Posts by mkoerner

    Einfach mal die Werte in den Korf Kalkulator eingeben. Wenn in der ersten Grafik ("Acceleration") die rote Kurve den grünen Bereich nach oben verlässt ist Bassmangel oder schlimmeres angesagt. Dann ist der Arm wirklich zu leicht.


    Dafür haben unsere Vorväter die Headshellgewichte erfunden. Sony und Pioneer lieferten die sogar bei ihren Abnehmern gleich mit.


    Damit erhöht man sehr effektiv die effektive Masse, da sowohl am Abnehmer die Masse weit weg vom Drehpunkt erhöht wird als auch das Gegengewicht ebenfalls weiter weg vom Drehpunkt kommt (Entfernung geht sogar quadratisch ein!).

    Hier gibts Messungen zu einem PUA-7 Derivat (PS-X50):


    Sony PUA-7 Tonearm (korfaudio.com)


    Allerdings wird das Headshell-Gewicht falsch angegeben (exakt 11g, keine 17g)


    Die Bemerkungen zur Bassqualität kann ich nicht nachvollziehen, aber ich hab auch noch nie nen Top-Arm auf meinem LW gehabt. (Hab zu viel für die LW ausgegeben und jetzt kein Geld mehr für den Rest :-) ).


    Mike

    Kann der Original-Riemen überhaupt ausleiern? Ich hatte den Riemen meines AnnaLog beim Besuch in Nottingham mit dabei und wollte einen neuen, Penny meinte nur, der geht nicht kaputt. Ich hatte dann gesagt, dass ich sicherheitshalber trotzdem einen Ersatz mitnehme.


    Ich habe mal ne Messreihe mit Gleichlaufschwankungsmessungen gemacht, das beste Ergebniss hatte ich bei ca 1,3 cm Abstand.


    Mike

    Teac hat in den letzten Jahren ziemlich ernst gemacht bei Phono und imho viel eigenständiges in diese Dreher gesteckt. Da steckt zumindest eine ordentliche Portion eigenes Design drin. Das Teac bei einem Auftragsfertiger, der sicher auch noch für andere fertigt fertigen lässt ist natürlich klar, und dass es da gleichteile geben wird ist auch klar, aber das darauf zu reduzieren dass hier Teac (und auch Denon) einfach zusammenstellen was ein dritter anbietet ist definitiv etwas unfair.

    Gut jetzt hab ich gelernt das es auch geölte Arm-Lager gibt. Nun stellt sich mir aber weiterhin die Frage: hat der Hersteller bei diesem Exemplar vergessen zu ölen, hat er das generell nicht berücksichtigt oder ist es ein Lager das man nicht ölen sollte?


    Wobei ich immer noch der Ansicht bin das wirklich gute Tonarmlager immer ungeölt sind. Zumindest habe ich das so aus der Lagerdiskussion des Forums Arms mitgenommen. Allerdings dürften solche Lager das Budget des Drehers sprengen.


    Mike

    Nadja: Die Lager von Tonarmen werden GRUNDSÄTZLICH nicht geölt! Mir ist kein einziger Hersteller bekannt der die Armlager ölt (zumindest die Horizontallager). Öl bindet Schmutz, das ist (fast) IMMER tödlich fürs Lager. Im übrigen sind in der Regel die Lager so konstruiert das sie ohne Öl optimal leichtgängig, mit Öl eher schwergängiger sind.


    Mike

    Kann das sein das du nach einer guten Transientenwiedergabe suchst?


    In dem Fall solltest du dich auf Abnehmer mit Bor- oder Saphirnadelträger konzentrieren.


    Alle folgenden Tipps sind unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen die Metall stellt: (Gute Auflösung, sehr gute Transienten)


    Mein erster Tipp wäre ein Jico Seto-Hori. Wenn du du dich mit der Optik anfreunden kannst. Schnell, guter Körper, ausreichend Druck und schöne Stimmen.


    Im MM Bereich gibt es neu insbesondere das 2M Black LVB (nicht das normale).


    Ich persönlich würde empfehlen mal ein V15V mit Jico SAS/Rubin oder wenn es nicht ganz so teuer sein soll, ein SONY XL-50 mit Jico SAS/Bor zu versuchen das sind beides sehr "schnelle" MM Lösungen. Beide recht neutral, aber nicht dünn, mit "Körper" und gutem Druck. Alternativ geht auch noch ein Technics 205er oder Elac 700er Body mit SAS / Bor .


    Ein Benz Micro Wood SL ist auch ein sehr guter Tipp. Die kommen hier gelegentlich mal frisch gewartet im Forum im gewünschten Preissegment vorbei.

    Ich empfehle für diese Systeme generell die AT-LH-13/15/18 Headshells. Der Bass wird um so besser je schwerer das HS. Wenn man allerdings auch dezentrierte und verwellte Platten abspielen können will, empfiehlt sich eher eine leichtere Ausführung.

    Auch wenn ich jetzt vielleicht dem einen oder anderen auf die Füße trete. Der Vanguard ist erst ab Version III imho ein Gerät das ich als zufriedenstellend bezeichnen würde. Die älteren spielen mit sehr kompakter Bühne und etwas gebremster Dynamik. Ich empfehle dringend ein Update auf einen gebrauchten Advance, das ist ein deutlicher Schritt nach vorne. (Natürlich gibt es auch andere bessere Phonos, aber die Advance bekommt man öfter mal gebraucht für ca. 500 Euro und für den Preis gibt es auch gebraucht nicht viele alternativen, imho).


    Mike

    Ein AT 33 EV, an einem Einpunkter das untenrum zu dick aufträgt????


    Bist du dir sicher das mit Phonopre und sonstiger Anlage alles stimmt? Einpunkter sind üblicherweise sehr präzise und eher schlank im bass. Und die 33er Serie von AT ist jetzt auch nicht gerade für übermäßigen Bass bekannt :-).


    Mike

    Ich empfehle das XL-15 etwas näher zu betrachten, insbesondere mit einer ND-25E (auch Nachbau) ein ziemlich brauchbares System. Auch die größeren Sony Systeme sind durchaus ein reinhören wert.


    Wenn du einen wirklichen Geheimtipp willst, geh auf die Suche nach einem PS-X55, der spielt unglaublich gut und ist i.d. Regel noch ziemlich bezahlbar. Insbesondere für MMs ein Hammerteil!


    Mike

    wow ist die leise, wenn da nicht der Verstärker ziemlich viel "Laut" macht wird es wirklich leise.


    Meine EAR hat im MM-mode fast soviel Verstärkung (>50db) wie die Primare im MC mode.


    Von daher kann ich das nachvollziehen. Den MM Mode kann man allerdings lt. Bedienungsanleitung intern "lauter" stelle. Das würde ich dringend empfehlen.


    Leider gibt es keine Infos zur übersteuerungsfestigkeit. Es kann halt sein das lautere Stellen im MC Modus zu Übersteuerung führen. Deshalb würde ich das mal mit einer möglichst laut geschnittenen Maxi gegentesten.