Beiträge von dd4ever

    Die "2" hatte ich doch glatt übersehen - wobei ohne den Elko ist man dann beim "normalen" E-Type (also Klipsch, nicht Jaguar :saint: ). Solens würde ich persönlich nicht verbauen, da die Heresy in meinen Ohren schon "hell" genug klingen. Ich würde da eher zu Miflex Kondensatoren greifen.....

    Ja, so eine alte Cabasse ist D. wirklich sehr selten - vermutlich inzwischen auch in Frankreich. Bei mir tönt gelegentlich eine frühe (passive) Brigantin (ich denke so Bj '71). Spannend ist die Tatsache, dass die verbaute Weiche defintiv nicht den Plänen entspricht, die im damaligen Verkaufsprospekt dargestellt wird (es waren aus der Erinnerung andere Kondensatorwerte verbaut). Aus Interesse habe ich dann 'mal das Original(?) nachgebaut und ja, diese Version fand ich nochmals "besser".

    Bekannt wurde dieser LS in seiner aktiven Version (die berühmte Vorführung mit dem Streichquartett) - und eigentlich wollte ich jetzt im Sommer meine Brigantin 'mal aktivieren - aber zur Zeit tönen die anderen LS gerade so gut - da muss der Umbau noch etwas warten.

    Ach so - und auch beir mir stimmten die Werte der Originalkondensatoren nicht mehr.

    So, jetzt spielt er wieder und sieht so aus, wie es sein soll (s.o.). Ich finde die Reparatur wirklich sehr gelungen und der gesamte Ablauf war total unkompliziert - insofern vielen Dank an Piet und das Forum (für den Hinweis).

    Tja und wie klingt der Arm nun? Da mein JVC DD in einer Zarge für zwei Tonarme steckt, war der Vergleich zum ebenfalls montierten AT Arm natürlich einfach - derzeitiger TA ist ein DL107 (MM von Denon). Im Vergleich zum AT ist der JVC irgenwie spritziger/lebendiger/scheinbar dynamischer(?) - spielt noch eher "nach vorne" - nervt dabei aber nicht - er hat (so war das ja auch erhofft) einfach ein anderes flavour....macht also wirklich Spaß.

    Zum Abschluß noch ein schnelles Bild.....


    JVC TT-81 (Mittel).jpg

    Liebe Kollegen,

    ich habe vor einiger Zeit o.g. Tonarm erworben - ist optisch in einem ordentlichen Zustand - aber das bekannte Gegengewichtproblem (es hängt etwas) - nicht massiv, aber mich stört es trotzdem. Im Netzt gibt es zwar Bilder einer Reperatur, aber der große "Mechaniker" bin ich nun leider nicht ;( . Gibt es vielleicht im Raum DUS/Ruhrgebiet einen Menschen, der sich mit dem Arm auskennt und da ggf. helfen kann? Danke für den möglichen support.

    So etwas hatte ich letztlich auch....stellte sich heraus....es war gar nicht der TA, sondern das headshell....offensichtlich gibt es da bei den Pinnen Fertigungstoleranzen.....

    Hallo Christoph,


    ich finde, das schon recht deutlich wird, wo Musiker spielen, wo sie sich auf der virtuellen Bühne befinden. Eigentlich sollten die F-18 ja in eine "Zweitanlage" wandern, aber das sehe ich im Augenblick so gar nicht.... ;) .

    Nur so zur Info (und sorry, falls altbekannt):


    Diese Modifikation (bypass C25/R15) wurde vor einigen Jahren (2009?) von Keith Snook ins Netz gestellt und (so wie ich die Seite verstehe) liefen die LS bis zum Zeitpunkt des updates der Seite (2018) ohne Probleme.


    Er hatte in 2009 Quad UK direkt nach der Funktion dieser Bauteile gefragt und bekam dann folgende Antwort (Zitat von seiner website)


    "I think the resistor capacitor combination has more than one effective use.


    At low frequencies it makes a 1.5 ohm series resistor thus slightly reducing output below about (guessing) 3kHz. This is most likely matches partly the effect of the capacitors in the terminating resistors of the delay line that make the whole voltage appear across all the elements for LF.


    The 1.5 ohm also protects the amplifier if the spark detector kicks in and crowbars the transformers, at least the polyswitch has time to heat up and save the day."

    Rob Flain, IAG Group Service Manager, IAG Group Service . . .


    Ich bitte auf das wording zu achten...." I think...." - d.h. so ganz sicher schien man sich da bei Quad auch nicht mehr zu sein (oder wollte bestimmtes Wissen nicht teilen....).


    Snook zog daraus dann folgende Schlüsse:


    "I understand the 1.5Ω R15 protecting amplifiers from the T1 crowbar short and also from low frequency excursions at amplifier switch on and due to footfall where the impedance of the input transformers is less than 4Ω ~ Footfall occurs during record playback where low frequency excursions are produced by the cartridge as people walk across suspended floors near the turntable and I'm sure it was noticed as a problem during development of the ESL 63 as fuses in the QUAD 405 were blown

    The capacitor C25 must simply be to maintain the input sensitivity in the audio range ~ It is difficult to model the effect of the R15 C25 combination because the input impedance is high and variable in the region up to 500Hz where the combination 'turns over' ~ There is NO benefit fitting a ridiculously large 220µF polycap it is better to simply bypass C25 with a polycap."


    Er hat dann aber C25 ganz entfernt (statt bypass) und das wurde dann von diversen usern ausprobiert - Ergebnis: unentschieden - manche Quadbesitzer mochten es, andere fanden den ESL damit etwas zu vorlaut.


    Snook selbst schrieb: " I was really getting to like the ESL 63s with the R15 C25 and FS2 bypassed ~ The bass appeared deeper ~ probably due to the series resistance giving effective current drive but more importantly the response to transients was so much better."