Posts by baja

    ... ich hatte OTL Monos mit 2x 4 6C33C ... waren sehr feine Amps, die 6C33C in dieser Konfiguration aber schwierig und dann ein neues Quartett zu matchen und einzubrennen ging schon vor Jahren recht heftig ins Geld – und war überhaupt nur möglich, wenn ein paar Kartons der Ware aus den späten 1960ern vorrätig war. Seit einigen Jahren höre ich u.a. mit einem SE 6C33C ... Mono (Stereo geht auch). Kein Brumm, nix und ultrastabil, seitdem er mal zur "Kur" war. ;-)

    Mono 6C33C SE

    ... hier hat es vorher auch ordentlich geglüht (vielmehr aber leider nicht) KLICK

    ... dann ein paar Röhren weniger = auch weniger Glühen, aber mehr Hören. ;)

    ... meine Ohren liefern zwar keine validen Messdiagramme, aber bei meinen 604H löst sich der Klang von den LS und es gibt eine sehr räumliche Staffelung, kein links oder rechts (wenn es nicht aufnahmebedingt ist) ... alles "plastisch" in der Mitte, und dazu muss man nicht bewegungslos im "Zentrum" verharren. Aber es sind auch die GPA II Versionen, die bei mir im Vergleich zu den ebenfalls gehörten 604B, C, E, H ... alle Alnico sowie zur 604H-III von GPA (Urei-artiges Horn, Ferrit) den Vorrang erhalten haben ...

    ... Glückwunsch! Dass es sowas nich gibt. In meinen Ohren ist die 604H, Alnico und Tangerine Phase Plug und erstmals das Mantaray Horn, der bestklingende 604. Die 620er Gehäuse sind perfekt, wenn man sie stellen kann. Würde nur die Weiche ersetzen ...

    ... alles (wie bereits so häufig gesagt) subjektiv. Nach Jahrzehnten mit klassischen (passiven) 2-Weg-Konzepten bin ich vor über zehn Jahren auf ein Paar 604 umgestiegen, in 612B Gehäusen. Zuvor habe ich alle möglichen Variationen gehört, 604B (mit großem Facettenhorn und alten Pappen), 604C, 604E, 604G, 604H (Mantaray, Tangerine, Alnico), GPA 604H II & III (Ferrit) ... unterschiedliche Weichen, Gehäuse (120 & 200l, Onken, Schallwand ...), Elektronik, Räume etc. Geworden ist es die GPA Serie II mit Ferrit, weil sie für meine Ohren das beste aus beiden Welten verbindet. Richtig platziert (LS und Hörer), löst sich der Klang komplett von den LS und öffnet eine faszinierende Bühne. Was mir aber am wichtigsten ist, und ich bislang mit noch keinem anderen LS vergleichbar erleben durfte, die Möglichkeit leise zu hören. Das macht gerade mit diesem LS extrem viel Spass. Alternativ höre ich Mono mit einer Vitavox Bitone, also Bass und Horn getrennt. Das kann man nicht wirklich vergleichen. Dieser LS war für kleine Kinosäle gedacht, aber die Reproduktion von Stimmen zieht in den Bann.

    ... ja, ich habe die Röhren mal umgesteckt und noch ein paar ander 12ax7 probiert. Kann es also auf die Röhre eingrenzen. Habe die "defekte" aber auch mal zum Durchmessen gegeben und warte auf eine Ergebnis. Denke aber schon, dass ein Defekt vorliegt, da der Heizdraht auf einer Seite nicht mehr glüht. Ggf. hat sich irgendwas gelöst. Die Stifte sehen jedenfalls ok aus. Oder hast du noch eine Idee?

    Liebe alle,

    leider ist eine meiner geliebten RCA 12AX7 Long Black Plate, Square Getter aus den 1950er Jahren defekt.

    Ich suche dringend einen Ersatz, wenn möglich wieder als matchendes Paar. Hat hier jemand etwas auf Lager oder kann mir ggf. einen Tipp geben, wo es ein Paar zu kaufen gibt. Leider bin ich bislang nicht fündig geworden.

    Vielen Dank und Grüße

    ... Doc No : Dank für die Blumen.


    ... @ Michael: Ich bin kein Techniker und wähle rein subjektiv nach Gehör aus. Man sollte sich auf ein Konzept festlegen und dann das für sich Beste rausholen. Klangentscheidend ist alles, Pappen, Magneten, Gehäuse, Raum/Aufstellung, Front-end, Hörmaterial, Hörposition, eigene Stimmung ... Ohne Fachkenntnisse oder jemanden an der Seite, der sich auskennt, würde ich ein Altec Projekt nicht angehen. Gebrauchte Treiber müssen sich nicht notwendig matchen. Was mich an meinem Set-up festhalten lässt, dass ich mich selbst nach Jahren immer noch sehr freue, darüber Musik zu hören, auch wenn es bestimmt noch Potential in irgendeine Richtung gibt. Ich höre gerne leise und das geht über die 604 (von GPA) ausgezeichnet.

    ... ja, 612B, utility Cabinet - Dank für den Hinweis.

    Das 612er hat "nur" gut 187 Liter. Im original war es aus Red Wood, heute natürlich unter Naturschutz. Meines ist aus 21 mm starkem Wisa Spruce, keine diagonale Verstrebungen und

    mit 30 mm dicker Naturfaserschafwolle an allen Wänden als Dämmung verkleidet sowie Akustikschaumstoffplatte 1000 x 500mm U-förmig zusammenlegen und oberhalb des Treibers eingeschoben ...

    ... höre seit Jahren mit GPA 604H-II in 620B Gehäusen und Jagusch Weiche.

    Bevor ich mich für das Ferrit Derivat entschieden habe, hatte ich 604B (original Pappe + großes Horn), 604C, 604E Super Duplex (mit Doug Sax Weiche), 604H (Alnico + Tangerine Phase Plug) sowie 19 und VOTT A7 (R. Röder) gehört. Später dann noch die GPA 604H-III.

    Einige Treiber konnte ich im direkten Vergleich hören, dennoch natürlich alles sehr, sehr subjektiv, da unterschiedliche Gehäuse(-konzepte), Weichen, Verstärkung, Räume etc.


    Die 604-II liefert für meine Ohren das Beste aus alt & neu.

    Parallel höre ich sonst nur Mono mit einer Bitone.


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/125093/


    ... zu Qualitätsunterschieden kann ich nichts beitrage. Was ich aus eigenen Hörerfahrungen und zahlreichen Gesprächen und Recherchen weiß, dass Altec in den unterschiedlichen Baureihen auch starke Streuungen hatte. Was dazu führt, dass es für jede Generation "Experten" gibt, die eine bestimmte Baureihe, und darin wieder eine bestimmte Serien-Range favorisieren. Die einen sagen C, die anderen letzte Alnico G und für wieder andere sind es die letzten H mit Tangerine Phase Plug ... Und dann kommen noch die Diaphragmen ... Für mich war die B mit noch großem Horn, original Pappen und Diaphragmen bei Stimmen zum Dahinschmelzen. Subjektiv kommen die GPA da nah dran und können aber noch anderes mehr. Sich nicht über Serienstreuung, über unterschiedlich entladende Magneten, über unterschiedliche Diaphragmen, schlaffe Pappen etc. etc. Gedanken machen zu müssen, das war dann auch ein Argument für die "modernen" Derivate von Bill. Und ob die Treiber dann 5 Jahre länger oder kürzer halten, ist mir mit Blick auf die lauernden Baustellen des Vintage-Materials letztlich egal ... Vintage muss ich hier nicht auf Biegen und Brechen betreiben, dafür höre ich dann Mono auf einer Bitone der späten 1940er, das kann großen Spass machen, ist aber etwas ganz anderes als die GPA 604II.

    ... bevor ich die GPA gekauft habe, hatte ich Gelegenheit, in zum Teil ähnlichen Konstellationen (Räume, Gehäuse, Weichen, Verstärker) unterschiedliche Treiber im Vergleich zu hören, darunter 604H (matchendes Paar mit Alnico und Tangerine Phase Plug), 604E Super Duplex, 604C, 604B, und Urei. Einige Jahre später habe ich dann noch die GPA 604 Series III gehört, als sie erhältlich war. Die 604B ist ein absolut faszinierender Treiber, wenn denn alles original ist. Aber die 604H Series II hatte für meine Ohren das Beste aus allen Welten. Auch ist sie in dem kleineren 612B Gehäuse gut aufgehoben. Ein 620er Gehäuse wäre mir zu groß gewesen, gleichwohl es sicherlich klanglich von Vorteil sein kann. Was mir zudem wichtig war, dass ich querbeet hören kann und nicht eine Musikrichtung rausfällt. Das ist natürlich alles rein subjektiv, nach meinem Gehör entschieden. Andere mögen es sicherlich und gerne anders sehen/hören. ;-). Die Gehäuse habe ich bauen lassen.

    ... danke. Seitdem ich die 604 in den 612B Gehäusen habe (kaum gedämmt und leicht angewinkelt aufgestellt) habe ich im Stereo-Bereich kein Verlangen mehr nach Veränderung. Für meine Ohren topp und daher meine Empfehlung.