Posts by Steffi

    Wodurch entsteht in einem mechanischen Konstrukt Wärme? Genau, und wie groß muss die Reibung sein um ein messbares Delta ausweisen zu können?


    Das soll bei 33 U/ min. passieren? Genau...ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand mit einer derart hohen Reibung Musik hören möchte.


    Aber jeder wie er mag, auf jeden Fall starte ich höchst amüsiert in den Tag. Danke dafür!


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Hallo Sebastian,


    großes Lob auch von mir, du schaffst bei aller Begeisterung die Themen jeweils schlüssig, transparent und unaufgeregt zu übermitteln. Und die Likes sind deinen guten Ausführungen geschuldet, ich denke, dass ich das pauschal für viele Teilnehmer so schreiben darf.


    Ich scheitere meist an meiner Begeisterung, das Gehörte sachlich weiter zu geben. Das Bessere ist des Guten Feind, wobei man sich ja mal für das Gute entschieden hatte.;)


    Aber so ist das nun manchmal, oder sagen wir besser oft ist das Neue halt vermeintlich optimaler passend in der aktuellen Situation. Schlecht ist auf diesem Niveau ja sicherlich nur wenig.


    Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin die Begeisterung an unserem schönen Hobby und freue mich auf deine weiteren Berichte.


    Viele Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Ja, dieses Federblech dient anscheinend dazu, die Lade aufzudrücken. Gleitet vermutlich am oberhalb zu sehenden Kunststoffkeil (Dreieck an der Rückseite der Lade/Spritzguss) ab.


    Verfolgt man das Blech nach unten, sieht man die 90 Grad Abwinkelung, die scheint unten an einem Träger/ Rahmen angenietet zu sein ( im Foto auf Position 19:00 Uhr).

    Wird vermutlich schwierig sein, das so wieder hinzubekommen.


    Vielleicht gibt es hier aber einen Spezialisten...muss sich aber auch lohnen.


    Viel Erfolg und Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Moin Dirk,


    Sebastian hatte es bereits erwähnt, mittels angefeuchtetem Radierschwamm ohne großartigen Druck immer in Richtung der Bürstung, nicht reiben oder kreisende Bewegungen ausführen. Bestenfalls schmale, flache Streifen schneiden und je nach Größe der Fläche wechseln.


    Hatte ich vor Jahren bei meiner Tandberg TD20A durchgeführt, dort war die silbern eloxierte Alufront vom Bandabrieb bräunlich-gelb eingefärbt. Ging hervorragend, auch hatte ich keine Beschädigungen an der Beschriftung zu verzeichnen. War danach praktisch wie neu.


    Ich hatte seinerzeit die Streifen mit meiner Waschlösung (Ampuwa und LADS) beträufelt, wird aber mit Wasser auch funktionieren.


    Viel Erfolg und Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Und was soll da passieren? Gerne mal LP auflegen, Klemme oder auch Gewicht drauf und den Radius per genauer Libelle an diversen Stellen testen. Genauigkeitverfechtern wünsche ich viel Spaß bei der ständig veränderten Einstellung.


    Die Schallplatte und deren Abtastung bleibt technisch gesehen halt Steinzeit, erstaunlich wie gut sie sich doch trotzdem anhört. Gerade jetzt hocke ich wieder davor und fühle mich sauwohl!


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Hi Rainer,


    ich komme gerade von meinen Eltern zurück, mein Dad (wird im April 87) betreibt auch einen NA-Horizon in Schwarz mit Rega RB250 (neu verkabelt) und Benz ACE L.

    Die vier halbrunden Standdome sind vom Sonnenlicht komplett gebleicht, so komisch blau-grau. Kann man bestimmt vom MDF-Block demontieren und lackieren. Aber schon eigenartig...habe ich so noch nicht gesehen.


    Habe meinen Dad auch vorhin gesagt, dass das ständige Rotieren des Tellers kontraproduktiv ist, wird ja nicht besser dadurch. Zudem ist bei meinem Dad bei ca. 10.000 Hertz eh Schluss, da bringt es nix.


    Sonst ganz schöner Spieler, wobei mir die großen NA optisch mehr zusagen. Aber ich bin ja eh versorgt.;)


    Viel Spaß allen Nottingham-Betreibern!


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Es spricht gar nichts dagegen. Legt man die Nadelspitze auf den korrekten Kreisbogen einschl. Überhang, kann man die Nullpunkte schneller justieren, man ist dann schon näher am Optimum dran und muss nicht um mehrere Millimeter verschieben.


    Beides geht, verstehe auch den Disput hier nicht so ganz. Wenn jemand daraus eine Raktenwissenschaft machen möchte, gerne. Ich versuche so wenig Zeit mit dem ganzen Gefummel zuzubringen, habe somit mehr Zeit zum Hören.


    Aber manch User fummelt eben gerne!8o


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Früher habe ich mit meiner Schablone auch die Kreisbahn der TA-Nadelspitze abgefahren.


    Seit rund 5 Jahren nutze ich den Feickert Protaktor-NG, der bringt mir über das einstellbare Lineal und per Senkung im Armlager die Länge hinreichend genau. Dann Kröpfung einstellen und im inneren Punkt überprüfen, fertig.


    Für mich viel wichtiger ist, die Kröpfung per Nadelträger auszurichten und nicht über das Gehäuse zu gehen. Das Ganze final dann schon mit der richtigen Auflagekraft, was nützt der Kreisbogen, wenn die Nadel mit dem endgültigen Auflagegewicht die Kreisbahn wieder verläßt?


    Messplatte versprödet im Regal, ich habe Ohren! Und wenn dann nach geraumer Zeit der TA durch das Einspielen seine Geometrie leicht geändert hat, ja dann wage ich auch meinem Gefühl und meinen Ohren zu trauen, um das System leicht in die korrekte Richtung drehen zu können.


    Manchmal wird aus allem eine Raketenwissenschaft gemacht, ist doch nur Nadeltontechnik!


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Einen zusätzlichen Spülvorgang halte ich für übertrieben. Ich nutze LADS seit der Markteinführung und habe geschätzt mehr als 5.000 LP-Waschvorgänge durchgeführt. Gerade höre ich eine in dieser Woche gelieferte DoLP "Ella in Berlin", vorhin pünktlich per LADS gewaschen, kein nachträglicher Spülvorgang.


    Klanglich gut aber eben aus der Zeit, keine Störgeräusche. Nach jedem ersten Abspielen befindet sich ein winzig kleiner weißlicher Klumpen ( um es mal dramatisch auszudrücken:)) an der Nadelspitze. Da ich eh nach jeder LP-Seite den feinen Streifen eines Schmutzradierers benutze, ist das schnell erledigt. Verzerrungen kann ich wegen des Brockens nicht ausmachen.


    Jeder darf aber seine dahinschwindende Lebenszeit sicherlich selber mit aus seiner Sicht unerlässlichen Tätigkeiten füllen.


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Hi Tom,


    sieht super aus und die Nottis die ich bei Hans Obels hören durfte, waren klanglich toll.

    Zweites Laufwerk neben meinem Micro Seiki wäre vermutlich auch heute noch der NA Dais.


    Wünsche dir viel Spaß mit dem schönen Teil. Immer wenn ich diesen Thread anschaue, muss ich wehmütig an unseren RG 9 Jünger/ Chrille und Starter des Verlaufs denken, das war ein ganz Netter und ist viel zu früh abberufen worden!


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Großer Teller, kleiner Teller...grundsätzlich sollte man eine PWM vor der Benutzung sauber und staubfrei halten.

    Den Teller meines Punktsaugers bürste ich vor dem Umdrehen der LP immer ab, die erste, ungewaschene Seite lag ja dort auf und könnte den Teller kontaminiert haben. Und ja, ich schaffe die einseitig gewaschene LP zu halten und gleichzeitig den Teller abzubürsten.


    Auch sollten die Reinigungsbürsten vor dem Gebrauch zumindest von losem Staub etc. befreit werden. Was habe ich da schon für Schmutzbalken auf Messen gesehen, damit wurde munter die nächste LP gereinigt!


    Zu hoher Aufwand? Nö, wenn ich bedenke, was wir so alles für den guten Klang abseits einer PWM angehen, bevor der erste Ton erklingt, kann das nicht zuviel sein.


    Übrigens hatte meine damalige NG Basic auch einen kleinen Teller, ich empfinde einen großen Teller aber optimaler. Die LP liegt ganzflächig auf und verzeiht auch mal einen etwas größeren Druck beim Schrubben.


    Bezüglich Einstellmöglichkeiten: Finde ich gut und habe ich auch in mein damaliges PWM-Projekt einfließen lassen. Die Justage ist einfach, jeder darf so wie er möchte, finale gefundene Einstellungen bleiben nach Bedarf.


    Wer z.B. möchte denn einen Einheitstonabnehmer und seine Freiheiten beim Einstellen der Auflagekraft beschnitten sehen? Da könnte man ja gar nichts mehr darüber schreiben...:P


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Viel Text = Gute Musik? Wenig Text = Schlechte Musik?


    Was'n dann mit z.B. "Sex Machine" von James Brown?:/


    Ich glaube, dass allein die deutsche Übersetzung recht eintönig ausfiele.;)


    Musik kann man nicht in Schubladen stecken, da könnten wir ja direkt aufhören.


    Ich denke, dass die englische Sprache gegenüber der deutschen Sprache phonetische Vorteile hat.

    Aber warum sind dann die deutschsprachigen Kraftwerk-Alben so begehrt? Da ist der Text auch reichlich "überschaubar", trotzdem macht das etwas mit mir.


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Schleudert mich beschwingt in den Tag:



    Jamie Cullum-Momentum 2013


    Ein Musiker, der hier aus welchen Gründen auch immer fast nie genannt wird. Ich habe

    mehrere Alben von ihm, die machen alle sehr viel Spaß. Und ein Typ ist er ja, das muss man ihm lassen.


    Teilweise mit schönen Überraschungen im Tiefbassbereich.


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    Falls du einen Erben suchst...du fühlst dich ja nicht mehr so gut...;(..:meld:

    Hi Rolf,


    sollte dereinst eine vinylistische Ermattung meinen dahinwelkend schlaffen Körper heimsuchen, werde ich deiner Begehrlichkeit bedenken, um hiernach entscheiden zu wollen, mich selbstlos vom Übel überquellender Regalfüllung in Form PVC-Rundling behafteter Papierhüllen zu trennen.


    Aktuell.... eher nö.:P


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    War seinerzeit ein Tipp eines Little Feat-Fans, mein damaliger Arbeitskollege und Vinyl-Hörer:



    Little Feat-HOY-HOY! 1981


    Damals kannte ich nur die formidable "Waiting for Columbus" als Normalpressung. Dann diese US-Ausgabe ergattert und damit ging es los. Heute stehen 15 Alben der Truppe im Regal, gibt bestimmt noch mehr!


    Die o.g. DoLP bietet alternative Takes, Unveröffentliches und Live-Mitschnitte aus den Jahren. Immer bestens musiziert (Gringo :thumbup:) prima Klang. Neben dem vor Spielfreude strotzenden Lowell George hebt sich für mich der leider auch schon verstorbene Drummer Richard Hayward mit seinem vertrackten Rhythmen heraus.


    Und wer von uns kann von sich sagen, dass er auf einer Little Feat-LP akustisch verewigt worden ist? Albrecht Metzler vom damaligen RockPalast kann das! 8o


    Grüße aus Lobberich

    Stefan

    200 gr und mehr, dazu topfeben, hat MFSL in den 80ern vorgemacht: UHQR.


    Gut, da blieb die Presse auch für jede LP so rund 5-10 Minuten zu...kann heute keiner mehr bezahlen.


    Ich brauche auch keine 180 gr. Pressungen, Japan-Pressungen für alles würde mir reichen!:P


    Grüße aus Lobberich

    Stefan