Beiträge von Steffi

    Klar, man kann und darf vielen Antworten Recht geben. Englische First-Press hatte ich von Genesis nie, eventuell spielt bei den Originalen auch der Zeitkolorit hinein, meine Begegnung mit der Genesis-Alben fand auch erst Ende der 70er statt. Dann aber sofort mit der TLLDOB. :)


    Vergleichen konnte ich einige der vorhandenen LPs mit deutschen Pressungen. Die höherpreisigen waren für mich immer sofort besser hörbar.


    So z.B. die Japan-TLLDOB, die bereits ein durchaus gewichtiges Mehr gegenüber der deutschen Ausgabe bietet.


    Die CR haut einem den Tiefbass um die Ohren, dass es eine wahre Freude ist, ich fühle mich an diesen Stellen fast ehrfürchtig. Die AP45er kommt da fast ran oder bleibt besser gesagt harmonischer, da sie heiß geschnittene S-Laute der CR umgeht.


    Trotzdem, wenn's mich so richtig treibt, lege ich die CR auf uns das Haus bebt.


    Eigentlich sollte jeder seinen Geschmack erfüllt sehen, genügend Auswahl gibt es ja.

    Audiophiles Geplänkel wird von anderen Künstlern besser bedient. ;)


    Grüße

    Stefan

    Klanglich darf man die Box aber bitte nicht mit den beiden 45er Auflagen von AP vergleichen.


    Die Box tönt für mich anders abgemischt, präsentere Stimme, manche Sachen nach Vorne gezogen und eher digital mit wenig(er) analogem Charme.


    Die AP ist ein ganz anderes Kaliber, Breite und Tiefe in der Darstellung wesentlich ausgeprägter, klanglich schon ein großer Unterschied.


    Neben den beiden Ausgaben habe ich noch eine japanische Pressung, die hatte ich bis zum Erhalt der AP immer lieber als die Box gehört.


    Seien wir aber bitte ehrlich, die Genesis-Alben waren zu keiner Zeit klangliche Juwelen!

    Gleichwohl geben die AP-Auflagen der charismatischen Musik eine adäquate Bühne und lassen musikalische Zusammenhänge neu entdecken.


    Grüße

    Stefan

    Ich habe gestern gerade einmal gefühlt 7-8 Räume aufgesucht und fahre erfahrungsgemäß immer mit verhalten klanglichen Erwartungen nach Moers.


    Da ich meist länger brauche, um mich einzugrooven, kann ich mein Fazit von den letzten Jahren als bestätigt sehen:


    Es gibt keine optimale Anlage, jede Zusammenstellung gibt unterschiedliche Musikgenres mehr oder eben weniger gut wieder.


    Damit einher geht die Raumgröße, in kleinen, vollgefrachteten Räumen darf man nicht zuviel erwarten, Spaß machen kann das aber zuweilen allemal!


    Interessant fand ich den Laufwerksvergleich von Shakti.

    Selbst als ganz hinten Stehender fand ich gerade den Unterschied zwischen den beiden Planar 3 mehr als frappierend. Gut, wer noch das ursprüngliche Modell besitzt.


    Highlight waren wie letztes Jahr die Kontakte, Gesichter zu Forumsteilnehmer kennenlernen zu dürfen und an den lockeren Gesprächen in netter Atmosphäre teilzuhaben. Sehr schön!


    Kaufreiz war keiner vorhanden, noch nicht mal nach einer LP (recht teuer, oder ;) ) gelüstete es mir.

    Ich bin gestern zufrieden im Käferchen heimgeknattert, habe mir den Wind um die Nase wehen lassen und hocke aktuell mehr als zufrieden vor meiner kleinen Anlage.


    Den Organisatoren möchte ich herzlich danken, ich freue mich auf 2025!


    Grüße

    Stefan

    Hallo Jörg,


    ich habe beide Versionen. Wie immer Geschmacksache, die 2x 45er von Impex ist schon toll, bringt zuweilen etwas Luft zwischen die Töne, aber meine deutsche Ausgabe hätte mir in der Rückschau durchaus genügt.


    Und trotzdem, häufiger aufgelegt wird die Impex, wenngleich der Flow beim Hören durch den Wechsel etwas gestört ist.

    Man macht so oder so nichts verkehrt.


    Schlauer bist du jetzt vermutlich auch nicht, aber besser kann ich es nicht beschreiben.


    Ach ja, das Cover in Hochglanz ist eine Sensation.


    Grüß

    Stefan

    Nach gut einem Jahr US-VEVOR 6L werde ich diese Reinigungsart nicht weiter verfolgen.


    In Abhängigkeit zum Vinyl (so meine Vermutung) habe ich mir zahlreiche LPs klanglich abgewertet bis ruiniert. Darunter viele MFSL (erste Serie) und fast alle UHQR von AP.


    Der Klang ist dumpf geworden, es fehlen Hochtonanteile, Stimmen und E-Gitarren klingen verzerrt der Klang ist unrein.

    Hatte ich erst meine Ohren in Verdacht, habe ich am Samstag meinen 25jährigen Sohn zum Vergleichshören vor die Anlage gesetzt.

    Der zeigte sich erschrocken und meinte nur, dass mit meinen Ohren alles ok wäre.


    Die LPs sehen sauber aus, mir kam es aber immer schon eigenartig vor, wie viel Schmutz und Partikel sich nach dem Ablassen des Desti-Wassers im Filter fand. Heute vermute ich eher schon Abtrag aus der Rillenmodulation.


    Geschallt wurde je eine einzeln eingesetzte LP für max. 7 Minuten, Temperatur unter 20°C, keine Zugabe von Isopropanol oder Mirasol (hatte ich anfangs zugesetzt und bei MFSL und ähnlichem Vinyl identische Probleme gehabt).


    Eigentlich schade, gerade zu Beginn war ich bei 0815-LPs total begeistert, weil diese in den Jahren doppelt und dreifach mit meinem Punktsauger gewaschenen LPs an Störarmut gewinnen konnten.


    Mit der Zeit mehrten sich aber die Misserfolge durch Zerstörung der o.g. Vinylsorten und ich habe nun unmittelbar die VEVOR 6L deaktiviert.


    Ob das nur an meiner US-Maschine liegt, vermag ich nicht zu beurteilen. Geschallt habe ich bestimmt bisher über 500 LPs, davon sind geschätzt rund 20% klanglich fragwürdig bis zerstört (z.B. Pink Floyd DSOTM-MFSL und Alan Parsons Project TOMAI-ANA-MOFI) worden.


    Man kann mir vorwerfen, nicht schneller die Reißleine gezogen zu haben. Ich hatte diesen grisseligen Klang aber auch meine Ohren geschoben und einfach weitergeschallt. Leider ein Trugschluss, wie sich nun herausstellt.


    Ich hoffe, dass bei euch alles bestens läuft und es sich bei mir um einen Einzelfall handelt!

    Mag auch sein, dass professionelle US-Maschinen hier geeigneter für solche Vinylsorten sind, ich werde das aber nicht weiter verfolgen, die Punktsabaugung ist und bleibt mein ausreichendes Mittel.


    Grüße

    Stefan

    Off Topic:


    Nachdem ich den Monoschalter aktiviert habe, lege ich den kleinen Streifen eines Putzschwammes immer direkt vor diesen Schalter.


    Vor dem Hören der nächsten LP wird die Nadel kurz gesäubert, dazu braucht‘s den kleinen Streifen und ich werde daran erinnert, den Monoschalter zu deaktivieren.


    Ja, ich gebe zu, als Analoger im fortgeschrittenen Alter brauche ich so manche Eselbrücke, so lange ich die nicht vergesse ist alles gut. :)


    Grüße

    Stefan

    Ganz klar, ohne Ring sieht viel besser aus und so fahre ich wirklich ebene LPs oftmals ohne den Outer Ring von Herrn Will und genieße die volle Optik meines Messingtellers.


    Bei unebenen LPs kommt der Ring zum Einsatz, die Messinggewichte harmonieren erträglich mit dem Teller.

    Der Outer Ring ist bei mir ohne Schablone ratzfatz aufgeworfen bzw.. bei drehendem Teller abgenommen und es ist schon erstaunlich, wie ruhig der TA mit Outer Ring bleibt.


    Das hört man natürlich auch, zudem muss ich dem System keine Berg- und Talfahrten zumuten.


    Mittelgewicht bleibt fast immer runter und Plattenbesen mag und besitze ich nicht.


    Ich weiß, da ich nun ob etwaiger Höhenschläge keine Retouren starte(n muss), ziehe ich zumindest von einer Fraktion den Unbill auf mich, aber da habe ich größere Probleme als das. 8)


    Für mich immer noch erstaunlich, welch hohe Klanggüte mit einer durch eine gepresste Rille schleudernden Nadel möglich ist!


    Grüße

    Stefan

    Seit fast 20 Jahren wasche ich mit LADS, nie Probleme, keine Fussel an der Nadel, auch keine Ausflockung.


    0,5L mische ich jeweils mit Ampuwa an, dunkel gestellt, hervorragende Antistatik und ja, ich bin froh ohne Tank in meiner Maschine arbeiten zu können, eine Ölerflasche von A.T.U. , mehr braucht es nicht.


    Klar, die Absaugung muss funktionieren.


    Grüße

    Stefan

    Hallo Frank,


    in der Tat krude zu beschreiben, ich versuche es mal:


    Die Katta-Outersleeves mit Klebelasche haben den Klebestreifen auf der Hülle, nicht auf der Lasche.


    Die LP herausholen und weglegen.


    Nun klappst du die TP auf, die überstehende Lasche der Outersleeve liegt vor dir auf der linken Seite des TP-Cover.

    Jetzt ziehst du die Hülle von links über das TP-Cover, die Lasche liegt dabei außen.


    Nun ziehst du über die rechte Seite des TP-Cover die zweite Katta-Outersleeve, diese Lasche liegt aber innen im Klappcover.


    Jetzt klappst du die TP zusammen, richtest und ziehst die beiden Hüllen bis zum Anschlag auf die TP, dann drehst du die TP schaust auf die Rückseite, ziehst den Klebestreifen auf der Rückseite ab und klappst die überstehende Lasche der frontseitigen Hülle auf den Klebestreifen. Fertig!


    Das Cover ist komplett geschützt, du musst auch keinen Klebestreifen mehr öffnen. Die LP kannst du innen entweder links oder rechts jeweils mittig in die Öffnungen hineinschieben.


    Vielleicht hilft ein Foto, ich schau mal….


    Grüße

    Stefan

    Oder auch die Katta Outersleeves mit Klebelasche. Für die Tone Poets brauchst du 2 Stück, die hintere Lasche vom Frontcover wird auf den Klebestreifen der rückseitigen Hülle geklebt.


    Ergebnis: Man erhält innen zwei offene Fächer, darin kann man wahlweise die LP einschieben.


    Geht perfekt, die Katta-Hüllen stehen bei den TP auch endlich mal nicht über, sitzen wie auf Maß gefertigt und die schönen Cover sind perfekt geschützt, sehen zudem weiterhin farbintensiv durch die glasklaren Hüllen aus.


    Die o.g. Hüllen (habe davon auch einige) sind teurer, dicker und die Cover verlieren etwas an Brillanz. Gut, diese zweite Tasche ist schon praktisch…


    Trotzdem, meine TP bleiben in den Katta-Hüllen.


    Grüße

    Stefan

    Hallo Jörg,


    ich schütze dieses Album mit der Klarsicht-Umverpackung von den Katta-Outersleeves.


    Nicht schön mit dem Katta-Aufdruck aber zweckmäßig.


    Auf YT gibt es genau für dieses 4-fach Album eine Anleitung eines Amerikaners, der zeigt die Umverpackung mit vier Outersleeves. Etwas tricky, geht aber.


    Findet man nach etwas Suchen bestimmt mit dem Albumtitel. ;)


    Grüße

    Stefan

    Der Reiniger L'Art du Son ist lt. Werbung auch für Schellack geeignet.

    Ich nutze das Zeug seit fast 20 Jahren für Vinyl, geht gut.


    Grüße

    Stefan

    Oje, erst hat man Bedenken vier Schrauben zu lösen, um den Impedanzschalter zu schieben und jetzt wird darüber nachgedacht, vom schönen 912er die Ohren abzusägen?


    Na, mir kann‘s egal sein…Sachen gibt‘s hier zu lesen, echt amüsant.


    Wünsche viel Erfolg!


    Grüße

    Stefan

    Heute eingetrudelt per grüner JPC-Kartonage….ist ja heutzutage wichtig das dazu zu schreiben! 8)

    Eingetrudelt


    An der Matthew Halsall ist der Richi schuld, der hat mich letzten Freitag wieder in die Kauffalle gelockt…vielen Dank dafür! 8o


    Ich hoffe nur, dass meine Ohren mal Durchhaltevermögen zeigen, die haben diese Woche wieder reichlich Schabernack mit mir getrieben! :cursing:


    Wünsche euch ein schönes Wochenende.


    Grüße

    Stefan