Posts by Calvin

    Hi,


    keeskopp

    steht irgendwo was runtermachen, von selber loben und verkaufen?

    Nein!

    Statt dessen: "Begnügten uns damit ihnen ein paar kostenlose Muster zu schenken."

    ... jetzt such ich nur noch nach einer neutralen Formulierung für ´dummes Gewäsch´ :evil:


    jauu

    Calvin

    Hi,


    das erinnert mich an eine Begebenheit bei einem Kundenbesuch.

    Es kupferte, burmesterte, goldete, blinkte an allen Ecken und Enden.

    Zwei anwesende HändlerHaifische umkreisten schon in begieriger Erwartung den Kundenhappen.

    Auf Kundenwunsch sollte als erstes und vor Inbetriebnahme des Setups an Stelle der schnöden mitgelieferten (Computer)Kabel der Mono-Endstufen die SuperDuper HighEnd Netzkabelage verwendet werden.

    Unser Kabel sehe doch irgendwie so ... nunja ... "durchschnittlich" aus.

    Also linke Endstufe in die linke Dose und die rechte in die rechte Dose.

    Wie ich es erwartete machte es nach dem Einschalten schön tief und sonor Brummmmmm.

    Kunde und Händler entsetzt ... nun eher aufgeregtem Hühnervolk gleichend.

    Ich bat den Kunden um einer seiner Netzleisten, steckte diese in eine Wanddose beim Rest der Anlage und verband mit unseren Durchschnittskabeln zu den Endstufen, schaltete ein und ..... eine Ruhe wie auf dem Grund des Marianengrabens.

    Kunde und Händler ganz erstaunt über die fast unglaublichen Fähigkeiten dieser doch so unscheinbaren Netzkabel, wollten sofort alles darüber wissen und Preise.

    Ich innerlich: rotflmao

    Begnügten uns damit ihnen ein paar kostenlose Muster zu schenken.


    jauu

    Calvin


    Wer nicht versteht, warum hier Brumm, der möge weiterhin mit Netzkabel Tests eine Lösung suchen ;)

    Hi,


    nur als einziges Beispiel, weil es sonst mit dem Threadtitel nichts mehr zu tun hat.

    Fragen können ja auch über PN gestellt werden.

    In #14: ....gute Übertrager.

    Für hohe Bandbreite sollte der Ü eine geringe Leckinduktivität aufweisen.

    Diese bildet mit der Kapazität des Panels einen Schwingkreis, der im Impedanzschrieb als Minimum und im Amplitudenschrieb als Resonanz erkennbar ist.

    Oberhalb der Resonanz geht es mit -12dB in den Keller.

    Selbst billige kleine Netztrafos (EI-Typen) als Übertrager eingesetzt erzielen mit den ~100pF Kapazität des Panels ähnlich hoch gelegene Resonanzstellen.

    Ein einfacher Serienwiderstand primär- oder sekundärseitig könnte die Resonanzstelle bügeln und das Impedanzminimum entschärfen.

    Das Stereoplay Diagramm zeigt wie ESLs vor 30-40 Jahren z.B. von Audiostastic bereits gebaut wurden.

    Ich erkenne nichts, was es anschließend bis heute an Entwicklungen gab.


    jauu

    Calvin


    ... und nun bitte schnell zurück zu PPP-Verstärkern.

    Hi,


    HV-Amps für ESLs kommen zwar ohne Übertrager aus, haben aber mit der Schaltungsstruktur wie sie der TE ansprach nichts zu tun.

    Würde man jeden Röhrenverstärker, der ohne Übertrager arbeitet als OTL bezeichnen, müsste man auch viele Röhren-Vor- und LineLevel-Stufen in die Liste aufnehmen.

    Im übrigen stehen die Aussagen in Bezug auf ESLs auf dünnen tönernen Füßen -das wenig schmeichelhafte Stereoplay Diagramm ist ein zugleich mitgeliefertes starkes Gegenargument.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    Boaah, das muß einer der häßlichsten Vögel am Markt sein. <X

    Weder ästethisch noch funktional schön oder wenigstens stimmig gestaltet.

    Für's neidisch werden ist mir das Konstrukt viel zu geschmacksverirrt.

    Ich bedauer eher die Verschwendung wertvoller Ressourcen .... aus dem Titan Rohr hätte beispielsweise ein schöner und nützlicher Trinkhalm werden können ;)


    jauu

    Calvin

    Hi,


    sind das im Grunde nicht alles durch Peripherie gepimpte Soundkarten?

    Studiert an die Datenblätter dann kann man eigentlich schon Wetten darauf abschliessen, welche DACs und ADCs das Herz der Analyzer bilden.

    Der Unterschied zur Soundkarte besteht in aufwendigeren Meßverstärkern, einer Relais-Umschaltmatrix, sowie entsprechender Software zur Steuerung und Signalauswertung.

    Was aber nicht bedeuten muss das sie auch signaltechnisch sauberer, klirrärmer arbeiten.

    Besonders deutlich wird die Soundkarten-Basis beim DAAS, welches mit einer modifizierten Soundkarte und daran angebundener externer Meßbox arbeitet.

    Als erschwinglichster Analyzer in der bisher aufgeführten Liste sei daher auch der QuantAsylum A401 genannt. Das ist im Grunde eine externe USB Soundkarte mit proprietärer Software.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    Quote

    .... wenn schon Xxxxx das einsetzt muss was dran sein, bin gespannt und werde berichten.

    Das Zitat zeigt m.A.n wie es im HighEnd funktioniert.

    Jemand mit einem gewissen Ruf/Status/Ranking sagt oder macht etwas ... und dann muss etwas dran sein.

    Es wird nicht hinterfragt ob an dem gesagten tatsächlich etwas -oder wenigstens ein bisschen- dran ist. Wichtig scheint allein wer etwas sagte!

    Schnell findet sich dann eine Gruppe zusammen, die ihre geballte Meinungsmacht vehement gegen selbst den logischsten und faktenbasiertesten Einspruch einsetzt .... regelmäßig gipfelnd in der finalen Forderung nach 'Toleranz gegen andere Meinungen'.

    Wie tolerant wären sie selbst wohl, wenn ihr Finanzbeamter der Meinung wäre, den Steuerbescheid nach der Leserlichkeit der Unterschrift auf der Steuererklärung zu bewerten, weil Herr Obersteuerrat xxxx das mal in bierseliger Laune auf der letzten Weihnachtsfeier erwähnte?

    Und so finden sich mit Industriemüll gefüllte Holzkisten -aka Grounding Boxen-, superduper Netzteile für Netzwerkrouter, Plastikschnipsel, Animatoren und allerlei anderer Schnickschnack auf der Agenda wieder.

    Die Knete -um die Kurve zum Thread wieder zu bekommen- hat ja dagegen nun tatsächlich faktische und praktische Eigenschaften .... allein das Argumentatiosmuster geht schon wieder in die 'typische' Richtung. Kein Nachweis, kein Hinterfragen, allein "Herr xxx hat gesagt" reicht.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    bei meinem Arm hab ich es sehr ähnlich gemacht.

    Von einem Schaum- Ohrstöpsel drei dünne Scheiben abgeschnitten und dann an den beiden Enden des Carbon-Armrohres und in die Mitte je eine Scheibe eingesetzt.

    Funktioniert erstaunlich effektiv.

    Das ohnehn schon recht gut gedämpfte Rohr -ebenfalls aus einem Jagdpfeilschaft- ist nun akustisch ziemlich tot.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    in einem Nachbarthread wurde ein Keysight (ehemals HP/Agilent) DSOX1202G 2-Kanal-Oszi mit Bode-Plot-Funktion vorgestellt.

    Vielleicht könnte man in diesem Thread eine Sammlung aufmachen, welche DSO-Oszis dank besonderer Funktionen für Audio interessant sind (Audioanalyzer und Soundkarten bitte in anderen Threads diskutieren).


    Dafür zunächst eine Liste an notwendigen und wünschenswerten Eigenschaften:

    - Auflösung >= 8Bit - 8Bit ist quasi Standard.

    Durch die Umschaltung der Eingangsempfindlichkeit und Offseteinstellung wird die vertikale ´Auflösung´ quasi skaliert.

    Dadurch reichen 8Bit Auflösung für die meisten Audioanwendungen aus.

    - Bandbreite >= 10MHz für rein analoge Anwendungen.

    Kommen digitale Anwendungen hinzu steigen die Anforderungen schnell an, dann sind eher 100MHz+ angesagt.

    - Samplerate: theoretisch minimal nach Nyquist 2 x Bandbreite x (aktive) Kanalanzahl.

    Praktisch sollten es > 5 Samples bei der höchsten Frequenz sein um Aliasing sicher zu vermeiden.

    Für 10MHz, 2-Kanal also >= 100MSa/s

    - Speicherausstattung: grundsätzlich ist mehr vorteilhaft, weil hiervon die mögliche Aufzeichnungslänge (Samplerate/Speicher), bzw. die zeitliche Auflösung bei vorgegebener Zeitbasis abhängt.

    1MB Speicher für 1GSa/s Abtastrate ergibt gerade einmal 1ms Aufzeichnungslänge.

    Bei 100ms/div Zeitbasis (entsprechend 1s Anzeige bei 10 horizontalen divs des Displays) beträgt die zeitliche Auflösung dann 1µs.

    Nach Nyquist (minimal 2 Samples für eine komplette Sinusschwingung) theoretisch also max. 500kHz darstellbare Bandbreite ... praktisch sind es deutlich weniger, insbesondere noch wenn mehrere Kanäle aktiv sind und sich den Speicher teilen.

    Die Speichergröße ist auch entscheidend bei Zusatzfunktionen wie Segmented Memory, etc.

    - Kanalzahl: >=2 - 1 Kanal ist absolutes Minimum.

    Bereits eine differentielle Messung (z.B. XLR) erfordert entweder einen speziellen Tastkopf oder 2 Kanäle mit mathematischer Differenzbildung (pseudo-Differentiell).

    Für Stereoanwendungen oder gleichzeitiges Verfolgen mehrerer Testpunkte in einer Schaltung sind 4 Kanäle sehr vorteilhaft.

    Bei Siglent´s SDS1000X-E Reihe sind Bode-Plot-Funktion und Webserver ausschließlich bei den 4-Kanalern implementiert.

    - vertikale Auflösung - je geringer der mögliche Range, desto kleinere Signale sind darstellbar.

    Voraussetzung ist ein entsprechend gutes rauscharmes Frontend.

    1-2mV/div sind für Benchtop Geräte mittlerweile Standard.

    500µV/div aber vermehrt auch zu finden (wenngleich zumeist mit verringerter Bandbreite).

    Vorsicht bei billigen chinesischen Scheckkarten-Oszis ... hier können 20mV-50mV/div der kleinste Range sein.


    Zusatzausstattungen:

    - isolierte Eingänge - eher bei mobilen Oszis und gehobener Preisklasse zu finden erlauben diese Eingänge Messungen quasi überall und mit unterschiedlichen gnd-Potentialen, da die Signalmasse floatend/isoliert ist.

    Nichtisolierte Eingängen müssen zwingend gleiches(!) und Erdpotential haben.

    - Signalgenerator - ermöglicht bei einigen Scopes die Erstellung von Bode-Plots (dessen Qualität wiederum eine Frage der Qualität der Firmware des Oszis ist).

    Typischerweise sind integrierte Signalgeneratoren externen in Bezug auf Funktionalität, Bandbreite, Pegel und Genauigkeit unterlegen, dafür aber günstiger.

    Für einfache Anwendungen sind sie ausreichend.

    - Anschlußmöglichkeit für externe Monitore und/oder integrierter Webserver.

    Bei der Informationsflut moderner DSOs sind typische 7-8Zoll Displays mittlerweile sehr klein in der Textdarstellung.

    Ein größeres Monitorbild ist da sehr angenehm.

    Ein integrierter Webserver erlaubt die Fernsteuerung undDatentransfer über Netzwerk/PC und ersetzt zunehmend die alte HPIB/GPIB Schnittstelle.

    Teils ist eine Steuerung über USB-Bus implementiert.

    - Multimeter DVM - typischerweise sehr rudimentär, elektrisch wenig robust ausgelegt und selbst billigen Handmultimetern klar unterlegen.

    Ersetzen kein echtes Multimeter!

    Oft sind die gewünschten Messwerte durch die mathematischen Funktionen des Oszi-Teils bereits abgedeckt und besser abgedeckt.

    M.A.n ein weitgehend nutzloses aber zu bezahlendes Gimmick.

    - Frequenzähler - ähnlich dem Multimeter eine Funktion, die einerseits durch mathematische Funktionen des Oszi-Teils meist bereits ausreichend abgedeckt ist und andererseits einem externen Frequenzzähler unterlegen ist.


    - mathematische und Software Funktionen:

    - z.B. FFT Analyse. Ermöglicht einfache Spektralanalyse bis zu (theoretisch) der halben Samplefrequenz (also deutlich mehr als die offizielle Bandbreite des Oszis).

    Als Softwarefunktion steht und fällt die Nützlichkeit mit der Qualität der Programmierung und der Anzahl der FFT-Punkte.

    Zur Ermittlung von Klirr aufgrund der geringen Bit-Auflösung weitgehend ungeeignet.

    - z.B. Bode-Plot-Funktion - hierfür ist ein Signalgenerator erforderlich, entweder intern (z.B. beim Keysight DSOX1000er) oder extern (z.B. Siglent SDS1000X-E Reihe, 4-Kanaler).

    Ermöglicht die Aufzeichnung von Amplitude und Phase über der Frequenz und damit die Ermittlung von (Verstärker)Frequenzgängen nicht nur closed-loop, sondern auch openloop.

    Vorteil gegenüber spezialisierten Audioanalysatoren ist die hohe mögliche Bandbreite (>>100kHz).

    Nachteil ist die deutlich geringe mögliche Dynamik.

    - serielle Protokollanalyzer - für digitale Anwendungen (I2S z.B als häufiges Protokoll in DACs)

    - Segmented Memory Trigger/Aufzeichnung - erlaubt sehr lange Aufzeichnungszeiträume, da nach einer Triggerung nur ein kurzes Zeitsegment gespeichert wird, der Trigger wieder scharf stellt und auf das nächste Triggerereignis wartet.

    Hierfür wird der gesamte Speicher des DSO in kleine Segmente aufgeteilt.

    Große Speicher erlauben größere Segmente bzw. mehr Segmente.

    Anwendungsbeispiel: Identifikation einzelner oder sporadisch oder zufällig auftretender Störungen auf einer Betriebsspannung oder auf digitalen Leitungen über größere Zeiträume.


    Entscheidender als die Papierform/Hardware ist aber die Firmware.

    Leider kommen neu erschienene Geräte selbst von A-Brands nicht mehr ohne teils gravierende Bugs.

    Dann kann man nur hoffen, daß der Hersteller schnell Updates zur Verfügung stellt.

    Das Bedienkonzept ist ebenfalls im Bereich Firmware anzusiedeln.

    Der teils enorme Funktionsumfang erfordert ausgefuchste Bedienkonzepte, damit die Bedienung intuitiv und schnell erfolgen kann.

    Hier haben die Markenhersteller sicher noch einen Vorteil und eigenen Anspruch gegenüber billigerer Chinaware.

    Wobei bedacht sein sollte, daß bei fast allen A-Brands die Einsteigerbaureihen China-OEMs sind, teils nur umgelabelt (z.B. die TD3 Reihe von Teledyne LeCroy, die von Siglent kommt).

    Was die Frage aufwirft, ob und wer dann bei diesen Baureihen die notwendigen Firmwareupdates liefert?


    Meine zwei Empfehlungen wären:

    Siglent SDS1104X-E und Digilent Analog_Dicovery_2.

    Ersteres ist ein klassisches Benchtop 100MHz DSO für ca. 500€ Endverbraucherpreis.

    Ausgestattet ist es mit 4 Kanälen, rauscharmem Frontend für 500µV/div Empfindlichkeit, 8Bit vertikaler Auflösung und sehr scharf abbildendem 7" Display.

    Dank zweier AD-Wandler und zweier Memory-Module verfügt es über 2x 1GB/s Samplerate und 2x 14MB Speichertiefe.

    Funktional erwähnenswert sind Bode-Plot über externen Signalgenerator (besonders einfach und komfortabel mit Siglents eigenen Generatoren), 1Mpoint FFT, Segmented Memory, zahlreiche Trigger-, Mess- und Mathematik-Funktionen, sowie einen Webserver.

    Als Sahnehäubchen lässt es sich einfach über Hacks kostenfrei upgraden auf 200MHz Bandbreite, MSO-Funktionalität mit 16 digitalen Inputs, weitere serielle Bus-Protokolle, etc, etc.

    Die Liste an Funktionen ist enorm lang.


    Die zweite Empfehlung, das Analog Discovery 2.

    Das ist ein USB-Multi-Messgerät, welches insgesamt 9 Hauptfunktionen beherrscht.

    Es ist mit 14Bit AD- und DA-Wandlern ausgetattet und kann:

    - 2x fully-differentialinputs Oszilloskop mit 30MHz+, 100MSa/s

    - 2-Kanal Arbitrary Waveform Generator, 20MHz+, 14Bit, 100MSa/s + Kofhörerverstärker

    - 16-Kanal Digital Logic Analyzer, 100MSa/s, 3.3V CMOS

    - 16-Kanal Digital Pattern Generator 100MSa/s, 3.3V CMOS

    - Digital I/O, 16 Kanäle aufgeteilt zwischen Analyzer, Pattern Generator und diskreten I/Os

    - 2x Power supply, +-5V, 50mA

    - Network Analyzer, bis 10MHz und 1000 steps, Bode, Nyquist, Nichols (z.B. für Impedanzmessungen an Kondensatoren oder Tonabnehmern)

    - 1-Kanal Voltmeter, 2 Kanäle AC, DC, RMS und True RMS bis +-25V

    - Spectrum analyzer, power spectrum und spektrale Messung (noise floor, SFDR, SNR, THD

    - Digital Bus analyzer (SPI, I²C, ART, Parallel)

    Durch verschiedene Flyout-boards und Adapter kann die Anbindung an die jeweilige Messsituation angepasst werden.

    Das Ganze bildet zusammen mit einem Laptop ein komplettes mobiles Meßlabor in einem geradezu winzigen Gehäuse und kostet ab 430€ Endverbraucherpreis.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    ich erinner mich, als CEC das Laufwerk in De vorstellte, daß dieser Arm verbaut war.

    Der Arm war sogar damals für kurze Zeit bei Conrad gelistet und ich war versucht ihn mir zuzulegen.

    Um die 300DM mein ich wären damals aufgerufen worden.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    wie wunderbar. Du bist der erste der mir Messfreude vorwirft :D

    Ich dachte eher ich sei für nüchterne Analyse und schrägen Humor berüchtigt.


    Einen Effekt nicht messen zu können ist sehr hilfreich, wenn ich (Klang)Thesen aufstelle, die ich nicht widerlegt sehen möchte, weil vielleicht genau daraus mein unique selling point resultiert.

    Und schwups gereicht einem Kleinleistungstransistor seine höhere Transitfrequenz im Vergleich zum Leistungstopf als Nachteil.

    Unabhängig davon, ob etwas dran ist, sind Behauptungen von absoluter Wahrheit (s. #58) grundsätzlich suspekt .... und in der Regel auch falsch.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    1.tes Gebot .... stimmt soo nicht. Wie schon die alten Quad ESL zeigten, bedarf es keiner großen (Wirk-)Leistung. Stabilität in komplexe Lasten ist was zählt.

    Im Zweifel muss der Verstärker ein vielfaches der Wirkleistung als Blindleistung verarbeiten können .... und hier kommen kräftige Netzteilsektionen und verstärkte Strompfade positiv ins Spiel.

    Es gibt aber viele Endstufen mit nominell mächtig Leistung, die an starken komplexen Lasten leider jämmerlich abbauen.

    Die Sanders dürften nicht zu dieser Spezies zählen. ;)


    jauu

    Calvin

    Hi,


    favorit602b

    mit Verlaub, aber was soll dieses pseudotechnische Kauderwelsch?

    Erlär in klarer technischer Sprache was du meinst, dann kann man sich auch vernünftig austauschen.

    Im übrigen leg mir keine abfälligen Äußerungen wie ´als Bullshit abtun´ in den Mund.

    Die Passage lautete: "Es scheint nicht umsonst, daß eher exotische und (Spectral´s übermäßige Bandbreite als Beispiel) an gutem technischen Usus vorbei konstruierte Verstärker dankbar auf die externe Hilfe reagieren."

    Da Du so auf diesen ominösen 100MHz rumreitest, so sei ein Blick auf diese Seite erwähnt: http://www.spectralaudio.com/DMA300/300Spec.htm.

    Unter ´Frequency Response´ steht dort 1,8MHz @-3dB.

    Das ist für einen Audio-Verstärker immer noch äußerst fix, trotzdem aber nur ca. 1/50.


    Auf der Webseite der DMA300 Endstufe finden sich Aussagen zur Konfiguration, z.B. "

    Stabilizing networks, resistors, chokes and inductors are replaced with tailored precision woven cables which eliminate non-linearities, noise propagation and magnetic fields."Und weiter: "In the DMA-300 dedicated output interface cables connect the

    high power output devices directly to external speaker cables. ........ This configuration along with dedicated matching components at the opposite end of the speaker cable ...."

    Spectral weist also explizit auf spezielle Kabel und dezidierte Netzwerke am Kabelende hin. Sie verzichten keineswegs auf diese üblicherweise am Verstärkerausgang zu findenden Netzwerke sondern implementieren sie auf andere Weise und extern.


    jauu

    Calvin