Posts by Mike Thomas

    Hallo Reinhard,


    Ich habe meiner Verdier beim Einschalten auch „geholfen“ und den Teller angestoßen. Wenn ich meinen Raum länger nicht benutzt hatte waren die Metallteile des Laufwerks kalt. Es hat bis zu 20 Minuten gebraucht bis der Teller auf Drehzahl war.


    Gemessen an geregelten Direktantrieben könnte man von Mängeln sprechen. Aber die modernen Teile klingen ja nicht....


    Wobei - wenn ich so darüber nachdenke - die klingen tatsächlich nicht.


    Viele Grüße

    Mike

    Hallo Alex,


    Wie schon weiter oben geschrieben kann der Motor nicht völlig still sein. Das ist technisch unmöglich. Da hat Keith Aschenbrenner recht. Ob Verdier mittlerweile einen anderen Motor einbaut weiß ich nicht. Alle Verdiers die ich bisher gehört habe, hatten ein leichtes Motorgeräusch. Abhängig vom Raum, wo das Laufwerk steht und wo der Hörplatz ist, kann man den Motor unter Umständen am Hörplatz hören. In meinem alten Hörraum war das jedenfalls so.


    Viele Grüße

    Mike

    Hallo Reinhard,


    Bei rund 18 Grad brauchte selbst meine Verdier schon etliche Minuten um auf Drehzahl zu kommen. Bei etwa 16 Grad bremst das eng tolerierte Lager deutlich. Darunter kann es je nach Exemplar auch mal klemmen.


    Viele Grüße

    Mike

    Hallo Reinhard,


    Das würde ich nicht als "Varianten" bezeichnen, denn die Kugel und den zugehörigen Lagerspiegel kannst du nachrüsten und auch wieder ausbauen, wenn dir danach ist.


    Das gilt für Alu-Armbasis/Klotz / Bronzebasis/Buchenholzklotz, usw. in ähnlicher Weise. Das sind eigentlich ja auch keine Varianten. Bei den Lagern ist es vielleicht auch nicht korrekt von Version, oder Variante zu sprechen. Das Lager ist irgendwann mal auf größere Toleranz umgestellt worden. Das läßt sich nachträglich aber nicht ändern - wobei man die Bohrung aufreiben, oder hohnen könnte - jedenfalls theoretisch.


    Viele Grüße

    Mike

    Hallo,


    Wie anderswo schon geschrieben ist das Verdier-Lager im Lauf der Produktion geändert worden. Die frühen Versionen hatten recht eng tolerierte Lager. Diese Laufwerke blieben bei niedrigen Raumtemperaturen schon mal stehen, bzw. liefen deutlich langsamer. Bettbahnöl ist nicht nur relativ hochviskos - jedenfalls verglichen mit Nähmaschinenöl, oder Hydrauliköl, sondern ist auch ein "Haftöl". Es soll auf den Gleitflächen bleiben wo es aufgebracht wurde. Bei engen Lagern wird das vermutlich zu einem Bremsmoment führen.


    Viele Grüße

    Mike

    Quote

    Mit Sicherheit steigt hier auch das Gewicht des Tellers und damit der Druck auf das Magnetlager bzw. die Kugel und ich frage mich ob das Herausschrauben der unteren Schraube dann kompensierend eingesetzt werden könnte?

    Hallo Christian,


    Herausdrehen der Schraube reicht nicht. Die Achse ist in der Lageraufnahme mit zwei Schrauben geklemmt. Das Laufwerk muss zerlegt werden um die Achse auf Höhe justieren zu können.


    Viele Grüße
    Mike

    Hallo Leute,


    Noch ein paar Worte zu (mittel)-großen Hörnern in kleinen Räumen. 2010 hat Lignolab eine Satoinstallation in Krefeld vorgeführt.


    Sato AAA-Forum 2010


    Wie die meisten Firmen in einem normalen Hotelzimmer mit etwa 15 Quadratmetern. Zugegeben, als wir das Ganze aufbauten habe ich nicht geglaubt, dass das funktioniert. Als die ersten Töne in der Nacht rauskamen war ich angefixt. Samstags habe ich dort den ganzen Tag vorgeführt. Danach war klar: Solche Hörner wollte ich auch haben.


    Nach einigen Jahren mit Blechhörnern habe ich seit einiger Zeit Sato-Hörner. Mein Raum ist zwar ein wenig größer, aber zurück zu kleinen Lautsprechern, oder gar Breitbändern möchte ich ganz sicher nicht.


    Viele Grüße

    Mike

    Hallo Jo,


    Dazu möchte ich eine Bemerkung loswerden – auch zu deinen Empfehlungen weiter oben.


    Essen in Hotels, oder Nobelrestaurants in Japan war „nie meins“. Ich habe lieber in einfacheren Restaurants gut und bezahlbar gegessen.


    Die besten Nudelsuppen und Gyoza habe ich in Kaschemmen gegessen, die ein „normaler Mitteleuropäer“ eher nicht betreten würde. Ich bin experimentierfreudig, aber da wäre ich vermutlich ohne meine japanischen Kollegen auch nicht reingegangen.


    Viele Grüße

    Mike

    Quote



    Große PA-Hörner stehen eher für großes Klangkino - wen wundert's?

    Hallo Jo,


    Wenn das gute Hörner können ist es doch gut. Eine entsprechende Installation kann ebenso homogen klingen wie ein Breitbänder. Darüber hinaus sollte sie dynamisch von der Wiedergabe eines Orchesters nicht komplett überfordert sein - vom Frequenzumfang ganz zu schweigen.


    An Hand des oben verlinkten YouTube Videos läßt sich die Qualität der Anlage nicht wirklich beurteilen. Wie soll das auch gehen? Es klingt reichlich verfärbt. Große Hörner in einem kleinen Raum habe ich schon sehr gut gehört. Was spricht gegen eine ganze Wand aus zwei Hornlautsprechern?


    Viele Grüße

    Mike

    Hallo,


    Mit ein wenig Erfahrung und Gefühl kann man sehr wohl beurteilen ob die Motorlager tatsächlich (zu viel) Spiel haben, oder der Motor sich „nur“ in den Gummis bewegt.


    Grobmotoriker werden hier sicher an ihre Grenzen stoßen.


    Viele Grüße

    Mike

    Hallo Alex,


    Der Motor ist in Gummilagern aufgehängt und läßt sich in dem Gehäuse deutlich hin und herbewegen. Das ist völlig normal! Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Gleitlager des Motors selber mehrere mm Spiel haben. Selbst 0,1 mm wäre ein Anzeichen für ein verschlissenes Lager. Bei einem einwandfreien Motor läßt sich die Welle in den Lagern kaum spürbar bewegen. Ein neuwertigen Motor wird wohl nicht viel mehr als ein hundertstel mm Spiel haben.


    Viele Grüße

    Mike

    Theo,


    Quote

    Na, wenn dem so ist, erübrigt sich die Daseinsgrundlage dieses Forums bei eigentlich allen Themenbereichen mit Ausnahme von Lautsprechern und Raumakustik...überhaupt ist die restliche Audioindustrie nun ziemlich überflüssig....halt, nein, das Design von Verstärkern, Plattenspielern ist mitunter verschieden...und definitiv der einzige Grund warum der eine 500€, der andere 100000€ für eine klanglich identische Komponete zu zahlen bereit ist.

    Das hast du aber jetzt gesagt/geschrieben...


    Vielen Dank und Grüße

    Mike


    PS: Vielleicht mal wieder zurück zur Verdier.

    Ach Theo,


    Mal wieder das Kind mit dem Bad ausgeschüttet?

    Große Unterscheide gibt es bei Lautsprechern und Tonabnehmern. Der Raum ist entscheidend. Alles andere spielt eine geringere Rolle. Aber Manche verwenden färbende und limitierende Elektronik :whistling: . Wie man damit Unterschiede aufspüren will ist mir rätselhaft.


    Grüße

    Mike