Posts by Calvin

    Hi,


    oh Mann Leute .... es muss keine Pflanze sein .... nur da der deutsche Durchschnittshaushalt eh eine Ikea Yukka oder einen Roller Ficus in seinem Fundus hat bieten die sich für Tests eben an. Und oft reicht das auch völlig aus und ist fürs menschliche Wohlbefinden sicher auch interessanter als ein künstlicher Diffusor.

    Auf meiner Websch sind Bilder zu sehen wo hinter den Panelen Leuchtobjekte stehen, welche die Rolle als Diffusor ganz gezielt erfüllen, obwohl mehr als ausreichend Abstand zu Seiten und Rückwand vorhanden sind.

    Man kann aber auch Diffusoren gut selbst bauen oder sich am Marktangebot bedienen.

    Quote

    Aber für die besten Ergebnisse von Schallreflektionen kann es nicht sein das dies unterschiedlich abgedämpft und gelenkt werden.

    was soll denn das? dies ist ein DIPOL Lautsprecher

    Hey ein Dipol ... ja hätte man mir das nicht früher sagen können?

    Tztz da baut meinereiner seit gut 30Jahren ESLs und weiß nicht das das Dipole sind .... ich Dummerchen aber auch ^^;)
    Für beste Ergebnisse ist ein hoher Diffusanteil des rückwärtigen Schallanteils vorteilhaft.

    Und diffus bedeutet möglichst viele unterschiedliche Reflektionen in alle möglichen Richtungen und gerne sogar mehrfach reflektiert.

    Direkte Reflektion ala Billardkugel halte ich gelinde gesagt für unglücklich.

    Der rückwärtige Schallanteil den die Protagonisten monopolarer LS immer als Schwierigkeit oder Nachteil hinstellen kann im Gegenteil sogar positiv betrachtet werden.

    Nämlich als ein zusätzlicher Freiheitsgrad/eine Möglichkeit den Klang gezielt zu steuern.

    Verständig angewandt sind Dipole mindestens so schnell gut aufgestellt wie Monopole.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    nach der Zeichnung scheint es so, daß rückwärtige Schallanteile auf dem Weg zum Ohr über Bande reflektiert quasi durch den 57 laufen können.

    Als 'schnelle' Reflektionen beeinflussen sie den Fokus.

    Bemerkbar macht sich das in einem scheinbar geringeren Auflösungsvermögen feinster Details und Verlusten in der Ortungsschärfe.

    Treffen die Reflektionen durch Asymmetrie des Hörraums auch noch zeitversetzt auf, kann das zu sehr eigenartigen Effekten bzgl. Ortbarkeit führen.

    Eine buschartige Pflanze kann in einem solchen Fall zumindest schnell zeigen, wo die Problemstelle liegt und in welche Richtung erfolgversprechende Massnahmen gehen können.

    Zur Frage langes LS oder Cinchkabel:

    Mach was praktischer für Dich in Sachen Aufstellung und Bedienung ist.

    Größere Kabellängen sind für LineLevel Signale meist unproblematisch.

    LowLevel wie Phono sollten generell kurz gehalten sein.

    LS Kabel sind unkritisch, würde ich tendenziell aber eher kurz wählen als LineLevel.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    ESL Aufstellung ist mAn gar nicht schwer.

    Links und rechts mit gleichem Abstand und Blickrichtung voll auffe 12, oder allenfalls ganz knapp vorbei.

    Wichtig ist sich um den Schallanteil der Rückseiten zu kümmern.

    Hiermit steuert man Bühne und Raum.

    Häufig sind für ein optimales Ergebnis die räumlichen Bedingungen allein nicht ausreichend.

    Dann hilft der gezielte Einsatz von Reflektoren, welche den Schall möglichst diffus streuen.

    Wünschenswert sind Reflektionen mit langer Laufzeit bis zu den Ohren, also bevorzugt zu den Seiten hin streuend.

    NoGo sind direkte Reflektionen durch den ESL

    Yuccas und Ficusse eignen sich ebensonwie wie Lichtobjekte und professionelle Reflektoren.

    Das führt schneller zu Ergebnissen -und besseren dazu- als tagelang cm-weises hin und her schieben


    jauu

    Calvin

    Hi,


    die 63er klang in all den Vorführungen denen ich beiwohnte mir immer dumpf, nicht die 57.

    Ich möchte für diese Vorführungen auch nachlassende Beschichtung und ungeeignete Elektronik eher ausschliessen (u.a. Convergent Vor- und Endstufe).

    Weil ich es dennoch nicht ausschließe würde mich das wirklich interessieren ob ich die 63 bisher nur unter Wert hörte.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    Quote

    Dabei hatte ich eine ESL63 vor ein Paar Jahren im direkten Vergleich zu einer ESL57 gehört. Bei diesem Vergleich hatte die 63 damals klar den kürzeren gezogen

    mir ging es ebenso. Habe schon einige gute Vorführungen mit der 57er erlebt, aber noch keine mit der 63.

    Immer klang es so, als ob eine Decke über den Teilen hing, egal was an Verstärkung davor arbeitete.

    Da ich zudem eher Dynamikhörer als Tonalitätshörer bin ist für mich ein Konzept, das Dynamik aus dem LS quasi heraus designed unbefriedigend.

    Aber ich freue mich über jeden, der sein Glück im ESL-Land findet ;)

    Das Dynamik und Effizienz - und ja, auch Pegel- für ESLs kein Fremdwort sein müssen ist leider landläufig eher unbekannt ... macht aber die Vorführungen mit Teilen die das können umso überzeugender. :)


    jauu

    Calvin

    Hi,


    1000 Touren ist gut drei mal schneller als sonst für Riemen üblich.

    Eventuell eine Untersetzung mit Schwungrad dazwischen setzen

    Die Drehzahl könnte auch schon hörbar werden.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    Übertrager funktionieren in beide Richtungen.

    Bringt es einen Vorteil gegenüber resistiven Pegeldämpfern?

    Die galvanische Trennung wäre ein Vorteil.

    In Sachen Breitbandigkeit, Verzerrungsfreiheit und Dynamik liegt ein SUT hinten.

    Ist der Dämpfungsstecker allerdings nur ein simpler Serienwiderstand, kann das Ergebnis schlechter als mit SUT sein.

    Beide Methoden sind aber allenfalls ein workaround oder gar kontraproduktiv für Dein Rauschproblem, denn für gleiche Endlautstärke muss ja irgendwo auch wieder verstärkt werden.

    Ist die Röhre der Rauschling, dann hilft Dir die Pegeldämpfung nicht .... im Gegenteil.

    Mehr Pegel auf die Röhre und weniger Verstärkung der Röhre wäre der Ansatz.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    prinzipiell wäre ein Direkttrieb unkomplizierter als ein Riemenantrieb oder andere indirekte Antriebe wie Reibrad, da ja die zusätzliche Mechanik entfällt.

    Im Gegensatz zu jenen wurden bei Direktlern fast von Anfang an elektonische Regelungen eingesetzt.

    Die Komplexität wanderte also von der Mechanik zur Elektronik.

    Mit der Verbesserung der Regelungen in Punkti Präzision und Regelgeschwindigkeit entfiel der Bedarf an rotatorischer träger Masse und die Teller wurden immer leichter.

    Während z.B. ein Technics SP10, oder ein Dual 701 noch über 3kg schwere Teller drehten, rotierten SL-QDs und CS6xxQs mit wenigen hundert g leichten Blechen und mindestens gleich gutem Gleichlauf dank PLL-Regelung.

    Der elektronisch geregelte Direktantrieb ist zwar für Masselaufwerke einsetzbar, sein Vorsprung schwindet jedoch, ...

    .... es sei denn, daß größere Schwankungen im Lastmoment aufzufangen sind.

    Daher wurden Studiodreher und Discotheken-Laufwerke weiterhin mit viel größerer träger Masse und drehmomentstarken Motoren gebaut als Heim-HiFi Dreher.


    Für ein DIY Masselaufwerk bieten sich jene stärkeren Motoren an, damit die Hochlaufzeit und Regelgeschwindigkeit in einem vernünftigen Rahmen bleiben.

    Das Verhalten der Regelschleife könnte ggf. optimiert werden, sollte aber wie vom Spender kommend problemlos funktionieren.

    Technics Spender mit den Drehmoment starken Motoren eignen sich gut, da hier das Lager und der Rotor keine feste Einheit mit dem Stator und der Elektronik sind.

    Ein neues Lager, ausgelegt auf die höheren mechanischen Lasten kann eingesetzt werden.


    Wäre intellektuell spannender und voraussichtlich auch vorteilhafter in Punkto Gleichlauf als ein weiteres langweiliges dickes-Trumm-mit-Synchronmotörchen-versucht-verzweifelt-eine-Drehzahl-zu-finden Laufwerk. ;)


    jauu

    Calvin

    Hi,


    Quote


    Ein Generator, egal welcher kann im Kurzschluß nicht arbeiten.

    Natürlich kann er das. Musst halt in der Stromebene denken, nicht in der Spannungsebene.

    Wenn der TA in den invertierenden Eingang eines OPAmps speist, oder in den niederohmigen Emitter eines Transistors.

    Natürlich ist die Dämpfung dann sehr stark und führt zu etwas weniger Hochton.

    Geeignet sind eher niederohmige MCs.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    wire of 0.2mm would probabely be too stiff, if it were not stranded.

    I don't know the wires You cite ... are those brands?

    PC triple C sounds like the name of a loser rapper to me :D

    I certainly can recommend silk spun HF wire like 7x0.05, which is available at low cost.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    und was bitteschön soll an den 3.300µF eigentlich knapp sein?

    Dynaudio warb mal mit dem Spruch: "Intelligenz statt dicker Magnete!"

    Ich bin geneigt den Spruch zu übertragen in: " Intelligenz statt dicker Kodensatoren!" 8o


    jauu

    Calvin

    Hi,


    das Video halte ich für ein Beispiel für geschicktes Verkaufen.

    Der Vorführer streut immer wieder mal technische physikalische Begriffe ein um den Eindruck von Erfahrung und Kompetenz zu vermitteln. In seinen Antworten auf Kritik spricht er sogar von "Physik heißt nicht Glauben". Pickt man sich aus dem Vortrag die Stellen mit physikalischem Bezug raus und betrachtet sie isoliert, fallen die Unstimmigkeiten zur realen Physik auf. Bein einfachen Anhören jedoch fällt es durch die verbale Fúllmasse drumherum -welche faktisch nichts Falsches enthält- zunächst nicht auf. Insbesondere dann nicht, wenn die Zielgruppe ohnehin technisch mehrheitlich unbedarfte Personen sind.

    Die angeblich stärker dämpfende Acryl-Tellermatte ist ein Beispiel dafür. Der recht dicken und schweren Gummimatte die dämpfenden Eigenschaften abzusprechen und der vergleichsweise leichteren, steiferen und mit wesentlich geringerer interner Reibung versehenen Acrylmatte zuzusprechen, ist eindeutig falsch. Ob und inwiefern es klangliche Auswirkungen gibt, darüber werde ich nicht spekulieren.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    die Poti-Halbwerte würde ich nicht 1:1 mit den Festwiderständen ansetzen.

    Im Beispiel oben sind es ~1:3.

    Für die 68Öhmer wären dann z.B. 100Ohm + 500Ohm Poti näher dran.

    Alternativ könntest Du an die Kollektorwiderstände der Eingangsstufe ran.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    So gezeichnet ist die zweite Diode Quatsch!

    Die gehört wenn schon antiparallel geschaltet.

    Nachteil dieser sehr einfachen Schaltung ist die Ansteuerung mit nur einer Halbwelle.

    Dadurch könnte u.U etwas Flackern sichtbar werden, da ja eine Halbwelle ganz fehlt und die LED bei der zweiten auch erst ab ~1,7V leitet.

    Soll das verhindert werden kannst Du über einen Brücken-GL in die Widerstands-LED-Kette speisen.

    Sieb-Kondi hinter dem GL ist dabei nicht nötig, schadet aber auch nicht.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    Größe und Qualität sind nicht unbedingt die gleiche Seite der Medaille.

    Mit Schaltnetzteilen, modernen Nachreglern, wenig Kapazität und dazu noch böse keramische, lassen sich faktisch bessere Versorgungen auf geringem Raum bauen.

    Für die Signalschaltungen gilt ebensolches.

    Also kein wirklicher Grund vorhanden weshalb intern schlechter als extern sein sollte.

    Umgekehrt sieht es eben umgekehrt aus.


    jauu

    Calvin