Posts by Calvin

    Hi,


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    KR Audio werde ich nie begreifen. So billig gemacht, wie aus dem Kaugummiautomaten und dafür viel zu teuer und noch potthässlich, aber bitte sehr.

    Das Design hat sicher noch etwas von sozialistischem Realismus ... aber Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters und es gibt auch bekennende Anhänger diesess etwas martialischen Designs. Die KRs sind halt für Männer gemacht, nicht Jungs. :P


    Wo siehst Du billig gemacht wie aus dem Kaugummiautomaten???

    Es mag ja zutreffen, daß Dir Details der Konstruktion nicht bekannt sind und -weil auch nicht augenfällig- selbst einem geschulten Auge durchgehen könnten, aber dann würd ich mal den Flach Ball halten.

    Allein das Lebendgewicht der KRs gibt einen Hinweis darauf, daß nicht an Material gespart wird und selbiges tadellos verarbeitet ist.

    Jeder Kaugummiautomat wäre zu Recht stolz wäre er so solide und massiv gebaut wie eine KR.

    Und ein Kaugummi kauender Pavarotti klänge auch schlechter als die KR Pavarotti singen lässt.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    dann nutz mal die Gelegenheit eine KR 340 oder 350 anzuhören.

    Kommen ebenfalls auf gut 20W, sind 'echte' SE Trioden und können den Bass, den so viele 300B schmerzlich vermissen lassen ;) Rauschen zudem nicht und sind daher auch herborragend für LS mit guter Effizienz geeignet. Für mich wären's die Röhren bis zum Ende :)


    jauu

    Calvin

    Hi,


    Link: Pressreader - Stereoplay

    Für das Audio-Signal herrschen eindeutig PushPull-Bedingungen.

    Röhre und Transistorstromquelle teilen sich den Signalstromauf, wobei die Stromquelle invertiert angesteuert wird und es egal ist wie das invertierte Ansteuersignal erzeugt wird (sei es aus der Endstufe selbst wie beim SRPP, oder über eine eigene Treiberstufe wie beim klassischen PushPuller).

    Im Idealfall ist die Aufteilung der Ströme 50/50 .... bei SEPP ist es aber eher die Ausnahme und Aufteilungen abseits 50/50 wahrscheinlicher.

    Unter DC-Konditionen (also Ruhebetrieb) liegen Röhre und Stromquelle in Reihe .... es fließt also der exakt gleiche Strom durch beide.

    Der SEPP funzt nur in Class-A Einstellung ... während der klassische PushPuller auch in AB und B verzerrungsarm arbeitet.


    Also in Kürze: Aus Signalsicht SingleEnded ? Nein!


    jauu

    Calvin

    Hi,


    ein Stereoplay Artikel beschreibt eigentlich recht klar um was es sich handelt ... eine SEPP-, oder SRPP-Schaltung (SingleEnddPushPull) mit einer gesteuerten Transistor-Stromquelle im Anodenkreis. Nur wird das im Text derart verschwurbelt und verklausuliert und als eine Art Wunderding beschrieben, daß die Schwarte kracht.

    Die gesteuerte Stromquelle hat wie die Drossel den Vorteil, daß sie nicht nur Andodenspannungen größer der Anodengleichspannung (wie beim simplen Anodenwiderstand) erlaubt, sondern auch höhere Ströme als den Ruhestrom, eben einen PushPull-Betrieb.

    Hierin liegt der Grund der höheren Leistungsausbeute

    Der Begriff SEPP ist dabei schon irreführend, da die Signalbehandlung eindeutig auf PushPull basiert.

    Allein die Tatsache, daß gleichstrommäßig die Röhre und die Stromquelle in Serie geschaltet sind erlaubt noch von SingleEnded zu sprechen.

    Kurz es handelt sich um ein Hybrid-PushPull Stufe.

    Die DC-freie Ansteurung des Übertragers über Kondensator (Parafeed) ist ebenfalls nichts neues, wenn auch eher selten angewandt.

    M.W.n. ist allein die Kombination aus SEPP und Parafeed in einem Consumergerät neu. Vielleicht sollte man sie dann SEPPFeed nennen? ;)

    Fürs Marketing macht es dann auch keinen Unterschied ob es ein Patent gibt, oder ein ´kleines Patent` (Gebrauchsmusterschutz).


    Um möglicher Wadenbeißerei vorzubeugen ... das ist keine Kritik an dem Produkt oder dessen Entwickler. Der von mir sehr geschätzte G.Mania braucht niemandem mehr zu beweisen, daß er vernünftige solide Geräte entwickeln kann.

    Aber was Marketing und leider auch die schreibende Zunft daraus machen ist m.A.n. schon hart an der Grenze zur Verar*****.

    Wäre die Frage ob die Schreiberlinge tatsächlich soo planlos sind oder sich absichtlich dumm stellen. Egal .... in beiden Fällen liefert ihr Geschreibse genügend Grund bei ihrer Eigendarstellung als ´Fachpresse´ heftigstes Glucksen auszulösen.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    es ist leider eine Tatsache, daß sich Angaben von AT von Broschüre zu Broschüre und Webseite zu Webseite und Erscheinungsadatum zu Erscheinungsdatum ändern und keinesfalls als korrekt oder wenigstens konsistent angesehen werden dürfen.

    Bei den Compliance-Werten unterscheidet zudem nichts zwischen vertikaler und horizontaler Compliance.

    Manchmal scheint e, daß AT vor laueter Abnehmervielfalt selbst die Übersicht verloren hat, was sie wann für wen und wofür gebaut haben.


    Allein schon eine Änderung in der Geometrie des Dämpfergummis kann zu Unterschieden in der vertikalen Compliance und damit der empfohlenen Auflagekraft führen ohne die horizontale Compliance zu ändern.


    jauu

    Calvin

    Hi,


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    Alles DIY

    ARME: Clearaudio Magnify

    : REGA RB 301--Ahoi-modifiziert-

    wusste gar nicht, daß es von Clear und Rega DIY für Arme gibt ;):D


    Quote

    der Aufbau der unteren Zarge, also ohne die aufgesetzte Acrylplatte, so liest man, sei identisch mit der Bodenkonstruktion des ICE.

    Da kann man doch von einer hohen Stabilität ausgehen.

    ... kann man auch von vergleichbaren Ausfällen ausgehen, weil

    - Wetter zu heiß

    - Wetter zu kalt

    - überhaupt Wetter

    - Umbauten zur besten Musikhörzeit

    - die Töne selten pünktlich

    ^^:D;(


    Damit auch die weniger frühmorgendlich humorbelastete Fraktion was vom Thread hat .... TheKiller Laufwerk + 12" Arm.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    auf dem Papier funktionieren sie ja durchaus .... allein in der Praxis hören sie sich nach meiner Erfahrung nicht besonders an.

    Ein wichtiger Punkt, den die Apologeten der steilen Filter typischerweise nicht erwähnen ist der, daß die Toleranzsensitivität von Filtern mit steigender Steilheit zwangsläufig größer wird ... einhergehend mit steigender Anzahl der benötigten Bauteile. Und solch ein Filter sieht dann einen LS-Treiber als Last, dessen Impedanz sich nicht nur von Treiber zu Treiber unterscheidet, sondern auch im laufenden Betrieb deutlichen Veränderungen (abhängig von Pegel, Temperatur, etc) unterliegt.

    Es wäre interessant mal Messungen des Amplitudenganges der einzelnen Treiber unter verschiedensten Leistungsleveln zu sehen.

    Da steile Filter die Phase stärker drehen sind zwangsläufig auch die Gruppenlaufzeiten größer und variieren viel stärker innerhalb schmaler Frequenzbereiche.

    Und nun sehen diese Filter die schwankende Impedanz .... aber das hatten wir ja schon ;)

    Aktive Filter und noch deutlicher aktive digitale (FIR) Filter sind durch die konstanten Lastbedingungen klar bevorteilt .... und die sind schon schwer genug zu implementieren.


    jauu

    Calvin

    Hi,


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    Alle Kabel haben eine Signallaufrichtung, egal ob Masse, Stromversorgung oder Hochpegel, für mich schon lange routine, aber das lassen wir vielleicht mal besser so stehen ...

    Wäre das eine Äusserung, die in den Bereich Geschmack/persönlicher Eindruck allein zu verorten wäre, bräuchte kein Widerspruch erfolgen.

    Es gibt aber Aussagen, die solch hahnebücherner Unsinn sind, daß sie im Interesse der Wahrung von Wahrheit und menschlicher Restvernunft eben nicht so stehen bleiben dürfen und klar als das gekennzeichnet werden müssen, was sie sind .... Bullshit, Bullshit, Bullshit!

    X/||:pinch::wacko:<X


    jauu

    Calvin

    Hi,


    mit ner Gauderschen zusammengerechneten Kiste (Name entfallen, um die 30.000Ocken uvp, Diamanthochtöner, Rest Keramiker, resonierendes Scheibchengehäuse, schlechtes Finish) hatten wir mal unsere mit Abstand schechteste Vorführung auf einer Hausmesse. Das bisher einzige Konstrukt, an der die Kronzilla (SE-Triode) nicht herausragend klang ... was mich allerdings auch nicht wundert ..... die extrem steilflankigen passiven Filter können eigentlich gar nichts vernünftiges ergeben ... zumindest Dynamik und Spielfreude kann man so sehr erfolgreich wegkonstruieren.

    Und die Vorführungen zusammen mit AVM-Elektronik (unbestreitbar vernünftig, solide und gut) auf der HE in Muc waren für meinen Geschmack auch immer akustisch grenzwertig gruselig .... allenfalls noch etwas HiFi, aber Null Musik.

    Wenn Dir ein ähnliches optisches Design mit besserer Verarbeitung, Keramik- und Diamant-Teibern zusagt, dann hör Dir mal eine Ikon an .... die m.b.M.n. besten LS mit dieser Art Treibern (distanziert die fast identisch aussehenden LumenWhite deutlich).


    jauu

    Calvin

    Hi,

    Quote

    Und das ist alles andere als "High-End Vorführgedudel", was für ein ignoranter Kommentar..

    Na dann schließ ich mich nit wehenden Fahnen dem Ignorantenlager an .....

    welch fürchterliches HighEnd Gedudel. 8);)^^

    .... aber das Fingerschnippen kommt auf der hundertausendsten 25/17KreationmitauslangsamwachsenderBirkeVollholzschnitzgehäuse sicher mit besonderer emotionaler Tiefe :D:D;(


    jauu

    Calvin

    Hi,


    "Stabilität" in ohmsche Lasten ist nun wirklich keine Kunst ..... was auch in der Praxis zählt ist Stabilität in komplexe Lasten ... und da sind Konzepte ohn globale Gegenkopplung oft bevorteilt.

    Röhren sowieso, weil die ganze Blindleistung einfach an den Anodenblechen verpufft.

    Die Kron z.B. gehören mit zum stabilsten was man an die Boxenklemmen hängen kann

    Die stören selbst die bis zu 86°(!) Phasendrehung meiner ESEL nicht im geringsten.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    jetzt nur noch aus vergoldeten und verchromten Legos basteln und die Standardsätze des Voodoo-HighEnd beifügen ... etwa "deutlich gesteigerte Basspräzision" .... "höhere Auflösung" ... "drastisch gesteigerte Dymanik" und fertig ist das nächste Zubehör für schlappe 199,80€. ^^


    jauu

    Calvin


    Anm,: wobei dieses Teilchen gegenüber vielem anderem "Zubehör" tatsächlich einen praktischen Nährwert hat

    Hi,


    der Grundig ist vielleicht unscheinbar, gehört aber zu den guten Geräten.

    Der 3500 (ohne Quartz-PLL) und sein Bruder PS4500 (mit Quartz-PLL) sind Technics OEMs (Äquivalent ist der SL-Q2) nur mit geradem Tonarm.

    Meiner Ansicht nach spielt der Grundig mit diesem Arm sogar besser als seine Technics Cousins.

    Das Technics S-Rohr ist doch ein ziemliches KlingelingDing ... der gerade Grundig ist deutlich resonanzärmer.

    Als Abnehmer wurde ein AT71 verbaut.

    Ein AT95E oder dessen Nadel-upgegradete Varianten sollte schon gut zum PS3500 passen.

    Aber da ist natürlich noch einiges an Luft nach oben für fähigere Systeme.


    jauu

    Calvin


    hab mir just einen weiteren PS4500 für <40€ greifen können

    Hi,


    Jecklin verwendete einfach Aquadaq als Beschichtung, also ein kolloidales Grafit in einer Trägerlösung.

    Ohne eine Plasma-Vorbehandlung der Membran ist so eine Beschichtung durch die verschiedenen Oberflächen-spannungswinkel der fluiden und der Membran-Oberflächen kaum gleichmäßig und alterungsstabil zu erzielen.

    Grafit ist zudem anfälliger gegen (Funken-) Erosion.

    Nicht zuletzt der sehr einfache Aufbau der Kontaktierungen ist nicht wirklich HV-gerecht.

    Durch die relativ kleinen Spannungen bei KHs fällt das nicht so ins Gewicht wie bei größeren ESL-Panelen, aber der Effekt ist vorhanden.

    Oder in kurz ... die Membranbeschichtung kann nachgeben haben ;)


    jauu
    Calvin