Beiträge von Calvin

    Hi,


    wie es ausschaut nicht. Es blieb damals bei dem einen Treffen.

    Ich wüsste auch nicht von privaten Kontakten ... schade eigentlich.

    Ob und was die Baseler machen???

    Die AAAler jedenfalls stellen sich ziemlich an.

    Mal einfach als Neuer dort aufzuschlagen ist anscheinend nicht erwünscht.


    Calvin

    Hi,


    nun die Trennung ist hier bei ausreichend geladenem Akku ebenfalls gegeben, da der Ladetrafo ja über das SSR geschaltet wird.

    Allein der Akkuspannungssensor hängt weiterhin am Netz um eine zu starke Entladung zu verhindern, bzw. zu ermöglichen, daß nicht einfach das Hören zwecks Nachladung unterbrochen werden muß.

    Aus diesem Grund ist auch die Timer gesteuerte Ladung implementiert, die für die reine Ladung des Akkus nicht notwendig wäre.

    Hi,


    :thumbup:

    Für eine konkrete Anwendung als Versorgung würde ich dem Lader allerdings noch einen lowDropout Nachregler verpassen, z.B. einen LT1963A (1,5A), oder den noch rauschärmeren TPS7A47 (1A), oder Ähnliche.

    Die UnderVoltage Schwelle dann auf 12,5V einstellen, oder nach Umdimensionierung auf 18V-Akkus auf 18,5V.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    jup, hab sie gefunden ;)


    Prinzipbild Akku-Netzteil


    Es handelt sich um ein automatisches 12V Bleiakku-Netzteil zur Versorgung von Motoren oder anderen Baugruppen.

    Es lädt einen 12V Bleiakku (z.B. die Panasonic Bleigel-Akkus) in zwei Stufen und Timer gesteuert. Bleiakkus lassen sich besonders einfach über einen Konstantspannungsregler laden.

    Ein Spannungssensor überwacht die Spannung des Akkus und schaltet bei Unterschreiten einer einstellbaren Spannung automatisch auf Timer gesteuerten Ladebetrieb.

    Abhängig vom Entladezustand wird zweistufig geladen.

    Bei starker Entladung wird mit erhöhtem Ladestrom, bei geringer Entladung mit geringem Ladestrom geladen durch Umschalten der Lade(Schluß)spannung.

    Die Ladezeitdauer ist per Jumper einstellbar.

    Prinzipiell läßt sich das Netzteil auch für 18V oder 24V Akkus dimensionieren.


    automatisches 12V Bleiakku-Netzteil


    Tr1/BR1 und IC3 versorgen die Steuerung.

    IC2 ist der Spannungssensor, der den Timer IC1 triggert.

    C30, R10 und die Jumper J3-1...J3-3 bestimmen die Ladezeit.

    IC1 schaltet über Q1 und das SolidStateRelais K1 und den Ladetrafo Tr2 den eigentlichen Lader an.

    Der besteht im Grunde aus dem LM317 Spannungsregler IC4 mit etwas Zusatzbeschaltung, welche die zweistufige Ladung ermöglicht.

    Der Spannungsteiler aus R11, D2, D4, R7 und R9 bestimmt die Ladespannung für den gering entladenen Akku (höherer Wert).

    Mit Trimmpoti R8 wird der Übergang zwischen starker und schwacher Ladung bestimmt.

    Dafür wird der Ladestrom über R6 erfasst und der Thyristor T1 angesteuert.

    Der Thyristor legt den Widerstand R5 parallel zu D2,D4,R7,R9, sodaß die Ausgangsspannung des Reglers IC4 geringer wird --> geringerer Ladestrom.

    An JP2 kann ein öffnender Taster angeschlossen werden.

    Die Schaltung startet nach dem einschalten zunächst mit dem niedrigeren Ladestrom.

    Durch öffnen von JP2 wird auf hohen Ladestrom umgeschaltet.

    Die Diode D5 ist ein Verpolschutz. Bei festverdrahtetem Akku kann auf sie verzichtet werden. Dann müssen aber die beiden Ladespannungswerte um die Diodenflußspannung verringert werden.


    Akku-Netzteil Bestückung


    Akku-NT-Layout


    Das Ganze ist ´analog´ mit klassischen Bauteilen und Logiken aufgebaut.

    Heutzutage würde wohl eher ein µController verwendet, der die Aufgaben des Spannungswächters, der Logik und der Ladestromumschaltung übernimmt.

    Dafür braucht diese Schaltung keine Programmierkenntnisse und keine 20 Firmwareupdates bis sie funktioniert. ;)


    jauu

    Calvin

    Hi,


    hab noch ne Schaltung für genau sowas irgendwo auf dem Rechner.

    War mal ein Entwurf für einen Plattenspielerhersteller.

    Den Schaltplan könnte ich vielleicht hier einstellen.

    Sehe das aber ähnlich wie Winfried.

    Akku-Lösungen sind highendig verbrämt und überbewertet.

    Die einzigen faktisch belegbaren Vorteile sind die galvanische Trennung und Mobilität.

    Gibt es da kein Problem -und als Antriebsenergiequelle für den Motor ist das problemlos- spricht herzlich wenig für einen Akku.

    In den wichtigsten technischen Parametern für Stromversorgungen sind Akkus jedenfalls nicht die Spitzenreiter.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    ja, so Winzlinge haben einen unbändigen Freiheitswillen, ebenso wie winzige Mütterchen, Schräubchen, Stiftlein und generell alles was nicht größer als eine Ameise ist.

    Bei jeder sich bietenden auch nur so klitzekleinsten Gelegenheit hüpfen springen oder flattern sie unwiederbringlich davon.

    Sorry für deinen Ausfall trotzdem.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    m.W.n. nein. Kann sich allerdings in den letzten Jahren geändert haben.

    Besuche in der Nadelje... (unaussprechliche Addresse für meine Zunge) in Prag sind aber immer wieder mal möglich. ;)

    Grüssle an Eunice und Marek.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    spielt das Polruckeln bei Synchronmotren überhaupt eine (entscheidende) Rolle?

    Im extrem sind Steppermotoren auch Synchronmotoren ... und es kommt erst einmal auf die Ansteuerung an, ob da eine gleichmäßige Rotation raus kommt oder nur ruckelnde Steps.

    Bei Gleichstrommotoren ist das Polruckeln ein Problem .... also bitte die spezifischen Eigenschaftem der Motoren nicht verwechseln.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    das ist sicher richtig .... aber es gibt genügend China Klone, die das System der JBC Spitzen übernommen haben und viel billiger sind.

    Zwar erreichen die Klonspitzen nicht die Qualität der Originalspitzen, aber bei vielen lassen sich die Handgriffe und Spitzen von JBC einsetzen.

    Auf Arbeit haben die JBC jedenfalls die Weller abgelöst.

    Ist ein deutlich schnelleres, angenehmeres und durch das Schnellwechselsystem der Spitzen auch präziseres Löten.

    Ein ähnlich schnelles und wechselbares Spitzensystem ist das T12 von Hakko, welches auch massenhaft vom Chinamann geklont wurde.

    Die bekannteste Ausführung dürfte von KSGER sein (ab ~60€).

    Habe selber eine Yuanhe T12A, die schlappe 35€ kostete, zzgl. einem 10er Pack verschiedener Ersatzspitzen für etwas über 20€ (s. auch meine Webseite unter 'Testlab')

    Bietet ein 60W Schaltnetzteil mit Controllerplatinchen und OLED Display in einem Alu-Gehäuse kaum größer als eine Zigarrettenpackung. Die Spitzentemperatur kann sogar für bis zu vier verschiedene Spitzen an einem Punkt (KSGER bis zu 3 Punkte) abgeglichen werden.

    Hat den Abschied von meiner alten Weller leicht gemacht. Ich hätte längst eine JBC wäre sie nicht so erstaunlich gut. ;)


    jauu

    Calvin

    Hi,


    versuch es doch mit unity-gain Sallen-key Strukturen!

    Wird in den Lehrbüchern zwar immer mit dem OPAmp-Dreieck-Symbol gezeichnet, aber es braucht faktisch nur einen Buffer und keinen OPAmp.

    Und dieser Buffer kann natürlich diskret aufgebaut sein, z.B. ein simpler JFET-Sourcefolger mit gleichem JFET als aktive Stromquelle oder ein Calvin-Buffer, wenn´s Dampf auffe Leitung braucht.

    Durch so ein Filter kommt Musik durch wie es kein OPAmp-Filter kann.


    Und grundsätzlich kann ich nur raten die Designphilosophie von Passivfiltern auf aktive anzuwenden.

    Will folgendes heißen: In guten passiven Filtern werden Filterfunktion und Equalizerfuntion gleichzeitig ausgeführt ... nicht zuletzt um teure Bauteile zu sparen.

    Aktivweichen sind typischerweise auf korrekte theoretische Filterfunktion ausgelegt und das praktisch immer nötige Equalizing erfolgt entweder gar nicht oder wird mit zusätzlichen Stufen erzeugt .... Folge ist ein OPAmp Grab, das im günstigsten Fall viel nach HiFi, aber nicht nach Musik klingt.

    Schmeist man den ganzen theoretischen und formulatorischen Oberbau von Butterdose Linker Witz und Schnubbelchef zunächst mal über Bord und stimmt das Filter auf die Bedürfnisse das Treibers ab, dann kommt man wenigen Bufferstufen aus.

    Das heißt, schau welche akustische Zielfunktion Du möchtest (das kann durchaus LR4, etc. sein) und wie die Ist-Funktion des Treibers aussieht. Die Differenz der beiden ist Deine Filterfunktion .... und die hat in der Regel wenig mit LR4, BW2 oder sonstigen theoretisch perfekten Filterfunktionen gemein.

    Für meine ESL-Panels z.B. brauche ich von unten nach oben einen high-Q Notch auf der Grundresonanz des Panels, knapp darüber einen überschwingenden HP 2ter Ordnung, sowie ein weiteres breitbandiges sehr flaches Notch im oberen Mitteltonbereich um eine saubere HP-Funktion 4ter bis 6ter Ordnung akustisch zu erzielen.

    Das Ganze realisier ich mit zwei(!) JFET-Buffern also insgesamt 4 Transen.... einer am Eingang des Netzwerkes und einer am Ausgang zur Auskopplung als Kabeltreiber.

    davor, dazwischen und drumherum ein passive Bauteile.

    Nach Lehrbuchdesign wären für solch eine Filterfunktion eine Horde von gefühlt 1276 Transistoren verteilt auf mindestens vier OPAmps nötig, die gegen die vier Musketransen aber mal so richtig abloosen.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    das ist ein RC-Netzwerk, welches die RIAA Vorverzerrungskurve abbildet.

    Es wird mit einem frequenzlinearen Signal z.B. aus einem Frequenzgenerator oder Soundkarte oder CD-Player gespeist und liefert dann ein Signal an die Phonostufe wie es ein Tonabnehmer auch liefert.

    Die inverse RIAA ist der RIAA Entzerrkurve also spiegelbildlich und ´ersetzt´ quasi den Tonabnehmer zu Messzwecken.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    Zitat

    Im Hochtonbereich macht sich da gar nichts bemerkbar:

    Bei einer Simulation in eine reale Last zeigt sich 'da oben' natürlich nichts. :rolleyes:

    Aber wie an anderer Stelle korrekt angemerkt, spielt das Netzwerk amplitudenmäßig in dem Bereich des Überganges durch die hohe Lastimpedanz praktisch keine Rolle.

    Wo es allerdings einen Unterschied macht ob der Widerstand oder der Kondensator dominiert ist der Bereich, in dem die Lastimpedanz sehr klein wird .... und das ist der obere Hochtonbereich.

    Der Sprung im gezeigten Frequenzgang hat seine Ursache sicher nicht in dem RC-Netzwerk.

    Dafür erscheint er zu abrupt und wirkt eher wie eine Flanke einer Senke/Auslöschungum 180Hz.

    Hierfür könnte eine 'echte' Unregelmäßigkeit im Amplitudengang verantwortlich sein.

    Wahrscheinlicher ist es aber ein Artefakt der Mikrofonpositionierung.

    Ist der Bass erhöht angeordnet und befindet sich das Mikro auf HT-Höhe und üblichem Hörabstand, dann erzeugt die Bodenreflektion eine Senke/Auslöschung im Bereich von roundabout 150-200Hz.

    Ein auch gut hörbares Phänomen gerade bei kleinen 17/25 Standböxchen, oder aufgeständerter Kompaktböxchen.

    Der geringere Pegel zwischen der massiven Grundresonanz und 200Hz ist einfach eine Folge des akustischen Kurzschlusses.


    Balou Ich danke für die Blumen ;)

    So ganz teile ich Deinen Glauben an die Kompetenz von Fachleuten/Akademikern nicht.

    Zu oft schon hatte ich Augentinnitus, weil ich nur Pfeifen sah ^^

    Und auf die Aussage eines durch viele Praxisjahre gestählten engagierten 'Laien' würde ich aus dem Bauch heraus eher vertrauen als einem Diplomierten, der auf diesem Spezialgebiet vielleicht selbst nur ein Laie ist.

    In den nunmehr knapp 40Jahren Beschäftigung mit Elektrostaten habe ich nicht mal eine Hand voll Menschen kennen gelernt, die den ESL63 in voller Tiefe theoretisch verstanden haben, oder denen ich diese Fähigkeit nach längerer Beschäftigung damit zutraue.

    Ich zähle mich ausdrücklich nicht dazu, tun sich doch mit änderndem Standpunkt und wachsender Erfahrung noch immer wieder neue Aspekte auf.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    Das RC-Netzwerk R15/C25 ist:

    - kein Boucherot Netzwerk zur Impedanzlinearisierung

    - kein Amplitudenfilter für den Grundton- und Bassbereich, sondern für den oberen Hochtonbereich

    - kein unmittelbarer Teil der Schutzschaltung, aber ja, es bietet dem antreibenden Verstärker eine kleine, dennoch u.U. lebensrettende Mindestimpedanz, statt eines veritablen Kurzschlusses falls der Triac getriggert wird


    Das RC-Netzwerk R15/C25 dürfte dagegen in erster Linie dazu dienen die Offsetempfindlichkeit der Trafos zu vermindern.

    Das ist gerade ein Problem mit Trafos mit hohem Übersetzungsverhältnis, wie es die Quads alle haben mit Ü´s >>1:200.

    Schon geringe Offsetspannungen des Verstärkers können sonst zur Sättigung der Trafos führen, bzw. den ´Spielraum´ für das Nutzsignal und damit den möglichen maximalen unverzerrten Ausgangspegel deutlich reduzieren.

    Amplitudenmäßig macht das RC-Netzwerk vom Bass bis oberen MT-Bereich praktisch keinen Unterschied.

    Erst im oberen Hochtonbereich, wenn die auf die Primärseite transformierte Impedanz des ESL etwa auf die Größenordnung der Vorwiderstände der Trafos sinkt, macht es sich auch amplitudenmäßig bemerkbar.


    jauu

    Calvin