Posts by mkoerner

    Solange man noch so unsicher ist, und solche Fragen stellt, fängt man doch erst mal damit an das man eine sichere, etablierte und einfache Einstellung wählt, bei der man als Anfänger auf der sicheren Seite ist.


    Wenn man dann selber verstanden hat warum vielleicht andere Einstellungen besser sein könnten, dann kann man gerne rumexperimentieren.


    Ich persönlich finde von den etablierten Geometrien auch Stevenson am besten, aber das artet dann halt ziemlich in gefummel aus wenn man keine "Ausleger" Schablone hat. Und die Unterschiede sind halt mit den meisten Platten marginal.

    Mit der Technics Lehre. Gerade in die Headshell setzen und Nadelspitze 52mm vom Bayonett-Anlage punkt entfernt.


    Siehe hier:


    Mike

    Es gibt sogar noch viel mehr Geometrien. Fidelity-Research und Brakemeiers Uni-Din um noch zwei zu nennen die ich besonders gelungen finde.


    Calvin hat eigentlich schon alles gesagt, ich geb trotzdem noch meinen Senf dazu :-)


    Wenn es um die Minimierung von Klirr geht ist sicher die Baerwald Geometrie das Maß aller Dinge. Sie hat, über die ganze Platte gesehen den niedrigsten theoretisch errechneten Klirr-Verlauf. Allerdings gibt es viele (ich zähle mich dazu) die es bevorzugen, dass


    a) der Klirrverlauf keine extremen Schwankungen hat sondern gleichmäßiger verläuft (denn die Schwankungen hört man deutlicher als den absoluten Klirr, imho).


    b) der Innenbereich einen besonders geringen Spurfehlwinkel hat. Denn da herrschen deutlich schwierigere Abtastbedingungen, was sich hörbar auf die Abtastsicherheit und -sauberkeit auswirkt.


    Hier empfehlen sich zum einen die Japanischen "Werksgeometrien" der 80er z.b. von Sony und Denon, aber auch FR. Zum anderen Brakemeier Uni-Din, oder wenigstens Stevenson, als imho bessere Lösung.


    Mike

    Rundnadeln sind es doch auch nicht.

    Doch aber selbstverständlich. Allerdings dauert es bei Rundnadeln 20-30% länger bis der Contact-Patch eine für hohe Frequenzen schädliche Form angenommen hat, weil mehr Material abgetragen werden muss.


    Und da wird ja eben nix rundgeschliffen sondern die Seitlichen Flanken werden immer breiter, von vorne wird das immer keilförmiger. Und wenn die Flanken zu breit sind beschädigen sie die feinen Hochtonstrukturen.

    Jico gibt die Laufzeit an, innerhalb der sich die Nadel in den Spezifikationen befindet. Als Klirrgrenze wird hierbei maximal 1% Klirr angenommen. Das war auch früher in Japanischen Rundfunkanstalten wohl die Wechselgrenze. Man kann ungefähr doppelt so lange hören ohne die Platten zu schädigen. Danach wird es allerdings für die oberen 10KHz langsam gefährlich.


    Darüber hinaus hängt es auch von der Umgebung ab. Wer z.b. in der Nähe von Schienen oder stark befahrenen Strassen wohnt hat eine kürzere Laufzeit zu erwarten, als jemand der auf nem freistehenden Bauernhof wohnt. Wer seine Platten regelmäßig wäscht hat eine längere Laufzeit zu erwarten...


    Ist also eh keine exakte Wissenschaft.


    Mike

    Namiki hat vor einiger Zeit Zirconia Cantilevers ins Angebot genommen.


    Edit: das besondere ist, das das keine Stäbe sondern Röhrchen sind, was die effektive Masse deutlich reduziert.


    Jico hat vor ca. 3 Jahren eine limitierte Sonderserie daraus gemacht. Ich habe aus dieser Serie ein Elliptisches (E/Z) für mein Technics 205 MkIV, ein SAS/Z für mein VSTV und ein Shibata (4CH/Z) für mein V15/III. Alle drei spielen sehr straff und sehr sauber. Allerdings auf der schlanken Seite von neutral also nicht so schlimm wie etliche ATs und MCs. Mir persönlich gefallen die SAS mit Rubin einen Hauch besser, die spielen auf der volleren Seite von neutral.


    Ausnahme: das elliptische spielt, wie das bei Elliptischen aufgrund des höheren Klirrs allgemein üblich auch recht voll und druckvoll, das rockt ganz gut.

    So dann mal hier erster Feedback zum G2, nach 10 Plattenseiten.


    So dann mal erster Feedback zum Skyanalog G2, nach 10 Plattenseiten.


    Das aktuell zweitteuerste System, mit Rubinnadelträger. Da mir die SAS Rubinnadelträger sehr gefallen und Holger Barske es als etwas dunkler beschrieb dacht ich, ich nehm mal das.


    Das ganze hängt an einer AT-LH15H am Sony PUA-7 an einer ifi iPhono 3.


    Die folgenden Infos beziehen sich auf einen noch etwas uneingespielten Zustand, sind also mit Vorsicht zu genießen:


    Auflagekraft 2g, darunter sind moderne Platten die tendenziell etwas lauter geschnitten sind in den lauten Passagen "schepperig". Wer nur Platten aus den 80ern und älter hört kann 0,1 bis 0,2 Gramm niedriger gehen (vielleicht nach dem einspielen auch ich). Dann spielt das ganze noch etwas "federnder".


    Das System ist laut genug um beim ifi die niedrigere MC Stufe mit 60db zu nutzen, was dem Klang guttut. Abschluss schwanke ich noch zwischen 1K und 330 Ohm, bei 1K wirds bei "heißen" Platten etwas scharf, bei 330 Ohm klingt das System mit etwas dumpferen aufgenommen Platten etwas zu zurückhaltend.


    Das Tonarmkabel ist ein etwas bassbetontes, da muss ich mal schauen ob ich was passenderes finde.


    Antiskating bei mir 0,5g. Keine Azimuthjustage bisher durgeführt. Tonarmhöhe hat sich exakte Parallelität zur Abnehmer-Unterkante als optimal bei mir rausgestellt.


    Im Verlauf der ersten 5 Plattenseiten gab es ein paarmal recht starke Veränderungen im Mittel- und Hochtonbereich danach hat sich das ganze erst mal tonal stabilisiert.


    Wie klingt es aktuell:


    Insgesamt ist das System sehr präzise und "transparent" in dem Sinne dass man Einstellungsfehler und Mängel in der Wiedergabekette und Aufnahme sehr einfach zuordnen kann, was mir sehr gut gefällt. Das Transientenverhalten ist schon jetzt besser als bei den meisten Systemen die ich habe und erfahrungsgemäß tut sich da noch einiges beim Einspielen.


    Es erinnert mich von der tonalen Balance her aktuell stark an Shure V15VxMR oder mein EMT TSD15 N SFL und etwas an das DV20xL, also ziemlich dunkel um nicht zu sagen bassbetont. Generell mag ich Systeme mit ordentlich "Fleisch" auf den Knochen, ob es mir aber nicht zuviel wird hängt stark davon ab wie sehr das Impulsverhalten sich noch verbessert, was typischerweise eher so 50 Plattenseiten braucht. Aktuell ist es mir noch etwas zu unpräzise. Allerdings ist das auch dem Arm geschuldet, denn so gut die Sonys sind, sie sind halt doch 40 Jahre alt und Großserienarme. Ich bin mir sicher mit nem Glanz oder Sorane wär das schon jetzt besser.


    Die ersten Plattenseiten hab ich eine recht suboptimal abgemischte Platte gehört, Schiller "Summer in Berlin", eine Liveplatte. Ich hatte 2 mal Gänsehaut und beim Glockenspiel in Maximal-Pegel hatte ich Pipi in den Augen... So ganz schlecht ist das also alles schon mal nicht.


    Soviel als "Wasserstandsmeldung" von mir. Mehr wohl erst in 1-2 Monaten wenn ich das passende Headshell gefunden habe und das System eingespielt ist.


    Mike

    Da ich nicht unbedingt meine Klangeschreibung in der Vorstellungssektion eines Gewerblichen machen möchte und finde das das eher in die allgemeine Rubrik gehört, habe ich mal einen allgemeinen Thread aufgemacht.


    Trigger zum Kauf meines Systems war shaktis Vorstellung der Systeme hier.

    Saphir gibt es auch als Röhrchen. Mein Sony XL-70 ist so gebaut und auch aktuell das Etsuro Urushi. Und das XL-70 ist für mich eines der besten Systeme die ich habe.

    COBALT BLUE - Etsuro Urushi | moving coil stereo cartridge made in Japan (etsurojapan.com)


    Und die massive Version sollte keinen sinnvollen Vorteil gegenüber der Rubin Version haben, Saphir und Rubin sind ja im wesentlichen das selbe Material, bloss anders gefärbt.


    Bei den Namiki Nadelträgern ist es so, das die Rubin Version besser ist als die Saphir Version, weil der Rubin Stab konisch ist und der Saphir Stab nicht, weshalb die Rubin Version eine niedrigere eff. Masse hat als die Saphir Version.


    Bei den Skyanalog ist es aber so das die Saphir Version teurer ist als die Rubinversion und der Unterschied wird nicht erklärt, denn wie gesagt das Material ist ja bis auf die Farbe identisch. Das hat mich neugierig gemacht

    Das ist auf der Ortofon drauf


    • 1. Frequency Sweep Left Channel 800 Hz – 50 kHz. Log. 28 sec. Linear cut* (800 – 20000 Hz ±1,5 dB)
    • 2. Frequency Sweep Right Channel 800 Hz – 50 kHz. Log. 28 sec. Linear cut* (800 – 20000 Hz ±1,5 dB)
    • 3. Frequency Sweep Left Channel 800 Hz – 50 kHz. Log. 28 sec. Linear cut* (800 – 20000 Hz ±1,5 dB)
    • 4. Frequency Sweep Right Channel 800 Hz – 50 kHz. Log. 28 sec. Linear cut* (800 – 20000 Hz ±1,5 dB)

    Mike

    Fürs Gehör bevorzuge ich die Image hifi, die ist wenn man keine Messgeräte hat, imho am besten und praxisgerechtesten.


    Allerdings empfehle ich das Antiskating bei schärferen Schliffen anschließend wieder ca 1/3 zu reduzieren, da man sonst auf den Extremfall, statt auf den Regelfall optimiert. Das reduziert den einseitigen Verschleiss.


    Mike

    Hmm, kriegst du das Geräusch mit nichts korreliert? Das muss ja irgendwo herkommen!


    Im Zweifelsfall würde ich dann doch mal ne Reklamation versuchen, denn eigentlich sollte die Zen recht störfest sein. Ich hatte sie aus Neugier auch eine Zeitlang laufen und fand sie extrem ruhig und rauscharm, gerade auch bei der höheren MC Verstärkungseinstellung.


    Mike

    Doch die MoFi ist für Nassreinigung. Ich nutzt es zwar nicht oft, aber ich hab seit 5 Jahren das erste Pad drauf. Vielleicht die heutzutage unvermeidlichen Produktionsschwankungen.


    Ich bevorzuge aber fürs normale Arbeiten die PureGroove, die ist bequemer. Nur Härtefälle die ich nachreinige reinige ich mit der MoFi.


    Edit: Ich benutze aber nur Mischungen mit niedrigem Alkoholgehalt (<15%) was ich sowieso dringend empfehlen würde. Denn Alkohol löst die Additive aus dem PVC und macht es spröder. Damit rasiert man sich den Hochton weg (leicht übertrieben gesagt)


    Mike

    Das das mit MM nicht passiert ist durchaus nicht unmöglich, die Verstärkung ist ja sehr viel niedriger. Einstreungen werden also um das 10-fache stärker verstärkt und kommen dadurch aus dem Grundrauschen raus. Also: selbst wenn es nicht Handystörgeräusche sind kann das noch immer der Grund sein.


    In meiner alten Wohnung war der Nachbarkühlschrank (Kompressor!) genau dort wo auf der anderen Seite der Wand der Dreher stand. Das hat mich 2 Jahre Ursachen-suche gekostet. Die Lösung waren gut abgeschirmte Cinchkabel zwischen Dreher und Phono. Ich hatte Funk BS-2 mit gutem Erfolg eingesetzt.


    Ein Test wäre am Eingang des Zen mal Kurzschlusstecker zu setzen. Wenn dann im MC-Mode Ruhe herrscht kommt die Störung dort rein, wenn nicht liegt das Problem im Phono oder weiter hinten.