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  1. Analogue Audio Association
  2. Reinhard.AF

Beiträge von Reinhard.AF

  • Braucht man eine Plattenwaschmaschine?

    • Reinhard.AF
    • 2. Mai 2026 um 10:54

    "Braucht man eine Plattenwaschmaschine"?

    Ich zögere immer noch als relativer "Platten-Neuling". Zunächst fällt mir auf, dass viele oder sogar die meisten dieser Geräte, die in Umlauf sind, ja gar keine Plattenwaschmaschinen sind, sondern Platten-Absauger, denn: Ich muss manuell die Flüssigkeit auftragen, manuell mit einer Handbürste reinigen bzw. Flüssigkeit verteilen. Die Maschine saugt doch nur die Flüssigkeit ab. Da find ich "Plattenwaschmaschine" irrführend, für mich wäre das ein Gerät, in das ich die LP einlege und anschließend kommt sie eintütfähig wieder raus. Gibt es sicher auch, aber ist die Minderheit der Geräte und richtig teuer.

    Ansonsten arbeite ich seit Monaten mit einer Billigmethode. Ich reinige zunächst mit einer Ziegenhaarbürste den Grobstaub. Verteile dann (LP liegt) mit einer Sprühpistole Deswasser mit einem Tropfen Spüli auf der LP (Label wird manuell verschont) und ziehe dann mit einem sauberen Microfasertuch ab. Kurz angepustet/trocknen lassen. Quasi die "Cheap- Thrill-Methode" für Arme ;)

    Das Ergebnis finde ich sehr respektabel. Keine Ahnung, warum, aber mit meiner neuen angeblich gegen Knackser empfindlicheren 2M-Bronze-Nadel ist überwiegend Totenstille auf den LPs, sogar in den Übergängen von Stücken. Außer bei von mir handgereinigten ranzigen Flohmarktplatten. Wenn ich die dann testweise zu meinem Händler bringe, der sie wäscht (erst normal mit Pro-Ject, jetzt mit Ultraschall), knackt es anschließend an denselben Stellen immer noch. Das ermutigt mich nicht gerade zu einer Anschaffung.

    Seh ich mittlerweile "Waschmaschinen" für 7.000.- Euro, fällt mir ein Satz eines Vinyl-Liebhabers ein: "Der zum Scheitern verurteilte Versuch, ein an sich unperfektes Medium zu perfektionieren". Aber man kann den Leuten offenbar alles verkaufen. Auch "Plattenbügelgeräte". Lagerfeld würde vermutlich sagen: "Wer derartige Geräte kauft, hat die Kontrolle über sein Leben verloren". Nur Spaß. Besitzer bitte Schnappatmung einstellen. ^^

    Schönen sonnigen Samstag

    Grüße Reinhard

  • Upgrade Ortofon 2m Blue

    • Reinhard.AF
    • 27. April 2026 um 17:09
    Zitat von soulseeker

    Ich hab noch das neue Ortofon Music blue hier liegen, aber bin damit auch nicht so glücklich geworden. Mein Haupt"problem" - das ist so empfindlich bei statischer Ladung. Diese hohen Tics machen mich kirre.

    Komisch, das hatte ich mit dem 2M Blue und der Bronze-Nadel NIE, obwohl ich keine "Plattenwaschmaschine" habe und nur selten "Cheap Thrill für Arme" mache ^^ (Feuchtreinigung mit Microfasertuch)... Das muss m. E. andere Gründe haben...

  • Upgrade Ortofon 2m Blue

    • Reinhard.AF
    • 24. April 2026 um 15:48
    Zitat von Dan_Seweri

    Mein Tipp: Einfach irgendwo die Lieblingsnadel aufstecken, entspannt damit hören und sich keine weiteren Gedanken mehr um den Generator machen.

    ^^:thumbup:

  • Upgrade Ortofon 2m Blue

    • Reinhard.AF
    • 24. April 2026 um 12:47
    Zitat von McRiem

    Servus,

    man kann sich ja auf die Jagd legen und schauen, ob man einen gebrauchten 2M Silver Body bzw. ein runter gerocktes Exemplar von Pro-Ject erwischt.

    Offenbar geht es ja nur um die Verwendung von versilbertem Kupferdraht in der Wicklung bei den höheren 2M Modellen.

    Gruss,
    Dieter

    Das ist wohl so, Dieter,

    da ich noch in der Rückgabefrist für die Nadel bin, überlege ich, ob es langfristig gedacht nicht doch die "bessere" Idee ist, das ganze System zu kaufen. Falls ich später mal den Plattenspieler upgrade, hätte ich das ganze System und die Option auf die Blacknadel mit Bronze-Body zu wechseln.:P

    Obwohl... Ich tu mich schwer, trotz gutem PC-Soundsystem mit DAC und AKG-K702 einen Unterschied zu hören... Die Aussage, ohne Originalbody hätte man nur 70-80% des Klangpotentials scheint mir eher Marketing zu sein. Ich meine, ohne Originalbody hat man gefühlt 95%

    Da streiten sich der Perfektionist und der Vernunftmensch in mir **gg**

  • Upgrade Ortofon 2m Blue

    • Reinhard.AF
    • 24. April 2026 um 12:11

    Sorry, war oben der link zur schwarzen Nadel mit verschiedenen Bodies.

    Hier nochmal der Link zum Vergleich: 2M-Bronze-Nadel mit 2M-Red-Body und Originalbody.

    Wen's interessiert ;)

    Comparison Between Ortofon 2M Bodies: Upper Range vs Lower Range

  • Upgrade Ortofon 2m Blue

    • Reinhard.AF
    • 23. April 2026 um 21:42
    Zitat von Albus2

    Tag,

    das Pro-Ject "PJ Connect-it-Phono-RCA-E" hat bei einer Länge von 1,23 m einen Widerstand von 0,19 Ohm (26 AWG) und kommt auf die Kapazität (1 kHz) in Höhe von 130 pF (wie Spezifikation).

    Der mittige PIN ist übliche 14 mm lang, hat einen weitverbreiteten Durchmesser von 3,15 mm, ist dabei einmal geschlitzt. Für besseren Kontakt bei allerlei RCA/Cinch/Koax-Buchsen sollte der geschlitzte PIN etwas aufgebogen werden.

    Freundlich, Albus

    Mir ist nicht ganz klar, Albus, was Du uns damit sagen willst bezüglich der Auswirkungen auf den Klang in meiner Konstellation. Außer eventuell, dass die niedrigere Kapazität meines neuen Supra-Kabels von 52pF die Höhen des Connect-it abmildert?

  • Upgrade Ortofon 2m Blue

    • Reinhard.AF
    • 23. April 2026 um 17:02
    Zitat von charlyschwarz

    Und wenn Du nur die Nadel geordert hast, ist es ja nicht der originale Korpus des Bronze. Aber das ist egal und geht.

    Ja, ich habe natürlich auch den Vergleichstest hier angehört

    Lyn Stanley - I'm Walkin' - Vinyl - Ortofon 2m Range Bodies

    Aber ehrlich gesagt ist mir der Unterschied zum Komplettsystem keine 130.- Euro wert und der Gesamtpreis des "Komplett-Bronze" würde für mich auch in schlechterem Verhältnis zum Preis des Plattenspielers stehen ;)

  • Upgrade Ortofon 2m Blue

    • Reinhard.AF
    • 23. April 2026 um 16:57
    Zitat von McRiem

    Servus.

    Nutzt Du den Phonoeingang des Accuphase E-207 oder hast Du mittlerweile eine separate Phonostufe?

    Gruss,
    Dieter

    Ich nutze den Phoneingang des E-207. Alles klingt jetzt für mich klasse.

  • Upgrade Ortofon 2m Blue

    • Reinhard.AF
    • 23. April 2026 um 16:40
    Zitat von MuckiBolzer

    Moin in die Runde,

    ich würde gerne mein 2m Blue durch ein anderes MM System ersetzen. Grund: Hätte gerne etwas mehr Wärme/Bass im Klangbild. Die Auflösung gefällt mir gut, jedoch vermisse ich eben genanntes ein wenig...

    Ein logisches Upgrade wäre natürlich die Bronze Nadel...jedoch wird sie wohl eher ähnlich dem Blue spielen.

    Ich habe den Thread nur noch mal hochgeholt, weil eventuell jemand nach "Upgrade Ortofon 2M Blue" sucht.

    Ich kann die Vermutung von MuckiBolzer überhaupt nicht bestätigen, dass die Bronze-Nadel "wohl eher ähnlich dem Blue" spielt.

    Nachdem ich längere Zeit mit dem Upgrade vom 2M Red auf 2M Blue nicht zufrieden war (war mir zu hell und zu hart, zu rau, nicht vinyl-musikalisch), habe ich mir vor einigen Tagen die Bronze-Nadel geordert und auf den 2M-Red-Body gesetzt. Der Unterschied hat mir ein echtes Grinsen ins Gesicht gezaubert.

    Endlich bin ich mit meinem schlichten Pro-Ject Debut Carbon Evo da, wo ich klanglich hin wollte. Sowohl Red als auch noch mehr Blue empfand ich dynamisch, aber irgendwie rau, kühl, hell, hart. Der Klang mit dem Bronze ist total glatt, federnd, räumlich, sauber, nichts Körniges mehr. Zusätzlich deutlich mehr Details Trennung der Instrumente.

    Ich muss allerdings sagen, dass die Hauptursache, alles wäre zu hell, gleichzeitig von mir lokalisiert wurde. Das beigepackte, angeblich "sehr ordentliche" Phonokabel "Connect it" von Pro-Ject klingt für mich viel zu hell und führt m. E. bei einigen Debut-Eignern dazu, dass sie den Klang mit Red und Blue als zu hell, kühl, nicht fließend ("kühl wie CD") empfinden:

    Ich habe kurz nach dem Eintreffen des Bronze das Kabel ausgewechselt gegen das niedrig-kapazitative Supra Phono 2 RCA-SC.

    Und damit klingt das Bronze, das anfangs zu schlank und hell wirkte, absolut perfekt, es kam sofort Körper rein und das Zu-Helle raus. Wie eingerastet.

    Den Wechsel von Red auf Blue empfand ich im Nachhinein deutlich geringer als vom Blue auf Bronze. Und beim jetzigen Vergleich (ich habe ja Red, Blue und Bronze hier), finde ich sogar das Red geschlossener, angenehmer als das Blue;)

    Beste Grüße

  • Upgrade Ortofon 2m Blue

    • Reinhard.AF
    • 7. April 2026 um 09:58
    Zitat von charlyschwarz

    Ganz einfach, wenn dein Phonopre in der Kapazität einstellbar ist, dann probiere doch mit unterschiedlichen Einstellungen um die für dich richtige zu finden.

    "Toller" Tipp;) Da wär ich jetzt nicht drauf gekommen... Ist natürlich nicht einstellbar. Angeblich die üblichen 100pF (interne Phonostufe meines Accuphase E-207).

  • Upgrade Ortofon 2m Blue

    • Reinhard.AF
    • 7. April 2026 um 09:25

    Ich blick da mit der Kapazität nicht mehr durch;). Ich hatte mal ein AT-VM95SH an meinem Pro-Ject Debut Carbon EVO, das mir zu "dünn", zu hell war (Auflösung, Präzision und Räumlichkeit waren klasse). Habe hier im Forum mehrfach den Rat erhalten, die Gesamtkapazität zu SENKEN, damit es voller und wärmer klingt. Jetzt lese ich hier, dass man die Kapazität HOCH halten soll, damit es "fülliger" klingt. Genau das Gegenteil.

    Habe auch eine 2M-Blue-Nadel wie im Erstbeitrag und auch mir ist es oft zu hart, zu hell. Das Vinyl-Warme fehlt.

  • Upgrade Ortofon 2m Blue

    • Reinhard.AF
    • 2. April 2026 um 19:44
    Zitat von DOMINlK

    ... Auflagegewicht erst auf die empfohlenen 1,5 fürs Blue und später auf 1,8 fürs Black.

    Das empfohlene Auflagegewicht für das Blue ist nicht 1,5, sondern 1,8.

    Vllt. klang das Black daher "richtiger". ;)

  • VTA beim Pro-Ject Debut Carbon Evo

    • Reinhard.AF
    • 23. März 2026 um 09:18

    Hatte ich gelesen, Gerald. Vermutlich hatte ich mich zu sehr auf das Thema "Tonarm muss parallel zur Schallplatte laufen" fixiert, was man ja überall liest... ;) Alles gut.

  • VTA beim Pro-Ject Debut Carbon Evo

    • Reinhard.AF
    • 22. März 2026 um 19:37

    Ich nochmal und nur deshalb, falls Besitzer von Pro-Ject-Plattenspielern ohne verstellbarer Tonarmhöhe diesen Thread suchen und finden. ;)

    Das wirklich spontane und sehr freundliche Angebot vom deutschen Vertrieb ATR Audio Trade, den Tonarm meines Pro-Ject Debut Carbon Evo waagerecht zu stellen, werde ich nach neuen Erkenntnissen nicht wahrnehmen. Warum?

    Im Internet fand ich einen Beitrag, in dem jemand darauf hinwies, dass bei Tonarmen mit fester (also mit dem Tonarm verbundener) Headshell der Vorderteil des Tonarms oft vom Hersteller zum Ausgleich nach unten gebogen wird, wenn der Tonarm selbst hinten (also Richtung Lager) leicht zu tief ist.

    Ich hab dann spontan mit Geodreieck und Messblock sofort geprüft und bin fast vom Glauben abgefallen. Genau so war es bei mir und zwar sehr auffällig. Die feste Headshell macht einen schon mit bloßem Auge sichtbaren leichten "Knick" nach unten mit dem ja wichtigen Ergebnis, dass die Unterkante des Ortofon-Systems nahezu parallel zur Schallplatte ist.

    Warum Pro-Ject dann überhaupt eine weiße Linie mittig auf dem konischen Tonarm aufbringt, ist mir unklar und scheint nur Dekoration zu sein, denn ich kann ihn ja eh nicht in der Höhe verstellen. Eine "Korrektur" durch ATR, also die weiße Linie mit Macht parallel zur LP zu bekommen, wäre insofern ja kontraproduktiv.

    Hinzu kommt, dass es zwar eine hohe Zahl von Meinungen von Highendern im Netz gibt, die besagen, der VTA wäre heftig klangbestimmend. Andere sagen wiederum, dass die Verstellung des VTA bzw. der Tonarmhöhe bei leichten Abweichungen nach ihren Versuchen mit verstellbarer Tonarmhöhe den geringsten bzw. gar keinen Einfluss auf den Klang habe. Korrekter Überhang, Kröpfung, Azimut und korrektes Gewicht wären deutlich wichtiger.

    Schließlich sagte mir ein Techniker von ortofon, dass der SRA bei elliptischer Nadelform (also Ortofon Red und Blue) klanglichen keinen Unterschied mache und daher bei halbwegs gerader Systemunterkante weitere Grübeleien meinerseits quasi sinnfrei wären.

    Das nochmal zur Ergänzung meiner Nachforschungen, bei denen ich ja auch wieder viel gelernt habe. ;)

    Grüße Reinhard

  • VTA beim Pro-Ject Debut Carbon Evo

    • Reinhard.AF
    • 8. März 2026 um 10:22
    Zitat von Gerald2

    Was mich hier nur irretiert ist, dass das ab Werk verbaute System von der Höhe hier nicht ganz optimal zu sein scheint. Das kenne ich so von Pro-Ject nicht.

    Nicht nur das irritiert. Bei meinem Debut Carbon Evo waren ab Werk auch die Kröpfung und der Azimut völlig verstellt. Ich vermute, nach zig positiven Tests in den "Fachzeitschriften" hat man ordentlich produziert und dann reichte es nur noch für ne Grobmontage, wenn überhaupt. Finde ich sehr enttäuschend für jemanden, der sich als Anfänger damit nicht auskennt und hofft, dass er ab Werk was Ordentliches erhält.

    So geht auch Service nicht. Will man Pro-Ject erreichen, sieht man unter "Kontakt" nur eine Adresse (wer fährt schon nach Österreich? Anrufe nicht erwünscht) und ein Kontaktformular, das dann automatisiert an ATR Deutschland weitergereicht wird. Die sind zwar sehr zuvorkommend und hilfsbereit, aber manchmal möchte man eben doch mal den Hersteller direkt kontaktieren, der auf diese Art ja nie Rückmeldungen direkt von Kunden erhält.;)

  • VTA beim Pro-Ject Debut Carbon Evo

    • Reinhard.AF
    • 7. März 2026 um 20:13
    Zitat von aerodreher

    Hallo Reinhard,

    wenn Du an dem Player festhalten möchtest, würde ich zu passenden Spacern raten...

    VG Dieter

    Wie gesagt, Dieter, mich irritiert nur, dass mit Anhebung hinten (oder Absenkung vorn) der SRA dann noch höher wäre, es wäre angeblich vor einem parallelen Tonarm noch wichtiger, den SRA von 92 Grad anzustreben. Ich glaub, der Streit um des Kaisers Bart **ggg**

  • VTA beim Pro-Ject Debut Carbon Evo

    • Reinhard.AF
    • 7. März 2026 um 19:54
    Zitat von aerodreher

    Hallo Reinhard,

    das der Debut vom VTA nicht harmoniert ist leider seit Jahren bekannt. in deinem Fall wäre eine Magic-Matt das Mittel der Wahl. Ich habe... Das hat schon beim 2M Red für deutlichst hörbare Fortschritte in der Wiedergabe gesorgt.

    VG Dieter

    Hallo, Dieter,

    dass der VTA beim Debut oft nicht harmoniert, ist mir neu und... komisch, ich konnte beim Suchen im Internet bisher nichts dazu finden.

    Wollte mal Pro-Ject dazu anschreiben, hätte mal gern den Hersteller dazu gehört, geht aber leider nicht, da alle Anfragen automatisch an den Vertrieb ATR Audio Trade geleitet werden. Das finde ich schade, wirkt für mich so, als wenn man bei Pro-Ject keine Lust auf direkte Kundenkontakte hätte. ATR ist zwar supernett und hat einen tollen Service und angeboten, das Gerät einzuschicken, wozu ich mich aber noch nicht entscheiden konnte.

    Mich irritiert derzeit nämlich, dass der Arm hinten minimal tiefer ist, aber der SRA nach meiner Einschätzung mit beleuchteter Lupe nicht 92 Grad (angeblicher Idealwert) beträgt, sondern mehr (gefühlt 94 Grad). Wenn der Tonarm jetzt hinten etwas höher käme, wäre der SRA ja noch größer, was irgendwie ja nicht sein soll. :/

    Die Magic Mat würde ich ungern kaufen, zum einen kostet das Teil 125.- Euro (warum soll ich für einen "Fehler" des Werkes draufzahlen?), zum anderen berichten einige, dass das Teil an den LPs klebt.

    Mir scheint, dass der ideale Weg ist, Tonarmlage bzw. SRA nach Gehör abzustimmen, was eben nur bei einem höhenverstellbaren Tonarm geht. Der Debut wird halt als gehobener Einsteigerplayer beworben. Schade, ich finde den Klang für den Preis eigentlich toll, habe aber noch nicht vergleichen können.

    VG Reinhard

  • VTA beim Pro-Ject Debut Carbon Evo

    • Reinhard.AF
    • 7. März 2026 um 11:17
    Zitat von Albus2

    Tag,

    nicht auf den VTA kommt es entscheidend an. Der VTA betrifft nur die Stellung des Nadelträgers zwischen Lager und Platte.

    Vielmehr gilt die um Optimierung bemühte Aufmerksamkeit dem Abtastdiamenten und dessen Schliff im Verhältnis zur Plattenrille. Das ist der sog. stylus rake angle (SRA).

    Mithin: Für die Tonbildung ist der stylus rake angle entscheidend, der Einfallswinkel oder auch Anstellwinkel des in der Rille aufliegenden Abtastdiamanten. Dabei kommt es auf die Stellung des Schliffes zur Kante der Schallplattenrille an. Als ideal gilt ein Winkel von 92°. Zu kontrollieren mit einer Lupe 10x und höher.

    Veränderlich ist dieser SRA durchaus auch durch die Variation der Auflagekraft im Zusammenwirken mit der Nadelnachgiebigkeit. Und ja, auch durch die Höheneinstellung oder die Mattenkompilation. Dabei kommt es uU auf einen Millimeter an für mehr oder weniger Bass, vor allen Dingen.

    Freundlich, Albus

    Alles anzeigen

    Das ist mit ja alles klar, Albus, wer ein wenig im Netz liest, weiß das. ;)

    Es wird allerdings wenige geben, die selbst mit einer Lupe den SRA genau auf 92 Grad erkennen können, daher hat man sich vermutlich damit "geholfen", allgemein zu empfehlen, den Tonarm genau parallel zur LP einzustellen.

    Grüße und trotzdem vielen Dank für Deine Mühe!

  • VTA beim Pro-Ject Debut Carbon Evo

    • Reinhard.AF
    • 6. März 2026 um 12:24

    Danke, Brent, ist mir dann auch egal, wenn es kaum Auswirkungen hat. Ich war als relativer Neuling nur verunsichert, weil zahlreiche Beiträge im Netz sagen, dass auch kleine Abweichung im VTA nicht zum optimalen Klang führen, den das System leisten kann. Ich war auch erstaunt, dass das ab Werk nicht perfekt ist, das sollte es m. E. schon deshalb sein, weil der VTA ja bei diesem Player nicht verstellbar ist.

    Vielleicht war ich auch bei dem Thema etwas frustriert, weil ich Überhang, Kröpfung und Azimut so perfekt hinbekommen habe und hier mit Pi-Mal-Daumen leben muss *ggg*. ;)

    Grüße Reinhard

  • VTA beim Pro-Ject Debut Carbon Evo

    • Reinhard.AF
    • 6. März 2026 um 09:16
    Zitat von johnny.yen

    Bin echt verwirrt. Wie groß schätzt Du die Abweichung denn ein? So in Millimetern?

    Also, echtes Messen ist ja m. E. bei auf der LP aufliegender Nadel recht "gefährlich" und daher nahezu unmöglich...

    Ich habe mal ein Foto gemacht und versucht, die Kamera genau auf Höhe der LP auszurichten. Danach ergibt sich an meinem PC-Bildschirm (24 Zoll), also nicht am Tonarm selbst gemessen, ein Unterschied von 2mm nach hinten Richtung Tonarmlager abfallend.

    Die Systemunterkante, wie Gerald schrieb, ist nach meiner optischen Einschätzung ebenfalls nicht vollständig parallel zur Plattenoberfläche, sondern minimal, aber für mich sichtbar nach hinten gekippt (auf dem Foto nicht sichtbar, aber beim Blick von der Seite).

    Ich vermute mal, die meisten werden das alles als unerheblich werten. ;)

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