Posts by woodymood

    Danke Hubert für deine Höreindrücke und die ausführlichen Beschreibungen. Danke, dass du auf verschiedene Platten eingegangen bist. Das hilft mir erheblich.


    Darüberhinaus gute Idee: Ich lasse die besagte Platte mal von einem Nachbarn mit Erfahrung durchhören. Wer weiß, was ich hier vorliegen habe.


    Der Tonabnehmer ist quasi neu. Da dürfte nichts verkrustet sein. Staub: ja, der Rega Planar hat kein Erdungskabel, das zum Phonopre läuft. Wenn ich es richtig verstanden habe, dürfte das System zur statischen Aufladung tendieren. Staub sehe ich leider regelmäßig an der Nadel. Allerdings höre ich die Verzerrung auch nach der Reinigung.


    Stand jetzt: es spricht viel für eine Kombi aus den beiden genannten Gründen: die Pressung/Aufnahme und der mutmaßlich nicht ideal feinjustierte Tonabnehmer.
    Ich bleibe dran.


    Danke für Eure Tipps.
    Dazu noch eine vertiefende Frage: Ich habe mir ein Anleitungsvideo zur Schön-Schablone angesehen. Hier im Thread wurde gesagt, dass es letztlich um Einstellungen im Mikrometer-Bereich geht. Da erscheint mir das wirklich exakte Einstellen mit parallelen Linien per Augenmaß etwas fehleranfällig. Klar, ich sehe, ob die Messlinien parallel laufen. Aber winzige Abweichungen sind doch so kaum (gar nicht) zu ermitteln oder? Kann man da überhaupt die winzigsten Justagen vornehmen? Einmal pusten, damit sich das System im Mikrobereich bewegt?

    Auf der anderen Seite wird das ja offenbar seit Jahrzehnten genauso gemacht.

    Für einen Anfänger erscheint mir die Justage sehr kompliziert (Achse genau ausrichten, Plattenteller nicht mehr bewegen, Nadel genau auflegen, Schrauben lösen, den Tonabnehmer nur drehen, Schrauben wieder fest - wobei sich da wieder was im Kleinstbereich verschieben kann - dann nächsten Messpunkt ansteuern, hier aber das Tonabnehmersystem nur schieben.....) mit anderen Worten: ist es nicht unheimlich schwer, das System exakt einzustellen? Wie groß sind die Auswirkungen, wenn ich das System sehr gut, aber nicht super-exakt eingestellt habe? (Position des Diamanten in der Rille, Winkel usw.)


    Insbesondere zu Themenfrage ist das ja sehr interessant, dass bei einem anderen System oder einer veränderten Feinabstimmung plötzlich Verzerrungen nicht mehr auftreten.


    Ich kann noch nicht sicher sagen, ob ich mit meinen Eingriffen überhaupt etwas sinnvoll ändere, verbessere, verschlimmbessere oder ob es schlicht an der Platte liegt und mit meinem derzeitigen System einfach eben nun mal so klingt (weil es technisch in dieser Abstimmung, Kette) einfach nicht anders klingen kann.

    Hallo Leute, danke für Euren Input.

    Ich bin am Rumprobieren.

    Test-Platte.

    Mit Schön-Schablone die Tonabnehmer-Justage überprüfen.

    Tonarmgewicht anpassen (danke für den Hinweis mit dem zusätzlichen Gewicht).

    AS-Schieber minutiös umstellen.


    Der Standard also.


    Sollte irgendwas grundsätzlich defekt sein, wäre das natürlich großer Mist.

    Da bin ich als Laie ja aufgeschmissen - habe Garantie, nicht das Problem.

    Aber ich bin mir ja nicht sicher, ob es das ist. Wie ich das rausbekomme, entzieht sich meiner Fähigkeiten.

    Hallo Juergen,

    habe verstanden.

    Das hatte ich vor Kurzem gemacht. Alles auf Null gestellt, Arm ausbalanciert.

    Dann habe ich das Auflagegewicht mithilfe der Tonarmwaage eingestellt. Auf den Wert des Rega-Drehrades habe ich dabei nicht geachtet, sondern nur auf die Tonarmwaage.


    Unklar ist mir immer noch völlig, wie ich einsehen und nachprüfen kann, ob das Antiskating korrekt eingestellt ist.

    Ich habe bei justierten Tonarm keine Ahnung, wie ich das herausfinden soll.

    Bei der Platte, bei der ich die Verzerrungen wahrnehme, habe ich alle möglichen Antiskating-Einstellungen ausprobiert: keine Änderung, Verzerrung ist immer gleich.


    Beim Absenken des Tonarmes sehe ich auch nicht, ob der Tonarm in eine Richtung driftet. Er senkt ab, Nadel setzt auf bzw. in die Rille, keine Bewegung nach links oder rechts - hier auch bei egal welche Einstellung am AS eingestellt ist.

    ???

    Ich kann das AS per Gehör nicht einstellen, weil ich gar keine Veränderung hören kann.


    Bin ratlos.

    Und dann? Bzw. um was zu sehen?

    Meinst du, dass ich bei dieser Einstellung (schwebender Tonarm) sehe, ob er driftet?

    Worauf ich dann das Antiskating einstellen kann?


    Als ich alles schon mal auf Null gestellt hatte, um den Tonarm auszubalancieren, habe ich dann die vorgesehene Auflagekraft an der Tonarm-Einstellung (Rädchen) eingestellt, so wie für den Tonabnehmer verlangt.

    Danach habe ich das Antiskating eingestellt.


    Danach kann ich aber nicht sehen, ob der der Tonarm driftet, weil er ja auf seiner Auflagebank aufliegt, wenn der Tonarm noch nicht abgesenkt wurde. Er bewegt sich in dieser Position ja nicht, weil er quasi an dieser Auflagebank "reibt", also draufliegt.


    Ich sehe also im eingestellten/justierten Modus nicht, ob der Tonarm driftet.

    Kann ich das nur sehen, wenn er auf Null steht und ausbalanciert ist?

    Mal so für das zukünftig Verständnis:

    Ich bin ja noch am Anfang.

    Das Einstellen eines Tonabnehmers mithilfe passender Schablone ist ja kein Hexenwerk.

    Handwerkliches Geschick, ein genaues Auge und wissen, wo man was einzustellen hat...

    Kann ich davon ausgehen, dass ich mit der Praxis mittelfristig sicher und souverän mit dem System umgehen werden?

    Sicher: je nach Tonarm geht da schon so einiges einzustellen.


    Ich bin immer begeistert, wenn ich hier von Nutzern lese, die eigenständig tunen, Teile wechseln und exakte Einstellungen vornehmen inkl. Feinjustage.
    Ich bleibe da immer mit einem ungewissen Gefühl zurück. Obwohl ich mich genau an die Beschreibung und Hilfen der Forianer gehalten hatten, als ich den Tonarm neu eingestellt habe. Trotzdem war ich mir am Ende nicht sicher, ob das so nun genau richtig ist oder ob noch kleinere Nachsteuerung nötig/möglich sind, um das Optimum rauszuholen.

    Mir sind da die einzelnen Feinheiten von Winkel hier und Winkel dort nicht bekannt.


    Aber als Nutzer eines Plattenspielers will ich natürlich in all diesen Dingen durchsehen und wissen, was ich tue und tun muss.

    Der Clearaudio Performer V2 hat einen elliptischen Schliff.

    Eigentlich möchte ich in nächster Zeit MI-Tonabnehmer probieren. Da habe ich schon gehört, dass die an manchen Tonarmen sehr zum verzerren neigen.

    Jetzt wechsle ich den Tonabnehmer erst mal auf ein Rega Exact, den müsste ich ja selbst als Laie durch die Dreipunktverschraubung genau montieren können.

    Ja, ähnlich ging es mir mit der "Explorations"...

    Da scheint es ebenfalls Passagen zu geben, die selbst bei Qobuz leicht verzerrt rüberkommen.

    Was mich wundert, dass ich bei den meisten Platten wenig Probleme in diesem Bereich zu haben scheine (bin da nicht so vertraut - vielleicht ja doch).

    Auf jeden Fall sollte da mal ein Erfahrenes Ort rüberhören und die Installation genauer begutachten.

    Hallo Rene,

    werde ich versuchen.

    Allerdings bin ich derart neu in der Materie, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich das hinbekomme. Die Einstellmöglichkeiten scheinen zwar überschaubar, aber ich weiß nicht, was ich tue. Das Antiskating des Rega ist zudem sehr ungenau.

    Habe leider keine CD oder CD Player, nur Streaming.

    Mh, deshalb habe ich mir die Pure Pleasure Version geholt...

    Also doch irgendwas an meinem System.

    Ich habe mal Chet Baker aufgelegt, Chet. Bei den höheren Trompetenklängen habe ich ein ähnliches Erlebnis. Es klingt manchmal schlecht, ich weiß nicht wie man diese Töne beschreiben soll. Vielleicht ist Verzerrung das falsche Wort.

    Es klingt erst richtig, sauber und dann kippt es, ... als wäre Staub auf der Nadel.


    Edit: ein "Dröhnen", Klirren, Übersteuerung?, nervöses Tröten?

    Ich habe jetzt beide Einstellungsmöglichkeiten (AS, Auflagegewicht) mehrfach verändert: keine Änderung.


    Spricht dafür, dass die Pressung/Aufnahme Mist ist, oder?

    Ich habe mal eine andere Platte eines anderen Musikers aufgelegt, keine Probleme.


    ???
    Wundert mich, wie gesagt: x-te Platte von Bill Evans.

    Ich mag diese Musik, aber egal welche Platte...bisher klappt das nicht bei mir..


    Trotzdem vermute ich nach wie vor, dass es an meiner Kette liegt.

    Hallo Jörg,

    danke für den Tipp.
    Leider ist das mit dem Antiskating beim Rega ja so eine Sache.
    Hier im Forum habe ich desöfteren gelesen, dass die Einstellung ungenau ist und die Werte eher um einen Wert niedriger eingestellt werden sollten, als typischerweise anzunehmen ist.


    Ich habe ein bisschen am AS rumgespielt...keine Änderung.

    Jetzt schau ich mal am Auflagegewicht.


    Bis gleich

    Hallo in die Runde,


    Unsicherheit macht sich in mir breit.

    Als totaler Neu-Einsteiger in die Plattenspielerwelt tappe ich gerade mal wieder im Dunklen.


    Problem: Ich habe jetzt schon die x-te Platte von Bill Evans gekauft, darunter ältere Japan-Pressungen, audiophile Neuauflagen von Pure Pleasure und und und...ABER bei den Klaviertönen klingt es schrecklich.


    Ich weiß nicht, ob das was ich da höre, Verzerrungen sind, es klingt jedenfalls nicht gut.

    Alles andere auf der Platte klingt gut.

    Bei anderen Platten habe ich kein Problem mit dem Hochton - klingt glasklar, ohne Störgeräusch.


    Jetzt hatte ich schon gelesen, dass die Kombi aus Tonarm und Tonabnehmer und Phonopre wichtig ist.

    Gehört wird mit einem Clearaudio Performer V2 an Graham Slee GramAmp SE, Rega Planar 3.


    Liegt es an Bill Evans? Ist ja alles schon älter. Ich habe noch keine Lust, mir MFSL-Versionen für 350 Euro aufwärts zum Vergleich zu kaufen.


    Hab ihr eine Idee, woran es liegen könnte?

    Kann es wirklich sein, dass selbst höherpreisige Platten (Analog Productions) diese Verzerrungen drauf haben, weil die Aufnahme nun mal so ist?


    Beste Grüße

    Christoph