Beiträge von Apadio

    Tja, Mike. Scheinbar weisst auch Du nicht wirklich, was man alles mit einem AT ansonsten noch veranstalten kann. Dafür müsste man sich nämlich wirklich mal belesen. Was ja scheinbar schwer ist.

    Braucht man aber auch nicht, ein gesundes Halbwissen reicht doch für diese simplen Anwendungsgebiete. Eimal hohe Induktivität, einmal niedrige. Witzig.


    Und was Du abschätzig mit "simpel und zusammengedengelst" abqualifizierst, spielt auch in einigen LAUTsprechern die zehntausende Dollar kosten. Und diese Weichen sind sehr hochwertig, evtl. sogar besser als vieles andere am Markt. Aber das ist Dir ja bekannt.


    Herablassend über andere Leute Entwicklungen zu schreiben zeugt nicht gerade von Größe und Format. Eher vom Gegenteil.

    Sportsfreund, ich betreibe einen AT seit längerem fehlerfrei, da würde ich an Deiner Stelle mal etwas tiefer durchatmen. Habe auch die passende Weiche dazu selbst entwickelt.


    Und auch die entsprechende Fachliteratur dazu studiert. Du bist schon daran gescheitert, diese Literatur überhaupt zu finden. Und vorher noch ein paar Jährchen die Grundlagen der Elektrotechnik, das nur nebenbei.


    Ich wiederhole mich ungern, aber Du scheinst das Funktionsprinzip noch nicht verstanden zu haben, was bisher kam waren trivialitäten.


    Schreib doch mal, was so ein AT so alles kann und wie er das macht.

    Und dann können wir uns weiter unterhalten.


    Wenn nur heisse Luft kommt von wegen Drossel und Spannungsteiler, dann schätze ich das als etwas zu wenig ein, um damit eine Weiche zu entwickeln. Und ein Messgerät bedienen, das kann hier fast jeder. Hilft nur nicht wirklich weiter in diesem Fall.


    Recherchier noch mal ein bischen. Wenn Du denkst, Du könntest soetwas wie Hr. Jagusch's Weiche mal eben nachkonstruieren wünsche ich Dir weiterhin viel Erfolg!

    Sehe ich genauso wie Hr. Jagusch. Ein AT alleine bringt Dir wenig bis nichts, wenn das Fachwissen um die Funktionsweise nicht vorhanden ist. Mit voodoo hat es nämlich nichts gemein, aber man sollte, wenn man selber basteln möchte, die Technikseite verstehen. Und man sollte alle techn. Daten zu dem jeweiligen AT kennen.

    Wenn Dir das Wissen hierzu fehlt, ist es nahezu aussichtlos in angemessener Zeit zu Ergebnissen zu kommen, die mit einer kompletten Jagusch Weiche möglich sind.


    Einfach den AT reinzuhängen und zu denken, das wars jetzt ist ein Trugschluss. Hatte ich auch mal gedacht. Wenn ich nicht zufällig und nach langer Recherche die Original Unterlagen zu meinem AT gefunden hätte, wäre er für mich nicht nutzbar gewesen, denn es gibt unzählige Möglichkeiten, ihn falsch anzuschliessen und dann nicht optimal zu hören.

    Also ich würde zur Jagusch Komplettlösung raten, ansonsten ist es ein langer und steiniger Weg. Unterlagen darüber sind sehr rar, weil die ganze Technik schon vor Urzeiten ausrangiert wurde. Wenn man nicht sehr tief gräbt und genau weiss, nach was man sucht, wird man nicht fündig.

    In der Audiotechnik arbeitet man mit Spannungsanpassung..., die "abgegebene" Leistung ist daher von den Anpassungsbedingungen abhängig.


    Gruß Andreas

    Das ist leider in einer solchen Absolutheit nicht richtig. Es gibt nach wie vor Firmen, die mit Leistungsanpassung arbeiten. Es gibt auch noch genügend Firmen, die hierfür Bauteile herstellen.

    ich habe schon mehrere Hammond-AÜ´s/Drosseln gekauft und bisher war bei allem Don Audio immer am günstigsten...

    Bei mir leider nicht, es war oft Tube Town, die günstiger waren.

    Ob das am heutigen Tag so ist und was Produkt XY heute irgendwo kostet oder wo am billigsten, dafür gibt es Suchmaschinen. Ich bin nicht die Preisauskunft für das Internet.

    Sorry, dafür ist mir meine Zeit zu schade.

    Ja natürlich, der typische Dreiwege Monitor wird immer bei 3000+13000Hz getrennt.🤣

    Ich würde sowas ja eher als Zweiwegebox mit angebautem Superhochtöner bezeichnen, aber was weiß ich schon im Gegensatz zu dir.

    Interessant, dass Du es besser weißt, wie man einen guten dreiwege Lautsprecher konstruiert. An Deiner Stelle würde ich mich ganz rasch bei den Firmen bewerben, die soetwas anbieten. Studier Du mal weiter Trennfrequenzen, ich höre mir derweil LAUTsprecher an. :)

    Der kürzeste Weg ist immer der beste, nach meiner meinung zumindest.

    (ist vielleicht besser in verkürzter form geschrieben)


    gruß

    volkmar

    Dann muss man halt auf die Aufladung des Signals mit Energien verzichten und mit einfacheren musikalischen Strukturen leben können. Wer das meint, sollte auch über passive Lösungen nachdenken oder über das berühmte Stück Draht. Ist immer noch der kürzeste Weg. :)

    Auf meine Anfrage hin hat mir die Firma Röhrentechnik mitgeteilt, dass sie die Geschäftstätigkeit eingestellt haben. Warum diese Seite weiter als Zombie im Netz existiert, ist daher eine interessante Frage.


    Man könnte es bei der Firma "Frag Jan zuerst" probieren, die sind spezialisiert auf günstige Produkte für Röhrenbastler und bieten auch Übertrager an, die im Preisrahmen bleiben.

    Jan Wüsten wird das haben, was du suchst.

    Die Firma "Don Audio" ist leider nicht gerade günstig. Es gibt für Hammond günstigere Anbieter.

    Wobei das m.M.n. der Bereich ist in dem die meisten Lautsprecher brillieren.😉

    Leider nein, die wenigsten Lautsprecher können das heute. Dazu muss man aber mal gehört haben, wie sich Mitten anhören können. Und nicht dieses moderne Zeug, was nur Bässe und Höhen spielt und dazwischen gefühlt garnichts. Null.Niente.

    Ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass hier seine Stärken sind. Das ist ein typischer Dreiwege Monitor Vertreter, und das sind ihre typischen Stärken, wenn man es richtig macht. Spendor hat hier sicher viel richtig gemacht.

    Apadio, sei mir nicht böse, aber wenn man von der Materie keine Ahnung hat, sollte man auch nichts dazu schreiben!

    Wir irren ja alle mal, aber du irrst hier gewaltig!

    Die BC1 spielt hier überragend an einem 300B PP-Verstärker.

    Weiterhin ist es eine Mär, dass früher Verstärkerleistung billig und im Überfluss zur Verfügung stand. Heute bekommst du für ganz wenig Geld ganz viel Leistung.

    Ich kann dir aus eigener Erfahrung aber auch da sagen, dass die BC1 nicht viel Leistung benötigt...


    20Watt maximal ist mit PP 300B möglich. 20W, damit dieser Leisesprecher vernüftig in die Gänge kommt. Das ist wohl eine andere Hausnummer.

    Nichts dagegen, wenn das manchen gefällt. Manch einer hat seine Traumkombi gefunden damit.

    Mich würde mal interessieren, welcher Teilbereich das sein soll, in dem diese Speaker (ich schreibe bewusst nicht Lautsprecher) nicht zu übertreffen sind.

    Mit solchen Absolutaussagen sollte man vorsichtig sein.

    Laut Hr. Fink ist doch soviel Fortschritt seit den 1960er Jahren gewesen.

    Wie kann es da sein, dass ein Design von 1971 da noch zeitgemäß und angeblich nicht zu übertreffen ist? Bitte um Aufklärung.

    P.S. Nur weil ein Speaker gefällig klingt, heisst es ja nicht, dass er nicht zu übertreffen wäre.

    Bei einem größeren Übertrager der Luftspalt soll auch korrekt auf einen bestimmten Vormagnetisierungsstrom eingestellt werden, sonst wird kein maximal möglichen Optimum erreicht. M.M.n. ein optimaler Übertrager, je nach verwendeten LSP-Boxen, für eine 2A3 Röhre soll zwischen 6 und 16 Kilo wiegen. Es geht auch mit 3,5 Kilo, aber nur für preiswerte Boxen, die im Bassbereich nicht so tief liegen. Bei den AÜ´s der Vergrößerung des Gewichts ohne klare Verstand wie es optimal designet sein sollte führt nur zum Verschlechterung des Klanges.

    Einer erklärt messtechnisch, dass ein 2Kg Leistungsübertrager ausreichend ist, der andere meint 6-12Kg wären gerade gut genug. Was ist denn nun das Optimum? Das Blechpaket bis unendlich zu vergrößern kann es ja wohl nun auch nicht sein.

    Bei einem vorgegebenen Strom sollte doch rechnerisch ein Konsens für die Blechpaketgröße herrschen, wenn die Bedingungen für die untere Grenzfrequenz definiert sind. :/

    Bin ebenfalls Elektrotechniker, aber bei mir zählt das Hörerlebnis mehr als das messtechnische. Die Grundformeln für den Übertrager sind mir wohl bekannt, aber was machen, wenn sich der überdimensionierte Übertrager besser anhört?


    Nach dem Grund suchen? Messreihen durchmessen? Unter Laborbedingungen mit Signalen (Rechteck) füttern, die nicht der realen Musik entsprechen?


    Das haben früher die seriösen Hifi Magazine in ihren Labors gemacht. Man suchte nach den technischen Hintergründen, warum manches besser klang oder auch nicht.

    Davon ist man jedoch seit vielen Jahren abgekommen, da man festgestellt hat, dass sich halt nicht alles, was man hört, auch messtechnisch belegen lässt.


    Deshalb ist man übergegangen zu Hörberichten, die natürlich, rein subjektiv sind.

    Die Leser mit technischen Dingen zu überfrachten wird heute nirgendwo mehr gemacht, selbst die Werbung ist hiervon komplett abgefallen. Hat man früher noch mit allen möglichen Daten zu Gleichlaufschwankungen, Frequenzgängen, Wattzahlen (meist Sinus- und Musikleistung) geworben, ist heute davon nichts mehr zu lesen.


    Weil es im Grunde niemanden ausser den Techniker interessiert. Den Kunden und Konsumenten meist garnicht. Der möchte Emotionen anstatt Messwertreihen.


    Ich bin jedoch als Verstärker Konstrukteur kein Trafoentwickler. Wäre ich es, könnte und würde ich mir das Teil auch noch selber entwickeln. Das sehe ich jedoch nicht als meinen primären Wirkungskreis.


    Als Verstärkerentwickler setze ich das Material ein, welches mir den größten Erfolg im Hörerlebnis bietet.

    Man könnte ansonsten ja auch genau den gleichen Ansatz bei allen anderen Bauteilen durchführen. Wen interessiert denn wirklich die chemischen Zusammensetzung von Vitamin Q Kondensatoren? Man verwendet sie, weil sie gut klingen, fertig und aus.

    Und an anderer Stelle verwendet man andere Kondensatoren, weil sie exakt dort den besseren Dienst verrichten.


    Das sehe ich als die wirkliche Kunst des Verstärkerbaus an, das ist auch die Alchemie, welche einen sehr guten Verstärker ausmacht. Zu wissen, in welcher Schaltung und an welchem Ort sich dieses oder ein anderes Bauteil so verhält, wie man es gerne hätte. Und damit den Klang erzeugt, den man anstrebt.


    Dass dort komplexe Elektrochemie erst den Klang ermöglicht, das wird so hingenommen.

    Niemand den ich kenne wickelt sich seine Kondensatoren oder Elkos selber.


    Von daher ist mein Hör- Ansatz schlüssig und mittlerweile auch Konsens in der Szene.

    Hören ist weit komplexer als messen und letzteres bildet niemals die Realität ab, sondern folgt immer nur einem sehr vereinfachten physikalischen Modell.

    Und das ist leider dem wirklichen Hörerlebnis nicht ebenbürtig.

    Scheint ein Scheunenfund zu sein. Alles deutet auf Röhren hin, die ihr Leben bereits hinter sich haben. Und der allerletzte Rest, den sie noch hergeben, muss nun ordentlich Geld bringen. Denn man hat ja gehört und auch fünf Minuten recherchiert, dass 2A3 single plate einen hohen Wert haben...und deswegen mal wieder ein Phantasiepreis, mal schauen, ob jemand anbeisst. Selbst die Asiaten scheuen vor solchem Edelschrott zurück.


    "Hält sich nicht an Absprachen und übervorteilt Geschäftspartner, daher nur persönliche Begutachtung und Abholung der Ware empfehlenswert!"

    Ausserdem schlechte Bewertung, für mich ein no-go.

    Dann war dieser kleine Übertrager sicher nicht optimal, denn den konnte man in einer Handinnenfläche halten. Also mir war der Eisenkern auch gefühlt zu klein, bin jedoch kein Experte auf dem Gebiet.

    Tja, was so alles Blödsinn ist und nicht nur Blödsinn, sondern totaler Blödsinn. :)


    Blöd nur, dass ich soetwas auch schon ausprobiert habe.

    Und meine Erfahrung eine andere ist.

    Ich habe doch garnicht bezweifelt, dass etwas mit Zimmerlautstärke spielt.


    Fakt ist nunmal leider, dass eine 4-8W (maximal) SET 300B an einer 81dB Box niemals aufblüht und das zeigt, was sie kann. Die spielt quasi immer mit angezogener Handbremse.


    Es wird auch niemals empfohlen, von kundigen Leuten, soetwas zu kombinieren.

    Die Frage ist: warum wohl?

    Weil es, technisch gesehen, nicht passt.


    P. S. Es gibt überhaupt keinen Speaker, der nicht verfärbt. Warum einer mit hoher Effizienz daher mehr verfärben sollte als ein Leisesprecher erscheint mir abwegig.

    Da ich es auch schon anders gehört habe, muss ich die Aussage aber auch

    nicht glauben. :)