Posts by ZackPlonk

    Die Idee ist in etwa so:

    - OpAmps werden (sind schon) ausgelötet

    - Adapter zerschneiden

    - Pads verzinnen

    - die Adapter sind ein kleines wenig schmaler als der SOIC-8 footprint auf dem großen PCB

    - Adapter auf dem SOIC-8 footprint fixieren

    - An den Seiten die leicht herausragenden verzinnten Pads erhitzen. Ich hoffe das richt um den Adapter anzulöten

    - OpAmp auf der Oberseite des Adapters löten


    Die Adapter sind halt nur knapp so groß wie der Footprint. Wird halt etwas fummelig aber ich glaube das könnte zu schaffen sein...


    Ich schick Bilder wenn die Adapter da sind.

    Mal ein Lebenszeichen... es geht noch weiter, ich war aber beruflich etwas abgelenkt. Ich versuchen jetzt ob ich die Nummer mit den Adapterplatienchen hingebogen bekommen, hab diese nun bestellt. Sowas kleines ist dann bei Aisler auch richtig günstig (unter 10 Euro). Wär natürlich super wenn das so funktioniert...

    Wenn du die Lösung mit Adapter PCB wählst setzt an den Rand angeschnittene Vias. Quasi so wie es z.B. bei den ESP8266-Boards gemacht ist.


    Ich denke nur es wird geometrische eng ein SO8 auf SO8 Adapter zu realisieren.

    Eigentlich eine super Idee mit den abgeschnittenen Vias. Dann liesse sich das anlöten gut realisieren. Allerdings hab ich da natürlich dann einer Verbindung zwischen dem Pad auf der Ober- und Unterseite und ich will ja 2/3 und 5/6 vertauschen.

    Vielleicht ist es aber für Pads die nicht getauscht werden sollen schon mal eine gute Herangehensweise...

    Übernimmt Aisler das KiCad-Datenformat oder musstest Du das noch in ein anderes Format umrechnen lassen?

    VG

    jokeramik

    Die nehmen das direkt, das ist ganz praktisch. Gibt auch ein kleines Plugin, da kann man dann per Klick in der Toolbar das Projekt direkt auf deren Server schicken... auch ganz nett

    Bin auf Kicad6 auf MacOS und das funktioniert soweit gut für mich... Ich hab früher auch mal mit ein wenig was mit Eagle gemacht, aber das ist lange her. Ich würde mich auf jeden Fall auch als Newbie beim PCB Layouten bezeichnen.

    Bin grad am überlegen mir für die Vergeigten OpAmps kleine Adapterplatinen fertigen zu lassen, die ich auf die bestehenden Pads drauflöte und dann den Chip wieder drauf... ("Und wenn ich nicht mehr weiter kann, schliess ich 'nen Adapter an")

    Screenshot 2022-03-15 at 13.47.36.png

    Da ist dann auf der Unterseite noch mal der SOIC-8 Footprint, so dass man den dank der abgeschnittenen Kanten auf die Verzinneten Pads der großen Platinen löten können müsste...


    Mal sehen ob das kosteneffizient zu machen ist

    Grande catastrophe...


    Beim durchchecken gemerkt, dass ist U3b, U4a/b und U5a/b in beim Übertragen des Schaltplanes in KiCad vertikal gespiegelt habe (invertierender Eingang unten statt oben). Invertierend unten ist der Standard in KiCad wenn man ein OpAmp Symbol hinzufügt und da habe ich offensichtlich 5 mal gepennt.


    Das wird jetzt ein elendiges geprökel zu versuchen, dass auf der Platine noch zu beheben...


    Da wird das Skalpell gezückt und der Hobby-Chirug rausgelassen ;-)

    Nun kommt der aufwändige Teil: Fehlersuche...


    Beim Messen hab ich, wie es sich gehört, per Kurzschluss einen der Spannungsregler gekillt. Damit war dann auf einem Rail die unregulierte Spannung und das scheint zu viel für einen der OpAmps gewesen zu sein, der ist tatsächlich mit Licheffekt durchgebrannt. Da muss aber noch was anderes im argen gewesen. Das sind ja maximal 3-4 Volt überspannung laut datenblatt, da sollte es ja nicht gleich einen Pyroeffekt geben...


    IMG_8184.jpg

    (OPA1656 in durchgeknallt... Pin nummer 5 hat er beim Auslöten verloren)


    der rechte Kanal geht schon fast (da stimmt was bei der Klangregelung noch nicht), der linke bleibt noch Stumm. Da ist jetzt einfach geduldiges Durchmessen mit dem Oszilloskop angesagt um zu schauen, wo es da Abweichungen vom erwarteten Verhalten, bzw. zwischen den Kanälen gibt...


    Dann hab ich noch für die BJTs in der Stromversorgung die die ReglerMasse um 2V hochlegen sollen noch falsche footprints erwischt, so dass da Basis und Collector vertauscht waren; das hat sich mit kunstvoller Biegetechnik aber erst mal beheben lassen ;-)


    IMG_8185.jpg

    Krasse Teile. Mit Transistorendstufen hab ich mich noch nicht so viel beschäftigt, aber ich bin der Schaltung mal etwas hinterhergestiegen und auch bei dem ganzen Boards gelandet die da so auf Ali-Express rumfliegn. Die automatischen Übersetzungen sind echt der Knaller :-)


    Gibt es da eine Geschicht wie du ausgerchnet bei dem Krell KSA100 Mk2 Clone gelandet bist? Wenn ich das richtig gelesen habe hatten die Originale eine aktive Kühlung - waren ja aber auuch beide Kanäle einem einer Box... das scheint ja bei den Blöcken ja dann auch ohne zu gehen...


    Das Gehäuse ist schon echt hammer :thumbup:

    Was erwartest du denn für Probleme mit den PCBs? Du sendest doch nur die Gerbers und dann werden die nach Prüfung auf Kompatibilität zu den Fertigungsprzessen genauso gefertigt.

    auch bei Aisler wird da neimand im Detail drauf schauen und evtl. Design-Fehler finden.


    Grüße!

    Klar, ein "Design Review" gibts da natürlich nicht. Ich konnte aber im Vorfeld mit denen ganz gut ein paar Mails austauschen um ein paar Punkte bzgl. der Abstandsregeln zu klären die mir nicht ganz klar waren. Das ist für mich halt das erste Mal, dass ich Platinen fertigen lasse. Eigne platinen hab ich bisher nur selber oldschool zuhause geätzt. Da war es für mein "Gefühl" schön, dass ich da eine Mail schreiben konnte und mir noch mal ein Mensch bestätigen konnte das die Daten erst mal OK sind - dass das keine Garantie gegen Designfehler ist ist klar...

    Ich fands auch ganz schön, dass man bei Aisler direkt die Kicad-Dateien verwenden kann und nicht den Umweg über Gerber-Files gehen muss. Wenn man weiss was man tut ist das sicherlich auch kein Problem aber für den Einstieg ist das ganz nett :-)

    Schön, dass es hier wieder ein paar mehr Projekte gibt! :) :thumbup:

    Bemerkenswert, dass scheinbar alle deiner benötigten Bauelemente lieferbar sind. 😁


    Welchen LP Hersteller nutzt du denn?

    Ich bin jetzt richtig gut beim benutzen der "Ähnliche Finden" bei Mouser :-) war ganz schön fummelig eine lieferbare BOM zusammenzubekommen ohne das auf zig Anbieter zu strecken (oder aus Versehen SMD Wiiderstände mit 9-Euro(WTF!!!) Stückpreis zu erwischen und trozdem auf versandkostenfreie Lieferungen zu kommen.

    Die Potis gabs bei Mouser nur mit Mittelrastung und bei DigiKey nur ohne... da hab ich dann die OpAmps mit zu DigiKey geschoben um bei beiden auf freien Versand zu kommen. so hat's dann gepasst :-)


    LP werde iich wohl bei Aisler machen lassen, da ist die Kommunikation dann doch etwas einfacher für ein paar Detailfragen, da ich noch nicht so viel Erfahrung habe. China (jcpcb) wäre etwas billiger aber Probleme sind dann schwerer zu klären...

    Es rauscht deutlich mehr. 3dB sind kein Spaß mehr und da werden ja optimale Bedingungen vorausgesetzt wie z.B. niederohmige Quelle.

    Naja... 3dB von was ist da ja die Frage. Das sind hier etwa 0,2 µV bei Line-Pegel.

    Wird die Quelle hochohmiger wird es weniger.

    Bei einer 5k Ohm Quelle ist dann der LM4562 mit 115.2 db Rauschabstand schon fast 2 dB hinter dem OPA1656 mit 117.1...


    Ich glaub nicht, dass das Rauschverhalten von OPA1656 und LM4562 hier einen praktischen Unterschied macht.

    Danke für den Hinweis...

    Was passiert denn wenn der Widerstand der Quelle von diesem Optimium abweicht?

    Am Eingang des EQ kann man hier ja realistisch alles zwischen 100R und 2k erwarten. Innerhalb der Schaltung gibt es da auch noch mal einige verschiedene Situationen.

    Für den FET Eingang des OPA1656 ist das Optimum durch das geringe Stromrauschen nei einem sehr hohen Quellwiderstand, so ca. 716k


    Wenn ich mal von 100R Quellwiderstand ausgehe und das ganze in http://dicks-website.eu/noisecalculator/index.html berechne bekomme ich als RMS-Noise an der EIngangsstufe:

    LM4562: -127.48 dBV

    OPA1656: -123.96 dBV sind also bei einer niederohmigen quelle 3dB mehr


    Für eine 1k Quelle

    LM4562: -122.93 dBV

    OPA1656: -121.65 dBV


    Je größer der Quellwiderstand wird, desto mehr wird das geringere Stromrauschen der FET Eingangsstufe zum Vorteil.


    Wahrscheinlich sind hier aber doch eher niedrige Quellwiderstände. Von daher ist der LM4562 dann doch (Wenn er dann mal wieder im SOIC-8 package verfügbar ist) die bessere Wahl.


    Der NE5332 kommt für 100R auf -122,74 dBV der ist dann noch einen kleinen Tick schlechter als der OPA1656


    SInd eh alles hammermäßige Werte. So ein richtiges Problem dürfte das alles nicht sein.


    Wie gesagt, mal sehen was passiert. Ich muss ja eh mehrer Platinen bestellen. Da kann man dann nochmal eine Version mit anderen Opamps bauen. Für DIP Sockel zum Auswechseln hab ich bei dem Kompaktkonzept keinen Platz und das hat ja auch wieder seine ganz eigenen Nachteile gegenüber den kurzen Abständen bei SMD...

    der 1656 ist sicherlich kein universeller Ersatz für den 4562 in jeder beliebigen Situation. In der vorliegenden Schaltung sehe ich da aber keine Probleme. (Auch nicht in den Gegenkopplungen. Schlimmstenfalls geht das über 5k an Masse )


    Der 1656 schafft eigentlich erst mal einen wesentlich größeren Ausgangsstrom als der 4562 (100 mA vs. 26 mA).

    Der 1656 ist auch sowohl beim Spannungsrauschen vergleichbar und beim Stromrauschen wesentlich besser. Wir haben es ja hier sowohl am Eingang als auch intern mit eher niederohmigen Quellimpedanzen zu tun. Da würde dann eher das Spannungsrauschen relevant sein. Da ist der 1656 bei 1kHz etwas schlechter als der 4562 aber dafür bei 10 Hz besser (besseres 1/f Rauschverhalten?)


    Ich werde das mal bauen und berichten was passiert...


    LG

    Lars

    Eigentlich wollte ich ja den Doug Self EQ aud Linear Audio #5basierend auf dem PCB set von DIY-Audio Bauen.

    Allerdings wollte ich das Teil gerne in einem kleineren Formfaktor unterbringen.

    Außerdem wollte ich auch schon immer mal ein komplexeres Projekt als eigenes Platinenlayout angehen.

    Projektname "Klang-Werk". Ein 2-Band parameterischer EQ und Line-Pre mit symmetrischen Ein- und Ausgängen im schlanken Modushop Modushop Galaxy GX247 Gehäuse...


    Layout und BOM stehen soweit. Mal sehen ob das was wird...


    PCB.png


    Screenshot 2022-02-21 at 11.16.42.png


    LG

    Lars

    Ich werde für meinen ersten Prototypen für diese Schaltung den OPA1656 benutzen... der ist etwas moderner und auch ein Burr-Brown design. LM4562 ist im SOIC-8 momentan gar nicht zu bekommen. Seine Geschwister LME49860/LME49720 gibt es zwar noch aber der OPA1656 sieht auf dem Papier besser aus. Der mag zwar keine 600 Ohm Last wie der LM4562 (eher mindestens 2k) aber das ist hier kein Kriterium.


    Ist zur Zeit gar nicht so einfach eine BOM zusammen zu bekommen die vernünftig lieferbar ist.

    Ich hab mich mal etwas mehr mit den Abständen beschäftigt. 5mm sind tatsächlich eine gute Idee (3mm Luft scheint hier das absolute Minimum zu sein)

    Ich glaube ein Groundplane macht hier bei 2 Layern keinen Sinn, das wird zu zerstückelt. Ich denke da fahre ich mit den beiden Sternpunkten besser.

    So siehts bisher aus... (Freilaufdioden fehlen noch) und ich muss mir Gedanken über alternativen zu den LM4562's machen, die sind momentan etwas Mangelwahre (jedenfalls in SOIC-8 package). OPA1612 wäre eine Alternative, kostet aber auch das vierfache. Performt etwas besser aber mag keine Lasten unter 2k wo der LM4562 bis 600 Ohm runter geht. Allerdings sollte das in der vorliegenden Schlatung kein Problem sein. 5k + 910R ist die schlimmste Belastung die ich sehe (A4b über R26 und RV4)...


    Screenshot 2022-02-08 at 00.39.45.png