Posts by Steffi

    Moin Harry,


    sieht Bombe aus! Und um martialisch zu bleiben, genau diesen "Geschützturm" könnte ich mir an meinem MS auch vorstellen. Dort werkelt seit 19 Jahren ebenfalls ein Stogi Ref. sehr solide.


    Viel Spaß mit der tollen Kombi!


    Grüße aus Nettetal

    Stefan

    Welches ZYX ist's denn?

    Guten Abend Jörg,


    bei mir ist ein ZYX Fuji. Wie relativ das aber auch alles ist, habe ich in den letzten 10 Tagen unter Verwendung eines separaten Übertragers EAR MC 4 erfahren müssen.


    Damit (40 Ohm) läuft das Fuji am MM-Eingang nochmals wesentlich schöner. Und das Lyra Delos erkenne ich am 12 Ohm Eingang des Übertragers kaum wieder, das gibt dem z.T verrufenen System mehr Harmonie ohne die Dynamik einzubremsen.


    Von daher, alles fließend.:)


    Grüße aus Nettetal

    Stefan

    Ich sehe da kein Problem, der Markt ist groß und es wird sich immer etwas finden. Benz fand ich mal gut, heute ZYX das gegenüber meinem damaligen Wood L2 (Gyger) wesentlich besser tönt.


    Vielleicht auch als Nächstes etwas anderes, wer weiß das schon...so lange überhaupt Leute die Kleinode zusammenfrickeln (können) ist doch alles gut.


    Grüße aus Nettetal

    Stefan

    Bevor hier Schluss ist...da mir der MM -Eingang meiner EAR 864 wesentlich besser gefiel als der MC und ich dem damit verbundenen Rauschen ohne Signal beikommen wollte, spielt seit gut 10 Tagen leihweise vom EAR-Vertrieb über Loftsound beigestelltes Messemodel:


    Funktioniert prächtig, Bühne, Dynamik, Details gegenüber den im 864 verbauten Übertragern deutlich besser. Hätte ich so gravierend nicht erwartet.


    Geht aber Anfang nächster Woche an Loftsound ( bester Support durch Markus Kampschulte!) zurück.

    Warum? Weil ein neuer MC4 morgen bei mir eintrifft.


    Grüße aus Nettetal

    Stefan

    Hallo Peter,


    falls noch nicht bei dir vorliegend unbedingt ein US-Exemplar suchen. Die deutsche Pressung ist dagegen kalter Kaffee.

    Mir war nach dem Wechsel, als ob ich vorher eine andere Aufnahme gehört hätte...es lohnt sich!


    Grüße aus Nettetal

    Stefan

    Hier nun Teil 3 von Samstag:


    Nachdem wir das Ende des Flurs erreicht hatten, strandeten wir im Vintage-Raum bei Andreas.

    Dort schnell in die vorletzte Reihe gequetscht bevor es hiernach zügig voll wurde.


    Dann wurden diverse LPs aus der Zuhörerschaft angereicht um über Spendor-Lautsprecher, McIntosh-Röhrenverstärker und einem Thorens-Reibradspieler mit B&O-System (original Nadel, ca. 50 Jahre alt) dargeboten zu werden.


    Was soll ich sagen, das war wie immer ganz große Klasse! Alleine die Leute, alle total entspannt, man konnte einfach genießen und in Erinnerungen schwelgen.


    User Uwe K. konnte diverse Leckereien aus seinem Jutebeutel anreichen, u.a. auch eine „Carpenters“ nix besonderes, eher eine „Best of“….“Every shingelingeling, every waooah“, so toll produziert, dazu diese überirdisch schöne Stimme. Man wog sich im Takt, ich war beseelt, mit vermutlich dümmlich anmutendes Grinsen im Gesicht hatte ich die ganze Technik ganz einfach vergessen.


    Nachdem sich meine zugeschnürte Kehle geöffnet und der Blick nicht mehr verwässert war (ja, ich geb’s zu, Musik packt mich, greift mich an, bin halt ‘ne Mimmi) tauschte ich mich kurz mit meinem Sohn aus und wir waren uns einig, dass man eigentlich nicht mehr zum Musikgenuss braucht.

    Klar, nach 50 Jahren auf dem Buckel des Abnehmers waren die Sibilanten mitunter nicht ganz sauber, aber geschenkt!


    Ganz bezaubernd auch die nette Geschichte einer jungen Dame, die eine „Abbey Road“ mitgebracht hatte.

    Nachdem Andreas sie aufgefordert hatte etwas zu dieser Scheibe zu sagen, meinte sie: „Tja, was soll ich über diese Platte noch erzählen? Kennt jeder, gehört mir eigentlich nicht, hat wohl jemand in meinem Plattenschrank vergessen. Ist eine Japan-Pressung und hört sich so glaube ich gar nicht schlecht an.


    Als „Here comes the sun“ (hier kann der begleitende Bass viel Unheil anrichten) verklungen war, befand nicht nur Andreas, dass diese Ausgabe ganz hervorragend durchhörbar war.


    Insgesamt der Raum, der mir abseits aller Technik am meisten Spaß bereitet hat.

    Andreas, ich hatte dich im Gang bereits beglückwünscht und auch auf diesem Weg meinen herzlichen Dank für deinen Einsatz und für die gelöste Atmosphäre die du hier immer anschiebst!


    Morgen geht es dann weiter im Teil 4.


    Viele Grüße aus Nettetal

    Stefan

    Hier nun Teil 2 von Samstag:


    Einige Räume waren wegen einer Vorführung geschlossen, in anderen Zimmern wurde mehr diskutiert und Geräte geschaut als dass man Musik hören konnte.

    Der Raum Martina Schöner war leider verschlossen, also sind wir weiter gezogen.


    Audiospecials mit Air Tight und Feikert-Laufwerk gefiel uns gut, nur der Tieftonbereich war zuweilen etwas „sumpfig“. Gespielt wurde zunächst eine LSC (ich vermute ein Classic Records-Reissue) „A night on bare mountain“ und Folgestücke.


    Da ich die Scheibe selber besitze, weiß ich um deren Problematik im Tieftonbereich. Also abgewartet, was der Erbauer der Lautsprecher „Horn-Kultur“ uns als nächste LP präsentieren würde…

    Der Titel war der Erinnerung nach „Recondite“, Elektrosounds, flächig mit einigen Effekten. Ich mag solche Sachen zuweilen sehr gerne hören, leider war der Tieftonbereich erneut nicht nach meinem Gusto.


    Schade, die anderen Frequenzbereiche boten durchaus Ansprechendes, Mittel- und Hochton waren angenehm durchhörbar. Vielleicht war auch die Positionierung an der Längsseite nicht optimal? Ich weiß es nicht. Schönes Regalsystem übrigens, gefiel mir aussprechend gut.


    Die Phonostufe(n) von Michael Fehlauer fand ich prima, hätte auch gerne mit ihm etwas gequatscht aber er war in diversen Gesprächen vertieft.


    Bei Rike Audio mit Acapella fand sich erneut ein Feikert-Laufwerk. Schöner Erfolg für Chris, seine Laufwerke sind allgemein sehr gut angenommen, was ein Wunder!?

    Wir haben dort ebenfalls eine ganze Zeit verbracht, es lief ein tolle Live-Aufnahme des Musikers Donny Hathaway, unwiderstehlicher Drive, atmosphärisch gut übermittelt.

    Hat mir sehr viel Spaß gemacht, abgeklärt-lockerer Vorführer, top!


    Im nächsten Raum „Sievking Sound“ liefen fast ausschließlich audiophile LPs (MFSL). Optisch erschien die Anlage bestehend aus TW Acustic-Laufwerk mit Audia Flight-Verstärkern und Lautsprecher Verity Audio „aus einem Guss“ zu sein.

    Klang war gut, transparent, aber nicht zu höhenbetont. Passte für mich gut, wobei mir der Spaßfaktor wie bei Rike Audio fehlte.

    Vielleicht lag es auch an den MFSL-LPs, die erscheinen mir mitunter irgendwie schwerfälliger als originale US-Pressungen.


    Weiter geht es dann im Teil 3.


    Viele Grüße aus Nettetal

    Stefan

    Moin,


    ich war am Samstag mit meinem Sohn in Krefeld. hat mir gut gefallen, nicht umsonst waren wir fast 6 Stunden dort und sind mit einem der letzten Shuttle-Busse zum Parkplatz gefahren worden.


    Wie immer, vorab großes Lob an alle die mit der Organisation beschäftigt waren. Große Klasse, solch ein Event für uns kostenfrei anzubieten!


    Nachdem wir den Eingangsbereich passiert hatten und von der charmanten Empfangsdame mit der nötigen Broschüre bestückt wurden, bogen wir die Möglichkeit nutzend in die oftmals ausgebuchte Vorführung bei Acapella ein.


    Alfred Rudolph referierte in gewohnt witzig-süffisanter Art über Musik und Darbietung im Allgemeinen, um dann die größeren Hornlautsprecher mit Jazz (Interpret ist mir leider entfallen) und Klassik "Bilder einer Ausstellung/ Finale" vorzuführen.

    Dynamisch war das Ganze schon sehr gut, mir fehlte zuweilen bei der Klassik etwas Tiefe in der Abbildung, wobei ich rechts in vorderster Reihe saß und mich damit vermutlich etwas zu nah an den Lautsprechern platziert hatte.


    Meinem Sohn war das Dargebotene zu hell abgestimmt, er saß aber auch ganz rechts und wurde vom rechten Horn praktisch direkt angepustet.

    Das Jazz-Stück überzeugte mich dagegen sehr, recht gute Aufteilung und ausgewogene Abbildung in der Höhe. Nur zu laut fand ich es, aber das ist halt mein generelles Problem mit meinen Ohren.

    Gut fand ich, dass normales LP-Material und keine audiophile LPs verwendet wurden. Wir haben uns rund 30 Minuten im Acapella-Raum aufgehalten.


    Im nächsten Raum Wolf von Langa wurde abermals Klassik gespielt, danach diverse Pop/Rock-Stücke.

    Hier hatte ich massive Probleme mit meinen Ohren, die klirrten wie verrückt, es war für mich einfach zu hell abgestimmt.


    Auch wurde ständig lauter gemacht, ich verstehe nicht warum. Können die Anlagen nicht auf normaler Lautstärke spielen, bricht der Klang dann zusammen?

    Die vorgespielten LPs wiesen zuweilen starke Kratzer auf, die schossen akustisch wie Pistolenschüsse durch den Raum. Schon komisch, dass man das so hinnimmt.


    Sicherlich alles nicht schlecht (es liest sich halt immer etwas schlimmer), nur dafür der ganze Aufwand?


    Nachdem wir rund 15 Minuten dort zugebracht hatten und ich final auch noch die Rolling Stones ertragen sollte (Stones-Fans, verzeiht mir, aber in diesem Leben werde ich die Begeisterung nicht mehr verstehen), verließ ich eiligen Fußes die Räumlichkeiten. Mein Sohn zeigte ebenfalls nur wenig Begeisterung, aber es gab ja noch mehr Möglichkeiten…davon möchte ich im nächsten Teil berichten.


    Viele Grüße aus Nettetal

    Stefan

    Ich finde den Holzdeckel schön, ist aber bestimmt pflegeintensiv...:P


    Es lebe die Vielfalt!


    Grüße und bis morgen in Krefeld!? Bin mit Thronfolger Olli da, freue mich schon sehr!

    Stefan

    Hallo Bertel,


    Du meinst bestimmt den Gewindestummel, auf den das per 3 Stk. Inbusschrauben fixierte Gegengewicht aufgeschraubt werden kann.


    Der Messingstummel könnte in das Lager-Mittelstück hinten eingeklebt sein, ich würde da keine Gewalt aufgrund der Lagerbelastung anwenden.


    Grüße aus Nettetal

    Stefan

    Hallo Sebastian,


    schöner Bericht, dein klangliches Empfinden kann ich absolut bestätigen. Meine Zingalis stehen seit Ende 2018 ebenfalls auf genau diesen braunen Sylomer-Pads.


    Raumklang, Plastizität, gute Verfolgbarkeit von nun noch tiefer empfundenen Bassläufen bis hin zu einer ruhigeren Mittendarstellung.


    Ich war so begeistert, dass ich mit zeitlichen Abstand nach und nach Vor- und Endstufe, Sub und Laufwerksmotor entsprechend der Gewichtsvorgaben auf diese Pads gestellt habe. Jede Änderung konnte ich klar heraushören.


    Für den schmalen Betrag wirklich klasse.

    Auch kann ich keine Dynamikeinbußen verzeichnen, alles bestens.

    Somit bleiben die Sylomer-Pads als fixer Teil in der Anlage.


    Weiterhin viel Spaß beim Entdecken wünscht aus Nettetal

    Stefan

    Bezüglich Messen der Anlage und entsprechende Zuweisung des Hörgeschmacks:


    Das wäre so gar nicht meins. Wird uns nicht im Leben bereits zu viel vorgeschrieben, begrenzt und verordnet?

    Sollten wir uns nicht wenigstens unser (doch hoffentlich noch immer gemeinsames) Hobby derart vergällen wollen?


    Die Freiheit über eine Entscheidung was ich in mein Geraffel einschleife, möchte ich mir gerne erhalten, auch würden durch die beiden Geschmacks-Lager weitere Kriegsschauplätze generiert.


    Hat nun so gar nix mit den Hauptthema zu tun, obwohl....hmm ja.;)


    Ich sehe immer unsere begrenzte Lebenszeit und genau die sollten wir uns möglichst putzig einrichten.


    Viele Grüße aus Nettetal

    Stefan

    Nochmals vielen Dank für eure Beiträge.


    Gestern habe ich dann auf MC zurückgestellt. Klar, da war das Rauschen verschwunden, damit aber auch der gewisse "Zauber" dem der Klang mit Abschluss bei 47kOhm inne war.


    Damit wir uns nicht falsch verstehen, mittels MC-Eingang habe ich das ZYX seit Mai 2015 sehr gerne und zufrieden gehört. Die MM-Einstellung war eher wie bereits o.g. aus einer Laune heraus entstanden.


    Ich werde mich mit der Thematik "Übertrager" etwas näher beschäftigen, damit könnte eventuell der aktuelle Klang erhalten und das Rauschen reduziert werden.


    Viele Grüße aus Nettetal

    Stefan

    Ich danke euch für eure Antworten.


    Martin,


    genau diesen Artikel mit der Thematik "Leerlauf" hatte ich im Netz auch gefunden. Für mich und über die bisher gehörten LPs schlüssig. Nur wird der Eingriff in die Phonostufe des 864 um den perfekten Abschlusswert zu finden für mich kaum machbar sein...ich bin Metaller, kein Elektriker.


    Auch gestern am Abend war ich mit dem Klang, der Abbildung und der Dynamik bei 47kOhm mehr als zufrieden. Nur das Rauschen ohne Musik stört halt etwas.


    Ivan Moravec Piano Works-Debussy/Ravel auf ATHENA: Wow, großartig wie der Flügel in den Raum gestellt wird. Auch tonal sehr schön, bester Raumklang (ich glaube Mozart-Saal im Wiener Konzerthaus?).


    Danach Kraftwerk "Minimum-Maximum"/ Menschmaschine: Über den Boden rollende Bassteppiche, feinere Detaillierung. Und das Ganze bei höherer Lautstärke ohne Klirren in meinen Ohren.


    Zum Abschluss Ryan Adams "Gold": Die US-Pressung zeigt das Können des Musikers, satter und vollmundiger Klang. "Organisch", besser kann ich es nicht beschreiben.


    Analog halt, so möchte ich das hören!:)

    Wenn jetzt noch das Rauschen in den Pausen verschwinden würde.... :P


    Grüße aus Nettetal

    Stefan