Posts by Vantage

    Rüdiger,

    ich möchte Dich auf ein weiteres, nicht unerhebliches Kriterium beim Kopfhörerkauf hinweisen, welches ich hier bislang etwas vermisse: Die Passform der Mütze. Ist ungefähr wie bei Motorradhelmen - nicht jeder passt auf jede Schädelform. Was nützt der perfekteste Klang, wenn Dich das Ding nach kurzer Zeit nur noch drückt und nervt. Das hat mit Gewicht allein nur wenig zu tun. Der direkte Vergleich in Ruhe wird es zeigen.

    Gruß Oliver

    Ich würde also tatsächlich, vor allem erstmal bei Audio-Research schauen(!)


    BG

    Bernhard

    Stand schon da, ebenso "Bauteilegräber" anderer hochpreisiger Hersteller. So ganz ohne Erfahrung kommt die Aussage eben nicht. Den "heiligen Gral" bei den Maggies vermute ich eher in einer konsequenten "Aktivierung". Leider wurde das mit der letzten Modellserie herstellerseitig konstruktiv erschwert. Dafür ist der Fortschritt in der Wandlertechnik der .7 Reihe nicht zu leugnen.

    Gruß Oliver


    Was einen sogenannten, spezifischen "Verstärker-Klang" betrifft, bin ich völlig d'accord.

    Da ich eine natürliche Affinität zu Röhrenverstärkern besitze, hoffe ich seit nunmehr 15 Jahren eine Röhrenendstufe zu finden, welche eine 3.6 oder nunmehr 20.7 zu Höchstleistungen anregt.

    Irgendwie bin ich immer wieder im vergleichenden Versuch gescheitert. Aber der werte Vorredner hat sicherlich mehrere Empfehlungen parat - ich lausche, vorurteilsfrei ... über Maggies ???

    Ich tue mir zugegeben immer etwas schwer, eine Empfehlung zur Kombination von Röhrenendstufen mit Maggies auszusprechen. Das es prinzipiell geht, ist unbestritten - vor allem wenn man derartige Geschütze auffährt. Die Frage ist doch eher sollte man es tun?

    Bisher hat mich noch keine solche Kombination restlos überzeugen können. Meist fehlte es mir an Kontrolle im Frequenzkeller. Das bedeutet aber nicht, dass es grundsätzlich so sein muss, oder dass meine Bewertungsmaßstäbe für andere relevant sein sollten.

    Interessant war für mich in dem Zusammenhang, dass selbst wahre Röhrenverehrer unter den Audiojournalisten in Berichten letztendlich mehrheitlich in die gleiche Kerbe schlugen. Aber erneut: Auch das ist letztendlich nicht ausschlaggebend.

    Gruß Oliver

    Lass Dich nicht verunsichern. Meine 3.6R hatten vor dem Verkauf 10 Jahre auf dem Buckel ohne ansatzweise zu "schnarren". In der Zeit waren die Sicken von 2 DYNAUDIO Basschassis in einem anderen LS längst zerbröselt. Die australischen Austauschpanels für die APOGEEs sollen den Originalen in dieser Hinsicht ebenfalls überlegen sein.

    Gruß Oliver

    Hallo Rüdiger,

    nach Deinen letzten Beiträgen zur Einrichtung möchte ich meine Bewertung in Kommentar #43 relativieren. Ich fürchte so ganz ohne Modifikationen an den Räumlichkeiten könnten die von Dir präferierten APOGEEs grenzwertig werden, vor allem bei einem so geringen Hörabstand. Bei einer MG 3.X wäre es nicht anders. Ich habe gerade mal Deinen Angaben überschlagen: Platten- / Bücherregale dahinter und an den Seitenwänden bedeutet bei einer DUETTA oder MG 3.6 einen Abstand von gerade mal 1,2-1,3 m zwischen den LS. Ich gehe dabei von einer Regaltiefe von 40cm und einem Minimumabstand der LS von 80cm zu den Regalfronten aus. Ob sich da noch eine virtuelle Bühne ergibt käme noch auf einen Versuch an. Viel Spielraum zum optimieren hast Du aber ohne Mobiliaranpassung nicht. Eine kleinere Fläche wäre hier im Vorteil aber nicht ohne „Pferdefuß“: Kleine Segelfläche bedeutet weniger Tiefgang und weniger „Full Range“-Charakteristik. Die starke Raumdämpfung wirkt hier ebenfalls kontraproduktiv.

    Ich fürchte die Prämissen werden Dich dazu zwingen eine klangliche Beurteilung aller Probanden vor Ort zu unternehmen, was bei Gebrauchtware sehr vom Entgegenkommen des Verkäufers abhängt. Alternative: Va Banque spielen.

    Gruß Oliver

    Unter den beschriebenen Raumverhältnissen sollte es mich überraschen, wenn eine 0.7 oder 1.7 besser spielen würde, auch wenn ich die 3 niemals im Vergleich gehört habe. Eine DUETTA hat einfach mehr Substanz in den unteren Registern und ist wohl eher vergleichbar mit einer 3.x. Wurde das Teil bereits revidiert ?

    Gruß Oliver

    Rüdiger,

    mit APOGEE machst Du qualitativ keinen Fehler. Ihr Anforderungsprofil an den Verstärker ist allerdings weitaus anspruchsvoller als bei den Maggies. Die benötigen - abhängig vom Modell - mehr oder bedeutend mehr Stromlieferfähigkeit. Da hat Ludwig völlig recht, LS und Amp sollte man immer als Einheit betrachten. Es gibt nicht viele Vollverstärker, die mir da spontan einfallen würden. Vom Gefühl her vielleicht ASR, aber ich spekuliere. Unterhalte Dich in dem Zusammenhang mal mit meinem Freund Harry Langer (info@blackpearls-online.com), der hat viel Erfahrung mit APOGEEs und welche Verstärker dazu passen.

    Wie viel Kubikmeter Luft sollen denn in Deinem Hörraum bewegt werden? Nur mal um ein Bauchgefühl aufzubauen ...

    Und ja BRYSTON geht gut mit Maggies, aber da gibt es auch viele Alternativen. Wie gesagt die

    aktuellen Modell sind über den ganzen Frequenzbereich eine nahezu konstante Last. Das war bei APOGEE leider nicht so. Qualitativ sind sie definitiv ebenbürtig.

    Gruß Oliver

    Hallo Rüdiger,

    ich bin dem Charme der "Maggies" seit nunmehr knapp 15 Jahren erlegen, ein Ende ist nicht in Sicht. In Beitrag 15 wurde von Dir die Verstärkerfrage thematisiert. Ich möchte hier keine Hersteller nennen, aber sie sollten schon ordentlich Leistung und Kontrolle mitbringen. Da geht es bei den Amps weniger um Stromlieferfähigkeit - die aktuellen Maggies sind vom Impedanzverlauf völlig unkritisch, weisen allerdings nur einen vergleichsweise mageren Wirkungsgrad auf. Je größer Dein Hörraum, desto gravierender kommen die Kriterien zum tragen.

    Verschleiß war nie ein Thema - die 3.6 nutzte ich immerhin 10 Jahre lang als "Einstiegsdroge" ohne jeden zwischenzeitlichen Reparaturbedarf.

    Nach einem Neukauf sollte man sich allerdings in Geduld üben. Es dauert nämlich einige Monate bis die "Segel" ihr volles Potential entfalten.

    Gruß Oliver

    Mike hat recht. Die Pure Groove wurde auch eingespannt im Reinigungsarm der MATRIX verwendet. Der Verbindungsschlauch zur Förderpumpe wurde einfach auf den Nippel geschoben. Bedienung der Pumpe dann über Tastschalter.

    na, ich denke, die Klammern aus den 70ern sehen noch anders aus - sind recht kompliziert mit Verriegelung z.B.

    Die Klammern des MD441 aus den 70ern waren der Form nach etwas anders gestaltet und im Bereich der Mikrophonaufnahme aus durchsichtigem Kunststoff gefertigt. Habe selbst noch zwei solche 441er hier liegen. Wie Uli schon ausführte waren diese Klammern langfristig alles andere als haltbar (Materialermüdung der Kunststoffaufnahmen) und wurden im Rahmen der Modellpflege werksseitig durch eine Änderungskonstruktion ersetzt. Rainers Link zeigt diesen Nachfolger - das MD441 wird meines Wissens mit diesen Klemmen noch heute so ausgeliefert. M.E. lohnt die Investition, da es ohnehin eine Frage der Zeit ist, wann sich die alten Klemmen verabschieden. Für eines dieser Micros sind neu immerhin knapp 800.- EUR zu berappen.

    Gruß Oliver