Beiträge von Mike Thomas

    Hallo Wolfgang,


    Habe das Video „quergesehen“ und die Hardware auch mal gesucht. Sieht interessant aus. Aber mit den Möglichkeiten, wovon man nur einen (kleinen) Teil braucht, für die Anwendung vielleicht ein bisschen „drüber“. Aber wenn man es sich leisten kann/will…


    Mir schwebt sein längerem eine Alternative vor mit der man (einfacher als allgemein üblich) FIR-Filter bauen kann. Bisher habe ich kein Produkt gefunden das mich dermaßen überzeugt hätte, dass ich die Xilica ersetzen würde.


    Viele Grüße

    Mike

    Hallo Guido,


    Völlig richtig!

    Mit der Lautstärkeeinstellung hinter der DSP Weiche (direkt vor den Endstufen) bekommt man die Kette auch mit den Behringer DSP Weichen rauscharm hin. Abhängig vom Preis der 6/8 Kanal Poti-Lösung kann das auch sehr günstig sein.


    Man darf bei der ganzen Geschichte aber nicht verschweigen, dass es beim Bedienungskomfort Unterschiede gibt. DBX und Xilica glänzen nicht gerade durch üppige Dokumentationen. Hat man sich ein wenig eingearbeitet geht es recht flüssig. Najda wird ja leider nicht mehr gebaut. Technisch (bis auf die Cinch Ein- und Ausgänge) wirklich gut. Setzt man viele Filter muss man die Rechenleistung auf beide Kerne gleichmäßig verteilen. Das führt zu seltsamen Belegungen der Ausgänge - ist aber kein Drama. Die Konfiguration über USB ist klasse. Die Auswahl der Presets und Lautstärkeeinstellung per IR-Fernbedienung ist gut gelöst.


    Die Bedienungssoftware bei DBX und Xilica ist gut programmiert. Beide können über USB, bzw. Netzwerk angesteuert werden.


    Ich bin letztlich bei der Xilica gelandet weil ich 8 Ausgangskanäle brauche.


    Viele Grüße

    Mike

    Moin,


    Wenn man die Verstärkung der Kette (neudeutsch Gain Management) vernünftig einstellt, klappt es auch mit DBX, oder Xilica und Lautstärkeeinstellung vor der DSP Weiche. Beide Weichen rauschen so wenig, dass es keine Probleme gibt. Die Najda hat Volumensteller an den 8 Ausgängen - theoretisch besser. Ich komme mit der Xilica XP 4080 besser klar. Norbert Gütte benutzt eine Najda und seine Anlage ist noch ein wenig rauschärmer als meine.


    Bei der Behringer ist es wohl notwendig die Lautstärke hinter Weiche einzustellen um den Wandler voll ansteuern zu können, sonst rauscht es wohl.


    Viele Grüße

    Mike

    Moin Obineg,


    Beim Kabelklang sind wir, denke ich gleicher, oder zumindest sehr ähnlicher Meinung.


    Beim impulstreuen Lautsprecher versteigst du dich aber ein wenig. Auch der impulstreueste „schnellste“ Lautsprecher kann dem elektrischen Signal nicht folgen. Worauf das Material produziert wurde spielt dabei keine Rolle.


    Sorry für off topic.


    Schönen Abend

    Gruß

    Mike

    Man kann das Ganze auch einfach mal unprofessionell betrachten. Einfach als Spaß am Hobby.

    Selbstverständlich kann man das! Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden.



    Das:

    Ich würde gerne auch einmal dem Mythos der Stromkabel auf den Grund kommen

    Ist dann aber eher nicht möglich. Wenn man Unterschiede wirklich HÖREN möchte und nicht nur irgendwie wahrnehmen geht es nur ein wenig professioneller.


    Das unprofessionell, aus Spaß an der Freude zu machen ist völlig in Ordnung hat aber einen völlig anderen Anspruch.


    Viele Grüße

    Mike

    In klinischen Studien zur Erprobung pharmazeutischer Substanzen gilt das doppelblinde Prinzip

    Und nicht nur dort. ALLE Dinge die vergleichend getestet werden müssen/sollen testet man mindestens verblindet in der Regel doppelt verblindet.


    Das gilt für Wein, Tee, Kaffee, und vieles mehr. Wenn man es auf den Geschmacks-, Hör- etc. Sinn reduzieren will, geht es nicht anders. Das ist in breiter Front Normalität. Nur im HighEnd Bereich finden die Protagonisten immer wieder Ausflüchte.


    Dass die Händler solche Tests fürchten wie der Teufel das Weihwasser liegt auf der Hand.


    Viele Grüße

    Mike

    Zusammenfassend kann man sagen, dass bisher einwandfrei durch Blindtests "bewiesen" werden konnte, dass es Klangunterschiede bei Kabeln, Verstärkern und CD Playern nicht gibt. Tonabnehmer und Lautsprecher haben hingegen so grosse Klangunterschiede, dass diese in Blindtests "bewiesen" werden konnten.

    Eben!

    Dass dir diese Tests um es mal gaaanz vorsichtig zu sagen "nicht schmecken" liegt auf der Hand.


    Grüße

    Mike

    Hallo Anderas.


    Wie schon anderswo geschrieben: Die Verdier ist gebaut wie eine Werkzeugmaschine. Sollte ewig halten und revidieren ist immer relativ einfach möglich. Ein wenig aufpassen muss man beim Lager und bei den Gummimembranen der Dämpferfüsse.


    Viel Spaß damit

    Grüße Mike

    In der ursprünglichen Bauanleitung steht kleben. Ich dachte mir aber schon, dass bei dem Serienprodukt die Verbindung geschrumpft ist. Bei meiner habe ich damals auch keinen Klebstoff an der Fuge sehen können.

    hat jemand Dateien verglichen?

    Hallo Florian,


    Ich konnte die Korrekturdateien drei verschiedener MM1 vergleichen. Alle drei Mikrofone könnten auch ohne Korrektur eingesetzt werden. Nur im Hochtonbereich (über 7,5 kHz) beträgt die jeweilige Abweichung mehr als 1 - 1,5 dB. Die Dateien sind für jedes Mikrofon individuell und unterscheiden sich. Im Datenblatt des MM1 gibt Beyerdynamic auch an, dass die Korrekturdateien individuell für jedes Mikro angefordert werden können. Ich denke auf diese Aussage kann man sich verlassen.


    Viele Grüße

    Mike


    PS: Bei Abweichungen anderer Messmikrofone von bis zu rund 12 dB würde ich auch Raummessungen nicht ohne Kalibrierung durchführen.

    Hallo Martin,


    Kannst du mal entsprechende Stellen nennen/verlinken?

    Meinst du möglicherweise die Kalibrierung auf einen absoluten Pegel? Die ist meistens tatsächlich überflüssig.


    Oder wirklich die Mikrofon-(Frequenzgang)-Korrektur? Ich kann mir keine Messung, abgesehen von Laufzeiten, vorstellen bei der eine Abweichung von mehr als 10 dB keine Rolle spielt. Selbst das MM1 hat je nach Exemplar Abweichungen von 5 dB (über 10 kHz).


    Viele Grüße

    Mike