Beiträge von Calvin

    Hi,


    Volkmar, Deine Frage was Linn richtig macht siehst Du in diesem Thread beantwortet. ;)

    Du siehst weniger Laufwerke von Linn in verschiedensten Stellungen porträtiert, als fast nur noch den Linn Schriftzug.

    Da siehst Du Brainwashing bei der Arbeit :D

    Ist fast wie McDoof ... der allgegenwärtige Schweinefr*** hat ja mittlerweile die Geschmacksnerven ganzer Generationen verpolt.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    sicher doch, Dir auch?

    Oder weshalb kommt die Frage, wenn die Kiste an Stelle einer Euro-Buchse eine IEC-Buchse, samt Schukostecker-Kabel hat und ganz offenbar jener Schutzleiterkontakt im Gerät auch aufgelegt ist?

    Wo ist die verstärkte oder doppelte Isolierung?

    Wird ein Kabel mit Schutzleiter verwendet, darf dieser nicht an das Gehäuse angeschlossen werden und muss wie ein aktiver Leiter behandelt werden (VDE 0100 Teil 410, 412.2.2.4).

    Betriebsmittel dieser Schutzklasse müssen mit „Schutzklasse II“ gekennzeichnet sein (VDE 0100 Teil 410, 412.2.1.1).

    Und nun?


    jauu

    Calvin

    Hi,


    _uwe_: das hat mit der möglichen Leistung nichts zu tun, sondern mit Sicherheit.

    Das Metallgehäuse liegt hoffentlich auf PE auf .... das ist hier nicht richtig erkennbar.

    Die Verschraubung entspricht schon mal nicht den Vorgaben.

    Gleichzeitig ist der Regler mittels Metallschraube gegen das Gehäuse geschraubt.

    Ob das Reglerloch gegen die Schraube überhaupt isoliert ist ist hier nicht erkennbar.

    Eine dünne Silikonfolie scheint die einzige Isolierung.

    Und wie Toni bereits anmerkte deutet die völlige Abwesenheit jeglicher Bedruckung der Rückseite mit den üblichen Logos der zuzusichernden Regularien, bis hin zur Angabe des Sicherungstyps auf eine eher zweifelhafte Konstruktion hin.

    Wenn man für sich selbst so ein Teil auch als Schnäppchen ansehen mag, so sollte man sich vielleicht ein zweites Mal überlegen, ob man es auch öffentlich empfiehlt.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    auf den ersten Blick recht propper, scheint es auf den zweiten Blick eher eine dieser billigen Kisten zu sein, die einer Sicherheitsüberprüfung nicht standhalten.

    Die Schraubbefestigung des Reglers scheint mir aus Spargründen einer sicheren Kühl- und Befestigungslösung geopfert.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    @13561: eine abweichende Meinung ist also direkt Bashing?

    Kann mich noch sehr gut an Deine eigene eingeschnappten Überreaktionen selbst über eine offensichtlich humorig gemeinte Erwiderung erinnern.

    Die Schere geht immer auch durch den eigenen Kopf, nicht wahr?

    Nicht alles nur schön und gut zu finden ist zumeist realitätsnäher und hilfreicher.

    Und abseits der generellen Hochjubelei, mag so mancher kritische Äusserungen für eine bessere Enschätzung durchaus schätzen ... und sei es um vor einem Fehlkauf zu bewahren.

    Davon abgesehen finde ich Deine Arbeiten und die beigefügten Fotos echt Hammer :thumbup:  :thumbup:


    jauu

    Calvin

    Hi,


    hmmm, ich meine zu erinnern, daß es eine 1010 war, welcher bei Dave's Test der magische blaue Rauch entfleuchte. Ich erinner die Umstände nicht mehr genau, aber es hatte wohl auch etwas mit einer eingesparten Sicherung zu tun.

    Ob die digitale Version einer Weller besser regelt als eine alte analoge? Ich denke nein.

    Ist vielleicht ein wenig effizienter, aber oft bedeutet digital nur, daß kostengünstiger produziert wird, ein hübscheres Display und einfache Taster statt Potis dran sind und die Bedienbarkeit leidet.

    Den entscheidenden Nachteil gegenüber den modernen Spitzen-geheizten Systemen hat Weller scheints nie beseitigt ... und das ist m.E.n. deutlich konstantere Spitzentemperatur beim eigentlichen Lötvorgang durch die markant kürzeren Zeitkonstanten.

    Habe selber aus dem T12 Kosmos eine dieser fast Zigarrettenschachtel großen Statiönchen (trotzdem gute 60W) für ca. 35€, zzgl. 20€ für 10 Schnellwechselspitzen testgekauft und danach die altgediente und verdiente Weller nie wieder angefasst.

    Aus dem Karton heraus bereits recht präzise, konnte nach Abgleich (von bis zu 4 Spitzen) die Spitzentemperatur im Arbeitspunkt auf den Punkt gesetzt werden.

    Im Ergebnis ein entspannteres Löten mit besseren Lötstellen dank der Kombination aus konstanterer, präziser Temperatur und jeweils richtiger Spitze.

    Hier noch ein Youtube Video von Dave über die 1010.

    Nach den Löttests (ab ~20min) würde ich die Entscheidung für die Weller nochmal überdenken.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    die Station macht im eevblog durchaus Furore ... ist aber auch sowas von geklaut bei JBC, daß es eigentlich schon amoralisch ist, bis hin zu der Lötspitzen-Kompatibiltät und dem Ständer.

    Scheint insgesamt auch eine vernünftig gemachte Station zu sein .... also nicht so eine billige Schrottkiste, bei der erst unter Öffnung und mit Modifikationen ein halbwegs sicheres Gerät bei raus kommt.

    Kratzt oder überschreitet zwar die 100€ Grenze, scheint es aber angesichts der Leistungsfähigkeit durchaus wert zu sein ... lässt man Moral und Anstand angesichts des Plagiarismus mal außer Betracht.

    Aber sangen die Prinzen nicht einst: "Du mußt ein Schwein sein in dieser Welt ..."


    jauu

    Calvin

    Hi,


    kitchen table venture .... der ist gut :D


    jauu

    Calvin


    ps. die Lüftergeräusche beim Siglent könnten wohl durch mangelnde Entkopplung des Quirls vom Gehäuse und dem Lüftungsgitter entscheidend geprägt sein

    Hi,


    a little OT, aber mit den SSM2017 als Eingangsverstärkern ließen sich mit sehr geringem Aufwand sogar symmetrische Eingänge realisieren, was mit MC Abnehmern Vorteile bringen kann.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    find ich interessant. Hast Du schon an anderer Stelle etwas zu dieser Modifikation geschrieben, oder magst Du ein paar Worte zur Funktionsweise und ne Zeichnung dazu verlieren?

    Bei dem langen Nachlauf dürften die Rumpelwerte ja auch excellent sein :thumbup:


    jauu

    Calvin

    Hi,


    grundsätzlich gebe ich Rainer bezgl. pauschaler Aussagen recht ... in diesem Fall können aber durchaus ein paar generelle Aussagen getroffen werden.

    Der niederohmige, niederinduktive Generator eines MC Systems ist grundsätzlich elektrisch breitbandiger.

    Die elektrische Resonanz liegt problemlos im Ultraschallbereich, wohingegen die weitaus höherimpedanten MMs durchaus schon am unteren Ende der obersten Okave resonieren.

    Hier sorgt gerne dann die mechanische Resonanz für das Auffüllen bis 20kHz.

    Entgegen der Intuition müssen bei kapazitiver Anpassung im Vorstufeneingang die höherimpedanten MMs, z.B Ortofon und Shure, sogar mit höheren Kapazitätswerten abgeschlossen werden, was die Bandbreite weiter senkt.(Frage: wer ist überhaupt auf die fragwürdige Idee der kapazitiven Anpassung gekommen??)

    ATs dagegen, mit nur 30-50% an Widerstand und Induktivität im Generator freuen sich über geringste (fixe) Abschlußkapazitäten und Widerstandsanpassung und liefern deutlich mehr Bandbreite und kratzen durchaus an der 20k Grenze.

    An MCs mit ihrer durchaus um mehr als eine Größenordnung geringeren Generatorimpedanzen kommen sie aber nicht ran.

    Die Bandbreite von MCs ist so in erster Linie mechanisch begrenzt, die von MMs eher elektrisch.

    Wie Lynnot in #11 bereits schrieb sind MMs durchaus aufwändiger in der Fertigung.

    Auch hier ist der insgesamt höherimpedante Signalweg verantwortlich für eine größere Störempfindlichkeit, welche Maßnahmen erfordert.

    MMs kommen daher typisch nicht ohne Abschirmung aus, während sich MCs scheints umso frivoler nackisch machen je höher das Preisschild.

    Klanglich wirken sich diese Unterschiede durch die zunehmende Unempfindlichkeit des Hörsinnes 'dort oben' sicher nicht entscheidend oder Typ-typisch aus.

    Ich sehe daher wenig Grund wieso ein MM -mit Ausnahme des obersten Hochtonbereiches- nicht genauso gut, oder gar besser aufspielen können sollte.

    So ein AT-150MLX bietet so einigen MCs locker paroli m.b.M.n. ;)


    jauu

    Calvin

    Hi,


    ich meine zu erinnern, daß es zu diesem Thema von Shure eine Untersuchung und ein Paper gegeben hat ... irgendwo zwischen den Beiträgen zu V15iii bis V15V.


    MicroRidge ist -wie ich es verstehe- schon ein Schliff, der seine Kontur und damit die Form und Größe der Kontaktfläche mit dem Vinyl über die Lebensdauer hinweg kaum ändert.

    Während andere Schlifftypen aus dem vollen Kegel gearbeitet sind, wirkt MR als sei eine schmale Klinge in die Kegelspitze eingearbeitet. So lange die 'Klinge' nicht gänzlich bis auf den Kegel abgenutzt ist ändern sich die Verrundungsradien, die Form und Kontur der Auflagefläche, sowie die Flächenpressung geringer als mit anderen Schliffen.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    es sind ja Bedenken zum Antriebsverhältnis des Dual-Motors zum Tellergewicht geäußert worden.

    Durch eine andere Ansteuerung könnte sein Drehmoment deutlich erhöht werden.

    Mit der originalen Regelung wird nämlich nur immer einer der drei Spulenstränge bestromt, während die beiden anderen als Drehzahlsensor dienen (sog. E-Servo).

    Das bedeutete jedoch irgendeinen Drehzahlsensor, z.B. optischer Sensor an der Teller-Unterseite, und eine neue Steuerung.

    M.E.n. hat PapaBjoern genau so etwas mit dem EDS1000 gemacht .... mit Quartz-PLL.

    Nichtsdestotrotz bleibt er ein Schwächling *hüstel*

    Alternativ wäre vielleicht ein Idee den Dual-Motor für ein späteres Projekt mit einem ´passenderen´ Teller um 3kg zu aufzusparen und statt dessen einen alten Technics Motor zu verwenden.

    Zum Einen lässt sich dort ein sicher geeigneteres Lager für das Tellergewicht einbauen.

    Zum Zweiten hat der Technics Pilzmotor deutlich mehr Schmalz in den Muskeln.

    Zum Dritten ist der Drehzahlsensor und eine geeignete Regelung bis hin zur Quartz-PLL vorhanden.

    Und als Letztes ... er ist mindestens so ikonisch wie der Dual ;)


    jauu

    Calvin


    ps Als Fünftes liefert ein Technics-Spender noch ein hervorragendes Tonarmlager für einen 12" Arm :P

    Hi,


    da ein Bild mehr sagt .... hier mal Bilder von einem Vergleichbaren 12" Selbstbauarm. ;)

    Bild 1 zeigt die ´Luft´, die zwischen der schwarzen Auflage und dem Armrohr im abgesenkten Zustand bleiben muss, sowie die Innensechskantschraube, mit der die Auflage am Messingstift fixiert wird.

    Bild 2 zeigt die beiden Löcher neben dem Stift, mit der der Deckel des Liftgehäuses geschraubt wird.

    Bild 3 zeigt die Verschraubung des Liftes mit dem Tonarm-Ausleger

    Bild 4 zeigt die Ansicht des Liftes von unten im Ausleger.


    Sollte der Lift nicht die Lösung des Problems sein, dann könnte ich mir vorstellen, daß eines der Lager im vertikalen Armschaft Probleme macht.

    Bei meinem alten Linn Akito waren ruckelnde Lager ein durchaus geläufiges Problem.

    Es trat bei meinem Akito eigentlich genau das hier beschriebene Fehlerbild auf.

    Der zuvor beschriebene Test den Tonarm ohne Auflagekraft auszuleveln und dann horizontal anzustoßen bringt dann schnell Aufschluß darüber, ob der Arm sauber durch läuft, oder ob es irgendwo hakt.

    Rückstellkräfte der Tonarmlitzen würde ich ausschließen wollen. Die führen bei leichtgängigen Spitzen-Lagern durchaus zu einem Rücklaufen des Armes, bei den zumeist schwergängigeren Kugellagern dürfte der Effekt ...insbesondere so wie die Litzen hier aus dem Armrohr kommen.... vernachlässigber sein.


    jauu

    Calvin

    Hi,


    wie kann ein Warntag als erfolgreich proklamiert werden, wenn ohne Zweifel ein beträchtlicher Anteil der Bevölkerung gar nicht gewarnt werden kann, weil es an geeigneter Infrastruktur mangelt?

    Hier im Südbadischen beispielsweise, umrahmt vom Elsass und der Schweiz, bist Du teils in der digitalen Diaspora. Im Zug von Freiburg nach Basel kannst Du die Funklöcher zählen.

    Im Hochschwarzwald gibt es teils noch Netz mit Zugangswerten, die schon vor 20 Jahren als lahm galten (2MB!).

    Sirenen sind vielfach zurückgebaut, aber bei Westwind kann man vielleicht die aus den Elsässischen Dörfchen hören ... falls sie den Lärm der rasenden Autofahrer auf der dazwischen befindlichen A5 übertönen.

    Schutzräume .... der nächste mir bekannte befindet sich zusammen mit vermutlich tausend weiteren seiner Art im 15km entfernten schweizerischen Basel.

    Aber immerhin hat es hier im Dreyeckland eine überdurchschnittliche Dichte an Weinkellern in denen sich ein ach so erfolgsarmer Warntag dennoch erfolgreich verbringen lässt ;)


    jauu

    Calvin

    Hi,


    Und noch etwas: Widerstände haben keine Vorzugsrichtung beim Einbau.


    Da hab ich aber andere Erfahrungen gemacht.

    Ich habe hier z.B. zwei Widerstände, die mit Farben markiert sind.

    Der Eine in grün braun schwarz rot braun soll 51k sein und der andere in braun rot schwarz braun grün soll 1,2k sein.

    Die messen sich aber gleich, egal wie herum sie eingebaut sind und sie messen sich auch nicht genau, sondern nur 50,86k.

    Dr.Toni sie sind meine letzte Hoffnung. Selbst Frau Irone wusste keinen Rat.


    Ihr Calvin


    ;) ^^ ;( :D :)

    Hi,


    #122

    die Sicht ist falsch. Die Sicherung ist kein Flaschenhals, da zwischen ihr und der Schaltung noch die Netzteilkondensatoren und bei Kleinleistungsgeräten oft noch Spannungsregler und/oder CRC/CLC Siebung liegen. Und die Sicherung ist ja so dimensioniert, daß sie unter allen normalen Umständen genügend Strom zur Nachladung jener Kondensatoren liefert.


    jauu

    Calvin