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  1. Analogue Audio Association
  2. Balou

Beiträge von Balou

  • Reparaturservice alter japanischer DDs aus der goldenen Ära

    • Balou
    • 10. Juli 2026 um 20:20

    Hallo Jo,


    ich habe in einem früheren Leben über einige Jahre mit zwei 1210 gearbeitet, ich habe in einer damals ziemlich angesagten Szenedisko Platten aufgelegt, kenne diese Laufwerke also aus eigener Erfahrung sehr gut.

    Ja zum arbeiten einfach geil. Die sind sofort auf Solldrehzahl die Drehzahlfeineinstellung kann sehr hilfreich beim reinfaden sein und auch das kleine Licht was mir die Stelle beleuchtet wo ich die Nadel aufsetze ist in der Beleuchtung eines Clubs Gold wert.

    Wenn ich einen geschenkt bekäme würde ich ihn mir auf jeden Fall anschauen, aber rein optisch ist so ein 1200/1210 nicht zu 100% mein Ding.

    Das es nicht um Garantie geht, wenn ich über einen alten Japandreher nachdenke kann man sich eigentlich vorstellen, denke ich....

    Mir geht es darum das ich ziemlich altmodisch eingestellt bin, ich kaufe heute nicht gerne Dinge um sie morgen wegzuschmeißen, wenn ich mich für ein Gerät entscheide behalte ich das meist sehr lange und ich möchte es im Falle eines defektes auch wieder heile gemacht bekommen. Genau das ist der Hintergrund der Überschrift dieses Threads.

    Ich stehe auf dem Standpunkt das viele Geräte dieser Zeit es verdient haben am Leben erhalten zu werden. Für mich sind das zum Teil ikonische Produkte, die zudem ganz hervorragend klingen.

    Das Problem ist, dass es nicht allzu viele Leute gibt, die sich damit auskennen.

    Lori hat ja direkt am Anfang schon einen heißen Tip gegeben...

  • Reparaturservice alter japanischer DDs aus der goldenen Ära

    • Balou
    • 10. Juli 2026 um 19:59

    Hallo Zusammen,

    erst einmal vielen Dank für die Empfehlung des Denon DP80, der ist auf meiner Wunschliste auch ganz weit oben.

    Was den Meinungsaustausch bezüglich neuem oder altem Laufwerk angeht, so hatte ich genau die Überlegungen im Zusammenhang mit diesem von mir initierten Thread auch.

    Ich muss gestehen, dass mir ein aktueller Denon DP3000NE sogar ausgesprochen gut gefällt und ich mich sogar ein wenig in diesen verguckt hatte.

    Aber was würde ich da erwerben?

    Man muss es ganz klar sagen, das ist ein Chinakracher und ob der sich in 40 Jahren noch dreht wie ein DP80 dies heute noch tut, ist in meinen Augen mehr als fragwürdig.

    OK, in 40 Jahren brauche ich auch keinen Plattenspieler mehr, was ich aber sagen will ist, dass ich große Zweifel habe ob aktuelle Neugeräte Qualität haben die40 Jahreslinie überhaupt zu erreichen.

    Diese alten Japandreher waren so hochwertig konstruiert und gefertigt, dass sie heute immer noch das tun was sie sollen.

    Ich bin kein Anhänger von früher war alles besser aber dem Sparzwang folgend wird heutzutage zumindest in meinen Augen die Qualität von Produkten z.B. aus den 80ern nicht mehr erreicht.

    Und wenn es nur Elkos auszutauschen sind ist die Aufgabe machbar.

    Außerdem finde ich z.B. den DP80 auch heute noch sehr ansprechend, ist aber natürlich Geschmackssace.

    Aber es gibt da auch noch andere Japan DD aus der guten alten Zeit, die mich interessieren, mal schauen wohin die Reise geht...

  • Bilder Eurer Tonabnehmer

    • Balou
    • 6. Juli 2026 um 07:21
    Zitat von Jörg K

    Das ist bei vielen Ortofönern so. Die ersten kamen glaub' ich) mit der Kontrapunkt-Serie.

    Nicht ganz, das erste mal kam dies mit dem Technologieträger Ortofon Jubilee zur Anwendung, von dem sich ein Großteil der darauf folgenden Systeme ableitet...

  • Reparaturservice alter japanischer DDs aus der goldenen Ära

    • Balou
    • 4. Juli 2026 um 23:23

    Hallo Achim,

    danke für die Antwort. Welche Player würdest Du denn als unproblematisch bezüglich der Chips empfehlen?

    Was ist von Yamaha GT2000, Denon DP 80/75 oder Technics SP10 diesbezüglich zu halten?

  • Reparaturservice alter japanischer DDs aus der goldenen Ära

    • Balou
    • 4. Juli 2026 um 18:01

    Hallo Zusammen,

    durch einen Hififreund bin ich auf die Möglichkeit des Direktimports alter, heute schon fast historischer Plattenspieler aus Japan aufmerksam geworden.

    Bei meiner Recherche bin ich allerdings auch auf Bilder ausgelaufener Kondensatoren und durch diese ziemlich versieffter Platinen gestoßen. Nun geben manche Händler an die Geräte getestet zu haben und diese in einem funktionstüchtigem Zustand seien. Aufgrund des Alters frage ich mich allerdings wie lange dem noch so ist und ob es dann wenn Probleme auftreten, es hier Deutschland Anlaufstellen gibt, die sich defekten Geräten aus Japan annehmen?

    Dazu erbitte ich von Euch Tips für zuverlässige Reparaturwerstätten mit entsprechendem Profil....

  • Musik genießen bei hohen Temperaturen - ist das möglich?

    • Balou
    • 26. Juni 2026 um 17:41

    Hallo Zusammen,

    Ich finde die Ausgangsfrage ehrlich gesagt etwas doof. Wieso sollte bei hohen Temperaturen kein Musikgenuss möglich sein?

    Es ist doch wohl eher eine Frage der Persönlichen Verfasstheit, die man nur begrenzt an die Temperaturen knüpfen kann.

    Wenn ich bei kühleren Temperaturen nicht in der Stimmung bin, höre ich eben keine Musik.

    Genauso ist es bei höheren Temperaturen.

    Was ich feststellen kann ist, dass ich bei kühleren Temperaturen andere Musik höre, als bei höheren Temperaturen, dies ist aber auch nicht den Temperaturen selbst geschuldet sondern meiner Laune die durchaus auch auf die "Wetterkomponennte reagiert.

    Im Moment höre ich sehr viel Musik und bin überaus zufrieden damit. Bin halt ein Sonnenkind und freue mich über das Licht.

    Gegen die Temperaturen kann man zwar selber nichts machen, man kann aber das persönliche Wohlbefinden bei diesen Temperaturen durchaus steuern, indem man sich zumindest in meinem Fall nicht der direkten Sonnenbestrahlung aussetzt und dafür sorgt, dass man ausreichend Getränke bereit stehen hat, bei mir vorzugsweise gekühlt, jenachdem aber auch Kaffee...

    Wenn ich derzeit Musik höre läuft allerdings der Ventilator mit und dann ist alles fein....

  • Tonabnehmer - welche sind Eure Top-3?

    • Balou
    • 25. Juni 2026 um 13:41

    Hallo,

    1.Van den Hul Colibri mit Platinspueln

    2. Ortofon Jubilee

    3. Decca Super Gold vdH mit Pod

  • Thorens 126 MK III dreht nicht mehr

    • Balou
    • 25. Juni 2026 um 12:21

    Hallo den Loctide 638 Nabe Well Fügemittel habe ich mir jetzt bestellt, es scheint der mein Problem am besten passende zu sein.

    Besten Dank nochmals an die Comunity, die mich hier unterstützt hat...

  • Thorens 126 MK III dreht nicht mehr

    • Balou
    • 25. Juni 2026 um 00:04

    Hallo Thies,


    danke für den Tip, würdest Du hochfest oder mittelfest nehmen?

  • Thorens 126 MK III dreht nicht mehr

    • Balou
    • 24. Juni 2026 um 22:58

    Guten Abend,

    der Fehler ist gefunden.

    Er stellte sich allerdings ganz anders dar als ich vermutet habe und ist im Grunde genommen so simpel, dass ich mich ärgere nicht selber drauf gekommen zu sein, doch der Reihe nach: Ein netter Forenkollege hab mir einen Kontakt zu jemanden der sich mit den 126ern sehr gut auskennt und selber einen besitzt vermittelt. Heute habe ich mit dem Mann telefoniert und der hat mein Augenmerk auf die Mechanik gelengt.

    Der Supteller ohne Matte drehte sich ohne Geschwindigkeitsschwankungen ohne Probleme. Erst mit zunehmenden Ausbau einschließlich Matte tat sich nichts mehr.

    Dann habe ich den Außenteller auf Geheiß des Mannes umgedreht auf den Subteller aufgebaut und siehe da, er drehte normal, und mit ordentlichem Gleichlauf, auch dann noch als die Matte als zusätzliches Gewicht drauf kam und von da an hatte ich dann den richtigen Riecher!

    Es war der Klassiker, der Innenteller hat sich vermutlich duch die enormen Temperaturen um den Dorn geweitet, so dass der Teller weiter nach unten gerutscht ist und hinten auf der Zarge aufgelegen hat, weswegen der Teller sich natürlich nicht mehr gedreht hat.

    Die Absenkung des Innentellers / das Durchrutschen der Achse muss sehr schnell gegangen sein, weil auf der Zarge keinerlei Schleifspuren zu finden sind, weswegen ich diesen Punkt zuerst auch übersehen hatte.

    Jetzt muss ich den Lagerdorn mit dem Innenteller verkleben, die korrekten Maße habe ich, die hat mir der freundliche Mann an seinem Thorens abgegriffen. Ich wäre an dieser Stelle aber für einen Tip für einen Metallkleber dankbar, der das Zamak des Tellers gut mit der Stahlachse verbindet.

    Was für ein Produkt wäre da empfehlenswert?

  • Thorens 126 MK III dreht nicht mehr

    • Balou
    • 22. Juni 2026 um 11:00

    Hallo Rob,

    hab Dir eine Nachricht mit der e-mail geschickt.

    An dieser Stelle nochmals vielen Dank.

    Das ist es was unser Forum ausmacht, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft....

    Danke Danke Danke!

  • Thorens 126 MK III dreht nicht mehr

    • Balou
    • 22. Juni 2026 um 09:16

    Im Grunde genommen der einzige richtige Weg...


    ...werde mal nachschauen ob ich erkennen kann welche Werte verbaut sind. Einen Schaltplan hat nicht zufällig jemand von Euch?

  • Thorens 126 MK III dreht nicht mehr

    • Balou
    • 22. Juni 2026 um 07:28

    Guten Morgen,

    bei mir hat sich gestern ein Problem eingestellt, nachdem ich nach langer Zeit noch mal eine Platte hören wollte musste ich feststellen, dass der Teller sich nicht mehr auf Solldrehzahl drehte. Nach abnehmen der Matte erreichte er diese noch einmal kurz, dann ging es was die Geschwindigkeit angeht stetig bergab heute Morgen habe ich noch einmal kurz eingeschaltet, da drehte er sich fast gar nicht mehr.

    Da der Thorens aus seriöser Quelle kommt und dort eher nicht verwendet wurde und ich ihn auch nicht so häufig verwendet habe, möchte ich vorerst einen Motordefekt ausschließen. So viele Stunden hat der Motor einfach noch nicht auf der Uhr.Ich vermute eher das ein Teil der Elektronik vermutlich ein Kondensator sich vielleicht aus Altersgründen verabschiedet hat.

    Es ist eine Thorens TD 126 MKIII Seriennummer 40851 abgesehen vom Tonarm im Originalzustand.

    Der ehemalige Besitzer hatte den Thorens regelmäß bei Fachhändlern im Service. Die Originaldokumentation liegt vor.

    Also ein gepflegtes unverbasteltes Gerät mit wenig Laufleistung. Aus diesem Grunde vermute ich ein simples Elektronikbauteil als Fehlerursache.

    Ich bräuchte die Unterstützung von den elekktronikaffinen Thorens-Fans. Ich brauche ein Schaltbild und einen Tip um welchen, welche Kondensator(en) es sich bei dem Problem handeln könnte.

    Für jegliche Unterstützung bin ich dankbar!!!

  • Lavardin ISx vs. ISx Reference

    • Balou
    • 21. Juni 2026 um 17:55

    Das kenne ich recht gut, der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.... Welche MM bevorzugst Du?

    @all, wer von Euch arbeitet mit MC und Übertrager und mit welchen Erfahrungen?

  • Lavardin ISx vs. ISx Reference

    • Balou
    • 21. Juni 2026 um 17:09

    Das ist ein Wort Chris! Wie geht man denn mit den 56Kohm um, Paralellwiderstände bei Übertragern?

  • Lavardin ISx vs. ISx Reference

    • Balou
    • 21. Juni 2026 um 16:09

    Hallo,

    wie ist denn die MM-Phono von Lavardin im Vergleich zu Standalone-Phono-Pres einzuordnen? Das sie gut sein soll hab ich ja schon gelesen...

  • Lavardin ISx vs. ISx Reference

    • Balou
    • 20. Juni 2026 um 19:10

    Hallo Christoph,

    wenn das eine Einladung ist werde ich wohl nicht umhinkommen Dich heimzusuchen..

  • Lavardin ISx vs. ISx Reference

    • Balou
    • 20. Juni 2026 um 13:06

    Hallo Zusammen,

    ich würde mir gerne einen Lavatdin-Verstärker anhören.

    Gibt es hier jemanden aus dem Raum Trier - Koblenz der einen Lavardin (egal welches Model) besitzt und der bereit ist mir eine Hörprobe zu geben?

  • TD126MKIII + Audio Craft AC 3000 MC restaurieren/auffrischen?

    • Balou
    • 16. Juni 2026 um 19:00

    Hallo,


    die vergilbten Tasten zusammen mit der "Schmiere" auf dem Tonarm könnten auf einen Raucherhaushalt hindeuten in dem der 126 gestanden hat, siehe dazu auch den vollkommen verdreckten Ein/Aus-Schalter.

    Um den TD 126 zu restaurieren musst Du ihn komplett zerlegen. Ich weiß da wovon ich rede, ich habe das schon viele male gemacht. Die Betonung liegt auf gemacht, ich möchte mich hiermit nicht andienen ihn Dir zu machen, da habe ich heute keine lust mehr drauf...

    Dann muss die alte Beschichtung (Nextel), komplett entfernt werden, dann grundieren und dann lackieren. Wenn man es richtig gut haben will gibt man ihn in eine Lackiererei, die haben eine Staubabsaugung und ein 2K Autolack ist da schon nicht schlecht, kostet aber ein paar Euro...

    Der Teller sollte durch Pollieren wieder hinzubekommen sein...

    Positiv ist, das der Tonarm vermutlich später zugekauft wurde und nicht über die Endabschaltung für die das Gerät vorgesehen ist, zu verfügen scheint. Der Lift ist jedenfalls nicht verbaut. Die rechten Tasten und der Drehregler für die Automatikfunktionen sind deswegen vermutlich ohne Funktion. Das hat den Vorteil, dass Du den Arm für die Lackierung recht einfach von Tonarmbrett demontieren kannst und Dich nachher nicht mit der Einstellung der Endabschaltung beschäftigen musst....

    Bei den Tasten musst man schauen, da ist nur Papier drunter, wenn ich mich recht entsinne, sauberes weißes Papier würde mir auch ohne Aufdruck besser gefallen als die versifften Dinger. Ersatz wird manchmal aus Schlachtgeräten angeboten.

    Die Zarge sollte recht einfach zu lackieren sein; Anschleifen und dann lackieren.

    Bei dem Grad der Verschmutzung kann es allerdings sein, dass der Grint soweit in den Tonarm eingedrungen ist, dass ein einfaches Abwischen nicht mehr ausreicht und dann muss der Tonarm zerlegt werden. Spätestens da steige ich dann auch aus, da muss jemand ran der sich auskennt....

    Die Birnchen hingegen sind recht einfach auszutauschen und man bekommt sie auch noch zu kaufen, ebay läßt grüßen... Beim Stroboskop werden hin und wieder auch aus "Schlachtgeräten" Ersatzteile angeboten. Alternativ kann man die Beleuchtung da auch umbauen (lassen)...

    Ein Freund oder Bekannter aus der Elektrotechnik ist dabei Gold wert...

    Insgesamt muss da noch viel gemacht werden, Dieses setzt Kentnisse und Leidenschaft vorraus, so ein Gerät wieder top herrichten zu wollen.

    Über den Zustand des Tellerlagers haben wir darüber hinaus überhaupt keine Kentnisse.

    Wenn das Gerät wirklich in einem feuchten Keller stand, kann es sein, dass die Achse spuren von Korrosion aufweißt. Das wäre für mich, selbst wenn ich lust hätte mich an so ein Gerät noch einmal dranzusetzen, ein Ausschlußkriterium...

    Mein Rat, such Dir etwas was einfacher ist.

  • Welche LP habt ihr das letzte Mal aufgelegt? Teil 5

    • Balou
    • 14. Juni 2026 um 11:26

    Ich mag seit Jahren auch Joan Baez sehr gerne, hier auf einer wunderbaren alten Vanguard, Gänsehautmusik:

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