Hi,
nur kurz was zwischendurch im Messevorbereitungsstress :pinch:
Versucht vielleicht nicht die alles-könnende Wollmilchsau zu generieren....der Aufwand läuft sonst davon, ohne das es noch sinnvollen Nutzen birgt.
Will man unbedingt die Gain-Reserven des PGA nutze, ok, aber bisher haben selbst leise MCs immer genügend Pegel gehabt, daß praktisch alle Endstufen voll ausgesteuert werden konnten. Man könnte eher der 2ten Stufe etwas mehr Gain geben.
Für die Gain-Einstellung des INA würde ich eher ein digi-poti wählen (Xicor-Dallas et al). Zur Schaltung der Eingangswiderstände und -Kapazitäten kämen niederohmige Halbleiterschalter in Frage. Da der Spannungshub hier noch sehr klein ist, ist die ohnehin geringe Widerstandsänderung-über-Pegel absolut vernachlässigbar. Die Dinger schalten auch weich ein und aus, was bei der dahinter folgenden hohen Signalverstärkung sehr wünschenswert ist. ADI hat da interessante Typen im Angebot. Und keine Scheu vor SMD-Typen um das Layout und damit parasitäre Effekte klein zu halten!
Für denjenigen, der mehrere TAs fährt oder ausprobieren möchte ist eigentlich nur der Eingangskreis um den INA von Bedeutung. Es wäre also denkbar, mehrere INA-Schaltungsteile aufzubauen und erst hinter dem INA oder hinter dem passiven RIAA-Filter zu schalten (weil sich hier nichts mehr signaltechnisch verändert). Dann wären auch asymmetrische Eingänge über andere OPs denkbar wie dem AD797.
jauu
Calvin
man sieht sich ja vielleicht die Tage im Atrium4 1.OG. E106 ![]()
