Posts by mkoerner

    Hallo,
    ein A B Vergleich zwischen 834 clone und Ampearl fände ich sehr interessant!!

    Habe beide. Wenn meine Ampearl warm ist und vernünftig klingt, dann ist die Ampearl dynamischer, und mit "Größerem" Raum. Meine EAR (original, non Deluxe, mit Poti, mit original JJ Röhren) spielt etwas wärmer, relaxter und genauso detailliert aber mit einem etwas kompakteren Raum.


    Es ist eine Frage des Musikmaterials und der persönlichen Präferenzen. Die Ampearl ist eher "HIFI", die EAR "Musik" :-). Ich tendiere ganz leicht zur Musik. Mal sehen ob sich an meiner Einschätzung was ändert wenn ich das "Aufwärmproblem" gelöst habe.


    Mike

    Ich frage mich, wie eine mechanische Reinigung jemals in die Tiefen der Rillen kommen will, um den Schmutz vom Rillenboden heraus holen zu können. Das sind wenige mü, und so feine Bürsten oder Haare gibt es wohl eher nicht, weshalb Ultraschall wohl eher effektiver erscheint. Wie gesagt, keine eigene Erfahrung, nur persönliche Einschätzung.

    Holgers Cheap Thrill funktioniert bei ihm deshalb so gut weil er eine Bürste mit Samtfasern benutzt. (Clearaudio oder Last sind empfehlenswert, oder MoFi fürs Grobe). Samt kann bis auf den Rillengrund runter. Einfach mal nach der Rillenbreite am Grund und der Breite von Samtfasern googeln. Microfaser ist übrigens oft gröber !.


    Mit einer Clearaudio Pure-Groove Bürste und der Cheap Thrill Methode kommt man sehr nah an die US Ergebnisse ran. Dazu als Reiniger fürs normale Hannl Vi3C oder Art du Son, oder fürs Grobe Reiniger für Kunststoff-Fensterrahmen oder einen Ammoniak haltigen Reiniger, natürlich verdünnt (ca. 2-3:1). (unbedingt nachreinigen mit Hannl oder AdS), immer nochmal mit reinem Wasser und Bürste die Reinigerreste abspülen! Als Kompromiss normaler Glasreiniger, z.b. von Aldi....


    eine Verbindung von mechanischer und Ultraschall Reinigung gleichzeitig "aus bekannten Gründen" nicht funktionieren würde. Diese angeblich bekannten Gründe hatte niemand benannt, daher kann ich dies für mich selbst auch nicht nachvollziehen.


    Bürsten würden mit ihrer großen Oberfläche einen großteil der Schallenergie absorbieren, an der Platte käme nicht viel an. Die Gläss z.b. reinigt auch gar nicht mit Ultraschall, (kein "echter" Generator eingebaut) sondern hat nur einen kleinen US-Vernebler an Bord dessen Zweck nicht erklärt wird. Ich vermute er soll die Ablösung des Schmutzes von den Bürsten erleichtern.


    Mike

    Nur vorweg: Ich habe nicht selbst gehört. Die meisten Reviewer sagen, dass der 12er mehr Autorität ausstrahlt.


    Ich hatte mal ein Interview gelesen, in dem Tom meinte dass er die 12er ursprünglich nur aus Gründen des Marktdruckes eingeführt hatte, weil einfach jeder einen wollte. Er würde den 10er besser finden. Für den 294 der nach dem Interview kam muss er dann wohl seine Meinung geändert haben :-)…


    Die Japaner haben interessanterweise in den 80ern auf den meisten Boliden 10" Arme und keine 12"er verbaut. Ich persönlich mag 10" von Handling und Optik her mehr.


    Hat das jetzt geholfen ? Vermutlich nur meiner Beiträgezahl :-)


    Mike

    Naja, also das 2803 ist jetzt für Phono sogar eher schlechter geeignet, aber ich kann verstehen warum das 2803 fasziniert.


    WSS hab ich dreimal versucht, dreimal wieder aufgegeben (nicht weil sie schlecht klangen, sondern weil sie nicht besser klangen als meine 2964 mit schnöden einfachen Oehlbach Cinchs und das für den aufgerufenen Preis). Da gefällt mir HMS besser. Aber mir tuns meine BS-2 ganz gut zur Zeit.


    Mike

    Wenn du bei Mogami bleiben willst, dann nimm die 2964 aus dem Bietebereich. Die funktionieren auch sehr gut.


    Funk Kabel sind aber in problematischen Umgebungen besser. Weniger Brumm und Einstreuungen. Hat sich dieses Wochenende mal wieder in einem improvisierte Messaufbau für phonopres gezeigt. 10 dB weniger brumm und 4 dB mehr S/N als einfache Beipackstrippen.


    Mike

    So dann will ich auch mal Berichten:


    Ich habe von Knut eine seiner (frühen?) Ampearls Re1030 übernommen, die er hier im Forum zum Verkauf anbot.


    Was sofort auffiel: sie ist sehr laut. Für einen MM-Amp am oberen Ende des sinnvollen. Meinen Denon AV Amp hat sie glatt überfahren. Mit dem Audionet Pre1G3 gings aber.


    Erster Eindruck: Mann spielt die schei...e. Total strähnig und unstrukturiert, zwar mit viel Druck aber irgenwie "fahrig".... bin dann erst mal frustriert weggelaufen...


    Am nächsten Tag hab ich nochmal alles gecheckt (Verkabelung OK, einstellen kann man eh nur die Kapazität) dann nochmal was aufgelegt. Und was war das? Mit einem mal war das fahrige weg. Saubere stabile Räumlichkeit, gutes, druckvolles Spiel, nicht so langweilig wie eine ifi iPhono2. So kann das bleiben und blieb das dann auch. (Der Amp lief die ganze Zeit durch).


    Nach dem Urlaub das selbe Spiel: die ersten 2-3 Stunden klingt der Amp total unstrukturiert und unsauber, dann "rastet" ganz langsam er ein und klingt fürs Geld absolut klasse. Auch ein Kollege dem ich das Gerät zum Probehören mitgegeben habe bestätigt das. Zumindest dieser Ampearl muss am Netz bleiben, sonst wird's grausam.


    Das ist mein dritter Röhrenamp und der erste der ernsthaft Aufwärmzeit braucht. Es ist auch das erste Gerät bei dem der Unterschied zwischen kalt und länger gelaufen so extrem ist. Bei meinen sonstigen Phonos ist der Effekt recht vernachlässigbar und nach einer Plattenseite endgültig eingeschwungen, nur hier nicht.


    Fazit: toller lebendiger Pre, fürs Geld sehr gut, man muss ihn aber durchlaufen lassen. Erst nach ca. 8h ist er voll da!. Dann klingt er wie ein Trigon Advance mit 6 Dosen Red Bull intus :-)


    Mike

    Ja,


    eine Kombi aus Degritter und Levar Twin wäre es. Das Investitionsvolumen ist aber schwindelerregend.


    Wobei imho möglicherweise als US Maschine auch ne günstige (z.b. die polnische Lösung) reicht.


    Nach meiner bisherigen Erfahrung ist zur Reinigung ein Samtpolster grundsätzlich die beste Lösung. Samt hat so feine Haare, dass er bis auf den Rillengrund kommt und somit als einziges eine mechanische Reinigung ermöglicht. (Interessanterweise sind die viele Microfasertücher dazu nicht in der Lage, die kommen nur so ungefähr bis zur Hälfte). Lediglich harte, festgebackene Sachen bekommt man so nicht gut weg, dafür wäre dann Ultraschall hilfreich.


    Mike

    Ich war schon immer der Ansicht dass die Gläss vor allem durch die Bürsten reinigt.


    Die Degritter Leute sagen dass mit den techn. Daten des Verneblers keine ernsthafte Reinigungswirkung zu erzielen sei (insbesondere bei der Leistung). Es gab auch hier schon mal irgendwo den Hinweis, dass die Bürsten in einer echten US-Maschine dafür sorgen würden dass ein Großteil der US-Wirkung absorbiert würde. Man kann also davon ausgehen dass der Vernebler nicht primär zur US-Reinigung der Platte dient.


    Möglicherweise stellt er sicher dass das Wasserbad homogen bleibt und die Bürsten sauber bleiben.


    Mike