Posts by Steffi


    Hi Achim und Chris,


    besten Dank im Sinne aller Interessenten für Eure Ausführungen.


    Chris, da hab' ich aus der Erinnerung heraus ja gar nicht mal so daneben gelegen, was den klanglichen Vergleich von MFSL und EMI betrifft.


    Letztendlich ist es aber wohl doch die Musik, welche uns in Begeisterung versetzt und so sollte es sein.


    Viele Grüsse aus Nettetal von


    Stefan


    Hallo Volker,


    sitze derzeit am Arbeitsplatz, daher alles was mir zu DCC einfällt:


    DCC ist ein audiophiles Plattenlabel, welches sich auf Sahnestückchen aus den Bereichen Pop/Rock/Jazz/Klassik ähnlich MFSL speziallisiert hat(te?) und vor einigen Jahren etliche LP's neu gemastert mittels feinem Equipment veröffentlicht hat.
    Master-Ing. war Steve Hoffmann (ein oder zwei f/m, ich weiss es gerade nicht).


    Feine Scheiben, ich habe Steve Miller -Greatest Hits, Joni Mitchell -Court and Spark, Eagles -Greatest Hits , insbesondere ist die Joni Mitchell gegenüber der deutschen Ausgabe unglaublich viel besser, aber auch die Eagles tönt präzise, die Gitarren jagen mir beim Hören wohlige Schauer über den Rücken.


    Die Pressung ist jeweils erstklassig, auch die Verpackung ist äusserst aufwendig gearbeitet, insgesamt auch bei audiophilen Preisen ;( eine klare Empfehlung.


    Ob die Queen seinerzeit auf DCC veröffentlicht wurde, kann ich von hier aus nicht beantworten.


    Ich hoffe, dass Dir diese kurze Info hilft und grüsse


    Stefan


    Hallo Frank,


    eine Definition von "zerstört/verschmutzt" mittels akustischer Kontrolle mag ich mir nicht anmaßen, aber falls auch weitere Waschgänge nichts mehr bringen, wird es sich wahrscheinlich um Beschädigungen handeln.


    Ich hatte eine Joni Mitchell DoLP "Don Juan Reckless Daughter" als US-Pressung auf einer Plattenbörse erstanden, auch nach mehrmaligem Waschen war das Spratzeln nicht zu überhören.
    Optisch ist die Oberfläche einwandfrei, ja besser als die anderen zwei US-Ausgaben die mir vorliegen :D .


    Aber diese zwei sind dann störungsfrei ?(


    Fazit: Man kann nicht immer gewinnen, aber ein Versuch mittels langer Einwirkdauer ist es allemal wert ;) .


    Grüsse aus Nettetal


    Stefan

    Na dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu:


    Jeder soll es doch so halten, wie es für richtig empfindet, da gehe ich mit Thorsten Petermann Hand in Hand :] .


    Auch sollte man Martina hohes Lob aussprechen, hilft sie doch als Hersteller von LADS und Vertrieb der Loricraft allen Fragestellern mit kompetenten Aussagen und Informationen fast selbstlos weiter, und genau das, liebe Freunde macht nicht jeder!!!!


    Ich für meinen Teil bin mit LADS seit nunmehr einem Jahr fast täglich beschäftigt (zwar nur auf einer NG-Basic, aber was's solls) und bin äusserst, nein sogar
    wahrhaft erstaunt über die Wirkung.


    Hierzu sei gesagt, dass ich bereits vorher (seit 1992)alle LP's rund 2-3 mal mit Ampuwa/Isoprop gewaschen hatte. Aber selbst optisch saubere Platten haben akustisch doch ungemein gewonnen und das sind bisher so ca. 500 Stk.


    Grundlage ist jedoch die lange Einwirkzeit, das ist äusserst wichtig!! Also ruhig einmal 5 Minuten kreisen lassen, ab und zu ein Spritzer LADS drauf und erst dann absaugen.


    Ich habe zu Beginn meiner LADS-Erfahrung der Einwirkzeit keine grosse Bedeutung beigemessen und wie so viele Zeitgenossen "überstürzt" abgesaugt.


    Wer jedoch das Optimum rausholen möchte, dem kann ich meine vorgenannte Handlungsweise nur eindringlichst "ans Herz legen".


    Mit anderen Reinigern habe ich keine Erfahrung, ich denke doch, dass ich mit meinen positiven Resultaten nicht mehr wechseln werde.


    Ach so, noch'n Tipp: Martina hat sich bei der Anleitung doch sicherlich ihre Gedanken gemacht. Haltet Euch daran und es gibt keine Probleme. ;)


    Liebe Grüsse


    Stefan

    Vielen Dank an alle Beteiligten, ich halte soeben ein Polyamidgarn in Händen, das nunmehr zur Probe ansteht.


    Nachmals lieben Dank!!! :))


    Gruss aus den verschneiten Nettetal sendet


    Stefan

    Quote

    Original von Drivebike
    Hallo Stefan, freut mich, daß Alles so toll geklappt hat. Freu´mich auch schon auf deine Bänder. Ich lass´ meine TD 20 A `s auch schon mal warm laufen. Grüße aus`m Wald Achim


    Hallo Achim,


    tja, hat dann aufgrund beruflicher Aktivitäten mit dem Versand doch etwas länger gedauert, Bänder waren am Sonntag fertig bespielt. :]


    CD-ROM mit einem High-Fi Exklusiv Testbericht vom Jan. 1981 über die TD20-A sowie das Probefläschchen L'Art du Son und meine 2 Maxell-Bänder liegen bei.
    Viel Spass damit!! :P:P;)


    Gruss aus Nettetal


    Stefan

    Eine Frage an alle Punktsaug-user:


    Wie muss der Abstands-Faden bei einem Punktsauger beschaffen sein. Ich weiss, dass es Nylon sein soll, alle Fachgeschäfte wollen mir aber so'n milchigen Faden verkaufen.


    Wenn ich mir die zur Verfügung stehenden Info-Seiten
    (Loricraft, SB+1) so ansehe, schein mir der Faden aus mehreren Fäden zu bestehen, also nicht aus einem Stück wie eine Art Angelschnur ?( .


    Ich habe bereits den Such-Modus aktiviert, auch kenne ich die umfangreiche Abhandlung von Martina (Loricraft), hat mir aber bezüglich der gewünschten Information nicht helfen können.


    Ich hoffe auf Eure Unterstützung!! :)) :))


    Viele Dank vorab und Grüsse von


    Stefan

    Heute war ich in Remscheid beim zuständigen Tandberg-Service, Herrn Schmidt.


    Grund war die unzufriedene Aufnahmequalität meiner TD20A-Halbspur 19/38 cm.


    Herr Schmidt wechselte die immerhin 26 Jahre alte Andruckrolle, säuberte die Kontakte aller Potentiometer, beseitigte kalte Lötstellen, justierte die Bremsen und Bandführung und stellte mittels Bezugsbänder den Aufsprech- und Wiedergabepegel korrekt ein.


    Seine ruhige und freundliche Art, sowie seine fachliche Kompetenz zu meinen Fragen haben mich tief beeindruckt. Einen leckeren Kaffee von Frau Schmidt gab es hierzu auch noch.


    Mit vielen Tipps und Ratschlägen, beendete ich nach ca. 100 km die Rückfahrt, habe das Gerät sogleich angeschlossen und eine Probeaufnahme gestartet, was soll ich sagen:


    Absolutes Glücksgefühl, ohne Kopfwechsel ist absolut kein Rauschen und kein Unterschied zwischen Vor- und Hinterband feststellbar. Selbst kritisch über Kopfhörer treibt es einem die Tränen in die Augen.


    Ich bin absolut nicht so schnell zu begeistern,aber DAS haut mich einfach um!!!


    Achim/Drivebike, Dir nochmals lieben Dank für die Kontaktadresse, z.Zt. läuft die neue Aufnahme MFSL Steely Dan "Aja" mit 38 cm/s für Dich, ein Traum!! :P


    Ein Rat an alle TB-Kollegen:


    Ohne Bezugbänder und entsprechendes Equipment
    "läuft" hier überhaupt nichts. Auch ich war versucht an den zugänglichen Potis zu drehen, das sollte man tunlichts sein lassen!!


    Resümee: Ein voller Erfolg mit überschaubarem finanziellem Aufwand und eine überaus nette Kontaktadresse mehr. :))


    Für heute einen lieben Gruss aus Nettetal von


    Stefan

    [QUOTE]Original von Arnold
    Hallo, hier mein lange versprochener Vergleich:


    ----


    Der Nottingham Dais ist die Ruhe selbst - langes hören von komplexen Musiken sind wunderbar und kein Problem - waren es beim Rega aber auch nicht!


    Tschau
    Arnold


    Hallo Arnold,


    vielen Dank für Deinen informativen Bericht, den ich seit Deiner Verkündigung des Dais-Erwerbs mit Spannung erwartet hatte.


    Ich bin zwar seit über 22 Jahren mit meinem MICRO SEIKI äussserst zufrieden, der DAIS hat es mir aber schon rein optisch mit seinem reduzierten :D Bauteilen einfach angetan. Bestaune ihn jedesmal bei Herrn Obels.


    Also wenn, dann könnte ich mir vorstellen......, nein lassen wir das 8) .
    Ich hätte da Bedenken, dass mein MICRO die längste Zeit bei mir gespielt hätte. Obwohl, abgeben?
    NIEMALS!!! Da ist mein 7-jähriger Sohn vor :D


    Viel Spass weiterhin mit Deinem Gerät 8) wünscht


    Stefan

    Quote

    Original von Drivebike
    Hi Stefan, wir sollten das mal angehen. Ich mach auch mal eine Liste mit meinen "Schätzen". Das mit dem Band passt auch super, weil: Meine TD 20 A ist auf Maxell XLI eingemessen (war mal die High-Speed-Version, ist jetzt aber vom Tandberg-Zentralservice umgerüstet auf langsam, d.h. für dich 19 cm/sec.) Also mit UDXL I gibt es hier überhaupt keine Probleme. Meine beiden TD 20 A SE (wie auf dem Bild zu sehen ist eine davon weiß, die klingt noch besser-nee- war ein Scherz) sind auf EMTEC LPR 35 eingemessen. Ist aber lt. Herrn Schmidt von Tandberg auch gar kein Problem, da hier der Pegel über den gesamten Frequenzbereich nur um 1 dB geringer ist, also kein Höhenabfall aufweist. Hätte den Vorteil, daß ich die SE in Stellung "Normal-Entzerrung" auf 38 cm/sec laufen lassen könnte. Mein Laufwerk ist ein VPI Aries 2 mit VPI JMW 10.5 Tonarm, System Red Rose Petal (baugleich mit Myabi), Silvaweld Röhrenphonostufe und Vorverstärker von FUNK -Tonstudiotechnik. Ich hoffe, dies entspricht deinem Anspruch einigermaßen. Grüße aus dem Westerwald Achim


    Hallo Achim,


    naja, Deine Anlage kann ich soooo gerade noch akzeptieren :D:D:D
    Nein, Scherz beiseite, ganz schöne Sachen. Übrigens würden im Falle einer Überspielung die Signale mittels eines EAR 864 weitergeleitet werden, ich denke dies kommt Dir entgegen.


    Da noch relativ frisch im Forum, bin ich etwas unsicher wie wir zueinander finden :P:P
    Ich habe meine e-mail Adresse zwar im Profil eingegeben, sie wird jedoch bisher nicht angezeigt. ?(


    Vorschlag von Dir als "alter Hase" wird gerne entgegen genommen.


    Viele Grüsse


    Stefan

    Quote

    Original von Drivebike
    Hallo Stefan, wie du an dem Bild unter meinem Namen erkennen kannst, bin ich mit Tandberg-Maschinen auch reichlich bestückt. Das passt ja super, ich würde dir natürlich auch gerne was aufnehmen. Auf welches Band ist denn deine Maschine eingemessen? Grüße aus´m Westerwald Achim
    Leere Bänder hab ich natürlich jede Menge!!!


    Hallo Achim,


    na prima, das passt ja dann super!! :P
    Meine Tandberg ist auf Maxell UDXL I eingemessen. Als Laufwerk liegt ein Micro Seiki RX/RY1500D vor, Tonarm Kuzma Stogi Reference mit Benz Wood L2.


    Viele Grüsse


    Stefan

    Quote

    Original von Drivebike
    Hallo Stefan, möchte mich auch mal am Thema beteiligen, wenn auch leicht in eine andere Richtung tendierend. Meine Idee war, dass man im kleinen Kreis seltene, gut aufgenommene (audiophile) Platten, austauscht und für sich zuhause aufnimmt.


    Hab ich auch schon gemacht. Frage jetzt an dich und auch an alle Anderen, die das Thema interessiert: Nimmst du auch zuhause analog auf und was hälst du überhaupt von dieser Idee? Ich wäre froh, so viele Meinungen wie möglich dazu zu bekommen. Gruß Achim


    Hallo Achim,


    schwieriges Thema. Um es für mich klar zu sagen:


    Ich verleihe grundsätzlich nur sehr ungern Platten, dies hat nichts mit persönlichem Mißtrauen zu tun, vielmehr stelle ich mir den "worst case" sprich Platte wird durch unglücklichen Zufall (der immer eintreten kann, das wissen wir doch alle, oder?)beschädigt o.ä. vor.
    Wie kann in solchen Fällen ein Ausgleich gefunden werden? Bei nicht mehr lieferbaren Titel wohl kaum möglich. Mir würde es "das Herz zerreissen" falls solch ein Fall eintreten sollte, sowohl als Verursacher als auch als Geschädigter. ;(


    Derart seltene Aufnahmen würde ich auch niemals versenden, ich habe in letzter Zeit zu viele negativen Erfahrungen gemacht (Verlust auf dem Versandweg).


    Im Falle einer vorhandenen Bandmaschine, stelle ich mich nach Erhalt eines Leerbandes gerne zwecks Aufnahme zur Verfügung (Tandberg TD20A, Halbspur 19/38 cm/s). Cassette kann lediglich auf einem bei meinem Vater zugänglichen Onkyo-Deck erstellt werden.
    In beiden Fällen sichere ich eine vorausgehende penible Säuberung von Bandführung/Tonköpfen zu.


    Ich hoffe, dass meine Stellungnahme Verständnis findet und bin auf weitere Äusserungen gespannt.


    Viele Grüsse aus Nettetal


    Stefan

    Auf Wunsch von Dr.John möchte ich heute meine persönliche Meinung über die o.g. MFSL-Platte schreiben, die ich seit August 1985 besitze.
    Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich kein unbedingter Queen-Fan bin (ich habe lediglich 3 Scheiben 8o ), mich jedoch dem Charisma eines Freddie Mercury wie so viele kaum entziehen kann:


    Im ersten Titel hört man die damalig typische E-Gitarre von Brian May und denn Wechselgesang von Chor und Solo-Stimme, das Schlagwerk setzt wuchtig ein und ist eher frontseitig abgemischt. Im Gegensatz hierzu ist die E-Gitarre eher im Hintergrund abgemischt, im zweiten Teil des Titels scheint die Abbildungsebene des jeweiligen Soloinstrumentes nach vorne gemischt zu sein. Der Bass von John Deacon schwächelt hierbei etwas, es dominiert die Basstrommel von Roger Taylor.


    Im dritten Titel „I’m in love with my car“ vernimmt man die „Röhre“ des Drummers sehr gut, wenngleich sie teilweise gedoppelt scheint. Grossartige Klänge von Becken bleiben weiterhin aus. Auch der vierte Titel „Your’re my best friend“ startet mit massivem Drumeinsatz, leider ist der Klang ob der fehlenden Höhen einmal mehr leicht belegt, die Gitarre „quietscht“ aus dem Klangbrei heraus ohne eine feste Abbildung zu haben ;( . Freddies Stimme und die perfekten Choreinsätze entschädigen jedoch. Am Ende erklingen gar die ersten intensiveren Höhen mittels Glockenspiels.


    Hallo, woher kommt die Stimme? Es scheint, als ob Brian May bei „’39“ etliche Meter hinter seinen Kollegen steht, der Bass kommt wieder ohne grosse präzise Kontur, das Schlagwerk holpert dahinter, die Akustikgitarren schrammeln schön – mehr aber auch nicht.
    In „Sweet Lady“ prügelt Roger Taylor auf das High-hat ein ohne klanglich gross bei mir anzukommen. Mensch, wer hat hier auf seinen Ohren gesessen???? X(
    Auch im nächsten Stück „Seaside Rendezvous“ kommt die Musik wie durch einen Wattebausch gepresst daher, der Titel ist jedoch abwechslungsreich und humoresk angelegt und kann somit überzeugen. Freddie gibt den ganz grossen Charmeur. :P:P


    Dann die Platte gedreht, was ist denn das?? Perlende Gitarren und japanische Harfe eröffnen den Titel „The Prophet’s Song“ und nehmen mich für sich ein. Dann wuchtiger Einsatz von Drums und Bass, endlich kann ich einer Basslinie folgen ohne dass sie versumpft. Ein Ausschwingen von Becken ist auch hier kaum zu erahnen. Einmal mehr trägt die Stimme von Freddie den Titel bis zum Ende.


    Dann ein wunderbarer Übergang zu einem der schönsten Liebeslieder die mir bekannt sind. Gänsehaut und zugeschnürte Kehle stellen sich auch jetzt, da ich diese Zeile verfasse, rückwirkend ein. Gefühlvoll setzt Freddie die stimmlichen Akzente. Ja, auch klanglich bin in nun zufrieden, das Klavier könnte zwar etwas voller ertönen, muss es aber nicht. Dann perlender Harfenklang – Schluss.


    In „Good Company“ startet ein schöner Ukelele-Einsatz den May’schen Gesang. Seine Gitarre untermalt die Szene mit verhalten gedämpften Tönen. Allein, Freddie hätte hier mit seiner charismatischen Stimme meiner Meinung nach besser gepasst. Klanglich kein Überflieger, aber in Ordnung.


    „Bohemian Rhapsody“ – was soll ich hierüber schreiben? Der Bass kommt nun präzise, eventuell etwas zu dominant aber letztendlich doch zu dieser Mini-Oper passend.
    Die Solo-Gitarre steigt hoch und beendet den ersten Teil mit einem plötzlichen Riff. Die nun folgenden bekannten Choreinsätze münden in einem rollenden Beat mit mächtiger Stützung über die Drums. Dieser Teil kommt unheimlich druckvoll, dann das leicht belegte Klavier und Freddies schöne und offen eingefangene Stimme.
    Mir kommt während des Hörens das damalige Video, welches seinerzeit über die niederländische Sendung „TopPop“ ausgestrahlt wurde, in den Sinn. Schöne Erinnerung.


    Die ganze LP ist bestens arrangiert, wäre eine bessere Klangqualität förderlich? Ich weiss es nicht, man konzentriert sich in der vorliegenden Fassung einfach intensiver auf die Musik und sucht nicht unbedingt nach den Standorten der Musiker wie in vielen High-end Produktionen.
    Im Vergleich habe ich seinerzeit einmal eine EMI-100 Ausgabe dieser Aufnahme hören dürfen. Aus der Erinnerung heraus würde ich der EMI-Aufnahme eine
    höhere Transparenz zugeben, wenngleich die MFSL die dynamischere Ausgabe darstellt. Vielleicht kann hier jemand eine definitive Aussage machen?


    Die MFSL-Pressung hat auch nach nunmehr 20 Jahren kein einziges Störgeräusch aufzuweisen, einfach erste Klasse!!!! Für MFSL-Kenner (Achim) gebe ich die Gravur mit H121 und H122 an (Jack Hunt???). Komisch ist es schon, aber mir scheint die zweite Seite irgendwie tranparenter aufgenommen zu sein. Vielleicht liegt es aber auch lediglich an den obertonreicheren Instrumenten gegenüber der ersten Seite?? :(?(


    Ich hoffe, dass meine Beschreibung nachvollziehbar ist und die teilweise negativ scheinenden Aussagen von den Queen-Fans objektiv aufgenommen werden. 8o


    Viele Grüsse aus dem verregneten Nettetal sendet


    Stefan


    Hallo Dr. John,


    o.k. wird gemacht. Lasse mir bitte einige Tage Zeit, zwecks besserer Beschreibung möchte ich mir diese Aufnahmen gerne vorher nochmals anhören :P


    Ich eröffne dann ein separates Thema. Falls Du nochmals in der Nähe bist,melde Dich doch vorher kurz. Bei Möglichkeit gerne Treffen und Austausch.


    Viele Grüsse


    Stefan

    Um hier keinerlei Begehrlichkeiten zu schüren, welche nicht befriedigt werden können, werde ich eine Auflistung meiner Titel erstellen, ok? ;)


    Viele Grüsse


    Stefan
    [/QUOTE]


    Hier nun die Liste, sind aber doch nicht sooo viele ?(;(


    Interpret Titel

    Alpert, Herb Rise
    Beatles Help !
    Beatles Rubber Soul
    Beatles Revolver
    Beatles Magical Mystery Tour
    Beatles Sgt. Pepper`s lonley hearts club band
    Beatles White Album
    Beatles Abbey Road
    Bernstein, Leonard Organ Symphony - Staint -Saens
    Byrd, Charlie Byrd at the Gate
    Davis, Miles Someday my prince will come
    Doobie Brothers Takin' it to the streets
    Eagles Hotel California
    Fagen, Donald The Nightfly
    Fiedler, Arthur Grand Canyon Suite - Grofè
    Fitzgerald, Ella Ella & Louis again
    Hiatt, John Bring the family
    Jackson, Joe Night and Day
    Jones, Rickie Lee Rickie Lee Jones
    Karajan, Herbert von La Mer-Debussy, Bolero-Ravel
    Krauss, Alison So long, so wrong
    Little River Band First under the wire
    Manhattan Transfer Live
    Maazel, Lorin Feste Romane/Pines of Rome - Respighi
    Mathis, Johnny Heavenly
    McDonald, Michael If that's what it takes
    Modern Jazz Quartett At the Lighthouse
    Moody Blues, The Seventh Sojourn
    Mulligan, Gerry At the Village Vanguard
    Muti, Riccardo The rite of spring - Stravinsky
    Muti, Riccardo Pictures at an exhibition - Mussorsky
    Nicks, Stevie Belladonna
    Pablo Cruise A place in the sun
    Parson`s Project, Alan Tales of mystery and immagination
    Parson`s Project, Alan I Robot
    Pink Floyd Meddle
    Pink Floyd Dark side of the moon
    Poco Legend
    Queen A Night at the Opera
    Rafferty, Gerry City to City
    Reiner, Fritz Also sprach Zarathustra - Strauss
    Ritenour, Lee Captain Fingers
    Seeger, Bob Against the wind
    Simon and Garfunkel Bridge over troubled water
    Steely Dan Aja
    Stewart, Al Year of the cat
    Stewart, Al Time passages
    Sting The dream of the blue turtles
    Supersax Supersax play Bird
    Supertramp Crime of the century / UHQR
    Supertramp Breakfast in America


    Gruss


    Stefan


    Hallo Gerd,


    leider muss ich auch hier absagen, da diese Aufnahmen nicht in meinem Bestand sind.


    Um hier keinerlei Begehrlichkeiten zu schüren, welche nicht befriedigt werden können, werde ich eine Auflistung meiner Titel erstellen, ok? ;)


    Viele Grüsse


    Stefan

    Nicht jedermanns Sache, aber durchaus ein schönes Stückle Musik, insbesondere in der o.g. MFSL-Ausgabe. Als MFSL 1-009 (und damit einer der ersten Veröffentlichungen des Labels) erwarb ich diese LP im Oktober 1981 in Krefeld.


    Gestern per LADS gewaschen und heute mit Blick in die tief stehende Oktober-Sonne, passte diese Musik einmal mehr trefflich zu meiner herbstlichen, aber dennoch äusserst guten Stimmung. Ja, sogar das Label mit dem schönen Sonnenuntergang spielt mit ;) .


    Aber genug der blumenreichen Ausschmückung meines Gemützustandes :] , zurück zur Technik:


    Da ich bis vor Kurzem ebenfalls im Besitz der originalen RCA-Pressung (deutsch ?( ) war, sind die positiven Aspekte der MFSL-Pressung nicht von der Hand zu weisen.


    Bereits im ersten Titel "Lord Grenville" überzeugt die üppige Parsons-Produktion mit einem allumfassenden Sound. Der Bass geht mächtig und tief daher, die tiefen Klavierakkorde sowie die gleichzeitigen Impulse der Fusstrommel kommen fein säuberlich und jeweils gut differenzierbar aus dem Zingali-Sub bzw. aus dem Tieftonabteil der Virgo.


    Es mag sein, das einigen Zeitgenossen dieses von der reinen Lehre etwas zuviel abweicht, wenn es jedoch derart sauber per LP transportiert wird, ist es meines Erachtens wie ein guter schwerer Roter, will heissen nicht ständig zu geniessen, aber wenn dann vollmundig :P .


    Aber auch die Mittel- und Hochtonfraktion kommen hierbei nicht zu kurz, insbesondere die Becken glänzen
    mit quirrligen Obertönen, ja man erahnt fast den Durchmesser und "sieht" förmlich das Auftreffen der Drum-Sticks auf den jeweiligen Bereichen des Bleches.


    Das Finger-pickling an den Akustik-, sowie an des E-Gitarren ("Sand in your shoes") ist ein weiterer Aspekt, der die normale Pressung in die Schranken weist.
    Vorbildliches Auflösungsvermögen einer Anlage erhöht der Klanggenuss hierbei erheblich (ich spreche hier aus Erfahrung, da seit 1981 einige Schallwandler/Geräte diese Scheibe zu Gehör bringen durften/mussten).


    Tja, welcher Titel ist nun das Highlight, vielleicht das immergrüne "On the border", oder gar der bekannteste Titel "Year of the cat"? Meine Wahl fällt auf "Broadway Hotel", hier überzeugt die leicht melancholisch ruhige Stimmung und einmal mehr die geschmackvolle Besetzung der Instrumente wie Mandoline und Violine.


    Die Pressqualität lässt nichts zu wünschen übrig, hier sollten sich alle derzeitigen ach so audiophilen Presswerke einmal ein Vorbild nehmen. Die Scheibe ist wie fast alle meine MFSL zwar recht dünn, hat aber selbst nach nunmehr 24 Jahren intensiver Benutzung keinerlei Störgeräusche aufzuweisen.
    Es ist äusserst bedauerlich, dass dieses damalig benannte "Super Vinly", sowie die Presswerkzeuge seitens JVC verloren gingen ;(


    Hält man heutige "Virgin Vinyl"-Pressungen vor eine Lichtquelle, so bleibt die Scheibe ob ihrers Rußanteiles schwarz, alle originalen MFSL-Pressungen scheinen dagegen durch (die ANA-Disks wiederrum nicht :( ).


    Wie auch immer, mir bereitet die Scheibe enormen Spass, wenn's auch Soft-Pop ist, was soll's.


    Bei Interesse schreibe ich gerne über weitere MFSL's aus meiner Sammlung (ca. 70 Stück). Irgendwelche
    Wünsche? Gerne :)


    Mit besten Grüssen aus Nettetal


    Stefan


    Na super und wo bleib ich??? ;(;(


    Nein, ist schon okay, man kann nicht alles haben. Viel Spass weiterhin!! :))


    Alle Greatest Hits Ausgaben habe ich bisher stehen gelassen. Wie ist den hier der Klang gegenüber den Einzel-LP's? Muss man die haben, oder ist das nur schmückendes Beiwerk?


    Gruss


    Stefan