Beiträge von vox

    Moin. Ein Klassiker aus den indophilen 60ern ist das Impulse-Album Jazz Raga des ungarischen Gitarristen Gabor Szabo.

    Allerdings wird das Thema dort aus ausschließlich westlicher Perspektive gesehen, im Quartett spielen neben Szabo amerikanische Jazzmusiker. Definitiv eine tolle Platte und ein ziemliches Sammlerstück. Gab es da mal ein Speakers Corner-Reissue?

    Sooo, was lange währt...

    Ich habe diese Lötarbeiten letztlich nicht selbst ausgeführt, sondern hier in Oldenburg jemanden gefunden, der nebenbei eben solche Analog-Reperaturen macht. Der hat das Problem quasi umgehend gelöst.

    Juhu, der Plattenspieler läuft!!

    Ich kann allerdings nicht ausschließen, dass mich der Klimo in Zukunft noch öfter mal beschäftigen wird... ;)

    Nochmals besten Dank für die vielen guten Hinweise hier!

    Danke für die super Anleitung, die mir allerdings auch demonstriert, dass das nicht unbedingt etwas für Anfänger ist. Um vorbeizukommen, Thies, wohne ich im falschen Oldenburg, da wäre das in Holstein wohl günstiger... :)


    Also gut, es nützt ja nichts - ich werde nun zwei Dinge machen. Erstens gucke ich morgen mal, welcher Hifi-Händler hier (gibt nicht mehr so viele) geeignet sein könnte, die Angelegenheit zu machen. Die dürften ja mit solchen Problemen eher klarkommen und entsprechende Erfahrungen haben.


    Zweitens order ich mir einen Lötkolben inkl. Zinn und Flussmittel. Ist ja sowieso sinnvoll, sowas im Haus zu haben. Dann starte ich ein längeres Trainingslager, und erst, wenn ich mich halbwegs sicher fühle, würde ich mich an das Corpus delicti selbst trauen.

    Gibt es da für unsere Zwecke besonders empfehlenswerte Flussmittel und Zinn?

    Viele Grüße!

    Paß aber auf, daß Du das Kabel nicht im Tonarm abreißt oder irgendwo an einer scharfen Kante im Tonarm aus Versehen durchscheuerst...


    Gruß

    Andreas

    Oh ja, das ist auch meine größte Sorge, zumal ich noch nie gelötet habe. Ich werde also vorm "Ernstfall" ein paar Testrunden einlegen. Wohl ist mir dennoch nicht.

    Genügt ein günstiger 20 Eur-Lötkolben von Amazon für meine Zwecke? Also sowas z.B.? Natürlich plus Lötzinn und Flussmittel...

    Wieso Fußballspiel?

    Ist in Oldenburg etwa kein Schnee und der Platz für die Kreisliga B geräumt? ^^

    Kreisklasse C. Und nach 10 Min auswechseln, bitte... ;) In Oldenburg schneit es leider viel zu selten.


    So, also das nächste Problem, das es auf dem Weg zum Plattenspieler-Glück zu lösen gilt: Ob nun bei dem Gefummel mit dem Lifter oder ob bei dem Transport dieses Plattenspieler-Gebrauchtkaufes: eines der vier Tonarmkabel hat sich an der Arm-Basis gelöst. Wie es scheint, ist es an der Befestigung abgerissen, denn es ist kaum blanker Draht übrig, es geht quasi mit dem isolierten Kabel los.

    Bild 1 zeigt das Kabelende, man sieht das schwarze Gummi, das über das Kabel geführt ist. Außerdem sieht man die Öse, an der das Kabelende befestigt wird. Bild 2 zeigt, wie es auf der anderen, noch funktionierenden Seite aussieht - so muss es also wieder werden.

    Beorde1012III.jpg


    Beorde1012I.jpg


    Nun stellt sich für mich erstmal die Frage, wie ich so ein feines Käbelchen am Ende entisolieren kann. Teppichmesser? Flamme? Das Kabel ist übrigens noch lang genug, man kann es ohne Probleme um 5 oder 6 Milimeter verkürzen. Und dann ist ja auch noch die Frage, wo genau es an dieser Öhse angebracht werden muss.


    Schon wieder muss ich um euren Rat bitten...

    So, liebe Leute, das geschilderte Problem ist gelöst: Es lag tatsächlich an der Lifterbank, die ab ca. der Hälfte der Platte den Tonarm nach üben drückte. Ich habe dann die nach innen liegenden Madenschraube gelöst - und hatte erstmal den ganzen Lifter in der Hand. ^^ Das war aber kein Problem, und nach einigem Gefummel habe ich eine gute Einstellung gefunden. Das funktioniert jetzt, ich hab einiges gelernt und euch zu danken.


    Soweit, so gut. Allerdings gibt es gleich das nächstes Problem. Dazu mehr nach dem Fußballspiel...

    Soooo... Also erstmal bin ich dankbar für die große Beteiligung an diesem Thema. Das ist hilfreich!

    Ich bin noch nicht über das Thema Lift hinausgekommen, aber mir scheint, da sind wir auch nah am Problem. Die Frage nach möglichen Reibungen des Lifts: Ich sehe da keinen Kontakt des LIfts mit beweglichen Teilen. Aber: Auf dem Lift gibt es ein "schwarzes Teil", auf dem der Tonarm läuft. Die angemessene Bezeichnung vom "schwarzen Teil" weiß ich nicht. Dieses Teil ist bei meinem Rega-Plattenspieler festgestellt, hier jedoch ist es beweglich, man kann es vor- oder zurückziehen (siehe Bilder). Je nach Stellung läuft die Platte durch, springt, oder der Tonabnehmer senkt sich nicht mal in die Rille. Da müsste man eine Idealstellung finden.

    So, dann kam von Benedikt noch der Tipp, den Lift tiefer zu stellen. Das scheint mir eine gute Idee, schafft es der TA doch bisweilen nicht einmal bis in die Rille herab. Ich habe die Schraube, an der man die Lifthöhe verstellen kann, noch nicht gefunden...

    TA lift 1.jpgTA lift 2.jpg


    Schließlich noch ein Wort zu den vermeintlich verdrillten Tonarminnenkabeln: Wie es im Arm selbst aussieht, weiß ich nicht. Aber die Kabel kommen ja hinten an der Seite heraus, und die stehen nicht unter Spannung und sind dort auch nicht verdrillt.

    , aber bist auf die Fragen nicht eingegangen.

    Konkrete Antworten sind aber notwendig. Ansonsten bleibt es Kaffeesatzleserei.

    Das ist wahr. Aber für mich sind diese Details Neuland und damit gar nicht mal so leicht zu beantworten. Beispiel:

    An verschiedenen Stellen den Arm absenken und schauen ob Luft zum Lift ist.

    Ich hatte keine Ahnung, wo genau jetzt Luft sein soll. Das stand erst im instrutiven Beitrag von Jürgen. Sorry, ich brauche ein bisschen, um die Fragen trotz meiner Ahnungslosigkeit angemessen zu beantworten. :/

    So habe ich beispielsweise keine Ahnung, wie ich eine Verdrillung der Tonarmverkabelung diagnostizieren geschweige denn beheben soll.

    Gebt mir mal bitte bis morgen Zeit, dann versuche ich Jürgens sechs Fragen abzuarbeiten.

    Interessanterweise scheint es plötzlich zu funktionieren. Die Platten läuft jetzt durch, obwohl ich zwar viel geguckt und probiert, aber nichts geändert habe. Es scheint bei Plattenspieler also Wunderheilungen geben...


    Mal gucken, wie es morgen so ist. Vielleicht liegt es doch am Lift. Der war ja einige Zeit nicht in Gebrauch. Könnte es daran liegen?

    Liebe Leute,

    ich habe ein technisches Problem mit einem Plattenspieler bzw. einem Arm. Ich bitte freundlich um Hilfe. Das Problem: Ab ca. der Mitte der Plattenhälfte läuft der Arm nicht weiter, sondern fängt an zu springen. Ich weiß nicht, woran das liegt.


    Vor einiger Zeit konnte ich recht günstig einen Klimo Beorde mit Bliant-Arm gebraucht erwerben. Der stand ziemlich lange in der Verpackung, jetzt habe ich ihn endlich aufgebaut. Das ist kein besonders bekanntes Gerät. Der Arm ist einpunktgelagert, es ist ein 13“-Arm. Was auffällt: Der Lift braucht recht lange, um sich in die Nadel zu senken.


    Ich habe nun ein Dynavector-System montiert. Das Auflagegewicht ist für diesen TA mit 1,8 bis 2,2g angegeben. Ich habe es auf 1,9 gestellt, mehr geht mit dem Gegengewicht, wie es jetzt ist, nicht (oder vielleicht auch doch, ich weiß nur nicht wie: Die Anleitung ist auf Italienisch und ohne Bilder). Ich musste sozusagen bis zum Anschlag drehen. Vor dem Gegenwicht liegen zwei Messingringe (siehe Bild). Diese ließen sich vermutlich lösen (Zugang für Imbus vorhanden). Wenn ich das mache, würde ja im Prinzip die Geometrie des Arms völlig ändern, oder?


    Was neben dem sehr langsamen Lifter auffällt: In seiner Grundposition, am Rand mit hochgefahrenem Lift, hat der Arm hinten „Übergewicht“, er kippt fast nach hinten. Das Auflagegewicht habe ich an drei Stellen des Plattentellers, also auch hin bis zur Mitte, gemessen, sie ist überall bei 1,9 g.


    Die Justage des TA erfolgte mit einer Schön-Schablone. Die ist eigentlich nur für Arme bis 12“, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass eventuelle Abweichungen aufgrund des einen Zolls so erhebliche Auswirkungen haben. Wie es scheint, verfügt der Arm über keine Antiskating-Einstellung.


    Woran kann es also liegen?

    Vielen Dank und Grüße, Volker


    Klimo Bliant Detail

    Liebe Leute, ich hab da mal eine Frage...

    Also: Ich könnte einen anerkannt guten Phonovorverstärker bekommen. Moon 310LP, schönes Teil, guter Preis. Die Phonostufe hat allerdings "nur" symmetrische XLR-Ausgänge, mein Vorverstärker hingegen lediglich RCA-Stecker. Also die normalen unsymmetrischen Cinch-Eingänge.


    Fragen: Gibt es einen Weg, klanglich sinnvoll beide Geräte zusammen zu betreiben? Ich will gar nicht in die Diskussion einsteigen, ob symmetrische Signale besser sind. Davon habe ich viel zu wenig Ahnung. Aber ich könnte mir vorstellen, irgendwelche Adapter würden ziemlich viel Klangverlust bedeuten, oder? Macht es unter den Umständen Sinn, diese Phonostufe am Klimo Merlin zu betreiben? Wenn ja - wie? :/

    Vielen Dank und Grüße!

    ...und die zweite Frage: Ich habe ja eine Vorstufe von Klimo, die ich sehr schätze. Von der Firma gab es auch einen alten PrePre namens Argo. Das Teil wird wahrscheinlich kein Mensch kennen, aber grundsätzlich: Ich verstehe es richtig, dass man so ein Gerät an den MM-Eingang einer Phonostufe anschließt, um so das Signal eines MC-Tonabnehmers adäquat zu verstärken? Wie ist so etwas im Vergleich zu passiven Übertragern?

    Danke und viele Grüße, Volker