Posts by mkoerner

    Das StraightWire ist minimal wärmer abgestimmt.

    von BiWiring profitiert meist der Bass mit etwas mehr Präzision.

    Das QED dürfte im Mittel- und Hochton minimal sauberer spielen.


    Mit der Max 1 würde ich glaube ich eher das StraightWire nehmen.


    Mike

    Zum Thema Ebay: Hab gerade keine Zeit danach zu suchen, kann aber gut sein dass gerade nichts brauchbares online ist.


    Thema Funktion: Was zwingend zu vermeiden ist:

    Das das Saugrohr "Luft" zieht.


    Wie in gefühlt 300 Threads zum Thema Flächensauger geschrieben und von mindestens 2 Herstellern bestätigt: Der Samt muss beim Absaugen beidseitig vollflächig aufliegen. Ziel ist so wenig Luft wie möglich und so viel Flüssigkeit wie möglich abzusaugen. Insbesondere ist zu vermeiden dass auf der Plattenoberfläche Luft gezogen wird, wenn dann soll die Luft durch die Rille.


    Warum: Wenn oberhalb der Plattenoberfläche ein Luftstrom entsteht hat der durch den kleinen Querschnitt und die vergleichsweise hohe Absaugleistung eine sehr hohe Stärke. Das führt dazu dass der Luftstrom die Rillen trocknet bevor die Absaugung die Flüssigkeit und den darin schwimmenden Schmutz absaugen kann. Erkennungsmerkmal dieser Problematik ist u.a. ein fast leerer Ablauf nach dem Absaugen. In diesem Fall trocknet der aufgeschwemmte Schmutz in der Rille fest und sorgt im Worst Case für mehr knistern als vorher.


    Deshalb vor dem Absaugen sicherstellen dass nach abgesenktem Saugrohr die Plattenoberfläche immer noch einen geschlossenen Feuchtigkeitsfilm hat. Ansonsten mit Flüssigkeit nachfüllen, erst dann Absaugung einschalten! Ich lass immer erst das Saugrohr ab (Drehung läuft weiter), dann saugt sich der Samt voll, dann muss man etwas Flüssigkeit nachgeben, dann Absaugung anschalten. Sonst bäckt der Dreck fest statt abgesaugt zu werden!


    Mike

    Problem bei der Sache:

    • Der Kleber muss auf der einen Seite wieder ablösbar sein, auf der anderen Seite aber den Reinigungsmitteln standhalten. Das bekommen nicht alle Hersteller gleich gut hin.
    • Darüber hinaus sollte der Samt auch so fein sein, dass er gut in die Rille kommt, und der Flor dafür auch tief genug sein.

    Deshalb im Zweifelsfall auf ebay schauen. Dort hat man eine gute Auswahl von verschiedenen Herstellern (meistens). Es gibt einen Hersteller der etwas breitere als üblich anbietet. Die find ich am besten.


    Mike

    Die loudness war Werte für Schallplatten stimmen quasi nie. Jeder Klick & Pop steigert den Wert. Dadurch sind Platten immer Dynamischer, selbst wenn der Master es nicht ist.


    Was die Umfrage angeht, wofür die ist würde mich auch mal interessieren. So richtig lässt sich das aus den Fragen, die eher Statements sind ja nicht ableiten...


    Mike

    Ich habe so eine Inverse Riaa. Die hat zwei Haken:


    1) Man kann nur ganz wenige Cinch-Stecker an ihr nutzen, da die Buchsen versenkt sind und die Löcher nur ca. 1,5mm Luft lassen. Man braucht also Billigstecker mit dünnen Massekontakten.


    2) Der Frequenzgang weicht um +- 0,5dB zu den Enden hin ab. Gute RIAAs haben weniger Abweichung (Z.b. Trigon Advance, die ich in der Regel als Messverstärker nutze).


    Mike

    QED ist tatsächlich sehr empfehlenswert. Agil, ohne ins Analytische abzudriften (zumindest wenn es der Verstärker auch nicht tut). Dabei mit solidem Körper. Zu Klangfarben kann ich als Grundtonhöhrer nicht soviel sagen. Für mich passts.


    Je teurer das Kabel desto ausgeprägter sind diese Eigenschaften. Dazu werden die Frequenzenden immer weiter (nicht das bei den günstigen viel fehlen würde) Sweet Spot ist das XT40. Ich persönlich bevorzuge allerdings die höheren Level mit versilberten Kabel, da ist das Agile ausgeprägter.


    Das silver Anniversary wäre für mich auch erste wahl bei einem Neukauf, allerdings hab ich ja schon einfachere und werde in der nächsten Runde "all in" gehen mit dem Genesis, das ich schon länger gebraucht suche.


    Mike

    Echten, sauberen Gleichstrom liefern nur Akkus.

    Das ist ein gängiger irrglaube. Wenn man zu dem Thema mal googelt stellt man schnell fest das das so nicht stimmt.

    sorry aber der "Silent Switcher" ist ein Schaltnetzteil. ... aber es ist ein Schaltnetzteil. Heisst Schaltfrequenzen von 100kHz bis zu 3MHz.


    Der Silentswitcher wurde als Stromversorgung für empfindliche, hochauflösende Messelektronik und eben auch für den Einsatz in Phonostufen entwickelt. Das ist nicht mal im Ansatz "nur" ein Schaltnetzteil.


    Der Entwickler ist im Themenbereich Audio-Stromversorgung einer der weltweit führenden Entwickler mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Themenkomplex. Seine Schaltungsvorschläge und Ansätze findet man in hunderten von kommerziellen Schaltungen. Der Entwickler hat enorme Erfahrung auch auf dem Gebiet der Linearregelung. Wenn so jemand als definitve Lösung so was vorschlägt, muss man da imho nicht lange überlegen. Wenn man sich den Schaltungsaufwand ansieht ist das auch ne andere Hausnummer als ein normales Schaltnetzteil. Netterweise ist Jan Didden ähnlich wie Nelson Pass jemand, der Wissen auch teilt und auch der DIY Community zur Verfügung stellt.


    my 2c.


    Mike

    wofür ist der SilentSwitcher gut? Was bewirkt dieser?

    Der Silentswitcher bringt die 5V einer Powerbank auf die gewünschten +-15V. Das in einer Qualität die schon sehr nahe am erzielbaren technischen Maximum ist und sogar besser als reiner Batteriestrom. Das macht dann Sinn wenn das Ziel der Batterieversorgung ist, eine potentialfreie Stromversorgung hinzubekommen um Störungen aus Erdung und Brummschleifen (die zwei Hauptquellen von Problemen bei hochverstärkenden Geräten) loszuwerden.


    Powerbanks sind einfach im Handling und preiswert zu bekommen und liefern die Potentialfreiheit, der Silentswitcher sorgt für sauberen Strom in gewünschter Spannung, denn Powerbanks liefern da oft ziemlichen "Schrott". Win-Win


    Mike

    Endstufen Revisionen sollten nicht sehr teuer werden bei Pass, da ist ja nix drin und der mechanische Aufbau eher einfach.


    Die 5 Kanal Endstufe von Marantz die ich habe dagegen, da war allein schon das zerlegen und wieder zusammenbauen ein Kostentreiber.


    Pass Reparaturen/Wartung gäbs bei http://www.innovative-audio.de/ . Der Kollege hat mit Pass einige Erfahrung. Allerdings basiert meine Empfehlung auf Hörensagen. Der wäre evtl. auch in der Lage DIY Ruinen zu retten, wenn er gerade gute Laune hat :-)….


    Mike

    Jepp, ich besitze über 30 TAs und kann dir sagen


    1) Die angegeben Compliancewerte stimmen oft nicht und oft fehlt die Info bei welcher Frequenz ermittelt (und umrechnen klappt nur so etwa)

    2) Die effektiven Massen der Arme sind oft anscheinend auch nur geraten, denn mit Testplatten kommen regelmäßig andere Werte raus als sie müssten...

    3) zu leicht ist eher ein Problem als zu schwer...

    4) Das Thema wird oft total überbewertet


    allerdings: Das heist nicht das das alles völliger Müll ist und wenn man wirklich hochwertige Setups hat, dann lohnen sich auch da feinere Optimierungsmassnahmen, Man muss allerdings messen und nicht rechnen...


    Generell scheint mir, wenn man nicht absolute Goldohren hat, der Weg zu optimalem Klang stark übers messen zu führen. Ich jedenfalls werde die nächsten Jahre damit zubringen da mehr Systematik bei mir reinzubringen...


    Noch ein Nachtrag: Es ist einfach so das Menschen sehr unterschiedlich hören, es gibt ja da schon einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Grund- und Oberton-Hörern. Von daher mag es sein dass manche die Auswirkungen einfach wirklich nicht hören. Ich z.b. bin extremer Grundton-Hörer, ich stelle immer wieder fest dass ich klangliche Aspekte nicht oder kaum höre die andern auffallen. Es stellt sich dann raus dass die oft Oberton Hörer sind. Die wiederum können oft nichts damit anfangen wenn ich einen TA schnell oder lahm nenne...


    Mike

    Wenn ich mich richtig erinnere war der User Albus im Nachbarforum (hifi…) von den Shibata Nadeln von Tonar eher wenig angetan. Oder war das jemand von hier? Ich kriegs nicht mehr zusammen. Sorry. Bitte mal Forumssuche bemühen.


    Eine günstige Lösung ein XL-45 widerzubeleben ist das hier:


    https://www.jico-stylus.com/product/nd-35e/


    Hab ich auf einem meiner XL-45 Bodys dauerhaft und das klingt schon sehr gut, ist aber kein Vergleich mit einer echten XL-45E oder gar XL-40.


    Mike

    Jedenfalls habe ich nur noch eine Samtlippe drauf. In Drehrichtung, die hintere. So wird viel intensiver die Flüssigkeit / der Dreck weg gesogen.

    Das tut nicht. Dadurch entsteht eine zu hohe Strömungsgeschwindigkeit und zuviel Luftzug. Dieser trocknet die Rille durch den Luftstrom (man denke an Fön) statt wirklich abzusaugen. Für eine optimale Absaugung sollte vor dem Absaugen ein erkennbar glatter Feuchtigkeits-Film (keine Rillen zu sehen!) existieren (und zwar nach aufsetzen des Absaugrohrs). Das Rohr selber muss auf beiden Seiten einen präzise gesetzten Samtstreifen haben so dass dieser beidseitig möglichst nahe des Schlitzes flächig und bündig auf die Platte aufsetzt. Nur so entsteht wirklich eine Vakuumabsaugung die den Schmutz aus der Rille holt, statt ihn darin zu trocknen. Zu diesem Thema gibt es hier mindestens 3 Threads in die teilw. auch Maschinenhersteller involviert waren.


    Wenn nicht knistert es mehr. Wobei durch deine Anwendung der Samtbürste wird ein Großteil des Schmutzes auch so schon so gut gelöst dass das nicht mehr ein ganz so großes Problem ist, trotzdem suboptimal!


    Mike

    Ach ja: Ethanol ist durchaus hilfreich, damit das aber "sicher" bleibt sollte man auch unter 10% bleiben das reicht auch um das gewünschte Ergebniss zu erzielen (ich glaube dazu steht auch was in den Links).


    Mike