Posts by mimoser

    Hi Dieter,
    auf meinem TT2 habe ich einen Michell VTA Adjuster mit Finger Nut verwendet,
    Du musst zum Verstellen immer noch von unten an das Tonarm Brett, schien mir aber die sauberste Lösung.
    Den Forstnerbohrer für den korrekten Durchmesser hab ich auch noch ’rumliegen, könnte ich Dir borgen …
    ;-)
    Michael


    PS und oops, der RB700 hat wohl einen Dreipunkt Sockel, sorry

    suche nach der Akustischen Wahrheit und bestmöglichen Wiedergabequalität


    … definiere bitte "akustische Wahrheit" - wer kann Einspielung, den dabei entstandenen Träger und das verkaufte Produkt vergleichen und bewerten? Zumal, wenn wie bei Klassikaufnahmen zig Mikrofone über den Raum verteilt und nachträglich abgemischt werden? LIvekonzerte von Bands völlig anders abgemischt werden als deren Tonträger?


    "bestmögliche Wiedergabequalität" hingegen kann ich leichter nachvollziehen: Dynamik, Details, Transparenz (?). Dinge, die mein 1219 mit MG-91 an einem lieblosen Sony Phonozug meiner Kompaktanlage im Vergleich zu meinem "neuen" Yamaha CX-2 eher "schlechter" konnte. Der kann Transparenz und Auflösung, für "Punch" braucht es einen NAD 912.


    Und damit geht es mir jetzt wie auf einer Veltliner Verkostung vor einigen Jahren:
    - auf (sehr) hohem Niveau sind Ausbaufehler und Unterschiede nur im Direktvergleich merkbar, niemals im Gedächtnisvergleich.
    - Fehler wie Schwefelgeschmack sind immer benennbar
    - Unterschiede sind bestenfalls nachvollziehbar beschreibbar
    - die Kohlensäure, die der/die eine mag, stört den/die anderen, der/die eine mags lieber pfeffrig oder vollmundig oderoderoderoder


    Und wo ist die "Wahrheit"?


    *verwirrtbin*
    Michael


    PS: zwischen dem CX-2 und dem 912 stecken NVA Sound cords, weil die den "Bumms" vom 912 mit "Transparenz" bekämpfen im Gegensatz zu QED direktionalen Kabeln, die den Klang eher "wollig" machen. Also eigentlich beide "schlechte" Kabel, die aber bestimmtes "Sounding" von Geräten ausgleichen helfen können …

    seit mein Phonozweig in der Dynamik zum CD-Player aufgeschlossen hat, behaupte ich Ähnliches wie der TE.
    Es klingen unterschiedliche Laufwerke/Arme/Tonabnehmer "anders", ob "besser" ist persönlicher Geschmack.


    Gehörte Kombos:
    Heybrook TT2 - RB250 - Stanton681
    Linn LP12 (pre-cirkus) - RB251 - Pickering XV-15 625e
    Stanton ST-100 - Standardarm - Pickering XV-15 DJ


    Deutlich mehr Einfluss haben Gegengewichte, PLattenmatten, Kabel, Vorverstärker.
    Aber auch hier gilt - irgendwann relativiert sich "besser" zu "anders" und damit zu persönlichem Geschmack.


    Ich fand das auch erst irritierend, weil mir mein LP12 optisch besser gefiel als mein TT2, der aber wieder meinen Ohren besser gefiel.
    Der reine "Spassvergleich" zwischen dem TT2 und der Discokiste bringt dann auch d e n Abstand nicht …


    :thumbsup:
    Michael

    Das Kabel ist nicht sooo schlecht, hab ich schon bei ein paar Duals verwendet statt der originalen Kabel.
    Fand ich praktisch, weil die Steuerleitung als Erde missbraucht werden kann. Klang gut.
    Ich würde das Lageröl auffüllen, eine Montagelehre besorgen und über ein wirklich gutes System nachdenken.
    Gut klingen müsste so eins:
    http://www.ebay.at/itm/2-PZ-PU…b48d5c:g:1ogAAOSwQYZWxOTl
    Der Preis ist jedenfalls ein gutes Argument und es gibt auch hier im Forum einiges dazu zu lesen.
    In der Zwischenzeit einfach Musik hören.
    :)
    Michael


    edit und PS: Benutzer- und Service- Manuals da: http://www.vinylengine.com/library/thorens/td166.shtml

    ... hatte mein Heybrook TT2 auch nach dem Riementausch.
    Der Tipp war den neuen Riemen kurz mit Talkum abzuziehen (wenig talkum in ein Tuch und den Riemen leicht durchziehen).
    Der Talkumfilm erzeugt genug Schlupf, dass der Teller beim Anlauf nicht anschaukelt, stört aber den Gleichlauf bei Solldrehzahl nicht ...
    hth
    Michael

    also ich hatte einen sogenannten "passive pre", de fakto Draht mit Umschalter und Poti.
    Jetzt höre ich über eine Yamaha CX-2
    Vorteile:
    - Fernbedienung
    - integrierter Phono Pre
    - weniger Schnickschnack und Schalter im Vergleich zu einer Dino, dem Passive Pre und dem Poweramp
    letztlich Geschmackssache


    Vorteil zum Vollverstärker ist, dass eine sehr gute Vorstufe auch mit einer "schwachen" Endstufe kombinierbar ist. Mir reichen die 2x30 Watt einer NAD 912.
    Zur CX-2 vergleichbare Vollverstärker hätten deutlich stärkere Ausgangsstufen und ich müsste die LS auch tauschen.


    YMMV
    Michael

    Schellackplatten brauchen Streggenommen drei Dinge:
    1) Plattenspieler mit 78 U/min und großem Pitchbereich
    2) eine Normalrillennadel
    3) einen Entzerrer für die alten Aufnahmekurven vor RIAA




    Kurzzusammenfassung auf Englisch:
    http://www.rfwilmut.clara.net/repro78/repro.html#basic




    1) und 2) sind unbedingt nötig, statt 3) kann man auch mit Höhen und Bassregler ’rumspielen, siehe Anleitung zum Leak Stereo 30+:




    Wechselheadshells sind sehr praktisch, wir verwenden einen Stanton ST-100 mit verschiedenen Systemen von Shure (M78), Stanton und demnächst GE




    unser Zeugs:




    Stanton ST-100:
    [Blocked Image: http://i408.photobucket.com/albums/pp164/mimoser67/_MG_3997.jpg]




    Norbert Mehrkurven Monotranse:
    [Blocked Image: http://i408.photobucket.com/albums/pp164/mimoser67/_MG_3998.jpg]




    zu den Kosten:
    Stanton Disko Dreher gebraucht EUR 200,-
    Monotranse neu ca EUR 120,–
    Headshells und Systeme siehe diverse Quellen
    Retip von ExpertStylus ab GBP 40,– pro Nadeleinschub
    wird also schwierig mit EUR 200,– in Summe




    weiterlesen zB da:
    http://www.lencoheaven.net/forum/index.php?board=19.0




    hth
    Michael

    Der Strom in Autos ist bekannt für seine Unsauberkeit;
    10-14V kommen von der LiMa,
    die Glättung ist schlecht,
    Lüfter, Servos und Kompressoren tun Ihres dazu.
    ich nehme an, jedes aktuelle Schaltnetzteil aus dem Modellbau oder Laptop Bereich ist deutlich besser …
    Michael

    alles ist zu haben, fragt sich nur zu welchem Preis:
    https://www.thakker.eu/?Action…BSearchInDescription%5D=1
    DualFred gibts auch hie rim Forum:
    http://www.analog-forum.de/wbboard/user/6571-dual-fred/
    schreib ihn einfach mal an …
    wenn Du Dir folgendes Angebot in ebay ansiehst, ist allerdings fraglich ob es sinnvoll ist 130,– Euronen plus Nebengeräusche in ein "original ULM" zu versenken.
    Das Acutex sollte sehr gut an leichten Armen gehen, gibt es hier im Forum auch einiges zu lesen.


    Ich persönlich würde es bleiben lassen den 731 auf ULM zurückzubauen, ich fand schon die DN165 nicht sooo toll im Vergleich mit Stanton 681 oder Ortofon VMS20.
    hth
    Michael

    Vorausgesetzt er ist mechanisch ok und der Motor läuft ist ein Dual 604 das Herrichten durchaus wert:
    - Headshell Kontakte im Tonarm mit einem Glasradierer sorgfältig reinigen,
    - Erde im Umschalter auftrennen, Umschalter ebenso mit Glasfaserradierer reinigen,
    - dabei neues Kabel am Umschalter anstecken. Ich nehme immer halbierte Audioleitungen aus dem Autozubehör. Die sind excellent geschirmt und die Steuerleitung lässt sich gut als Erde missbrauchen.
    Alles wieder einbauen, Haubenscharniere einstellen, glücklich Musik hören
    fertig
    Michael

    Was Michael zum Stanton schrieb, hört sich gut an, gegebenenfalls sagt er noch mal was zum Durchzug und zum Arm.


    - Durchzug vom ST-100 ist gut -Discodreher halt
    - Der Arm ist schwer genug, dass die Nadel vom Shure M78s eher nachgibt wie ich oben schon schrieb
    Der ST-150 ist vermutlich nicht schlechter, seine diversen Disco Brüder aus China vermutlich ausreichend für Schellack, jedenfalls besser als jedes Grammophon.
    Schellack hören ist nicht wirklich high-end, kann aber viel Spass machen …
    :)
    Michael

    Die auftretenden Kräfte beim Abspielen von Schellacks würde ich nicht unterschätzen. Das Shure M78, das ich zuerst verwendet habe, hatte deutlich Mühe exzentrischen oder verwellten Schellacks zu folgen. Die Nadelaufhängung ist relativ weich:
    [Blocked Image: http://i408.photobucket.com/albums/pp164/mimoser67/_MG_3997.jpg]


    Ein Pickering V-15 (=Stanton 500) mit retipptem Stein läuft schon wesentlich stabiler:
    [Blocked Image: http://i408.photobucket.com/albums/pp164/mimoser67/_MG_5052.jpg]


    Als Basis läuft bei uns ein Stanton ST-100. 33, 45 und 78 UPM bis 25% pitchbar, Wechselheadshells mit unterschiedlichen Nadelbreiten sind mbMn nicht unwichtig:
    [Blocked Image: http://i408.photobucket.com/albums/pp164/mimoser67/_MG_3892.jpg]


    Ein Mono Entzerrrer mit variablen Kurven ist auch kein Fehler:
    [Blocked Image: http://i408.photobucket.com/albums/pp164/mimoser67/_MG_3998.jpg]


    Ich würde das nicht mit einem Tonarm für niedrige Auflagekräfte übers Knie brechen und nebenher einen schönen Hi-Fi Dreher verbasteln. Unser Stanton hat gebraucht ca 200,– Euronen gekostet und macht einen wirklich guten Job. Ein Lenco ist sicher auch nicht verkehrt, nur die Headshells für den Originalarm sind mittlerweile selten und teuer, die Pitchregelung vom Lenco weniger komfortabel.


    nur meine zwei cent
    Michael

    angeblich hat der -3 einen Bleiring als Schwungmasse im Teller, der -4 nur ein Kabel.
    vermutlich ist der -3 noch Schneider/syntron, der -4 Fehrenbacher
    ??
    Michael