Beiträge von mkoerner

    Hi Falk,


    ich denke du bist auf dem richtigen Weg mit deiner Initialen Idee. Wenn der WB in Ordnung ist dann ist das ein guter Dreher mit Klassikerstatus. Für mich (und ich bin Nottingham Fan) wäre es der WB mit deinen Prämissen. Ggf noch der Kuzma, das ist imho auch ein echter Klassiker und klanglich wahrscheinlich etwas besser, dafür sicher für mehr leute weniger hübsch.


    Mike

    Das Problem wird eher der Transport und der Zoll sein. Das kann aus UK aktuell schon mal 3 Monate dauern... da kann aber niemand was dazu sagen. Das ist wie auf hoher See :-)...


    Mike

    Nutzt eigentlich jemand so eine Ultraschallmaschine ohne irgendwelche Vorwäsche und anschliessender Absaugung. Also mit Trocknung im Abtropfständer.

    Mit der Humminguru nutze ich eine Variante von Normis Schritt 2. Die Maschine föhnt dann die Platte trocken. Das geht wegen der Reinigungsflüssigkeit mit sehr niedriger Oberflächenspannung ziemlich schnell. Abtropfständer kann ich mir so sparen würde ich aber mit Knostiständer aktuell so machen wenn ich "nur" ne normale US-Maschine hätte. Normis 2. Schritt reicht für 90% meiner Platten völlig.

    Die aktuellen Generatorgenerationen sind wie die frühen Generatorgenerationen "normal" bzw sehr neutral abgestimmt. Allerdings sind die Generatoren der späten 80er und der 90er (denen ich auch das 150MLX zuordnen würde) tatsächlich höhenbetont abgestimmt. Das ist aber "Geschichte". Ich würde zwar kein AT als Grundtonstark bezeichnen aber zumindest die aktuellen Generatorgenerationen sind bei normalem / korrektem Abschluss nicht mehr hell/spitz.


    Wobei Jörg schon recht hat und es sich bei ATs empfiehlt stärker auf die Kapazität zu achten als bei anderen Herstellern.

    Sorry, aber selbst in einer perfekten Umgebung ist ein AT150MLX nicht mit der aktuellen Generation Vergleichbar. Zum einen Trackt es besser und hat eine klar bessere Transientenwiedergabe als alle aktuellen AT-MMs und zum anderen hat das AT-150MLX selbst unter optimalen Bedingungen die stärkste höhenbetonung aller meiner 40+ MI/MM Tonabnehmer. Wenn man über 10KHz nicht mehr so gut hört, dann klingt auch dieses MM nicht spitz, aber es ist trotzdem immer noch nicht ausgewogen.


    Die aktuellen 7x0 MMs sind da deutlich besser aufgestellt, dafür nicht so transientenstark. Am druckvollsten klingt das 750 am „schönsten“ das 760 und das beste Tracking und fast die doppelte Lebensdauer der anderen beiden hat das 740er.

    Was die alten Sony-Tonarme angeht, so denke ich dass diese und auch andere eher den Fan japanischer Feinmeschanik aus der Hochzeit des anlaogen Hifis, als qualitätsbewußte Hörer, die aus ihrer Platte möglichst viel nahe am Optimum herausholen wollen, ansprechen...

    Du hast mich erfolgreich getriggert :-). Kann sein dass der Rest meines Setups einfach nicht in der Lage ist die unterschiede angemessen wiederzugeben Edit: oder ich das nicht höre…. Aber ich sehe den Analogschmiede Arm nur in Nuancen als besser an als meinen heisgeliebten PUA-7. Dafür ist der AS aber signifikant fummeliger.

    Deine Wahl enthält trotz deiner Aussage

    Kann gerne etwas entspannter klingen also nicht umbedingt zu spitz da ich mit Hörnern höre.

    ausschliesslich Abnehmer die ich als neutral bis knapp vor kalt / spitz sehen würde. Von daher halte ich mal mit einigen wärmeren Empfehlungen gegen:


    Entspannter und runder Klang? MM? Trotzdem Hochauflösend? da werf ich mal folgenden Abnehmer ins Rennen:


    JAZZ KISSA "BASIE" Shure/JICO GOLD EDITION



    Dieses MM kommt auch recht gut mit etwas höheren Kapazitäten klar.


    Ggf kann man dann noch irgendwann mit einem SAS/R Einschub auf ein sehr hohes Niveau upgraden.


    Ein Sumiko Pearl könnte speziell auch in dem Setup sowas wie ein Geheimtipp sein weil es Spritzigkeit und Wärme gut kombiniert. Ggf würde ich da ein Keramik-Spacer noch einsetzen um das Gewicht etwas hochzubekommen und die Kopplung zu verbessern.


    Bei den ATs würde ich eher auf das 740 oder das 760 gehen. Ich mag die LC und MR Schliffe irgendwie noch einen Tick gerner.


    Das Rega Elys-2 ist recht laut und könnte von der klangphilosophie ganz gut zu Arm und Dreher passen.

    Für DL-103 fiele mir gerade außer dem Nagaoka MM-11A aka "Klotz" (nicht mit den viel neueren "zivilisierten" MP Serien verwechslen!), das unobtainium ist nix ein.

    Das Sony XL-15 wäre vielleicht noch nen Versuch wert, spielt auch eher rockig.

    Wenn ich wirklich suchen würde würde ich wohl auch am ehesten bei Shure suchen.


    Für ein DL-103R: der Tonabnehmer im Avatar. Pioneer PC-200

    Grundsätzlich gebe ich dir Recht. Aber schlechte vom Hersteller garantiere technische Daten kann man schon auch ohne sie selber "erfahren" zu haben schlecht finden und in eine Relation zu einem Preis setzen.


    Und natürlich kann man technische Daten ignorieren und nur auf das Erlebniss abzielen und auf der Basis zu (s)einem Schluss kommen.


    Erfahrungsgemäß klingen selbst eher einfache Tonabnehmer in einem sehr guten Umfeld überraschend gut, von daher wundert mich die Reaktion auf das Mustang nicht.


    Mike

    Ich frage mich, wo diese Aussage immer her kommt. Ein Kiseki Blue mit ca. 40 Ohm benötigt auch keine 10K Ohm oder mehr um gut zu spielen. Nur weil eine Lukaschek Phono mit 22K Ohm abgeschlossen wurde, heißt das doch nicht, dass alle anderen Phonovorstufen inkl. Übertragerlösungen diesen Wert benötigen. :/

    Ist im Benz Thread schon mehrfach (?) erklärt worden. Anderes Generatordesign mit anderer Verteilung des Magnetischen Flusses führt auch zu anderen Rahmenbedingungen. Insbesondere die Wahl des Polkreuzes scheint auch relevant zu sein.

    300€ für ein System mit so miesen technischen Daten und so einfacher Verarbeitung, da muss man schon einen sehr speziellen Geschmack haben um so was zu kaufen.


    Für weniger Geld kriegt man auch ein AT VM 740 ML mit einem sehr viel besseren Generator , einem Schliff der 10 mal so lange hält und besserer Auflösung.


    Mike

    Ich nutze ihn auch mit Tonabnehmern wie dem Shure V15VxMR und VSTV oder Sony XL-MC3 die nach gängiger Formel leichte Arme benötigen. Aber bereits Sony hat in den 80ern seinen PUA-7 obwohl er eher schwer war im Verkaufsprospekt als "entwickelt für die aktuellen high-compliance Tonabnehmer" gelabelt.


    Von Korf gibt es zu diesem Themenkomplex eine Untersuchungsreihe und einen korrigierten Compliance Rechner. Ich fasse seine Erkenntnisse wie folgt zusammen:


    Ein Tonarm darf gerne etwas zu schwer sein, solange die Lager unbeschädigt und ausreichend leichtgängig sind und die Platten den Arm nicht zu sehr starker Auslenkung (Mittelloch, Verwellungen) zwingen.


    Zu leicht wäre ein Problem. Das lässt sich aber in der Regel durch zusätzliche Masse am Abnehmer einfach lösen.


    Die Horizontal-Lager des Korf sind industrieweit fast einzigartig leichtgängig und auch die Vertikallager sind überdurchschnittlich. Dadurch ist es mit unbeschädigten Platten kein Problem auch ULM Abnehmer zu betreiben. Und für "Stahlnägel" nimmt man einfach ein AT-LH18 (Eigengewicht 18g) Headshell und schwups hat man nen sehr schweren Arm und kann die ebenfalls problemlos betreiben. Damit ist man mit dem Arm enorm flexibel. (War auch ein Kaufkriterium, ich hab ja gut 50 Abnehmer).