Beiträge von RalfAM

    Ich habe schon Volksmusik bei einer Vorführung gespielt.

    Neu ist, dass es ein invertiertes Lager ist bei dem das Öl nicht rausläuft.

    Ich schließe aus den Beiträgen in diesem Faden, dass sich viele folgendes nicht vorstellen können: Als Konstrukteur mit entsprechender Erfahrung im Maschinenbau kann man das Schwingungsverhalten einer Maschine einschätzen und berechnen. Das ist z.B. bei dynamischen Werkzeugmaschinen und Meßmaschinen sehr wichtig. Ein Plattenspieler ist eine sehr einfache Maschine, deren Schwingungsverhalten leicht nachzuvollziehen ist. Der Klang eines Plattenspielers ist in erster Linie von seinem Schwingungsverhalten abhänging. Um diesen Zusammenhang zu erkennen benötigt man keine Beweise, weil es einfach logisch ist. Ich habe es aber trotzdem schon oft bestätigt gefunden.

    Wenn man den Aufbau eines Plattenspielers im Detail kennt, kann man sagen wie er klingt ohne ihn zu testen.

    Das ist extrem vereinfacht. So ist der Aufbau des Tellers durch sein Schwingungsverhalten deutlich hörbar.

    Mit externen Tonarmen haben wir angefangen. Der heißt bei uns Lignum L, weil er links neben dem Laufwerk steht. Er ist 12,2 " lang und die Basis muss man beim Justieren nicht verrutschen, weil es eine horizontale Verstellung gibt.

    Optimal es es natürlich nicht, aber ich justire den Azimuth immer nach dem Diamanten. Es ist am wichtigsten, dass der Diamant gerade in der Rille steht.

    Bei einem schiefen Nadelträger oder Diamanten führt das dazu, dass die Bewegung im Generator schief ist. Das hat aber weniger Einfluß als ein Schiefstand des Diamanten in der Rille.

    Etwas Reibung im Lager dämpft Drehschwingungen. Ein anderes Wort für Gleichlaufschwankungen, so wird aber der Zusammenhang klar.

    Meine Vermutung wäre folgendes:

    Der Arm geht zu schnell nach unten und springt deshalb wieder nach oben.

    Danach landet er an einer anderen Position.

    Mehr Anti-Skating kann das Problem evtl. lösen, weil es verhindert, dass der Arm nach innen schwenkt. Das ist aber nicht die Ursache.

    Bei anderen Systemen tritt das Problem nicht auf weil diese anders aufgehängt sind und deshalb nicht so weit zurückspringen.

    Hallo Balázs,

    ich konnte bei einem Kunden einen Oasis intensiv anhören.

    Der Direktantrieb ist als solcher nicht auffällig. Die Klangeigenschaften wurden viel mehr durch die Konstruktion des Tellers geprägt. Ich hatte den Eindruck, dass der Direktantrieb so ausgelegt ist, dass er die positiven Eigenschaften eines Riemenantriebs hat. Ähnliches habe ich auch mal in einer Zeitschrift gelesen. Das Drehmoment des Motors "schiebt" den Teller sanft an. Direktantriebe zeichnen sich sonst durch ihr großes Drehmoment aus. Das hat Herr Brinkmann hier nicht beabsichtigt. :thumbup:

    Hallo an alle,

    ein Freund hat mir eben folgende Frage geschickt:


    "Wir waren gerade im Repair Caffee; um den Dual CS455 wieder fit zu bekommen.

    Fehler: nur noch 45er Drehzahl

    Meinung von vier Experten nach ca. einer Stunde: Umschalter funktioniert ( grüne Verdrahtung, es klickt, Ohmzahl verändert sich 😊);

    Netzteil funktioniert (12V kommen an); externes Netzteil mit 1 Amp. ausprobiert . keine Veränderung.

    Mechanische Regulierung der Geschwindigkeit ist nicht zu erkennen. Andere Platine ist nicht vorhanden.

    Wahrscheinlich ist doch das Motörchen kaputt, weil, wenn man in den Bohrungen am Poti dreht, verändert sich keine Drehzahl und keine Stromabgabe"


    Kennt jemand dieses Problem und kann einen Tip dazu geben?


    Vielen Dank,

    Hallo Micki,

    ich möchte noch einen echten Geheimtip ergänzen.

    Ich habe die große Ehre das Vorserienmodell der MM-Phonovorstufe von MK-Analogue nutzen zu dürfen. Der Übertrager SUT-1L wurde in der letzten analog getestet. Demnächst kommt die passende MM-Phonovorstufe raus. Vom Vorserienmodell bin ich echt begeistert.