Posts by mkoerner

    So dann will ich auch mal Berichten:


    Ich habe von Knut eine seiner (frühen?) Ampearls Re1030 übernommen, die er hier im Forum zum Verkauf anbot.


    Was sofort auffiel: sie ist sehr laut. Für einen MM-Amp am oberen Ende des sinnvollen. Meinen Denon AV Amp hat sie glatt überfahren. Mit dem Audionet Pre1G3 gings aber.


    Erster Eindruck: Mann spielt die schei...e. Total strähnig und unstrukturiert, zwar mit viel Druck aber irgenwie "fahrig".... bin dann erst mal frustriert weggelaufen...


    Am nächsten Tag hab ich nochmal alles gecheckt (Verkabelung OK, einstellen kann man eh nur die Kapazität) dann nochmal was aufgelegt. Und was war das? Mit einem mal war das fahrige weg. Saubere stabile Räumlichkeit, gutes, druckvolles Spiel, nicht so langweilig wie eine ifi iPhono2. So kann das bleiben und blieb das dann auch. (Der Amp lief die ganze Zeit durch).


    Nach dem Urlaub das selbe Spiel: die ersten 2-3 Stunden klingt der Amp total unstrukturiert und unsauber, dann "rastet" ganz langsam er ein und klingt fürs Geld absolut klasse. Auch ein Kollege dem ich das Gerät zum Probehören mitgegeben habe bestätigt das. Zumindest dieser Ampearl muss am Netz bleiben, sonst wird's grausam.


    Das ist mein dritter Röhrenamp und der erste der ernsthaft Aufwärmzeit braucht. Es ist auch das erste Gerät bei dem der Unterschied zwischen kalt und länger gelaufen so extrem ist. Bei meinen sonstigen Phonos ist der Effekt recht vernachlässigbar und nach einer Plattenseite endgültig eingeschwungen, nur hier nicht.


    Fazit: toller lebendiger Pre, fürs Geld sehr gut, man muss ihn aber durchlaufen lassen. Erst nach ca. 8h ist er voll da!. Dann klingt er wie ein Trigon Advance mit 6 Dosen Red Bull intus :-)


    Mike

    Ja,


    eine Kombi aus Degritter und Levar Twin wäre es. Das Investitionsvolumen ist aber schwindelerregend.


    Wobei imho möglicherweise als US Maschine auch ne günstige (z.b. die polnische Lösung) reicht.


    Nach meiner bisherigen Erfahrung ist zur Reinigung ein Samtpolster grundsätzlich die beste Lösung. Samt hat so feine Haare, dass er bis auf den Rillengrund kommt und somit als einziges eine mechanische Reinigung ermöglicht. (Interessanterweise sind die viele Microfasertücher dazu nicht in der Lage, die kommen nur so ungefähr bis zur Hälfte). Lediglich harte, festgebackene Sachen bekommt man so nicht gut weg, dafür wäre dann Ultraschall hilfreich.


    Mike

    Ich war schon immer der Ansicht dass die Gläss vor allem durch die Bürsten reinigt.


    Die Degritter Leute sagen dass mit den techn. Daten des Verneblers keine ernsthafte Reinigungswirkung zu erzielen sei (insbesondere bei der Leistung). Es gab auch hier schon mal irgendwo den Hinweis, dass die Bürsten in einer echten US-Maschine dafür sorgen würden dass ein Großteil der US-Wirkung absorbiert würde. Man kann also davon ausgehen dass der Vernebler nicht primär zur US-Reinigung der Platte dient.


    Möglicherweise stellt er sicher dass das Wasserbad homogen bleibt und die Bürsten sauber bleiben.


    Mike

    In deinem Fall wären Spikes ohne Untersetzer, also Spitze durch Teppich am effektivsten.


    Wenn das nicht infrage kommt dann b-Fly Talis oder Antispikes oder sylomer.


    Waschmaschinen Unterlagen oder Füße funktionieren meist nicht so gut da in der Regel für höheres Gewicht ausgelegt.

    Hallo allerseits,


    ich habe mich von Optik und "Papierform" her (lies: Reviews) etwas in den Hegel H590 verliebt. Der scheint das richtige Rezept zu sein um meine Anlage ohne Kompromisse zu verschlanken.


    Da hier viele Leute unterwegs sind deren Meinung ich recht gut einschätzen kann und das Forum durchaus auch wertvollen "Output" bzw für mich ja "Input" liefert, wollte ich mal Fragen wie hier die Marke und das Gerät so eingeschätzt werden, bevor ich anfange mich und Händler zwecks Leihstellung zu quälen (Die beiden in meiner Nähe behaupten sie machen keine Leihstellungen).


    Mike