Beiträge von Steffi

    Hallo Dieter,


    Film gesehen, nicht schön dieser Höhenschlag...zwar sind die meisten LPs ausgeprägter, aber hier geht es eher um den ruhigen Lauf des Riemens am Teller.


    Der stellt sich nur durch einen zentrischen Tellerlauf ein.


    Wie verhält sich der Teller beim Abziehen nach oben? Geht der leicht ab? Dann liegt der Konus nicht gleichmäßig an und der Teller eiert wie im Film.


    Mein Alu-Teller ließ sich auch nach kurzem Aufsetzen nur mit einem kurzen vertikalen Ruck nach oben abziehen. Der Konus lag somit satt an.


    Läuft das Lager ohne Teller zentrisch? Vielleicht kannst Du mal den Riemen auf den 7,1 mm Schaft legen und den Motor starten um den Lauf zu beobachten. ich weiß, komische Idee aber ich würde das mal versuchen...Ausschlussverfahren. :)


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Sieht für mich auf der 13:00 Uhr Position auch wie eine Stoßkante in der Lagerdornbohrung aus. Schau dort nochmal genau mit Lupe o.ä. hin.


    Ich würde mir das als Werkzeugmacher zutrauen und dort vorsichtig "Hand anlegen". Soll aber kein "Freifahrtschein" sein. Wir sind alle nicht Vorort und beurteilen nach ggf. täuschenden Fotos.


    Ich hatte meinen Alu-Teller meines RX150D vor gut 15 Jahren mal per Mitutoyo Puppitaster geprüft. Rund- und Höhenlauf <0,01 mm.


    0,42 mm Höhenschlag sehe ich sofort und würde mich nicht loslassen.


    Viel Erfolg!


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Hallo Dieter,


    der Teller muss tiefer auf dem konischen Lagerdorn sitzen, so wie auf dem Foto von Zimbo/ Sascha.


    Verdrehen bis minimalem Schlag (was ist das bei einem Micro Seiki? ^^) geht auf dem Konus nicht.


    Ich sehe auch eine Stauchung in der Tellerbohrung, schau da bitte mal genau hin. Damit kommt der Teller nicht genügend weit auf dem Konus runter um „satt“ in der Selbsthemmung zu sitzen.


    Viel Erfolg und beste Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Moin André,


    gut auf den Punkt gebracht, sehe ich auch so und letztlich kann und sollte man seine Lebenszeit u.a. auch mit dem Musikhören zubringen und nicht ständig mit der Justage hadern.


    Wer vermag diese Winkelgrade mit den vorhandenen Bordmitteln so genau vermessen zu wollen? Und stellt dann das Gehörte wirklich das Optimum dar?

    Oder ist die Feinjustage nach Gehör nicht doch besser?


    Ich weiß, in unserem Hobby ist vielen der Weg wichtig(er) als das Ziel, aber erst heute am frühen Morgen bin ich durch eine traurige Nachricht aus dem Kollegenkreis mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden. :wacko:


    Soll nicht heißen, dass man nicht mehr genau justieren soll, aber irgendwann ist‘s dann auch mal gut!


    Genießt eure Zeit und habt Spaß!


    EARsinnige Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Bitte auch unbedingt die Freigängigkeit zum Auflegen berücksichtigen.


    D.h. eng an dem Tellerrand geschmiegte Tonarme bzw. Halterungen/ Auflagen können mit dem OR durchaus kollidieren.


    Ich musste bei meinem Kuzma Stogi Ref. die Halterung mit Lift umbauen, sieht etwas skurril aus, hat bisher aber niemand bemerkt.


    Der Außendurchmesser von 356 mm ist auch nicht gerade klein. ;)


    EARsinnige Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Hallo Stephan,


    genau so habe ich Herrn Will in Erinnerung. Wir hatten uns seinerzeit lange und sehr nett unterhalten.


    Da ich ursprünglich als Werkzeugmacher auch aus der Technik komme und Werkzeugmaschinen bedient habe, konnten wir uns angeregt austauschen.


    Die Ware ist perfekt verarbeitet und macht genau das was wir uns erhoffen.


    Schöne Vorfreude und viel Spaß mit dem guten Stück.


    EARsinnige Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Moin,


    ich hatte zwar schon darüber berichtet….habe auch der Outer Ring von Herrn Will seit Juni 2021 im Einsatz.


    Positionierschablone brauche ich nicht, der Durchmesser an meinem Micro Seiki RX 1500 ist mit 310 mm gerade so viel weniger, dass ich mittels innen an den Gewichten des OR aufgeklebten Filzpads eine hervorragende Zentrierung hin bekomme.


    pasted-from-clipboard.jpg


    Das Ganze bei laufendem Teller beherzt auf- und abgenommen, ist mir in Fleisch und Blut übergegangen.


    Es sind keine Schleifspuren am Teller zu sehen.

    Die Plexi-Schablone nutze ich als Staubschutz für die Dereneville-Matte.


    Klanglich macht sich der OR klar bemerkbar, freue mich regelrecht auf verwellte LPs bzw. sehe diesen krummen Hunden locker entgegen. :)


    EARsinnige Grüße aus Lobberich

    Stefan

    So, der Übeltäter ist gefunden!


    Schlagt mich, aber abhängig vom Programmmaterial waren die Verzerrungen selbst über meine neue Phonostufe EAR 88 PB zu hören.


    Ich bin bald wahnsinnig geworden, hatte den Neukauf schon fast als Fehler eingeordnet und/ oder beide TA-Systeme am Ende ihrer Lebenszeit gesehen. :wacko:


    Mitte der Woche dann mal dynamische Musik über die Tandberg gehört, ging einige Songs gut und dann Zack! waren sie wieder da diese groben Verzerrungen im Präsenzbereich.


    Hmm, also doch im Hochpegel….. :/, dort steckt je eine ECC82 und ECC83 drin.

    Dann die gute ECC83 Telefunken raus und eine TdP rein, danach gehört, nix mehr an Verzerrungen zu vernehmen!


    Nun seit Tagen sehr viel Musik gehört, alles bestens.

    Gerade die Phono 834 im 864er Vorverstärker mal angeschlossen, absolut sauber!


    Tja, ist die Phono 88PB nun eine Fehlinvestitution?

    Nein, tonal doch etwas ehrlicher und genauer (was den prima Klang der guten 834er aber nicht schmälern soll), dazu mehr Details und eine bessere Raumdarstellung, kann mich die 88PB vollends überzeugen.


    Ohne diese Odyssee wäre ich vermutlich nie an diese schöne Phonostufe gekommen.


    Nun habe ich ein Luxusproblem, könnte drei Systeme anschließen und per Knopfdruck leicht umschalten.


    Aktuell genießen ich das mit zwei an der 88PB angeschlossenen Systemen und finde das schnelle und einfache Umschalten ohne die Stecker ziehen zu müssen mehr als genial!


    Habt Dank für eure Ausdauer und für eure Hinweise, man lernt halt nie aus! ;)


    EARsinnige Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Nein, leider noch keine Zeit gehabt. Höre ja aktuell über die Phono 88PB und habe darüber die eingebaute 834 etwas vergessen...


    Wird sich schon noch ergeben. ;)


    EARsinnige Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Also ich möchte bei aufgelegtem TA-System keine noch so leichte Libelle auf die Headshell legen, das würde ich mir als Nadelträger krumm :) nehmen.


    Und ob man das so genau ablesen und justieren kann, na ich weiß nicht...


    EARsinnige Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Klar kann jeder so machen wie er will und beleidigt muss ja auch niemand sein.


    Ich bin da aber näher bei Thomas/ Analogschmiede, warum oberhalb vom eigentlichen TA-System messen?


    Schon Kate Bush hat gesungen: " Tiefer, tiefer, irgendwo in der Tiefe gibt es ein Licht!"


    Für mich muss das TA-System korrekt eingestellt sein und damit lege ich dort auch die genaue Höhe und Ausrichtung (hier Nadelträger!) fest. Einen Laser benötige ich dazu nicht.


    EARsinnige Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Kurzes Feedback: Der Motor für Vaters Horizon kam Mitte der Woche bei mir an, eingebaut und gestern in Laufwerk eingesetzt. Läuft!


    Habe dann mit musikalischer Untermalung einer originalen RCA US „Hatari!“ noch LEDs in den Vitrinenschrank meiner Eltern eingebaut.


    Die LP hat sich sehr gut angehört, nur schade, dass mein Vater wohl keine LP mehr auflegen wird. :wacko:


    Mit fast 89 Jahren sind die musikalischen Vorlieben regelrecht verschwunden, aber irgendwie ist das der Lauf der Dinge, habe ich bei meinen Schwiegereltern auch erleben dürfen.


    Nochmals Danke für die Hinweise!


    EARsinnige Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Ich schon wieder….nachdem ich heute den Arm per geklemmtem Flanschausleger tiefer angebaut habe und ich nun auch die Höhenverstellung sinnvoll nutzen kann, muss ich mich korrigieren:


    Der Arm macht jetzt nicht viel Spaß, nein ich bin nun sogar völlig begeistert und staune, was nun noch herauszuholen war!


    WOW, gerade rammen mir die Kraftwerker irrwitziger Bassläufe in die Magengrube und auch Feinsinniges wie die sympathisch-latent verschnupfte Rickie Lee Jones bietet mir auf ihrem Album „Pop Pop“ nun vollkommen stimmig und locker ohne jegliche Härten ihre gesanglichen Talente feil.


    Einfach toll, was der Arm kann, große Klasse Thomas!


    Muss nur überlegen, wie ich den Fernsehabend mit meiner Frau zumindest herauszögern kann! ^^


    EARsinnige Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Hi Ralf,


    ich habe meinen 12“ mittels Dr.Feickert-Protractor NG Schablone nach Baerwald eingestellt.

    Schrauben sind bei mir auch recht weit hinten, ca. 1-1,5 mm Luft in den Langlöcher.


    Macht sehr viel Spaß, Richi war gestern bei mir und wir haben einige sehr musikalische Stunden verbracht.


    Vor allem hat sich gegenüber seinem letzten Besuch der dargestellte Raumeindruck zum Positiven entwickelt.


    EARsinnige Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Moin Michael,


    wie sagt der Kölner „man muss och jönne könne“.


    Ganz im Gegenteil muss ich meine Frau manchmal dazu drängen sich auch mal den ein oder anderen Wunsch erfüllen zu mögen.


    Dass die monetäre Umsetzung in diesem unserem Hobby oftmals schneller die Geldbörse leert, ist leider eine leidvolle Erfahrung, was will man machen…


    Grüße nach Köln

    Stefan

    Hallo Andreas,


    es gibt den eigentlichen Motor und eine Lüsterklemme. Dort kommen die 230 V 1-phasig an, auf der Lüsterklemme sitzt noch ein Bauteil (22 J 250), ist das vielleicht der Kondensator?


    Wird vermutlich ein Cent-Artikel sein….., oder?

    Ich habe von Elektrik keine Ahnung, bin Metaller. :)


    Grüße aus Lobberich

    Stefan