Beiträge von mkoerner

    Hi,


    Wenn ich Neil Antim richtig verstanden habe ist der saure Schritt ein Ersatz für die fehlende Ultraschallreinigung. Bei den Reinigungsverfahren für Ultraschall wäre es deshalb eigentlich theoretisch genauso erfolgversprechend deine Schritte drei bis acht etwas zusammenzufassen in einem Schritt (steht auch irgendwo in den Ultraschall-Kapiteln afaik), nämlich


    3) Endreinigung "NID" in der Humminguru


    Die Konzentration des Tween 20 kann man ggf anpassen.


    Das geht aber nur gut wenn wenn man jedesmal frisches NID nimmt. Da man ja kaum Tween braucht und kleine Mengen sowieso eher Probleme beim Ansetzen machen ist das aber eher kein Thema imho.


    Und in Schritt 1) kann man das Mirasol auch mit 0.5 ml Tween 20 ersetzen oder imho wenn nichts zur Hand weglassen, da das Ecover das Wasser auch schon entspannt


    Danke für deinen Beitrag & insbesondere die "Rezepte" (die ich sehr ähnlich einsetze) !


    Mike

    Einfache Mischung aus Dest.Wasser, 10% Isoprop und Tropfen Spüli. Beide Seite richtig nass machen und ca. 20-30 Minuten stehen/liegen lassen - ich habe mir dafür ein einfaches Klötzchen mit 6-er Dübel gebaut

    Statt Spüli besser Parfum- und Farbstofffreies Waschmittel (z.b. Ecover Zero) nehmen, Spüli enthält einige Hautpflegende Zusätze die man nicht auf der Platte haben will.

    Wenn man Grundton Hörer ist ist imho die EAR eine gute Wahl da sie eine hervorragende Transientenwiedergabe hat und auch ein schönes Fundament hat. Obertonhörer könnten evtl mit Graham glücklicher werden....

    Ja, unbedingt mit Regler. (sagt einer mit aktuell 3 EARs daheim) Wenn der Poti auf Max steht ist er eh ein "Kurzschluss" und damit Schaltungstechnisch identisch zur Variante ohne, aber wie weiter vorne im Thread geschrieben kann man das Eingangssignal mit dem Poti so dosieren das die Vorstufe im klanglich optimalen Bereich arbeitet. Das bringt klanglich ggf mehr als man durch das Poti verliert (imho). Und wenn man mal ein besonders lautes "DJ" MM dranhängt kann bei Bedarf auch das übersteuern der Vorstufe verhindern.

    Bei scharfen Schliffen sind bei unsauberer Montage Fehlstellungen der Nadel eine Ursache (und leider bei allen Herstellern nicht unmöglich).

    Oder starke Anregung des Tonarms ohne das er damit umgehen kann (gerne bei nicht mehr ganz optimalen Lagern). Das Kann ggf durch eine stark dämpfende Headshell optimiert werden.


    Nr 1 Ursache ist aber erfahrungsgemäß hartnäckiger Schmutz ganz vorne an der Spitze der Nadel (da reichen kleinste schwarze Punkte) Die sieht man nur bei hoher Vergrößerung. Es empfiehlt sich eine mindestens 60fach Lupe (gibts für unter 10€ als china billig münzlupe), ein Fingerhut Doppelkorn (hat genau die richtige Alkohol-Stärke um noch nichts zu beschädigen und ist ausreichend rein damit keine Rückstände bleiben, trotzdem Nadel nicht darin ertränken!) und ein Radierschaumschwamm.


    Mike

    Ich überlege, ob ich auch aufgrund des Platzbedarfs auf eine Ultraschallmaschine umsteige. Gibt es signifikante Unterschiede zwischen der klassischen Wäsche mit Punktsaugern oder Bürsten und der Ultraschallmethode?

    Ultraschall ist nicht so gut geignet Fette & Teere zu reinigen, da empfiehlt sich ggf eine Vorwäsche (kann auch im US Reiniger erfolgen mit der richtigen Waschlösung) oder eine Handwäsche ala "Cheap Thrill" mit einem normalen duft & farbstofffreien Waschmittel (Ecover Zero) ansonsten funktioniert die Reinigung mit der US-Maschine sehr effizient und imho eher besser und deutlich unaufwändiger als auf meiner Hannl + Rundbürste.


    Ich nutze zu 90% die Humminguru und seit ich die habe nur einmal noch meine Hannl für 2 Härtefälle die wohl mal als Nudelsalatuntersetzer gedient hatten.


    Mike

    Auf hoch ausgesteuerten Maxis finden sich auch mal 70µ aber normalerweise eher was in der Gegend von 50µ als maximum, sonst geht nämlich nicht viel auf eine Plattenseite...


    Von daher reicht es die 70µ zu erreichen dann ist genug Reserve und selbst 60µ reichen für normale Platten noch gut aus. Allerdings ist Abtastsicherheit das eine was für guten Klang sorgt, das andere ist Klirr durch Fehlstellungen der Nadel in der Rille nach vorne \, gerade |, oder nach hinten /. dieser Winkel wird (auch) durch die Auflagekraft bestimmt, weshalb die Kraft nicht nur so hoch wie möglich für hohe Auslenkungen gewählt wird sondern auch für den optimalen Winkel in der Rille. Wobei ich im zweifelsfall schauen würde mindestens die 60µ zu erreichen, denn gerade teure MC-Abnehmer erreichen die überraschenderweise leider öfter mal nicht innerhalb der Werksvorgaben.


    Mike

    Was die Headshells angeht: die Shures sind imho recht unkritisch was das Headshell angeht. Ich hatte die schon in vielen Shells und hab da nicht viel Unterschiede wahrgenommen. Die Transienten werde in harten/steifen Headshells etwas besser wenn der Arm mitmacht, das wars aber.

    SAS/R tastet sauberer ab und spielt mit noch besseren Transienten als SAS/B und vor noch schwärzerem Hintergrund. Wie immer zahlt man halt für die letzten Prozent deutlich mehr.


    Die SAS/R spielt in der selben Liga wie die Originaleinschübe, während das SAS/B minimal verhangener spielt.


    Mike