Beiträge von hmb1978

    Ich nehme den Faden wieder auf. :D ;)

    Also, ich würde die Uphorik auf jeden Fall mit auf die Liste nehmen. Die ist im Gegensatz zur Urika extrem flexibel, aber in meinen Ohren sehr nah dran an dieser.

    Die Uphorik mag ja ein herausragendes Gerät sein; sie sprengt nur in herausragenderweise das Budget, das ich für eine eventuelle Anschaffung eingeplant hatte. :/

    Ich weiß auch nicht, ob die Verhältnismäßigkeit da noch stimmen würde, bei einem 900 EUR Verstärker und 1600 EUR Lautsprecher?

    Ich kenne Lady G. nur vom "weghören". Werde mir das Stück nachher mal via Youtube o.ä. anhören ;)

    Wenn du Lady Gaga nur vom weghören kennst, wird dir das Album (nicht Stück) kaum sonderlich zusagen... 8o

    Ich hätte aber auch fast jedes andere neuere, zu brachial produzierte Pop-/Dance-Album nennen können. Selbst beim letzten ABBA-Album auf CD musste ich bei einigen Tracks den Bass runterdrehen.

    "Die eingebaute Phonostufe profitiert von einer hybriden Architektur aus Linns Referenz-Phonostufe Urika II, die digitale und analoge Verarbeitung kombiniert, um die RIAA-Kurve präzise umzusetzen, was zu einer genaueren Vinyl-Reproduktion führt (Quelle Linn)".


    Du scheinst aber auch keine Phonostufe zu benutzen, oder?


    Okay, meine Frage war natürlich etwas dämlich. "Separate Phonostufe" hätte es heißen müssen....

    Dass der Phonoeingang am DSM/4 hochwertiger ist als an meinem Rotel A12, ist ja keine Überraschung.

    In unserem Wohnzimmer stehen die Lautsprecher nicht ganz optimal. Ein wenig weiter von der Wand weg wäre schon besser. Aber gerade wenn man eine Wohnung mietet, muss man ja mit dem Vorlieb nehmen, was man vorfindet. Und für die Verhältnisse bin ich wirklich zufrieden, aber wenn ich z.B. "Chromatica" von Lady Gaga in den CD-Player lege, bin ich froh, den Bass manuell zurückdrehen zu können.




    Bei den B&W 802 D3 bestünde ja auch die Gefahr, dass die Frau sie in einer Nacht- und Nebelaktion wieder verschwinden ließe. Abgesehen vom Preis würde ich die jedenfalls hier zu Hause nicht durchbekommen.

    Du scheinst aber auch keine Phonostufe zu benutzen, oder?

    Was mich am Majik DSM/4 gestört hat, war, dass es keine Möglichkeit gibt, Bass und Höhen manuell einzustellen, d.h. bei einer etwas dünn klingenden LP Bass zuzugeben oder bei extrem basslastiger Musik über CD oder Streaming Bass herauszunehmen.

    Oder wird das alles durch diese Space Optimisation aufgefangen?






    Ich hätte nicht gedacht, das "Einsteiger" so phantastisch klingen können ;)


    PS: Für das Lingo/4 habe ich mich auch erst später entschieden, da ich bis zur Aufstellung bei uns zu Hause reichlich Zeit hatte, mich in die Materie einzulesen und auch das "Probehören" war mit einem Majik mit Lingo/4.


    Die "einfache" Motorsteuerung habe ich mir mitgeben lassen und prompt für einen fairen Preis verkauft.

    In einem Gespräch mit einem Kollegen vor ein paar Tagen sagte dieser, dass sich ein anderer Kollege einen total teuren Plattenspieler geleistet hat. 500 EUR hätte der gekostet.

    Ich wollte dann nicht von meinem "Einsteiger" berichten und habe das Thema gewechselt. :/


    Das Lingo 4 war bei mir von Anfang an gesetzt, da ich dringend die automatische Umstellung auf 45rpm benötige. Den verbesserten Klang habe ich dann gerne in Kauf genommen. :) :S

    Da würde ich einfach vom Händler mir eine Lejonklou Gaio oder Slipsik Phonostufe ausleihen, beide passen passen perfekt.

    Über Lejonklou habe ich hier im Forum schon gelesen, v.a. dass die Phonostufen sehr gut zum Addikt MM System passen sollen.

    Der Linn-Händler hat mir angeboten, bei Interesse einfach mal Phonostufen auszuleihen und probezuhören. Gedacht hatte er dabei aber wohl eher an Lehmann Black Cube SE II oder sogar an Linn Uphorik (letztere fällt preislich allerdings bei mir raus).

    Lejonklou führt er jedenfalls nicht.

    Für diesen Hersteller gibt es genau zwei Händler in Deutschland, einen in Kiel und einen in Idstein (45min entfernt von mir). Letzterer führt aber wiederum kein Linn, so dass ich hier zwar die entsprechende Phonostufe hören könnte, aber wohl nicht an einem LP12. Ob der Händler seine Produkte großzügig zum Testen mitgibt, ist auch fraglich. Das wäre bei dem Linn-Händler kein Problem, er kennt mich ja und hat auch schon einiges an mich abgesetzt.

    Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich nicht lieber - falls überhaupt - in eine Phonostufe investieren soll, die sowohl für MM als auch für MC Systeme geeignet ist.

    Für den LP12 gibt es ja jetzt auch ein MC System von Linn für unter 1000 EUR, vielleicht wäre das auch irgendwann mal interessant für mich.

    Habe diesen Thread gerade entdeckt: Die letzte Antwort von dir ist ja schon etwas her, darum frage ich mal nach, wie deine Entscheidung letztendlich ausgefallen ist.

    Bin ich gemeint?

    Huch, ich habe diesen Thread ja eröffnet und dann auch nichts mehr geschrieben.

    Seit Mai 2021 spielt der LP12 mit Lingo 4, Trampolin 2 und Krane Arm. Ich musste drei Monate darauf warten, weil der Arm ewig Lieferzeit hatte, so dass ich es schon bereut hatte, nicht den auf Lager vorrätigen Jelco Arm genommen zu haben.

    Am Ende bin ich aber sehr froh darum.

    Nach einem Jahr im Betrieb hatte ich mal angedacht, eine externe Phonostufe zwischen LP12 und Rotel A12 zu schalten. Das habe ich jedoch zwischenzeitlich wieder verworfen, so dass ich derzeit immer noch einfach nur mit dem bestehenden Setup zufrieden und glücklich höre.

    Mit dem Clearaudio-Krane in Silber muss ich noch meinen Frieden machen.

    Das habe ich auch gedacht, war aber schon nach kürzester Zeit restlos überzeugt. Der Arm sieht in Wirklichkeit auch besser aus als auf den Fotos.

    Die Zarge in Esche "fluted" wurde letztes Jahr, als ich bestellt habe, gar nicht angeboten. Heute würde ich auch "fluted" wählen.

    Das Trampolin war bei mir gesetzt, alleine schon wegen der Umstellung auf 45rpm auch das Lingo 4. Der Plattenspieler steht, ganz bescheiden, auf einem IKEA Besta (120cm Höhe) und macht sich dort bestens.

    Tatsächlich bin ich hängen geblieben beim heutigen FilmMittwoch-Film der
    ARD, "Sugarlove".

    Eine LP von John Coltrane musste dran glauben und wurde gekonnt
    auf dem Knie der (zunächst mehr oder weniger bereitwillig) gehörnten

    Ehefrau des Herrn Professors entzwei gebrochen.

    Vorher wurde die Platte sachgemäß vom Plattenteller eines von mir nicht zu identifizierenden Plattenspielers genommen.

    Wenn der Film mich schon streckenweise ratlos zurückgelassen hat,
    kann vielleicht jemand etwas zum Fabrikat des Gerätes sagen.

    https://www.daserste.de/unterh…/sugarlove-video-100.html

    ab 1:09:15


    Ich wasche mit der VC-S2 Alu und der Wash It Flüssigkeit und bin damit sehr zufrieden.


    Ich muss jedoch auch sagen, dass ich fast ausschließlich ältere, gebrauchte Platten damit wasche. Manchmal sind auch zwei Waschungen nötig, in extremen Fällen.


    Wenn bei mir mal neue Platten geknistert haben oder sonstige Laufgeräusche zeigten, habe ich dies meistens durch Waschen mit meiner Maschine nicht wegbekommen, warum auch immer.


    Wenn ich daher mal (was ohnehin selten vorkommt) neue Platten kaufe und diese nicht in Ordnung sind (Knistern, Knacken, u.ä.), wird sofort zurückgeschickt. Für den Preis, der mittlerweile für neue Platten aufgerufen wird, möchte ich einwandfreie Ware haben. Wenn das nicht möglich ist via LP, höre ich das eben über Spotify.

    Heaven 17 Penthouse...

    Kid Creole and the Coconuts

    Grace Jones - diverse

    Kate Busch...

    Interessant...
    Ich habe mal ein paar Sachen heute gehört, z.B. die "Island Life" (hiervon auch "Slave To The Rhythm") und die "Nightclubbing" von Grace Jones, die hören sich beide richtig gut an.

    "Penthouse and Pavement" ist auch okay, wobei mir das Album sonst nicht sonderlich gefällt. Und die "Hounds Of Love" von Käthe Bush ist in klanglicher Hinsicht auch in Ordnung, wenn beide letztgenannt Alben gegenüber gegenüber z.B. "Thriller" (Michael Jackson) oder "So" (Peter Gabriel) oder "4" (Toto) deutlich abfallen.

    Ich hingegen tue mich viel schwerer mit manchen Rock-Produktionen. "The Final Countdown" von Europe klingt nicht gut und sehr höhenlastig, dasselbe gilt für "Slippery When Wet" von Bon Jovi.

    Ob das nun am Tonabnehmer liegt (Linn Adikt) oder an den Pressungen... ich weiß es nicht.

    Gruß,
    Carsten


    etwas garstigen Schallplatten (digitale Pop-Aufnahmen der 80er Jahre etc.) mit deren dünnem Sound und spitzen Höhen


    Tinitus

    Könntest du - rein interessehalber - mal ein paar Beispiele von solchen LPs aus den 80ern nennen, die dir hier unangenehm aufgefallen sind?

    Wahrscheinlich besitze ich diese ebenfalls und würde gerne testen, wie sich mein Plattenspieler bzw. Tonabnehmer hier schlägt.


    Lieber Bernie,

    vielen Dank für deine Ideen.

    Diesen Beyerdynamik-Kopfhörer hatte ich mir bereits als Möglichkeit notiert.

    Ich habe mir 200-250 EUR als Schmerzgrenze für Kopfhörer + Verlängerungskabel gesetzt. Das würde dann leicht drüber liegen, wäre aber okay.

    Da ich aber ein wahrer Schwellkopp bin (ich komme ja immerhin aus Mainz) :saint: ,
    teste ich gerne irgendwo vor Ort, wie Kopfhörer bei mir sitzen. Bei meinem
    Sony Bluetooth-Kopfhörer habe ich das genau so gemacht.

    Kennst du irgendwelche Händler, die Beyerdynamik im Sortiment haben, wo man den Kopfhörer testen kann?

    Dann schreibst du noch, dass Beyerdynamik ein 5 Meter Kabel anbietet. Das finde ich auf deren Homepage jedoch nicht. Bist du dir da sicher?

    Wenn ein 3 Meter Kabel sowieso beiliegt, bräuchte ich auch allenfalls eine 3 Meter Verlängerung.

    Vielen Dank für den Hinweis.

    Das Gerät lagert schon in der Packstation, um seinen Rückweg anzutreten.

    Ich glaube, mein Rotel A12 hat gar kein Tape Out.... :/
    Oder ich kenne meinen Verstärker schlecht....

    Ich werde nun die erste Option wählen: ein ordentliches Verlängerungskabel und ein schöner kabelgebundener Kopfhörer. Ein geschlossener muss es allerdings sein, damit man auch Musik hören kann, wenn jemand anderes im selben Raum ungestört lesen kann.

    So, ein kurzes Zwischenfazit:

    Möglichkeit 2 wurde angegangen, der Sennheiser BT T100 Transmitter wurde bestellt, das Gerät ist heute gekommen.

    Der erste (haptische) Eindruck war ernüchternd: eine kleine, ganz leichte Plastikdose; der An-/Aus-Knopf lässt sich schlecht drücken; der Micro-USB-Anschluss für die Stromzufuhr lässt sich nicht vollständig in die vorgesehene Buchse hineindrücken. So etwas liebe ich ja schon einmal. :wacko:

    Danach wurde das Pairing meines Sony WH-1000XM3 vorgenommen. Drei Versuche hats gebraucht, dann hats funktioniert.


    Es gibt dann zwei Möglichkeiten:
    - Entweder man regelt man die Lautstärke des Kopfhörers herunter und stellt dafür die Lautstärke am Verstärker höher, dann wird es extrem krächzig.
    - Oder man erhöht die Lautstärke des Kopfhörers, so dass man den Verstärker nicht so laut stellen muss, dann erhält man ein fieses Grundrauschen.

    Plattenspieler, CD, Netzwerkstreamer - alles klingt unterschiedslos erbärmlich.

    Den Kopfhörerausgang meines Verstärkers habe ich zur Sicherheit mit einem alten Sony-Kopfhörer getestet, alles einwandfrei.

    Dann kam der Bluetooth-Kopfhörer meiner Frau zum Einsatz (auch ein Sony WH-1000XM3) - exakt dasselbe Problem.


    Was sich Sennheiser bei diesem Gerät wohl gedacht hat?

    Und zurück geht's....


    Wenn Du hochwertig Hören willst, dann fällt Möglichkeit 2 weg.


    Stimmt. :saint:

    Vielen Dank an alle bisher.

    Ich habe zunächst diesen Sennheiser-Transmitter bestellt und probiere es mit meinem Bluetooth-Kopfhörer aus.

    Wenn etwas rauscht oder brummt oder sonst etwas nicht funktioniert, wird das Teil zurückgeschickt, und dann werde ich "Möglichkeit 1" angehen.

    Guten Tag zusammen!

    Ich würde gerne hin und wieder Musik an meiner Anlage hören und dabei einen Kopfhörer benutzen, damit z.B. eine andere Person im Wohnzimmer nicht gestört wird oder damit ich auch noch spät abends lauter Musik hören kann.

    Derzeit bin ich ein wenig ratlos, wie ich dies anstellen soll, damit das Hörvergnügen möglichst groß ist.

    Gehört wird über einen Rotel A12 Vollverstärker, dieser verfügt über eine 3,5mm Kopfhörerbuchse vorne.

    Nun mögen die meisten wohl denken: Kabel des Kopfhörers in die Buchse stecken und fertig! Das Problem ist jedoch, dass der Hörplatz vom Verstärker einige Meter entfernt ist.

    Sicherlich gibt es hier User, die dasselbe Problem haben bzw. hatten und dies irgendwie gelöst haben.

    Möglichkeit 1:
    Ich erwerbe ein Verlängerungskabel (5 Meter müssen es schon sein) für den Kopfhörer.
    Kann hierfür jemand eine Empfehlung abgeben?

    Hier gibt es ein 5-Meter-Kabel für 40,49 EUR + Versand:
    https://www.highend-audiokabel…-verlaengerungskabel.html


    Ein Verlängerungskabel von Audioquest (5 Meter / "Golden Gate") würde schon bei EUR 139,00 + Versand
    liegen: https://www.auditorium.de/kabe…lDf1zFTlO5-xoCDUcQAvD_BwE

    Möglichkeit 2:

    Ich würde eigentlich gerne meinen meinen Bluetooth-Kopfhörer Sony WH-1000-XM3 hierfür nutzen, habe aber keine Ahnung, ob dies funktionieren würde.

    Sennheiser bietet für 79,00 EUR einen Bluetooth Audio Transmitter:
    https://de-de.sennheiser.com/b…tv-und-home-entertainment

    Wäre ein solches Gerät für meine Zwecke geeignet?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, müsste man diesen Transmitter an den Strom anschließen, mit einem Klinkenkabel in die Kopfhörerbuchse stecken und könnte dann einen Bluetooth-Kopfhörer damit koppeln.

    Bisher habe ich mit meinem Bluetooth-Kopfhörer immer nur mein iPhone, den iPod oder das iPad gekoppelt und konnte den Kopfhörer dann in den Einstellungen auswählen und so verbinden. Wie würde denn das mit diesem Gerät funktionieren? Einfach nebeneinander legen und hoffen, dass sie sich miteinander verbinden?

    Möglichkeit 3:
    Ich würde einen Funkkopfhörer erwerben.

    Ich hatte bis vor ein paar Jahren einen Sennheiser RS 180 Funkkopfhörer. Dieser hat mir fünf Jahre lang gute Dienste erwiesen, bis er plötzlich nicht mehr funktionierte. Die Verbindung war sehr stabil, nur gab es gelegentlich Probleme damit, dass das WLAN nicht mehr zu gebrauchen war, wenn ich den Kopfhörer in der Benutzung hatte.


    Wie habt Ihr Eure Kopfhörer mit Eurem Verstärker verbunden?

    Also meine persönliche Wahrnehmung ist eher positiv.


    Ja, ich sagte ja bereits: das kann von Stadt zu Stadt, von Stadtteil zu Stadtteil, von Straße zu Straße variieren. Und wenn bei 150 Bestellungen nur 3 Ausfälle dabei waren ist das besser als 3 Ausfälle bei 10 nach Hause gelieferten Platten, während der Ausfall bei Lieferung in die Packstation = 0% war.

    Aber eigentlich bezog sich meine Genervtheit nicht auf beim Versand bzw. der Lieferung beschädigte Platten, sondern fehlende Flexibilität einiger Verkäufer, was die Wahl des Versanddienstleisters bzw. die Versandart angeht:

    Jeweils eine Platte bei Verkäufer A und Verkäufer B innerhalb von 5 Minuten erworben und sofort via Paypal bezahlt, beide Male war Hermes als Versandart angegeben, beide Male bat ich um Versand an einen Hermes-Shop. Zwei Stunden später schreibt Verkäufer A, das Geld sei angekommen, die Platten schon verpackt, sie gingen Montag früh an den Hermes-Shop raus. Verkäufer B schreibt mir zur selben Zeit, Versand an Hermes-Shop geht nicht, weil "das würde von Hermes nicht befolgt und das Format passt nicht".

    Ach, auch egal. Muss man halt woanders einkaufen, gibt ja genügend Discogs-Händler...






    An all dem kann discogs allerdings gar nichts. Liegt alles am Käufer. UPS ist für US Verkäufer übrigens leichter zu erreichen als DHL oder so.

    Wahrscheinlich meinst du "am Verkäufer"?

    Nein, natürlich liegt es nicht an discogs allgemein. Ich schätze die Seite sehr, finde das Angebot wirklich gigantisch und war - allerdings bei bisher erst zehn Käufen - auch immer mit dem Grading einverstanden.

    Auch gibt es zweifelsohne regionale Unterschiede. Meine Eltern, beide fast immer zu Hause und auf dem Land lebend, kämen niemals auf die Idee, etwas in die 20km entfernte Packstation liefern zu lassen und kennen auch den Postboten mit Namen und Lebensgeschichte.

    Hier in der Stadt ist es etwas anders. Da ist die Packstation zwar nur 200 Meter Fußweg entfernt, dafür die Auslieferer oft etwas rabiat, was aber auch von Stadtteil zu Stadtteil variieren kann.

    Was mich nur nervt, ist diese unflexible "Geht nicht!"-Mentalität, von der ich dieses Jahr leider schon genug hatte.

    Auch ein Klassiker von vor ein paar Wochen: Bürostuhl online bestellt, Auslieferung durch Spedition, die Termine von Montag bis Freitag zwischen 9 und 12 Uhr macht. Nachmittagstermin? No way! Wochenendtermin? No, auch nicht gegen Aufpreis! Selbstabholung im Depot der Spedition, 5km entfernt? Nein, geht wegen Corona nicht.
    Also, Stuhl zurück zum Händler schicken lassen, Selbstabholung mit dem Auto. 80km hin, 80km zurück.

    So, die Plattenbörse am 2. Weihnachtstag in Frankfurt ist gestrichen.

    Daher bin ich heute Morgen bei Discogs auf die Suche nach dem ein oder anderen Tonträger gegangen und auch fündig geworden, also eigentlich.

    Wundert ihr euch auch manchmal über Versandmodalitäten einiger Verkäufer (übrigens auch Online-Händler in anderen Bereichen)?

    No-Go Nr.1 ist bei mir ein Versand mit UPS oder GLS, dann bin ich in der Regel sofort raus. das tue ich mir einfach nicht mehr an.

    No-Go Nr.2, und das habe ich heute morgen wieder erlebt: Es wird ein Versand via DHL oder Hermes angeboten. Man gibt daraufhin eine Packstationsadresse (DHL) an oder einen Hermes Shop an, wohin man geliefert haben möchte.

    Und partout - manchmal aus unerfindlichen Gründen, manchmal aber auch komplett ohne Begründung - ist dies nicht möglich.

    Eigentlich bin ich es leid, überhaupt noch irgendwo zu bestellen, wo nicht DHL (mit Packstation!) angeboten wird. Was auch noch akzeptabel ist, ist DPD, weil man da einen Wunschliefertag angeben kann und am Liefertag sogar sieht, wo der Bote gerade ist.

    Ich möchte aber einfach keine Platten mehr hier nach Hause geliefert bekommen, die ...
    - ... mit einer Ecke in den Briefkasten reingedrückt werden und dann raushängen, am besten noch im Sommer bei 30 Grad und voller Sonneneinstrahlung
    - ... ins Treppenhaus geknallt werden und dann von irgendwelchen Gestalten entwendet und wahrscheinlich als Schrottwichtelgeschenk benutzt werden
    - ... bei irgendwelchen Nachbarn versauern, ohne dass eine Benachrichtigungskarte geschrieben wird.

    Hermes ist hier bei uns auch auf solche Geschichten spezialisiert.

    Dann höre ich die Sachen lieber über Spotify...