Posts by Calvin

    Hi,


    das war auch nur eine Randbemerkung.

    Die Schaltung als solche kann im Bereich +-0,5dB genau sein innerhalb des Audiobereiches.

    Als Entwickler sollte man sich aber dessen bewußt sein, daß sie einen anderen Amplitudenverlauf im Ultraschallbereich aufweist (zusätzliche Nullstelle), der unter ungünstigen Umständen den nachfolgenden Schaltungen Probleme bereiten könnte.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    der Yammi fehlt im Grunde noch ein RC-Tiefpass am Ausgang um die RIAA Vorschrift einzuhalten.

    So wie sie ist läuft die Verstärkung zu hohen Frequenzen gegen 1 und nicht wie vorgesehen gegen 0.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    die hab ich wegen ihres unvergleichlichen Rauschabstandes gewählt ^^


    @turnaround ... eine Link sehr mageren Inhalts ... der dennoch bestätigt: längerer Arm --> kleinerer Überhang. :*

    Ich ziehe für meine Betrachtungen bevorzugt fachlich fundierte Abhandlungen zu Rate.

    In diesem Fall z.B. "An analysis of six major articles on tonearm alignment optimisation and a summary of optimum design equations" von Graeme F. Dennes 983/2009. Downloadbar von der Vynil Engine.

    Wer´s komfortabel haben mag kann es auch mal mit dem ArmGeometer von Keith Howard versuchen https://www.audiosignal.co.uk/freeware.html


    jau

    Calvin


    ps: headshellkabel wären für diesen thread eigentlich auch off-Topic! 8o

    Hi,


    nein, mein Herr! Nein mein Herr!

    Es ist geometrisch nicht möglich Überhang und effektive Länge gleichsinnig zu ändern und die Nullpunkte gleich zu halten.

    Überhang und effektive Länge müssen(!) sich für konstante Nullpunkte gegensinnig ändern.

    Beispiel Extremwertbetrachtung.

    Der Armdrehpunkt liege mittig auf der Strecke der Nullpunkte.

    Dann wäre der Überhang gleich der effektiven Länge und gleich der halben Nullpunkt-Strecke.

    Der Armdrehpunkt liege im zweiten Fall sehr weit weg von der Nullpunkt-Strecke.

    Dann strebt der Überhang gegen Null.

    Für den Kröpfugswinkel gilt das ebenso.

    Auch der wird mit größer werdender effektiven Länge kleiner.


    jauu

    Calvin


    zwecks on-Topic ;)

    Hi,


    Quote

    Der Überhang bei IEC II beträgt exact 17,2mm !

    Hab mich lange nicht mehr damit beschäftigt und muß daher nochmal nachfragen.

    Sind nicht einzig die beiden Nullpunkte definiert?

    Wenn ja, dann wäre die obige Aussage nämlich falsch, bzw. unvollständig.

    Ein fester Wert für den Überhang definiert auch die effektive Länge.

    Ein großer Überhang bedeutet geringere effektive Länge, ein kurzer Überhang eine größere.

    Ohne Angabe der effektiven Länge ist die Angabe des Überhanges allein unvollständig, bzw. führt zu nicht optimalen Ergebnissen.

    Ein 12" Arm lässt sich nach genauso nach Baerwald, Loefgren oder sonst einer Vorschrift justieren wie ein 9"er .... allein die Werte für Úberhang und Kröpfung werden sich unterscheiden.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    keine Erfahrung damit ... ist mir auch völlig neu.

    Jedoch sind die Spezifikationen nicht gerade vertrauenerweckend.

    So werden Hz und Sample/s verwechselt, Bandbreitenangaben mit -10dB angegeben.

    Die minimale Empfindlichkeit liegt bei 8mV/div ... mal ist die Auflösung mit 8Bit, dann mit 10Bit gespecced. Irgendwo tauchen sogar ominöse 100hGHz auf .... also falls das Teil wirklich irgendwas taugen sollt, dann sind die, die die Specs auf der Webseite geschrieben haben taube Nüsse.

    Vermutlich taugt das Teil jedoch nicht allzuviel, da die wichtigen Specs allenfalls -sofern überhaupt ermittelbar- allenfalls Mittelmaß sind.

    Die abstrusen Specs ziehen sich durch. Das SA985 soll angeblich ein 10Bit 1GHz Oszi für unter 700 Flocken sein. Bei LeCroy und Rohde&Schwarz istt man selbst mit einer 0 mehr hintendran noch nicht im 10Bit/1GHz Bereich. Mit ihren mageren 125Ms/s können sie effektiv nur 25-30MHz darstellen ... hallo??

    Erscheint mir alles unseriös.

    Shahriar vom SignalPath.com hat ein Teardown Voideo davon gemacht. SL987 Teardown & Review

    Es fällt ihm offenbar nicht leicht irgendetwas Gutes dazu zu sagen.


    Ein anständiges kleines multifunktionales Teil für Audioanwendungen wäre Digilents Analog Discovery 2.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    fahre ohne irgendwelche Probleme meine Technics Umbauten alle und seIt vielen Jahren mit Gewichten.

    Sollte bei diesen einfach konstruierten Lagern doch mal der Lagerspiegel durch sein, dann läßt er sich einfach ersetzen.

    Dem Motor ist das Zusatzgewicht ziemlich schnuppe.

    Die Hochlaufzeit vergrößert sich ein wenig, aber das war's dann auch.

    Das es dem Motor beim Anlauf nicht gut täte ist doch arg hypochondrisch in Anbetracht der Tatsache, daß diese Motoren von unzähligen grobmotorigen Möchtegern-DJs scratchenderweise malträtiert wurden ... und überlebten.

    Hin und wieder ein Tröpfchen Öl nachkippen wie in den Manuals beschrieben und gut is, egal ob mit Gewicht oder mit ohne.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    yupp, das riecht schwer nach Haarriss oder schwache Lötstelle und einer einfachen Reparatur durch Nachlöten.

    Bleifreies Lot versprödet durch Sauerstoff beim (reflow-)löten ohne Schutzgas

    Dampfphasenlöten ist hier der bevorteilte Prozess ... oder eben bleihaltiges Lot.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    theoretisch ist die niederohmigere Variante etwas rauschärmer.

    Praktisch spielt das aber an dieser Stelle keine nennenswerte Rolle.

    Größerer Widerstand ist Kosten- und Baugrößenmäßig gleich ... bei Kondensatoren machts einen Unterschied

    Bei vorhandenem Layout ist daher die Widerstandsänderung dIe praktischere Wahl.

    Ansonsten würd ich den C-Wert wählen, der leichter zu bekommen ist.


    Bedenke, daß die Absenkung auf 10Hz gehörmäßig fast nichts bezgl. Bassfundament bringt, jedoch aus einer bis dahin sauber arbeitenden BR Box einen Flattermann werden lassen kann, wenn eine

    Plattenwelle die Tonarm-/Abnehmer-Resonanz anregt.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    würd zu einem Dr. Feickert Laufwerk nicht ein Dr.Best Arm besser passen?

    Hier sogar mit Dr.Bests pat.pend 1024-Channel Fibrebrush Tonabnehmer zu sehen :D


    jauu

    Calvin

    Hi,


    sdz es freut mich, daß du angekommen bist und zumindest für eine Weile aus dem highendigen Hamsterrad aussteigen kannst :thumbup:


    Quote

    ich biete hiermit meine Arkadi Zwischen ÜT an. Nur zur Abholung. Ausbau erfolgt gemeinsam vor Ort. Der Calvin sagt ich brauche die nicht mehr.

    hey indie, wir bauen Dir statt dessen eine Lichtschranke ein und Du kannst dann mit einem Taschentuch Musik wedeln. :D


    jauu

    Calvin

    Hi,


    .... und nur mal auf die Schnelle danebengesch******** :(

    - die bewegte Masse wird zum weit überwiegenden Teil durch den Stein und den Nadelträger verursacht. Fire sind es (nach Untersuchungen von Shure) nur ca. 5% die der Generatorteil, sprich Spule, Magnet, Eisen, oder eben Abschatter an der dynamischen Masse ausmachen.

    Als kleines Rechenbeispiel: Ein Magnet von z.B. 10mg Masse an einer Position von 0,5mm abseits des Drehpunktes weist die gleiche dynamische Masse auf wie ein Abschatter von 5mg, welcher 0,7mm entfernt ist. Aufgrund ihrer Entfenung zum Drehpunkt spielt daher die Masse der Nadel eine so dominierende Rolle an der dynamischen Masse des Systems.

    - zwar beinhalten magnetische Kreise immer Verzerrungen generierende Elemente wie Hysterese, es bleibt aber zu hinterfragen, ob die bei den hier vorliegenden Amplituden überhaupt relevante Auswirkungen erreichen können. Im übrigen fordere ich deshalb die Abschaffung von Eingangs-, Ausgangs- und Zwischenübertragern. ;)

    - eine höhere Ausgangsspannung ist nur von Vorteil, wenn dadurch eine höhere Dynamik des Systems erzielt wird. Vor allem der MC Generator weist durch seine Niederohmigkeit eine hohe Dynamik auf. Optische Generatoren sind dagegen typischerweise rauschfreudiger Natur.

    - die Platte ist mit einer Vorverzerrung geschnitten welche zu einer nahezu konstanten Schneidschnelle führt. Es ist daher erst einmal naheliegend mit einer spiegelbildlichen Entzerrung zu arbeiten. Eine Auslenkung-proportionale Abtastung ist mbAn in keiner Weise von Vorteil. Sie erzeugt zunächst einmal nur einen anderen Amplitudengang, der durch eine eigene Entzerrkurve linearisiert werden muß. Zwar ist diese deutlich 'milder', profitiert aber auch nicht durch die starke Hochtonabsenkung von der proportionalen Absenkung des HF-Rauschanteils.

    - die Nicht-Notwendigkeit einer standardisierten RIAA Entzerrung befreit eben nicht von der grundsätzlichen Notwendigkeit einer Entzerrung.


    Das ist -nur zur Klarstellung- kein Bashing Beitrag gegen die optische Abtastung als solche.

    Die finde ich im Gegenteil hoch interessant und denke, daß ihr in der Tat ein hohes Potential inne wohnt. Dabei nehme ich für mich auch nicht in Anspruch alles zu kennen. Ich wünschte nur, daß die Gegenargumente technisch physikalisch haltbar sind und nicht unreflektiert nachgekäutes Marketingsprech.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    das Problem mit einem Wechsel-Headshell ist hier die Erhältlichkeit und Ausführung.

    Aufgrund des linearen Armrohres wird ein gekröpftes HS benötigt miit ~17° Winkel anstatt der üblichen ~23°. Passend zu so einem HS müsste auch die passende Buchse für das Armrohr erhältlich sein und mit unseren Ansprüchen entsprechender Kontaktqualität versehen sein.

    Die originale Technics Ausführung weist vier gefederte Kontaktplättchen aus, gegen die die HS-Stifte drücken, was m.A.n. keine gute Art der Kontaktierung darstellt.

    Gefiederte kelchförmige Kontakte, in die die Stifte des HS eintauchen halte ich für deutlich vorteilhafter.

    So geschehen bei CEC-style Typen und propietären Lösungen wie Duals ULMs oder Thorens 2001, mit eben 23° Kröpfungswinkel.

    Es wäre also eine eigene und zu den gängigen Typen inkompatible Lösung.

    Allein ein kommerziell erhältliches und leichtgewichtiges Steckersystem mit passenden Abmessungen zum Armrohr zu finden, daß sich fûr diese Anwendung modifizieren ließe ist keine triviale Aufgabe

    Es wäre auch fertigungstechnisch aufwändiger als die bisherige Lösung.

    Wir erinnern uns, daß am Anfang des Projektes alles möglichst einfach zu halten eine der deutlichsten Vorgaben war.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    Linn spannt zur Einstellung der Horizontallager den Arm senkrecht ohne GGw ein und ist froh, wenn sie 20 Oszillationen erreichen. Unter den gleichen Bedingungen oszillieren unsere Technicer länger. Das GGw ist hierbei völlig aus der Betrachtung genommen.

    Aber Deine Idee hat was und lässt sich ja ausprobieren.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    uuuuääähhh Kreuzschlitze.

    Nimmste mal das falsche Bit auf die Hilti haste sofort den Schraubenkopf vermackelt.

    Innensechskant oder Torx gehört sich hier. :P


    jauu

    Calvin

    Hi,


    @Captain.

    die Verkabelung entstand nach einer Versuchsreihe mit verschiedenen HF-Litzen.

    Zum Einen sollte die Verkabelung viel Kupferquerschnitt für geringe Verluste haben (gerade bei niederohmigen, leisen MCs von Bedeutung), zum Anderen aber höchst flexibel bleiben.

    Es zeigte sich, daß die Verdrillung zweier Adern praktisch ebenso weich blieb wie eIne einzelne Leitung.

    Drei Adern dagegen wurden steifer.

    Und so stellte sich 2x (0,05x7) als weicher heraus, als 1x (7x0,07) oder ein Drilling aus x0,03 Litzen ... bei vergleichbarem Querschnitt.

    Die Verdrillung der zwei 2x-Litzen für einen Kanal wiederum erwies sich als geringfügig flexibler als eine direkte 4x Verdrillung.

    Die Verdrillung erhöht zwar die Kapazität etwas (~60pF) sorgt andererseits aber für bessere Störimmunität bei symmetrischer Betriebsart.

    Für ein geringst mögliches Bremsmoment wurde der Autrittsort der Kabel aus dem Armrohr so nah wie möglich an den Drehpunkt der Lagerung verlegt.

    Trotzdem wird die Bewegung des Armes in beiden Ebenen vergleichsweise deutlich gedämpft.

    Vergleichsweise insofern, daß Arme mit großen Rillenkugellagern perse soviel mehr an Reibungsverlusten aufweisen, daß die Kabellage kaum einen Unterschied macht.

    Bei meinen modifizierten Rega 300 und Linn Akito fällt jedenfalls kein Unterschied auf.

    Das Technics Spitzen-Kugellager macht mit Kabel noch mehr Oszillationen als die beiden anderen ohne.

    Das bestätigte meine ursprüngliche Vermutung (und das war die treibende Ursache das Versuchsprojekt überhaupt zu starten), daß Technics selbst in den günstigen Playern ein erstaunlich leistungsfähiges Lagerkonstrukt einsetzte.

    Das aus dieser simplen Grundidee dann solch eine Killerapplikation wurde ist Köters 'Verdienst'. ;)


    Köter

    Hast Du eigentlich schon die Dämpferscheiben im Armrohr? Oder kommt das erst nach dem Entlacken des Pfeilschaftes vor der finalen Montage?

    Die Halbrundkopfschraube für's Gegengewicht paßt optisch wirklch nicht gut ... eine Zylinderkopf -innensechskant oder Torx- ist stimmiger, evtl. auch so eine gerändelte wie bei der Höhenverstellung.

    Bezgl. Gegengewicht ist ja ohnehin noch die Frage offen, ob die harte Ankopplung an den Ausleger grün ist.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    Quote


    Die Vorteile der aktuellen DS Produkte sind hier und anderswo schon erörtert worden

    nein, das sehe ich nicht so. Außer dem rezitieren der Marketingbroschüren und Guerillamarketing-alikes ist zumindest hier im aaa nichts gehaltvolles zu finden.

    Das Toshiba mit den Glühbirnchen nicht den besten Griff tätigte ist nachvollziehbar.

    Seither ist aber -bis kürzlich- nie wieder etwas zu dem Thema gebracht worden.

    Das verwundert doch, betrachtet man den Aufwand den die großen Player zu den goldenen Zeiten von Vinyl trieben und der Tatsache, daß die erste kommerzielle LED bereits 1962, also eine Dekade vor dem Toshiba erschien.

    Daher nochmal die Frage .... was sollte die Technik/den optischen Generator gundsätzlich überlegen machen?

    Das die optische Technik vergleichsweise dynamikarm ist zeigt sich z.B. an den Rauschwerten, welche trotz viel niedrigerer nötiger Verstärkung auch nicht besser scheinen als die Ergebnisse guter MM- und MC-Stufen.

    Welches Auflösungsvermögen (umgerechnet ENOB) erlauben die winzigen optischen Empfänger, etc. etc.?

    Weitläufige Klangbeschreibungen sagen über die technischen Qualitäten bekanntlich nur in Ausnahmefällen etwas aus.

    In anderen Worten ... sind die DS gut beleumundet weil sie schlicht und einfach gut konzipiert und gemacht sind, oder ist tatsächlich der optische Wandler der entscheidende Faktor?

    jauu

    Calvin