Posts by mkoerner

    Zu den Stuttgarter Händlern: Ich weiss ja nicht welchen du probiert hast, aber die drei die ich kenne werden eigentlich erst kooperativ wenn du grössere Summen versenkt hast und/oder schon jahrelang (guter) Kunde bist.


    Beim Hifi-Juwelier langts auch, nach sehr viel Geld auszusehen.

    Also ein Labornetzteil ist einfach nur ein regelbares Netzteil in (hoffentlich) guter Qualität. Der Tipp war vielleicht ein wenig unverhältnissmäsig da ein gutes Labornetzteil recht teuer ist. Wer aber sowas eh daheim rumstehen hat (Elektronikbastler) kanns ja mal probieren. Geben tuts die z.b. bei Conrad oder ELV. Hifi-taugliche Netzteile die besonders aufwändig sind gibts dann glaube ich noch bei Thel oder evtl. Hoer-wege.


    Ich jedenfalls habe bereits mit meinem Netzteil das ich im Praxissemester bei der Telekom zusammengelötet habe einen karen Vorteil erhöhrt.


    Mike

    Ich habe einen GrampAmp2 (ohne SE, grau schwarze Kiste) und finde, das er in vielen Bereichen sehr nahe am Heed Quasar ist, und dabei auch noch weniger rauscht. Wer MMs benutzen will und gerne etwas Drive statt Neutralität mag sollte eher einen GSP als z.B. einen Trigon Vanguard kaufen.


    Um wieviel schlechter der einser ist kann ich leider nicht sagen. Auf tnt-audio gibts noch infos.


    Tuning Tipp: Labornetzteil besorgen, Versorgungskabel fest anlöten und mit 18V DC versorgen...


    Ach ja: mein 2er hat 80Eur gebraucht gekostet, man kriegt sie oft in der Preislage wenn man etwas geduld hat...


    Mike


    Edith: Tippflerene

    Das schönste am Wittmann ist, ihn beim erstenmal zu finden. Selbst für Einheimische ein kleines Suchspiel. (Unbedingt navi aulsassen!) Auch die Parkplatzsituation ist meistens eher grenzwertig.


    Auch sonst muss einem der Laden "liegen". Bei meinem letzten Besuch vor zwei Jahren war die Lori übrigens etwas "ungepflegt" und (damals hatte ich noch keine Ahnung!) man hatte mir X2000 als LADs "verkauft". Ach ja und die Bürste war total versifft.


    Nichtsdestotrotz ein höchst interessanter Laden mit tollen Produkten und eher gehobener Fachkenntniss im Analogen Bereich. Zumindest in Stgt wirds sonst eher schwer...

    Hallo,


    wenn es was neues sein darf:


    Einen Project-Perspective Anniversary mit Rondo Red (800 Eur) und passender Heed Vorstufe (Supa oder Aqvox wären auch noch Optionen) kann ich seeehr empfehlen. Der wird hier regelmässig komplett unterschätzt, ist aber bei anständiger Aufstellung und mit sauberem Riemen wirklich excellent.


    Das Sumiko das gerne dabei ist, würde ich nicht empfehlen. Es hat zwar schönen Rhythmus, und nette Feindynamik, ist aber ungemein "scharf" / ess-lastig. Hat mich zu sehr genervt.


    Das sollte komplett im Budget liegen, hat einen hohen WAF und macht ohne viel gefrickel 90% aller Thorense nass (mal sehen ob ich jetzt gesteinigt werde).


    Da sind etliche gute Konzepte drin: Ziemlich guter Tonarm, excellentes Lager, vinylbedämpfter Teller (das löst viele Knisterprobleme durch schnelle Ladungsverteilung- und ableitung, erspart lästige Tellermattenexperimente und wird auch in ähnlicher Form bei viel teureren Playern gemacht.), Schraubbare Plattenklemme zur optimalen Ankopplung und eine Motorsteuerung die schon mal gar nicht so schlecht ist.


    Bis man mit einem Thorens so weit ist, muss man schon heftig basteln und upgraden...


    Mike

    Um mal wieder auf das Thema zurückzukommen:


    Für besonders mitgenommene Platten eignet sich natürlich ein DJ-System mit Rundnadel besonders gut. Hier empfiehlt sich das Shure Whitelabel, am besten Stilecht auf nen Direct-Drive. dann hast du auch genug Drehmoment ;).


    Wers etwas nobler mag kann dann noch die 103er benutzen. Ich nehm das Whitelabel zum Probehören und Rillenausräumen und dann in der Regel das 103R.


    Mike

    Ich habe die geschirmte Variante BS-2 als Phonokabel zwischen Project und Heed Quasar sowie als Anschlusskabel zwischen Heed und Vorverstärker Mir gefällt das Kabel so gut, dass ich noch zwei Sätze nachbestellt habe für die Verbindung zum CD und zur Endstufe.


    Kabel die ich auch habe und die nicht besser (obwohl teurer sind): Kimber PBJ-SE, HMS Duetto Mk2-N und Mogami 2964.


    Mike

    Schwarzwald


    Habe einen Gram Amp 2 der vorletzten Baureihe. Mir gefällt er sehr gut. War ein DEUTLICHER Fortschritt gegenüber dem PP2. Sehr nahe am Heed Quasar und gfällt mir was die Lebendigkeit angeht sogar besser als der Trigon Advance (an einem Shure V15VxMR), der aber alles in allem sauberer aber auch nüchterner klingt.

    Ich habe vor einiger Zeit FGTH für mich (wieder-) entdeckt, und habe mittlerweile 3 Exemplare von Liverpool und einmal Welcome to the...


    Leider sind alle Pressungen "Grenzwertig" was die Qualität angeht. Kann mir jemand einen Tipp geben wo ich klanglich hochwertige Varianten herkriege bzw. welche Pressungen sich besonders lohnen.


    Darüberhinaus bin auch für Tipps bezügl. einer wirklich guten digitalversion von welcome dankbar.

    Oh ja,


    der 825 ist im Prinzip ein 655 ohne Endstufe. Wirklich nett. Aber jeder der netten kleinen quadratischen Knöppes ist ziemlich wackelkontakt- bzw. oxidationsanfällig. Der Rest ist aber auch keinen Fatz besser. Alles offen, nix gekapselt.


    Wobei einer, der in einer SEHR trockenen STAUBFREIEN Umgebung betrieben wurde durchaus noch ok sein kann. Die große Mehrheit der Exemplare ist mittlerweile aber problematisch.


    Zu den Reinigungstipps oben: Kontakreiniger ist OK, wenn damit aber das klassische Kontakt 61 gemeint ist, ist davon eher abzuraten. Das greift Schleifbahnen bei Potis an und ist recht aggresiv. Wenn mans trotzdem nimmt, dann UNBEDINGT zuerst mit Kontakt WL, dann mit Iso nachspülen, Anschliessend mit Tunerspray die Kontaktsicherheit verbessern. Manche nehmen auch mit gutem Erfolg Ballistol, ich würds nicht nehmen.


    Also im Normalfall erst mal mit Tunerspray und fleissigem Betätigen probieren.


    Extremlösung: gelegentlich taucht ein Hamburger Hifi-Unternehmen in der Bucht auf, dass HKs mit diesen Problemen generalüberholt. Die haben sogar bei Alps passende Schalter aufgetrieben (ich glaub sogar "custom made").

    Hmm,


    also wenn das so ein klassicher HK ala 655Vxi o.ä. ist, dann kommt das knacken höchstwahrscheinlich von Kontaktoxiationen. Das ist der absolute Schwachpunkt der alten Harmänner.


    Geschickterweise haben die zum einen tonnenweise Schalter und Potis und zum anderen alle ungekapselt. Da fängt ganz gerne mal einer der Switches oder Potis an etwas zu wackeln.

    Quote

    Original von Gerald2
    Der Unterschied zwischen Standard und De luxe liegt nach meiner Ansicht nur im etwas besseren Papier.


    Soweit ich das Beurteilen kann ist die Verklebung besser (rund um diese @#!$%& Innenlöcher) und der Kunstfoff ist minimal anders. LD-PE (weicher) bei Deluxe gegen normales PE (härter) bei den normalen.

    Der Vanguard ist eher "neutraler" (manche würden vielleicht sagen kälter) als die Cubes. Wer gerne Elektronisches hört dürfte wohl eher dorthin tendieren. Wer eher "Stimmen/Instrumente" hört wird vermutl. mit den Cubes besser bedient.


    (Habe allerdings den Cube nur kurz gehört man sollte meiner Einschätzung also nicht trauen :P )

    Ich kapier nicht ganz wie man bei so einer Kette und so einem TA dermaßen am Phonopre sparen kann. Das passt doch hinten und vorne nicht!


    Also ich würde dringen empfehlen in die 3xx Euro klasse zu gehen, drunter wirst du deine Kette nicht mal ansatzweise ausreizen.


    Der Black Cube ist minimum. Ich würd allerdings nur einen 2006er haben wollen. Trigon Vanguard und die Heeds (bei deiner Kette meine erste Wahl) sind imho die beste Lösung wenn du einen Schritt weiter kommen willst.

    Ich würde beim Phono-Pre beim Herrn Hansen bleiben. Dann mit einem DL103R (nicht das normale) kontern und das ganze mit der RDC-Headshell etwas "beruhigen" auch wenn Herr Hansen hier evtl. was dagegen hat.


    Das kommt aber stark auf die bevorzugte Musikrichtung an!!! Diese Kombi würde ich einem Kammermusik- oder Kleine-Jazzbesetzungsfan nicht unbedingt als 1. Wahl empfehlen.


    Das ist dann schon ziemlich großes Kino. Ansonsten würde ich für Denons eher auf Vorstufen über 500 Euro setzen, man verliert sonst zu viel Auflösung und Details.

    Also ich hab mit einem PP2 angefangen und war ein Jahr lang sehr glücklich damit und dachte dass der limitierende Faktor eher der TA sei (man hat nämlich die unterschiede der TAs recht gut gehört) und hab deshalb da viel rumgespielt. Wie sich herausstellte ein kompletter Holzweg.


    Wenn man es etwas ernster meint also lieber hier mehr ausgeben, man kann dann nämlich beim "Verbrauchsteil" Nadel schon mit wenig sehr weit kommen (1006, M97xE, VM Red, Whitelabel) und spart so langfristig, ganz besonders wenn man als Grobmotoriker die Nadeln auch mal schrottet.


    Meine Empfehlung im Einstiegsbereich: Wer MM oder HO MC hört sollte sich sehr ernsthaft mit den Gram Amps befassen, sehr locker, detailiert und spielfreuding im Vergleich zum, NAD, der hier sehr "buchhalterisch" wirkt. Ein gebrauchter GramAmp 2 sollte für unter 100 Eur mit etwas Geduld machbar sein. Auf TNT-Audio gibts auch einen schönen Testbericht dazu!


    Wers gerne flexiber mag sollte dann als nächstes zum Supa greifen. (Kann ich aus eigener Erfahrung nix zu sagen, aber soweit ich die bisherigen Sachen hier gelesen habe würde ich das so sehen).


    Im Bereich bis 500 Eur gibts dann m.E. nur noch einen ernstzunehmenden Kandidaten, den Trigon Vanguard II (Für Rockfans: toll mit Shure Whitelabel, wenn auch nicht ganz ehrlich ;) ).


    Erst bei Phonovorstufen über 500Eur würde ich mir über TAs jenseits der 250Eur Grenze anfangen Gedanken zu machen...