Carsten,
    kurze Frage zur Cohen, da ich sie zeitgleich bezogen habe. Meine knackst trotz Wäsche relativ regelmäßig auf Seite A und zwar von Track 2 bis Ende, Seite B völlig ruhig. Ziemlich nervig, gerade bei diesem Album, wo doch die ruhigen Stellen gerade die Spannung ausmachen. Das war leider bei der Retoure auch nicht wirklich besser. Würde mich mal interessieren.

    Ich habe mit meiner Okki Nokki schon über 1000 Platten gewaschen.

    Die Samtlippen sind noch tadellos.

    Ich brauch auch nicht drauf drücken.

    Ok, das ist interessant. Wie schaut es denn bei dir aus, wenn der Saugarm auf die Platte gedreht wird und der Saugmechanismus noch nicht aktiviert wurde? Liegen die Samtlippen auf der LP auf oder schweben sie ca 1mm darüber? Bei mir haben ca. die ersten 70% der Platte Kontakt, die restlichen 30% 1mm Abstand.

    Mich würde mal interessieren, wie einige der Foris mit etwas mehr Erfahrung die Hersteller-Angaben des Tonabnehmers zur Auflagekraft handhaben. Stellt ihr erst mal die goldene Mitte ein oder eher bevorzugt etwas mehr oder gar außerhalb des Bereiches?
    Und warum? :-)

    Bei meinem Dynavector DV 10x-5 MKII werden 1,8 bis 2,2g empfohlen. Ich habe eine Zeit lang bei 2g gehört aber in letzter Zeit mit 2,1-2,2g teilweise eine Präferenz, weil das Klingbild auf mich etwas ruhiger und erdiger wirkt, sofern ich das beschreiben sollte.