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  1. Analogue Audio Association
  2. Marsilio

Beiträge von Marsilio

  • Bilder Eurer Tonabnehmer

    • Marsilio
    • 8. Juli 2026 um 21:15

    Ich muss mal eben rasch durchzählen... ich habe hier sieben Tonabnehmer von Shure, davon sechs in sofort betriebsfähigem Zustand.

    Auch ein Reibradler ist da, ein Dual 1219.

    Irgendwelche Antriebsgeräusche sind bei keinem dieser Systeme hörbar.

    Übrigens genauso wenig bei meinen vier Ortofon-Systemen.

    Und damit das ein Bilderthread bleibt hier stellvertretend das Shure M75 mit der originalen Hyperellipse aus US-Produktion am Lenco L65 - die Farbe des Nadeleinschubs ist wirklich hellgrau und die Beschriftung lila:

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    LG
    Manuel

  • Audio Technica - neue Serie AT 33x

    • Marsilio
    • 23. Juni 2026 um 18:47
    Zitat von blademage

    (...)

    Was meint Ihr?

    AT33xMLB, MLD oder bis Weihnachten warten und aufs Ortofon x50 sparen?

    Muss es eigentlich unbedingt das AT33xMLB mit dem Bor-Nadelträger sein? Das MLD könnte da schon eine Alternative sein. Mein bester Tonabnehmer hat einen schnöden Aluträger und performt dennoch göttlich...

    A propos: Hast Du schon mal bei Goldring vorbeigeschaut? immer mal wieder in der Sommerzeit gibt es das altehrwürdige Elite zum Sonderangebotspreis:
    MC Elite - Hifi-Schluderbacher

    LG
    Manuel

  • Audio Technica - neue Serie AT 33x

    • Marsilio
    • 21. Juni 2026 um 00:31

    Goldring ist ein gutes Stichwort. Die machen das meines Erachtens besser: Zwar bringen auch sie immer mal wieder was neues auf den Mark (E1, E2, E3, E4, 2000er-Serie, Ethos), gleichzeitig lassen sie ihre wunderbaren alten Klassiker im Angebot (G10xx-Serie, Eroica, Elite).

    LG
    Manuel

    PS. In der 500 bis 600-Euro-Klasse gibt es bei MC-Systemen mit besserer Nadel nebst dem Eroica meines Wissens nur noch das Audio Technica OC9XML bzw. das OC9XSH. (Bei Skyanalog wurde anfänglich dem Kunde vorgegaukelt, dass es sich beim P1 um eine superscharfe Fineline-Nadel auf Bor-Träger handelt, später dann wurden die Werte auf jene einer ziemlich gewöhnlichen Ellipse runterkorrigiert...)

  • Audio Technica - neue Serie AT 33x

    • Marsilio
    • 20. Juni 2026 um 17:25
    Zitat von dk32

    (...)

    An leichteren Tonarmen wäre ich dennoch immer mal zuerst für "probieren", anstatt es gleich kategorisch auszuschließen.

    Nochmals: Meine beiden Dual-Tonarme sind ohne Bastelei nicht in der Lage, Tonabnehmersysteme mit einem Gewicht von über 10g auszubalancieren. Ich habe etwa zwei Dutzend TA hier, und so knapp über 9g geht gerade noch.

    Die neue AT33-Reihe ist im Vergleich zu den alten AT33-Reihen deutlich schwerer geworden - und auf gut Glück ausprobieren finde ich in der Preisklasse etwas schwierig wenn bereits im Vorfeld Zweifel bestehen. Für User wie mich kommt sie daher - leider - nicht in Frage.

    Das Audio Technica das alte AT33PG eingestellt hat, finde ich richtig schade. Das war in der Preisklasse ein echter Best-Buy - und erst noch ziemlich anspruchslos, was die Tonarme betrifft.

    LG
    Manuel

  • Audio Technica - neue Serie AT 33x

    • Marsilio
    • 19. Juni 2026 um 16:41

    Die gute tonale Performance - und diese traue ich auch dem neuen AT33xMLB absolut zu - hilft einem aber wenig, wenn es am Tonarm nicht mehr passt.

    Für meine beiden Dual-Dreher ist es schlicht zu schwer, kann also nicht mehr ausbalanciert werden. Was grundsätzlich schade ist, es gibt noch einige Dual-Besitzer, die das alte AT33PTG sehr schätzen und allenfalls auch an seinem Nachfolger interessiert wären. Und ich denke, dass es nicht nur für Dual-Tonarme sondern auch andere eher leichtere Tonarme nicht mehr so gut passt wie sein Vorgänger.

    Und teurer ist das neue AT33xMLB auch geworden.

    Daher meine Aussage, dass es in der Summe ans alte, im wahrsten Sinne des Wortes preiswerte AT33PTG nicht mehr herankommt.

    LG
    Manuel

  • Audio Technica - neue Serie AT 33x

    • Marsilio
    • 19. Juni 2026 um 09:47

    Ich habe es hier im Thread schon mal geschrieben - ich denke, dass das AT33xMLB, so gut es auch tonal performt, in der Summe nicht mehr ans alte AT33PTG II herankommt.

    Mit über 10g ist es doch deutlich schwerer geworden, somit taugt es für viele eher leichtere Tonarme, an denen das alte AT33PTG (Eigengewicht 6.9g) formidabel aufspielt, nicht mehr.

    Und noch interessant finde ich auch dies: Das alte AT33PTG II weist laut der AT-Website einen Frequenzbereich von 15 -50.000Hz sowie eine Kanaltrennung von 30dB (1kHz) auf - ein sehr guter Wert. Das neue AT33xMLB weist ebenfalls laut der AT-Website ein Frequenzbereich von 20 bis 45.000 Hz und Kanaltrennung von nur noch 27 dB (1 kHz) auf...

    LG
    Manuel

  • Bilder Eurer Tonabnehmer

    • Marsilio
    • 28. Mai 2026 um 23:47

    Schön wird hier mal wieder ein Ortofon OM gezeigt. Ich habe hier das OM ohne dem Zusatz "super".

    Zugegeben - am Dual TK ist das optisch kein Best Match:

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    Auf der anderen Seite ist es aber auch ein Allrounder, der irgendwie immer funktioniert und keine hohen Ansprüche an die Anschlusskapazitäten stellt. Und es wird mitunter unterschätzt. So manche sehen im OM den Einsteigertonabnehmer OM-10. Und ja, mit der 10er-Nadel performt das Teil durchaus solide. Dabei ist viel mehr Potenzial da: Je nach Vorliebe mit der 30er-Fineline oder der 40er-Gyger-Nadel bestückt und an einer hochwertigen Phonostufe geht die Sonne richtig auf.

    Gerade für leichtere Tonarme meines Erachtens ein immer noch sehr empfehlenswertes System. Bemerkenswertes Stereobild, tonal sehr ausgeglichen, in positivem Sinne neutral - und in meinen Ohren durchaus auch ein Feinzeichner.

    LG
    Manuel

  • Bilder Eurer Tonabnehmer

    • Marsilio
    • 27. Mai 2026 um 21:37

    Mal wieder ein Bild eines Oldtimers: Audio Technica MS-1300Ea:

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    Das Teil ist fast 50-jährig und performt beeindruckend. Breite Bühne und unglaublich sauber in den S-Lauten bei Gesang obwohl "nur" mit einem elliptisch geschliffenen Diamanten ausgestattet - aber dieser ist eben nude, fein poliert und mit dem heute fast nicht mehr zu findenden 0.2x0.7mil-Schliff.

    Ich habe lange gebraucht, bis ich den richtig passenden Phono-Pre-Spielpartner gefunden habe - am besten gefällt es mir an der Tube Box DS in der niedrigsten 47pF-Einstellung.

    LG
    Manuel

  • Bilder Eurer Tonabnehmer

    • Marsilio
    • 21. Mai 2026 um 23:22
    Zitat von Lynnot

    Im Web besteht einen breiten Konsensus darüber, dass Etile und Elite gleich sind.

    Möglich - oder auch nicht. Ich muss etwas ausholen:

    Ich besitze ein Goldring Elite Reference. Die Stats auf dem Waschzettel sind komplett deckungsgleich mit den Stats des Transrotor Merlo Reference. Sowohl mein Elite Reference als auch das Merlo Reference haben als Hauptunterschiedsmerkmal einen Harmonic- statt wie sonst beim Elite üblich einen Gyger-Nadelschliff.

    Gemäss dem nachstehend verlinkten Artikel müssten sich die Systeme aber noch in einem anderen Punk unterscheiden - im Gegensatz zum normalen Elite sollen nämlich bei den Generatorspulen die Anzahl der Silberdraht-Wicklungen reduziert worden sein (etwas nach unten scrollen):
    Transrotor Max Nero – Gefährlich gut » lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN

    Das Transrotor Merlo gibt es auch ohne den Zusatz "Reference" - und zwar mit einem Microridge-Schliff. Hier könnte ich mir vorstellen, dass es sich zwar um denselben selenktionierten Generator wie beim Elite Reference resp. Transrotor Reference handelt, aber eben mit dem erwähnten MR-Schliff.

    Und jetzt zum Reson Etile: Bei dem vermute ich, dass es sich ebenfalls um diesen gesuperten Generator handelt, nur dass man hier den Gyger-S-Diamanten belassen hat. Irgendwas muss ja anders sein als beim normalen Goldring Elite, um die vorhandene Preisdifferenz von doch immerhin rund 25 Prozent rechtfertigen zu können. Wenn nicht der Generator, was dann...?

    LG
    Manuel

    PS. Ansonsten schliesse ich mich meinen begeisterten Vorschreibern gerne an - ich finde das Elite ein wunderbares System.

  • Neues Dynavector Einstiegs MC: Aska

    • Marsilio
    • 19. Mai 2026 um 13:22
    Zitat von FrankG

    Bei so einer Abtastnadel sind due Unterschiede ja so klein....

    Ob man die paar Mikrometer überhaupt hört.

    Ja, ich höre sie heraus. Ich habe hier so etwa zwei Dutzend Tonabnehmer mit Schliffen aller Art. Die mässigen Ellipsen verschweigen in meinen Ohren mitunter schon mal einige Details - und ich bin ansonsten nicht der pingeligste, was die Phonoumgebung betrifft.

    Damit will ich aber ausdrücklich nicht sagen, dass ich was gegen solche Nadelschliffe habe - es gibt sogar Platten bzw. Sounds, die ich sogar lieber mit solchen wenig scharfen Schliffen höre.

    Wichtig finde ich hingegen den Aspekt der Haltbarkeit. Wenn die weniger aufwändig geschliffenen Diamanten weniger lange halten sollten sie auch entsprechend weniger kosten.

    LG
    Manuel

  • Neues Dynavector Einstiegs MC: Aska

    • Marsilio
    • 19. Mai 2026 um 09:23

    Auch wenn das Teil gut klingen wird - und daran zweifle ich nicht - finde ich das Preis-Leistung-Verhältnis halt einfach schlecht.

    So viel Geld für so wenige Spielstunden, das kann (und will) ich mir nicht leisten. Da muss ich es gar nicht erst anhören.

    LG
    Manuel

  • Neues Dynavector Einstiegs MC: Aska

    • Marsilio
    • 19. Mai 2026 um 08:09

    0.4x0.7mil gebondet - da kann man dann also so etwa 600-800 Stunden Spielzeit erwarten. Für 500.-.

    Zum Vergleich: Die nude Shibata des 10xa schafft locker 1500 Stunden.

    Es ist nicht dieser Schliff bzw. diese Nadelbeschaffenheit an sich, die mich in erster Linie stört, sondern der Preis, den man verlangt. So treibt man das Preisgefüge weiter hoch. Wobei ich die Ansicht von Marcus gleichwohl teile - dieses sicher gute System hätte einen Nude-Diamanten verdient.

    LG
    Manuel

  • Neues Dynavector Einstiegs MC: Aska

    • Marsilio
    • 18. Mai 2026 um 14:06

    Danke fürs Nachfragen.

    Sehr interessant - aber auch ernüchternd: Eine getippte Nadel mit einem 0.4x0.7mil-Schliff für DEN Preis...

    LG
    Manuel

  • Euer größter Reinfall, was Tonabnehmer angeht …

    • Marsilio
    • 17. Mai 2026 um 16:06

    Einen echten Reinfall habe ich bei einem Tonabnehmer nie erlebt - klar, mal gefällt mir einer besser oder eben weniger, aber ein Reinfall ist das sicher nicht sondern vielmehr eine Frage des persönlichen Geschmackes.

    Sehr wohl Reinfälle habe ich hingegen bei Ersatznadeln erlebt - mal so bretthart aufgehängt und verzerrend wie UKW im Funkloch, mal den Diamanten schon nach vielleicht 50 Spielstunden während dem ganz normalen Betrieb einfach verlierend. Das sind Reinfälle, die echt genervt haben. Und für all jene, die jetzt finden, man müsse die Nadeln halt von jenen Verkäufern erwerben, die sie nochmals gegenchecken vor dem Versand: Das waren sie bzw. hätten sie sein sollen...

    LG
    Manuel

  • Bilder Eurer Tonabnehmer

    • Marsilio
    • 13. Mai 2026 um 15:34

    Dann viel Glück dass Deine Black Diamond auch eine Weile hält - meine hier an diesem Excel ES-70 war nach vielleicht 50-80 Stunden bereits hinüber, der Diamant hatte sich vom Cantilever verabschiedet.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Leider, den an sich klang das gut. Allerdings war der BD-Nadeleinschub ein Tiefflieger wie man auf dem Bild auch sehen kann.

    Wie auch immer, das Thema hat sich ja eh erledigt; das was an BD noch verkauft wird sind meines Wissens nur noch Restbestände.

    LG
    Manuel

  • Hört ihr noch Kassetten

    • Marsilio
    • 12. Mai 2026 um 22:56

    Nice.

    Das hier wäre dann noch die ultimative Kassette für Dein Deck:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Zweischicht FeCo, ziemlich gutes Band, mutmasslich von Sanyo.

    LG
    Manuel

  • High Output MC

    • Marsilio
    • 11. Mai 2026 um 23:04
    Zitat von Schwarzwald

    Das 10Xa kostet nicht 499 sondern 750 – evtl. bist Du aber im Thread verrutscht.

    Stimmt, Du hast recht. Und das 10Xa hat ja auch die Shibata, die ich nehmen würde. :)

    LG
    Manuel

  • High Output MC

    • Marsilio
    • 11. Mai 2026 um 21:00

    Ich würde zuerst mal versuchen herauszufinden, ob das ein ganzer oder nur ein gebondeter Diamant ist. Es sind hier im Forum ja auch Händler präsent, vielleicht können sie entsprechende Infos besorgen. Falls der Diamant nur gebondet sein sollte wäre ein Verkaufspreis von 499.- meines Erachtens schon arg viel.

    Ich würde in diesem Fall noch was drauflegen und das 10x5 mit der Nude-Shibata nehmen. Könnte durchaus doppelt so lange halten wie die gebondete Ellipse, was den Mehrpreis bereits wettmacht. Dazu kommt die bessere Detailwiedergabe.

    Gebondete Ellipsen finde ich ok bei 50-Euro-Nachbaunadeln, nicht aber bei MC-Komplettsystemen für 500.-, bei denen überdies die Nadel ja nicht einfach getauscht werden kann.

    LG
    Manuel

  • Euer größter Reinfall, was Tonabnehmer angeht …

    • Marsilio
    • 11. Mai 2026 um 16:15
    Zitat von xrufusx

    Naja... ich denke ein hyperelliptischer Schliff ist auch schon deutlich fineliner als fineline.

    Bei Shure war die Verrundung der Hyperellipse 5x38 µm. Ja, das ist definitiv nicht schlecht und in der Tat "schärfer" als die doch ziemlich milde Ortofon-Fineline mit ihren 8/40 μm.

    Nochmals etwas "schärfer" war die Shure-Microridge mit 3.8x75 µm.

    Und weil ich es sehr schätze, Belege für solche Angaben zu haben - hier:
    1984 Phono

    LG
    Manuel

    PS Beim Harmonic-Schliff von Transrotor/Goldring vermute ich, wie ich ja bereits erwähnt habe, dass die schmale Facette sogar irgendwo im Bereich von 3 µm liegt. Leider fehlt mir dazu ein Beleg - falls hier jemand von Euch einen haben sollte bitte unbedingt posten!

  • Euer größter Reinfall, was Tonabnehmer angeht …

    • Marsilio
    • 11. Mai 2026 um 11:22
    Zitat von U.H.

    (...)

    Nebenbei: Sollte sich der "Harmonic" als "Fine Line" bewahrheiten, dann wäre das auch ein Grund für die Namensgebung. "Fine Line" dürfte für Ortofon "reserviert", ein registrierter Handelsname oder so etwas ähnliches sein.

    Ja, das ist plausibel. Skyanalog hatte die Schliffe seiner Tonabnehmer am Anfang ja auch als Fineline bezeichnet und ist vor einiger Zeit dann auf "fein elliptisch" zurückgerudert.

    Und eben - diese LineContact können ja auch sehr unterschiedlich scharf sein; die Ortofon-Fineline ist mit r/R 8/40 μm auf der schmaleren Facette nicht schärfer als eine ganz normale Ellipse; bei der Harmonic hingegen vermute ich da schon was viel filigraneres - 3/30 μm oder sogar 3/70 μm sind da denkbar.

    LG
    Manuel

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