Posts by HardBop

    Eine Frage hätte ich doch noch:


    Wie kann ich meine Benutzeranmeldung löschen?


    Entgegen geltender Rechtslage finde ich keine Möglichkeit, meine Benutzerdaten selbst vollständig zu löschen.


    Gerne einfach ohne Antwort löschen. Der Worte sind genug gewechselt.


    Christian

    Upps - da habe ich die falsche Postnummer angegeben. Es war in der Tat die Nr. 61, auf die ich mich bezog - die Nr. 63 hatte ich nur als Beispiel für eine inakzeptable Entgleisung mit notiert aber dann um des lieben Friedens Willen den Textabschnitt wieder gelöscht. Falsch gelöscht. Ich bitte um Verzeihung - allerdings ausschließlich dafür.


    Tatsächlich ist das hier nicht der Anfang einer neuen Diskussion, das ist das Ende eines durch voreingenommene Moderation ausgesprochenen „Shut Up“.


    Wer er war oder ist, der sich daneben benimmt - und das ist nicht der einzige in diesem (und nur diesem) Faden - ist mir herzlich wumpe. Schlechtes Benehmen ist schlechtes Benehmen.


    Und ich danke für einige interessante Einsichten - darunter auch einige sachdienliche - und verabschiede mich aus diesem Forum.


    Der jetzt an weiterer Maßregelung nicht mehr interessierte Wiedereinsteiger,

    Christian

    Ganz recht, defektzero - dies ist der Newbie-Bereich.


    Und ja, es gibt hier, wie in allen Fachgemeinschaften, eine nennenswerte Anzahl höchst kundiger Menschen. Das ist irgendwie das Geschäftsmodell eines Forums, nicht wahr?


    Ich werde dennoch nicht in Ehrfurcht erstarren, wenn ich auf konkrete Fragen, insbesondere Nachfragen, keine oder eine Antwort bekomme, die meiner bescheidenen Meinung nach exakt in die Kategorie „alles unter 50k dissen“ fällt.


    Spätestens Post #63 ff. um nur ein Beispiel zu nennen.


    „Newbie“ ist jemand, der neu im Forum ist - egal ob diese Person Jahrzehnte fachbezogene Erfahrung mitbringt oder jemand ist, der ohne Vorkenntnisse gerade die Welt der analogen Tonwiedergabe entdeckt.


    Ich wurde so erzogen, gerade Menschen, die sich noch nicht etabliert haben, als Gast und damit höflich und zuvorkommend zu behandeln. Dazu gehört, Fragen und Nachfragen in ihrem Zusammenhang zumindest ansatzweise zu berücksichtigen und sich nicht sofort selbst zu produzieren.


    Beides ist mir von einigen wenigen Teilnehmern dieses Gesprächsfadens nicht widerfahren. Darauf, und nur darauf bezog sich mein etwas pointierter Kommentar.


    „So richtig einen raushauen“ kann man das eigentlich nur nennen, wenn man den Kontext der Vorgeschichte übersehen oder ignoriert hat.


    Möglicherweise ist meine Perspektive Ausdruck mangelnder Ehrerbietung, wenn ich das als Messen mit zweierlei Maß empfinde.


    Vor diesem Hintergrund muss ich den Schlusssatz „Beides dulden wir nur sehr begrenzt!“ als Drohung verstehen und werde meine weitere Teilnahme am Austausch in diesem Forum überdenken.


    Bis dahin,

    Christian

    So, noch ein kleiner Nachtrag...


    Das restliche SaRaiFo war mir zu schade zum Wegwerfen und nachdem mir keine anderweitige Verwendung eingefallen ist, habe ich kurzerhand eine Kiste für den Luxman gebastelt und mit dem Rest furniert:


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    Bei der Gelegenheit kriegt der Verstärker gleich ein bisschen mehr Luft zum atmen.


    Leider ist mir der geplante Wabisabi-Effekt am Rahmen der Kühlgitter noch nicht gelungen - ich wollte die einzelnen Winkel verlöten, idealerweise mit einem kontrastfarbigen Lot... hält leider nicht vernünftig auf dem eloxierten Alu (oder ich kriege nicht genug Hitze rein, ohne den Rest zu verfärben). Da fällt mir aber schon noch etwas ein.


    Ansonsten muss ich in ein paar Tagen noch den Farbton zum Dreher angleichen - der ist ein bisschen nachgedunkelt und bevor ich den Verstärker zu dunkel mache... Bei der Gelegenheit werden dann auch die jetzt noch hellen Kanten des neuen Gehäuses dunkelbraun gefärbt.


    IMG_1482.jpg


    Ich find's ganz lustig so...


    Grüße,

    Christian

    Ich will ja nicht schon wieder als “unfreundlich“ gerügt werden, wenn ich auf Themaverfehlung hinweise ... was jedoch meine ursprüngliche Frage nach einem Klassiker der 1980er angeht: dieser Drops ist längst gelutscht.


    Ich habe mir den kleinen Thorens noch ein bisschen "aufgerüstet" - wer Interesse hat schaue gerne hier.


    Aber lasst Euch von mir nicht von Grundsatzdiskussionen abhalten.


    Grüße,

    Christian

    Ist es Jazz?


    Was ist schon "Jazz"?


    Harmonisch und rhythmisch reichhaltige Musik mit Bezugnahme zu (nicht nur aber überwiegend) afro-amerikanischen Ursprüngen und regelmäßig hohem Instrumental- und vor allem Improvisationsanteil. Den federnden Swing haben uns die Iren (eigentlich die Kelten) mitgegeben. Die erste Weltmusik, wenn man so will.


    Und seit über 100 Jahren ist dieses "Genre" an vorderster Front der musikalischen Innovation weil es sich überall bedient und damit sowohl Bauch wie Kopf des Hörenden (und des Musizierenden) bedient und sogar häufig fordert.


    Miles Davis hat auf den Anwurf eines Journalisten zu einem seiner Alben, das sei jetzt aber kein Jazz, in seiner unvergleichlichen Art geantwortet:


    "Mir doch egal ob das Jazz ist. Ich spiele Musik!"

    Die sinngemäße Übersetzung sowie die Redaktion der bei Miles allfälligen Kraftausdrücke habe ich mir herausgenommen.



    Lous & The Yakuza fällt in meinem Ohr genau in diese Kategorie.

    Und eine Augenweide ist sie obendrein.


    Schöne Töne,

    Christian

    Ja, ein schöner Klassiker, der es erstaunlicherweise nie wirklich ins Great American Songbook geschafft hat. Vielleicht, weil es mehr Blues als Jazz ist.


    Auf dem außergewöhnlichen Niveau von Joel Frahm habe ich es nie geschafft, aber gespielt habe ich es heute auch...


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    Wunderschöner Titel!

    Danke,

    Christian

    Chris Potter ‎– There Is A Tide

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    • Composed ByChris Potter (2)
    • Recorded ByChris Potter (2)
    • Tenor Saxophone, Soprano Saxophone, Clarinet, Bass Clarinet, Flute, Alto Flute, Piano, Keyboards, Electric Guitar, Acoustic Guitar, Bass Guitar, Drums, Percussion, SamplerChris Potter (2)


    Anders als die häufig schwermütigen "Covid-Lockdown-Alben" zündet Chris Potter auf diesem "Me, Myself & I" Projekt ein musikalisches Feuerwerk auf höchstem Niveau.


    Als Saxophonist ist er sowieso nicht von dieser Welt, als Komponist und Arrangeur sehr anerkannt - jetzt zeigt er auch noch eindrucksvoll, dass er einen ganzen Musikalienhandel überzeugend bespielen kann.


    Weil es unheimlich wäre, wenn er auch noch ein begnadeter Recording Engineer wäre, ist bei der - grundsätzlich sehr guten - Aufnahme noch "Luft nach oben" um auch hier in die Champions-League zu kommen. Ein Hauch mehr Räumlichkeit, ein Quäntchen mehr "Schmelz", ein Tick mehr Platz in den charakteristischen Frequenzbändern für die einzelnen Instrumente. Nörgeln auf sehr hohem Niveau...

    Das Album ist dann aber sehr sauber und dynamisch gemastert und in topfebenes, weißes 180g-Vinyl gepresst.

    Various ‎– Jazz On Vinyl Vol. 1

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    Die erste aus der "Jazz on Vinyl" Reihe von Dominique Klatte, limitiert auf 500 und handnumeriert. Echtes AAA mit vorzüglichem Klang vom Mikro bis zur Rille.


    Leider sind auf allen bisher vier Scheiben irgendwelche Bajuwarika eingeflochten - hier zwei Gstanzln der "Gnadenkapelle" die weder Jazz sind noch der musikalischen Qualität der anderen Titel gerecht werden.

    Aber allein das Saxophon von Michael Ausserbauer wetzt diese Scharte wieder aus.

    Wolfgang Schlüter / Christoph Spendel ‎– Dualism

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    Zwei raumfüllende Harmonieinstrumente im musikalischen Dialog, ohne Konkurrenz, ohne Überdeckung im hier sehr melodischen PostBop der frühen 1980er.

    Vorzüglich aufgenommen von Hans Georg Brunner Schwer bei MPS mit viel viel Dynamik geschnitten und auf eher dünnes Vinyl gepresst (es muss nicht immer 180g sein, damit es gut klingt).

    Nun denn, es ist vollbracht.


    Ich könnte auch sagen: "Läuft bei mir..."


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    Das Denon DL-103R kam gestern wieder und spielt so schön, wie eh und je.

    In das sehr hübsche Holzgehäuse eingebaut spielt es sogar noch schöner - nur leider nicht mehr mit dem TP90A, dafür ist das Paket mit 13g zu schwer - das kriegt der Arm nicht ausbalanciert und ein zusätzliches Tonarmgewicht wollte ich dann doch nicht.


    Zumal das Goldring Eroica LX, das ich auf dem TP28 ganz scheußlich fand, sehr schön mit dem TP90A zusammenspielt.

    Es klingt natürlich, sehr musikalisch und angenehm ohne zu ermüden.

    Mehr wollte ich nicht.


    Ich bin manchmal ein bisschen stur aber nicht verbohrt.

    Was ich jetzt mit dem Denon mache, weiss ich noch nicht. Es frisst ja kein Brot, wie man so sagt...


    Technisch ist das "Upgrade" mit dem Widia-Lager und dem Zamak-Subteller sehr gut gelungen. Alleine dadurch ist mehr Substanz in den Klang gekommen und der TP90A tut seinen Teil dazu, um das auch an die Boxen zu bringen.


    Ich habe auch noch ein größeres Netzteil für ein paar Euro ergattert - das sieht außen aus wie das TPN 2000 ist aber drinnen nur ein Trafo, immerhin ein recht solider.

    Hauptvorteil ist der Schalter, mit dem ich das Gerät vom Netz trennen kann. Der Thorens Steckerwürfel war immer handwarm, das hat mich gestört. Irgendwie bin ich ja auch ein Öko...

    Ob und wie ich an dieser Kante noch mal einen drauflege, weiss ich noch nicht. Vielleicht stecke ich testweise mal das "echte" TPN vom 2001er an den gepimpten und höre, ob sich etwas verbessert.


    Aber jetzt wird erst mal fleissig gehört.


    Vielen Dank an alle, die sich mit Rat und Kritik in dieses Projekt eingebracht haben.

    Mir hat's Spaß gemacht.


    Viele Grüße,

    Christian

    So, Basstrombone hatte Recht -

    ich habe heute mit wildesten Verrenkungen über Kopf den Drill vom Tonarmkabel und die anschließende Verlegung im und außerhalb des Drehers bearbeitet. Und ja, eine torsionsfrei verlegte, sehr flexible Masseleitung hilft...


    Ein bisschen zieht das AS tatsächlich auch in Nullstellung.


    Mit dem Eroica, das so gar nicht mit dem TP28 harmoniert hat, hörte ich heute eine sehr schön aufgeräumte und tonal ausgewogene Seite 4 der Proprius „Jazz at the Pawnshop“.


    Das reparierte Denon ist auf dem Weg nach Hause. Wenn’s da ist, werde ich mehr wissen.


    Werde weiter berichten,

    Christian