Posts by Toni31

    Und besonders lustig bzw. ätzend wird es dann, wenn der ehrenvolle Deutsche nicht einmal Orthographie und Interpunktion der eigenen Sprache beherrscht..... Und das bereits im Threadtitel :24:


    Gruß, Erwin

    Nachtreten ist fast noch schlimmer.


    Der Faden sollte geschlossen werden.




    Toni

    Mal ein paar Messungen an den modifizierten Phonos:


    pasted-from-clipboard.png


    Die Messungen erfolgten jeweils mit den beiliegenden Original Netzteilen und mit einem 12V Akku.

    Die RIAA Entzerrung wurde bei allen drei Phonos wegen Vergleichbarkeit auf kleiner ± 0,2 dB optimiert.

    Für die Messungen der Fremd- und Geräuschspannungsabstände wurden hochwertige RG223 Kabel verwendet. Mit normalen, auch hochwertigen und vergoldeten Cinch Beipackkabeln waren die Werte teilweise deutlich schlechter.



    Toni

    richtig , aber dann kannst Du auch Kurven aufnehmen.

    Und in Excel ausleiten und dann selektieren, paaren etc. etc. etc.


    Es gibt dann auch noch ein Zusatzprogramm, mit dem das Spice Modell exakt der gemessenen Röhre erstellt werden kann.


    Der uTracer kann Röhren bis 1000V und 1A messen.


    Insgesamt sehr empfehlenswert.



    Toni

    Verschmutzungen bzw. Korrosion

    Korrosion ist Oxidation.

    Verschmutzung ist was anderes.


    Im Audio Bereich verschleißen Kontakte auch selten durch zu hohe Ströme oder Spannungen. Hier sind primär die mechanischen Kräfte verantwortlich, die zur Abnutzung der Kontakte durch Abrieb führen. Irgendwann ist nun mal die Kontaktschicht durchgescheuert und das Metall darunter kommt zum Vorschein.


    Aber egal, jeder darf tun und lassen was er will. Bin hier raus.


    Toni

    Oxidation von Kontakten erfolgt erst, wenn diese abgenutzt sind. Ein neuer und guter! Schalter mit einwandfreien Kontakten oxidiert nicht und funktioniert auch nach Jahren der Lagerung einwandfrei.

    Wenn aber die Kontaktschicht abgenutzt ist und dann das darunter liegende Metall oder die Metall-Legierung durch die Kontaktschicht diffundieren kann, dann kommt es zur Oxidation. Kontaktsprays verschleiern nur das Problem temporär. In so einem Fall hilft nur eins: Austausch.


    Anders, wenn der Schalter nur verdreckt ist, z.B. durch Zigarettenrauch, Staub, Verharzung oder sonstigen Schmutz. Hier hilft eine gründliche Reinigung mit entsprechenden Sprays (sehr gut geeignet dafür ist m.M.n. Cramolin Wäsche). Allerdings sollte immer dafür gesorgt werden, dass der Dreck auch aus dem Schalter / Poti entfernt wird und sich nicht irgendwo ablagert. Meist ist dazu eine Öffnung des Teils leider unabdingbar. Anschließend sollten bei Potis und Drehschaltern die Schleiflächen hauchdünn eingefettet werden.


    Ob ein Kontakt abgenutzt oder nur verschmutzt ist, läßt sich sicher nur nach einer gründlichen Reinigung erkennen. Abgenutzte Kontakte haben meist einen erhöhten und von Schaltzustand zu Schaltzustand nicht konstanten Übergangswiderstand.



    Toni


    Weiß jemand eine nette Lösung, wie man den 110 Volt Trafo möglichst unsichtbar gegen eine 230 Volt Ausführung tauschen kann? Ich hasse Downstep Trafos.

    Wenn der nachfolgende Verstärker einen Trafo mit 2x115V hat, könnte man eine dieser 115V Wicklungen anzapfen. Ist aber nicht so schön.



    Toni

    Nichts für ungut. Ich erwecke auch schon mal Leichen wieder zum Leben.

    Allerdings ist meine Erfahrung, dass Balistol (oder was auch sonst noch so verwendet wird) meist nur kurzfristig wirkt. Wenn Schalter, Relais oder Potis verschlissen sind, dann hilft langfristig nur Austausch oder Reparatur.



    Toni

    Die Elkos sollte man vor dem Betrieb prüfen. Nach so lange Zeit, wer weiß, was für einen Zustand die haben ???

    Ein Foto vom Inneren wäre schon interessant.


    Toni

    Wozu? Ist doch altes Geraffel. Taugt vielleicht noch für's Museum und da ist es egal ob die Potis kratzen.

    Wozu Leichen wieder zum Leben erwecken? ;)


    Toni

    dafür geeigneten Mitteln zum Einsprühen kann man doch den Fehler auf einfachste Weise beheben

    Ob Piloten auch so ein Mittel haben, wenn da mal ein Schalter nicht so funktioniert wie er soll? Mal eben was reinsprühen und schon geht es wieder? Also in so eine Maschine würde ich wohl kaum einsteigen.

    Wenn ein Schalter nicht richtig funktioniert gehört er ausgetauscht.


    Toni

    was ist von dem Blechkastl klanglich zu erwarten?

    Die Original M65 hatte selektierte Röhren; wichtig um im Bassbereich keinen Abfall zu bekommen. Die Höhen sind bewußt überbetont, da damit die damaligen Unzulänglichkeiten der TA korregiert werden sollten.

    Wenn man das berücksichtigt: Ein Sahnestück erster Güte, was du da hast. :thumbup:



    Toni

    Der T4 Plus von Douk Audio hat 3 OPAMPS vom Typ NJM2068; einer für die MC Verstärkung und zwei für den RIAA Anteil. Die Umschaltung zwischen MC und MM erfolgt über einen CD4052.

    Die RIAA Entzerrung ist passiv. Der Frequenzgang ist trotz Zusammensetzung der Werte aus mehreren Bauteilen nicht optimal:

    pasted-from-clipboard.png

    Die optimierten Werte sind in Klammern angegeben. Damit ergibt sich theoretisch ein Frequengang von kleiner +/- 0,1dB.


    Nach der RIAA Entzerrung folgt die Röhre 5654 (made in USA). Die 5654 ist eine Pentode, die für HF Verstärkung vorgesehen ist. Im T4 ist sie als Triode geschaltet und wird als Kathodenfolger verwendet, verstärkt also nicht. Die Betriebsspannungen für die 5654 sind +12V für die Anode, -12V gehen über einen Widerstand von 10k an die Kathode. Der Anodenstrom beträgt ca. 1mA.


    Nach der 5654 folgt ein NE5532 zur Lautstärkeeinstellung und zwei NE5532 für den Kopfhörerverstärker.


    Die Betriebsspannung beträgt +12V und wird von einem externen SNT (Wandwarze) geliefert. Die -12V werden im T4 mit einem SNT erzeugt und dienen für alle OPs und die Röhre als negative Betriebsspannung.




    Toni