Posts by Vantage

    … Drehmomentschlüssel oder auch Schrauber müssen, wenn man wirklich exakte Ergebnisse erreichen will, auch einer Überprüfung unterzogen werden, je nachdem wie oft sie benutzt werden verstellt sich bzw. stimmt der eingestellte Wert nicht mehr ... Spätestens nach 5.000 Auslösungen sollte eine Kalibrierung stattfinden ...

    Alles richtig und gibt es trotzdem - bspw.:

    HAZET 6002 CT, 0,1 bis 1,2 Nm, max. 5% Abweichung

    HAZET 6106-1CT(CAL), 1-6 Nm, max. 4% Abweichung


    2 Anmerkungen wenn wir über 6mm Gewindeschrauben aus Stahl oder Alu reden:

    1 Nm ist nix ! Wenn man umgangssprachlich von "handfest" redet, liegt man bereits jenseits von 5 Nm.

    5000 Auslösungen bedeuten für einen Amateur mehrere Jahre Arbeit.

    Gruß Oliver

    Michaels (HELENE) Beschreibung zum JECKLIN FLOAT Elektrostaten kann ich nur unterstreichen. Hinzu kommen gewisse tonale Einschränkungen im Frequenzkeller und was die Materialqualität angeht: Die Schaumstoffpolster auf der Membranfläche und der Bügelkonstruktion bröseln bereits nach wenigen Jahren vor sich hin, auch wenn man ihn nur sporadisch verwendet.

    Wie es sich bei der "Wiederauferstehung" verhält, vermag ich nicht zu sagen - habe noch ein altes Original hier liegen.

    Hast du den Phonitor 2 in Verwendung? Wenn ja: Du hast wirklich eine Ortung außerhalb des Kopfes? Vorne? … als "Simulation" richtiger Lautsprecher geht es für mich nicht durch. ...

    @ Ronald,

    wie ich zuvor bereits schrieb (#158), basiert meine Meinung zur Crossfeed-Matrix des PHONITOR 2 nicht auf Besitzerstolz. Ich hatte ihn damals 1 Woche zum Vergleich mit einem anderen KHV, welcher letztendlich bleiben durfte. In Verbindung mit dem K-1000 war eine Frontverortung des Musikgeschehens recht glaubwürdig zu realisieren, mit meinen "Arbeitsgeräten" BEYER DT-880S oder AKG K 712 pro etwas weniger, aber besser als ohne. Interessant wäre für mich heute zu wissen, wie es mit dem MEZE EMPYREAN ausgesehen hätte, allein den hatte ich damals noch nicht. Natürlich ist das keine 100% Simulation eines konzertanten Erlebnises in 2-Kanal Stereo auf einem LS - aber auch das hatte ich in meinem ersten Post (#151) bereits geschrieben. Der dortig letzte Satz, war für mich der entscheidende. M.E. wird die Frage KH oder LS meist zu technisch verkopft betrachtet. IKL ist zwar ein Fakt, wird aber für unser Hirn nach kurzer Zeit irrelevant, wenn man bereit ist, sich auf das Medium einzulassen und sich parallel auf das Wesentliche nämlich die Musik zu konzentrieren. Je länger das anhält desto "realer" und glaubwürdiger ist für unser Gehirn die Simulation. Und Simulation ist beides, sowohl Musikreproduktion über KH wie LS.

    Bevor noch jemand völlig falsche Schlüsse zieht: In 8 von 10 Fällen ziehe ich meine Maggies den Schallmützen vor.

    Gruß Oliver

    Ich habe nicht behauptet, dass es ohne nicht geht. ;)

    Allerdings rangiert der e.g. KH-Verstärker bestenfalls im mittleren Preissegment. Klar die Firma verdient ihr Geld ja auch eher mit Studioequipment. Man kann diesbezüglich auch weitaus höhere Beträge bei kleinen "High End-Manufakturen" versenken, ohne dass man dort eine solche Schaltung überhaupt je angeboten bekommt.

    Keine Sorge ich plädiere nicht aus Besitzerstolz.

    SPL ist eine der Firmen auf die ich mich bezog (verstärkungsseitige Kompensation der "IKL"). Der PHONITOR 2 bspw. hat m.E. eine sehr überzeugende Crossfeed-Matrix. Also für alle die eine Frontlokalisation als Basis des Musikgenusses ansehen zumindest einen Empfehlung.

    Gruß Oliver

    Vielleicht sollte man Kopfhörer schlicht als „Arbeitsgeräte“ betrachten, denn bei Aufnahmen sind sie weder wegzudenken noch zu ersetzen. Ergo musste ich mich stets mit Ihnen befassen, obgleich ich nur wenige der „Schallmützen“ über eine längere Zeit auf meinem Schädel ertrage. Meist drückt und zwackt es hier und dort trotz vielfältiger Verstellmöglichkeiten, oder ich bekomme quasi gratis einen Satz „heiße Ohren“ vom teils zu hohen Anpressdruck, was die Konzentration in kurzer Zeit erheblich einschränkt. Zugegeben ein persönliches Problem und mir bereits hinlänglich bekannt beim Kauf von Motorradhelmen. Konsequenz: Die Vielfalt des Marktes schrumpft damit dramatisch.

    Die von Winfried bemängelte „IKL“ ist beim Kopfhörer ein prinzipielles Problem (solange aufnahmeseitig kein Kunstkopf verwendet wurde), welches manche Konstrukteure schon seit Jahrzehnten schallwandlerseitig und / oder verstärkungsseitig zu kompensieren suchen. Der AKG K-1000 war ein Ansatz welcher von seinem „legitimen Nachfolger“ LB-ACOUSTICS MYSPHERE fortgesetzt wurde. M.E. durchaus erfolgreich, aber zu 100% ist es auch diesen nicht gelungen. Dass ULTRASONE ebenfalls daran arbeitet war mir immerhin neu.

    Aus e.g. Gründen habe ich vielleicht eine gewisse Anhänglichkeit zum K-1000 entwickelt, welcher über 35 Jahre meine persönliche Referenz darstellte. Man spürt ihn nicht und er kommt dem „Ideal“ einer frontalen Lokalisation des Musikgeschehens für einen Kopfhörer schon relativ nahe. Andere kamen in den vergangenen Jahren zum Test und gingen wieder, er blieb. Was nicht bedeuten soll, dass ich ihn für perfekt halte.

    Vor 2 Jahren habe ich mir einen separaten und universell einsetzbaren Kopfhörerverstärker gegönnt und mich in Folge dessen parallel erneut mit aktuellen Kopfhörermodellen beschäftigt.

    Fazit: Es hat sich viel getan in Sachen Auflösung und Tonalität zum Teil auch Ergonomie. Die einstmals arrivierten Hersteller haben mächtig Konkurrenz bekommen. Das Preisgefüge entartet, „IKL“ bleibt aber im Grundsatz ein Thema.

    Dennoch sehe ich persönlich keinen Grund mit einem Kopfhörer nicht Musik zu genießen oder Aufnahmen zu beurteilen. Lässt man sich erst darauf ein, regelt der Kopf sowieso den Rest …

    Bald sind wieder alle Marken des Weltmarktes vertreten. Hier fehlen schlicht ein paar Grundlagen zur Bewertung. Tragekomfort ist ein gutes Stichwort. Hängt individuell von Form und Größe des Kopfes ab, aber der ist ja bei jedem Menschen gleich, oder?

    Es würde schon mal helfen zu wissen, für welchen Zweck die Mütze herhalten soll.

    "Hatte mal einen Simca …" - der war gut.

    Gruß Oliver

    Seit 15 Jahren im Primärsetup ... MK3 und 2017 kann nicht stimmen, da gab es die MK4 schon lange. Der Preis ergibt sich aus der Ausstattung (welches Netzteil ? Gehäuseoptionen ?

    Phonomodule? Symmetrische Module (Eingang und oder Ausgang) und dem Zustand.

    Das ARANYA-Zeugs ist chic aber empfindlich. Wenn auf der Rückseite symmetrische Anschlüsse zu sehen sind, bedeutet das nicht automatisch, dass diese mit der Vorstufe verbunden sind!

    Schwachstellen konnte ich noch keine entdecken, sonst hätte ich sie schon lange nicht mehr. Extrem breitbandig (wie SPECTRAL) und niederohmig am Ausgang. Hat bei mir eine ACCUPHASE C280 abgelöst.

    Morgen Stephan,

    da ist genügend Luftvolumen vorhanden. Deckenhöhe und Schnitt kosten zusätzlich Verstärkerleistung. Mit einem ASR Emitter oder dem JRDG Continuum liegst Du auf der sicheren Seite. Letzteren kenne ich gut. Er passt was Tonalität und Timing angeht m.E. perfekt zu den Maggies. Den Emitter würde ich dennoch mitbetrachten, es sei denn Du hast es mit den Bandscheiben. Dann vergiss ihn besser...

    Was den rückseitigen Abstand der Segel zur Wand betrifft würde ich ggf. noch etwas großzügiger agieren und parallel mit der Einwinkelung experimentieren. Du hast ja hinter der Hörposition noch genügend Platz. Die Bändchen nach außen zu legen dürfte unter den Gegebenheiten eine gute Wahl sein.

    Gruß Oliver