Posts by vinyllover1978

    Moin moin,

    Ich würde mir auch einmal die wenigen DVB-C Radios ansehen, sofern du den Anschluss (Vodafone, Unitymedia) bei dir liegen hast, kann man damit natürlich auch relativ unkompliziert in Hifi-Qualität Radio hören. Ich habe so ein Radio bei mir kaufen müssen, da das Analogkabel abgeschaltet wurde und bin immernoch begeistert von der Qualität. Hier ist ein Test zum besseren Vergleich.

    Ich bin auch gerade auf der Suche nach guten kabellosen Kopfhörern und bin mir echt unschlüssig. Ich will ca. 200 bis 300 Euro ausgeben. Ich schwanke zwischen dem RS 175 von Sennheiser und dem QuietComfort 25 von Bose. Die tauchen beide in diesem Vergleich (Funkkopfhörer: Test & Empfehlungen) auf und sollen wohl wirklich gut sein. Hat einer von euch schon Erfahrungen damit sammeln können? 18 Stunden Laufzeit für den RS 175 klingt schon gut und auch der virtuelle Surround Modus klingt interessant.

    Prinzipiell gibt es schon Texte, die mich ansprechen, ich würde allerdings selten Musik nur wegen des Textes hören. Hierzu ein sehr passendes Zitat von Claus Lüer, Sänger und Texter einiger deutschen Punkbands, der häufig für seine kreativen und guten Texte gelobt wird, als Antwort auf die Frage, was ihn beim Texten inspiriert:


    „Texte sind ein notwendiges Übel, wenn man keine Instrumentalmusik machen will. Wenn ich selber Musik höre, achte ich nie auf die Texte, sondern betrachte die menschliche Stimme wie ein Instrument, das sich mehr oder weniger originell in den musikalischen Kontext einbringt. Das heißt, wenn ich mir eine Platte kaufe, will ich mir nicht das Gesülze von irgendwelchen Spinnern anhören, die meinen, sie hätten was zu sagen und glauben, dass ein gesungener Text das geeignete Medium wäre, eine überzeugende Botschaft zu verbreiten. Das Elend solcher Aphorismen ist ja meistens, dass sie erst durch wiederholtes Einhämmern und mitgrölfähige Hooklines überzeugend wirken bzw. sich einprägen, selten durch ihren Inhalt. Gute Musik braucht auch keinen lesbaren Text, um meinetwegen subversiv zu sein, wenn sie es beispielsweise schafft, Klischees bloßzustellen. In der Regel brauche ich weder Inspiration noch Konzept, wenn ich einen Text schreibe. Das schwierigste ist immer, den ersten x-beliebigen Satz zu finden, der ins von der Musik vorgegebene Versmass passt. Der Rest ergibt sich von selber, meistens durch das letzte, sich reimende Wort. Vor allem ist es mir egal, ob der Text am Ende einen Sinn ergibt oder nicht. Insofern wäre es mir theoretisch in jeder beliebigen Sprache möglich, Texte von derselben ‚Qualität‘ zu schreiben, wenn ich das entsprechende Vokabular parat hätte.“


    :D

    Prinzipiell hat der Laden echt eine super Auswahl, auch was Punk und Metal angeht, finde die Preiskalkulation allerdings etwas sehr willkürlich. Während einige Scheiben ganz gut bepreist sind, will er für andere gebrauchte Platten, die es auf Discogs neu für 7 Euro gibt, 15 Euro.

    Das ist echt eine interessante Info! Habe dann wohl wirklich Glück gehabt, was das schwere Vinyl angeht. Der Großteil der schwereren Platten, die ich besitze, stammt allerdings auch von Labels, die soweit ich es beurteilen kann ihre Arbeit verstehen (bspw. MOV). Habe allerdings auch eine 180g Scheibe von einer kleineren Band mit 100er Auflage, da ist tatsächlich alles verloren, was den Höhenschlag angeht. Da kann ich fast Salat drin zubereiten

    So einen Fall hatte ich auch mal. Da war es wirklich ein Problem der Pressung. Die B-Seite war ca. ab der Hälfte absolut nicht mehr hörbar. Zurück zum Plattenladen, reklamiert, Ersatzplatte aufgemacht und da Probe gehört, exakt dasselbe Bild. Finde ich dann echt immer sehr erstaunlich, dass sowas dann trotzdem vom Label in den Verkauf gegeben wird, ohne auch nur ansatzweise darauf hinzuweisen. Ist natürlich schade um die Pressung, wenn sowas dann zurückgerufen oder preislich stark reduziert wird, aber so kam mir das fast schon vor wie versuchter Betrug.


    Hi,


    ich habe heute eine sehr gut erhaltene, 22 Jahre alte Platte erhalten. Auf der habe ich das zum ersten Mal - eher durch Zufall - gesehen. Wodurch könnte soetwas entstehen? Ist mir wirklich komplett neu.


    Beste Grüße,

    Sebastian

    Wie genau diese Muster entstehen kann ich mir auch nicht erklären. Häufig sind diese Kratzer auch nicht tief genug, um bei den von mir präferierten Genres (Punk, Metal) für hörbare Probleme zu sorgen. Deswegen fallen mir auch teilweise beim Auflegen von vom Hörvernügen her einwandfreien Platten nach mehreren Jahren erst diese Kratzer auf. Bei gebrauchten Schallplatten kritisiere ich das auch nicht weiter, insofern ich die Kratzer nicht höre und die Platte meinetwegen als VG+ verkauft wird. Ärgerlich finde es bei eigentlicher Neuware. Die wird bei mir auch direkt retourniert.

    Dass sich das Gewicht wirklich auf das Abspielergebnis auswirkt, halte ich ebenfalls für fraglich. Dennoch finde ich, dass schwereres Vinyl einfach besser und sicherer aufliegt. Bei dünnerem Vinyl habe ich häufiger beobachtet, dass es doch nicht ganz plan ist, auch wenn ich nicht wirklich von wellig sprechen würde. Das ist bei 180gr Vinyl deutlich seltener zu beobachten. Vom Sound her habe ich einige Platten aus sehr dünnem Vinyl aus den 80ern, die jede aktuelle 180gr Platte soundtechnisch schlagen. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch 180gr Platten, die soundtechnisch mancher Platte auf dünnem Vinyl überlegen sind. Das wird schon eher daran liegen, wie viel Liebe in das Mastering gesteckt wird.

    Bei mir kommt in letzter Zeit kaum eine LP an, bei bei der nicht das Cover durchstossen ist. Zumindest sind die bedruckten Innenhüllen kaputt, manchmal an allen 3 Seiten. Bei Amazon beträgt meine Reklamationsquote in den letzten Monaten 90%, bei jpc 70%.

    Das Problem kenne ich und es liegt meiner Meinung nach nicht nur am Versand, sondern fängt bereits bei der Produktion an. Bei einem Label meines Vertrauens wird die Platte immer(!) außerhalb des Covers versendet und in die Außenhülle gesteckt. Bei einem Fall bei dem Label kam eine Platte mit einer bedruckten Innenhülle. Dennoch wurde diese wie das Textblatt einfach in das Cover geschoben und die Platte befand sich dennoch in einer gefütterten Innenhülle, damit auch die bedruckte Innenhülle nicht durchstoßen wird.


    Davon abgesehen habe ich wirklich das Gefühl, eine gewisse Zeit lang von bestimmten Problemen verfolgt zu werden. Vor einiger Zeit kamen, wie bereits von Gerald2 beschrieben, fast sämtliche Lieferungen so an, dass die Cover durchstoßen sind. Momentan plage ich mich mit punktförmigen Kratzern auf der Platte herum. Ich würde soweit gehen, dass von meinen letzten 20 Platten 5-10 Platten diese punktförmigen Kratzer aufgewiesen haben. Davor waren es eine Zeit lang "normale" längliche Kratzer auf den Platten. Vor allem diese Kratzer lassen sich einfach minimieren, indem die Produktion auf billige Papierhüllen verzichtet und auf gefütterte Hüllen zurückgreift. Ich verstehe es nicht. Natürlich ist das keine Garantie, aber es minimiert einfach das Risiko, dass in einer sehr engen Papierhülle irgendein größerer Dreckpartikel eingeklemmt wird und beim Versand die Platte zerkratzt. Diese Hüllen kosten doch selbst für den Endkunden nur wenige Cent.

    Ich habe bisher relativ viel aus England bestellt. Ich muss mir aber wirklich überlegen, ob ich das in diesem Jahr immer noch tun werde. Es kommen ja nicht nur 19% auf die gekaufte Platte, sondern es fällt ja nun auch noch bereits ab dem ersten Cent Warenwert Umsatzsteuer an. Oft habe ich es schon geschafft, unter den knapp 26 Euro zu bleiben. Zudem haben wir auch das Problem, dass das Zollamt bei uns sehr weit weg ist. Die bieten zwar einen Versandservice an und man kann die Zollangelegenheiten von zuhause aus regeln, aber ob ich nun immer 6 Euro Paketgebühren zahlen möchte?