Posts by Jörg K

    In gewissen Grenzen ist die Compliance bei van den Hul anpassbar. Wie weit das nach oben geht weiss ich nicht. Nach unten ist die Grenze bei einer Compliance für 18g Tonarme, das habe ich seinerzeit für ein MC-One Special für einen Jelco SA750D machen lassen. Mein Frog Gold lief an einem relativ leichten Unify 9“. Mein Colibri wurde für den 10“ Unify gemacht, fühlt sich aber auch am SME 312 wohl. Ich weiss, aber nicht ob ich das dann bei einem Service habe zusätzlich spezifizieren lassen. Grundsätzlich ist es aber sicherlich so, dass van den Huls eher für Arme von 9-12g optimiert sind, also für MCs relativ weich aufgehängt. Die dynamische Complianc dürfte so bei ca. 15-18µ liegen.

    Hallo Stefan, ich hatte das Problem nach einer Weile des Betriebs mit meinem Solution und habe das in Erlangen beheben lassen. Mir war das bei Soloklavierwerken aufgefallen. Mittlerweile habe ich ja einen Flachriemenantrieb, was mir klanglich deutlich besser gefällt.

    Dass der Gleichlauf bei weniger Riemenspannung besser ist liegt vermutlich daran, dass weniger der Motor mit seinem schrägen Riemenlauf, als die träge Masse des Tellers wirkt.

    Wenn der Motor nicht, bzw. Die Welle nicht korrekt ausgerichtet ist, nutzt das alles nichts. Entweder, die gesamte Dose wird mit Silikonuntersetzern so ausgerichtet, dass der Pulley exakt ausgerichtet ist, oder der Motor wird zur Justage eingesendet, ich weiss nicht ob man das selbst hinbekommt.

    ...Es gibt gerade bei van den Hul MC TAs, deren Compliance viel höher liegt als bei vielen MM Systemen.


    Der SME SERIE III ist bestens für so viele MC Systeme geeignet, und ich selbst kenne kaum einen Tonarm, der so variabel in der Wahl eines passendes TAs ist, wie der Serie III

    Bitte beachte, dass vdH die statische Compliance angibt und nicht die üblicherweise angegebene dynamische, die deutlich niedriger ist. Der Rest ist st OK. ;)

    Hallo Bob, wie schon weiter oben beschrieben geht das nur bei Armen mit exakt identifizierbaren Drehpunkten.

    Im Prinzip hast du Recht, nein, du hast Recht. Allerdings muss man das relativieren. Ich bezweifele, dass bei einem normalen Plattenspieler mit Tangentialtonarm der Tonabnehmer immer absolut tangential eingestellt ist. Ich nehme die geringen Fehler eines Radialarmes in Kauf und versuche den Tonabnehmer so genau wie möglich auszurichten. Die Fehlertoleranz ist bei einem langen Tonarm natürlich geringer, als bei einem kurzen. Das gelingt bei einem Tonabnehmer mit freistehendem Nadelträger wie einem van den Hul Colibri deutlich einfacher, als z.B. bei einem Grado mit Holzbody. Wenn ich viele Singles hören würde, würde ich mich bei der Geometrieeinstellung an diesen orientieren und die Nullpunkte entsprechend wählen. Bei der Vinylengine gibt es einen Rechner, der einem die Verzerrungen, die aus den unterschiedlichen Nullpunkten resultieren grafisch zeiget. Das Antiskating stelle ich (nach Herstellerangabe des Tonabnehmers) auf einen sehr niedrigen Wert ein, mit dem man eigentlich nichts verkehrt machen kann.


    PS: aktuell habe ich rund 1.300 LPs. Bis ich die durch eine minimale Fehljustage zerstört hätte, würden vermutlich mehrere Jahrzehnte ins Land gehen. Da ich derzeit auch sehr viel Musik digital geniesse eher Jahrhunderte. ;)

    Ich höre seit langer Zeit mit van den Hul Nadeln, ohne dass eine Platte beschädigt wurde. Man muss nur auf die korrekte Einstellung der Geometrie und Auflagekraft achten, dann passiert auch dem Vinyl nichts.

    Beim drücken der Taste Vol - kommt es vor, dass sich beide Geräte abschalten! Mit dem Befehl Power kommen beide wieder ans Leben!

    M.E. hat's was mit dem Geber/Sender zu tun, da sich die fehl-Steuerung auf beide Geräte synchron auswirkt.

    Hallo Peter, ich hab‘ das Teil auch als Backup für meinen SAM. Vielleicht hilft eine Neuprogrammierung.