Bevor er sich dem Soul Jazz zuwandte, spielte Lou Donaldson noch einige schöne Hard Bop Platten, wie diese hier mit Horace Parlan (p) und Bill Hardman (t) ein:
Lou Donaldson – Sunny Side Up
Blue Note Connoisseur, US, 1995, RE, Stereo
cheers Ralf
Bevor er sich dem Soul Jazz zuwandte, spielte Lou Donaldson noch einige schöne Hard Bop Platten, wie diese hier mit Horace Parlan (p) und Bill Hardman (t) ein:
Lou Donaldson – Sunny Side Up
Blue Note Connoisseur, US, 1995, RE, Stereo
cheers Ralf
Jetzt erst geschnallt, warum so viele Towner Alben gepostet wurden. In passender Farbgebung:
Ralph Towner – Solstice
RIP
cheers Ralf
Feiner Mainstream:
The Sonny Stitt Quartet – The Hard Swing
Verve, Japan, 1962, RE, Stereo
cheers Ralf
Aufgenommen bereits 1965 erschien diese Platte erst 1968. Imho eine der besten Aufnahmen des "späten" Lee Morgan.
Lee Morgan – The Gigolo
Blue Note Classic Vinyl, 2024, RE, Stereo
cheers Ralf
Von R&B (Soul Stirrin'), BeBop (We Wanna Cook), Mambo (B.G. Mambo), Noir Jazz (Lullaby Of The Doomed) und der obligatorischen Ballade ist alles dabei. Fantastisch gespielt von Top-Musikern (u.a. Sonny Clark (p) und Gene Ammons (ts)), aufgenommen in schönstem RVG Mono... Mainstream kann auch happy machen
.
Bennie Green – Soul Stirrin'
King, Japan, 1983, RE, Mono
cheers Ralf
für mich sind ja seine Sopran Nummern die Schönsten
The Lucky Thompson Quartet – Lucky Strikes
Ja, das ist seine Bekannteste, da spielte er Sopransaxophon schon seit sieben Jahren (Er kaufte sein Selmer Sopran 1957 in Paris).
Hier Aufnahmen des NDR von 1959 und 1960, auf denen er bereits (vor Coltrane...) auf dem Sopran zu hören ist:
Lucky Thompson – Bop & Ballads
Sonorama, Germany, 2016, RE, Mono - Aufnahmen in guter Rundfunkqualität
cheers Ralf
Rhythm Section Art Blakey (d) und Paul Chambers (b) neben Sonny, Frontline Hank Mobley (ts) und Donald Byrd (tp). Dazu 6 Kompositionen von Sonny Clark fertig ist das Hard Bop Meisterwerk. Imho auf einer Stufe mit seinem Klassiker "Cool Struttin'":
Sonny Clark – My Conception
Tone Poet, US, 2021, RE, Stereo
cheers Ralf
Und noch ne olle Mono...
Lucky Thompson With Gérard Pochonet And His orchestra – Lucky Standards
Vogue, Japan, 1984, RE, Mono
cheers Ralf
Hard Bop at its best mit Art Blakey (dr), Doug Watkins (b), Horace Silver (p), Art Farmer (tp) und Hank Mobley (ts). Obwohl Mobley damals meist mit Lee Morgan zusammen arbeitete, war Art Farmer für ihn eigentlich der besser passender Partner an der Trompete.
Hank Mobley – Quintet
Toshiba, Japan, 1984, RE, Mono
cheers Ralf
Prima LP - bis auf den Titelsong...
Lucky Thompson – Happy Days Are Here Again
Prestige, US, 1965, Stereo
cheers Ralf
Eine der frühesten West-Coast-Jazz Aufnahmen von 1955. Neben Shorty Rogers (tp) spielen Jimmy Guiffre (cl, ts, bs), Pete Jolly (p), Curtis Counce (b) und Shelly Manne (dr) schon wesentliche spätere Protagonisten dieses Stils.
Shorty Rogers & His Giants – The Swinging Mr. Rogers
Atlantic Jazzlore, US, 1982, Mono, RE. Die Atlantic Jazzlore Reissues aus den frühen 80ern sind klanglich und fertigungstechnisch besser als viele aktuelle "audiophile" Reissues und für Kleingeld erhältlich...
cheers Ralf
Ich glaube, die Zarge ist ein Selbstbau
Nee. Das ist eine SAEC Lab I Bleizarge. Es gab auch eine Lab III für den SP-10. Hat ordentlich Gewicht, daher die Griffe...
Sorry - hat sich überschnitten
cheers Ralf
Aber weil wir gerade beim Tonarm sind. Angeblich würde es von Sorane noch eine massivere Durchführung für die Tonarmbasis geben bzw. von Chris Feickert ein Update. Das hatte ich mal irgendwo aufgeschnappt. Das wäre wohl eine Art Metallmuffe, wo von unten eine große Mutter gegengeschraubt ist.
Weiß da hier jemand Näheres drüber?
VG Diethard
Links die Basis, die Du meinst, rechts das -ungereinigte Original-:
Bei Sorane heißt das Ding "Cylinder-Base".
cheers Ralf
Eine der besten "Prestige-Allstars" Sessions:
Thad Jones - Frank Wess - Teddy Charles - Mal Waldron - Doug Watkins - Elvin Jones – Olio
Prestige, US, 1996, RE, Mono
cheers Ralf
Das Raumfahrtzeitalter hatte 1958 schon so richtig begonnen...
Lou Donaldson – Lou Takes Off
King, Japan, 1981, RE, Mono
cheers Ralf
Das Radio Veronica Studio war so;
Plattenspieler sind Garrard 401er mit Nordsee-tauglichen Acoustical All Balance 2700 Tonarm (Auflagekraft mit Feder wie EMT 929) aus den Niederlande.
cheers Ralf
spektakulärer Stunt, aber für mich im Kontext Plattenspieler ohne Belang.
Höhenschlag von LPs, auch wenn man diesen nicht offensichtlich sieht, verändert bei statischer Auflagekraft selbige ständig, bei dynamischer Auflagekraft (EMT, Dual, ...) dagegen nicht.
cheers Ralf
Hallo Ralf, hast Du eine Quelle dazu?
Leider nicht. Ich hab dazu hier aber 2024 schon mal was geschrieben:
Ich seh das aber eigentlich auch nicht so verbissen. Wenn es wirklich stört z.B. beim Reissue der Art Pepper meets the rhythm section mit Piano, Bass und Drums an der Ostküste (hart rechts) und Art Pepper an der Westküste (hart links) hat man ja Monoschalter oder nimmt Stereo-kompatible Monosysteme (DL-102, AT-33Mono, ...).
cheers Ralf
PS: Viel schlimmer als ein Schlagzeug hart rechts klingt bei Jazz für mich übrigens ein Big-Band Schlagzeug mittig über die ganze Stereobreite...
Alles anzeigenIch habe gestern den Rückblick Stream von Michael45 aka Vinyl Room durchgezappt. Ganz und gar kann ich diese Sitzungen nicht mehr durchhalten. Ich bin Zaungast und kein Community Mind. Aber einzelne Schnipsel sind unterhaltsam. Z.B. der Unfall mit Schnerzingers Katze und die ständige Dissonanz zwischen dem Sammlern von Originalpressungen und dem Verkauf von brandneuen Reissues.
Michael hat die UHQR von Sonny Rollins‘ Way Out West in höchsten Tönen gelobt ( ab ca. 1:24 h). Dort sei es - unerklärlicherweise - endlich gelungen, den Klang räumlich zu machen. Bei anderen Pressungen, die er habe, von Craft und irgendwas früheres, habe ihn immer gestört, dass der Klang an den Boxen klebe, Ping-Pong-Stereo sei und es keinen Raum gebe. Kommentare behaupten, die Mitte der Aufnahme habe ein Loch, man solle die Mono-Taste drücken.
Ich habe die UHQR nicht und werde sie auch nicht kaufen. Ich habe ein halbes Dutzend früherer Pressungen, u..a. die erste Stereo Ausgabe auf Stereo Records. Ich kann hier beim besten Willen die oben genannten Probleme nicht erhören. Auch bei einer späteren Contemporary mit gelbem Label kann ich das nicht. Ich weiß noch nicht einmal, wo das Ping Pong Stereo sein soll. Die perkussive Eingangs-Sequenz von „I‘‘m an old cowhand“ ist es nicht, sondern imitiert das klappernde Laufen eines Pferdes. Und ist klanglich ganz klar dem Standort des Schlagzeugs zugeordnet.
Natürlich stehen Bass und Schlagzeug rechts bzw. rechts-mittig und das Saxophon links - wie soll es in einem Aufnahmeraum auch viel anders sein?! Aber der Bass steht räumlich in der Tiefe, das Schlagzeug reicht bis in die Mitte und Rollins bläst keineswegs von ganz links, sondern steht deutlich mit den anderen zusammen. Klanglich kommen alle Instrumente dynamisch nach vorne oder gehen nach hinten, je nach Dramaturgie der Tracks.
Das Verdikt gegen die frühen Stereo-Platten im Jazz ist ja nicht so selten, aber ich frage mich, was alles der Grund dafür sein mag. Empfindlichkeit im räumlichen Hören? Stark gebündelte Wiedergabe der Lautsprecher? Mangelnde Auflösung des Frontends für Rauminformationen in der Aufnahme? Usw… Ich würde das gerne differenzierter betrachten: es gibt alle möglichen Arten von gelungenen und mißgelungenen Stereo - und auch Mono - Ausgaben. Die Way Out West gehört nach meiner Meinung nicht zu letzteren.
Leider trägt die Reichweite solcher Kanäle die Meinungs-Folklore in die Welt derer, die nichts anders mehr konsumieren.
Sonny Rollins - Way Out West
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Hallo Mario,
der "Raum", den Du auf vielen frühen Stereo-Contemporaries hörst, ist ein Hallgerät. Dieser Hall wurde damals interessanterweise erst beim Cutting / Mastering hinzugefügt. Er befindet sich also nicht auf den Bändern, wohl aber auf der LP. Weiterhin liefen die Aufnahmen beim Cutting durch einen Kompressor, wodurch die jeweiligen übersprechenden Signale der anderen Spur etwas lauter wurden.
Beides füllte bei den Originalen die leere Mitte so weit auf, dass es bei den Stereos meist nicht stört, dass die Signale tatsächlich nur hart links und rechts auf dem 2-Spur Band sind. Bei späteren Reissues wurde beim Cutting weder Hall noch die selbe Kompression benutzt, wodurch die Mitte tatsächlich sehr leer klingen kann.
Erst ab 1959/60 wurden Instrumente (meist das Piano) auf beide Spuren = Phantommitte aufgenommen. Bei RVG war es dasselbe, in Hackensack existierte nicht mal die Möglichkeit Stereo zu monitoren.
cheers Ralf