Posts by Prof. van Dusen

    Hallo der.bene,

    den Focus von Mitchell gab es in Silber und Schwarz (mit seitl. Gewicht in Messing). Gelegentlich kann man einen Focus-Tonarm kaufen. Dein Exemplar bedarf aber einer gründlichen Reinigung. Ich bin mir nicht sicher, ob der Arm komplett ist und nicht etwas fehlt.

    Mit analogem Gruß

    Prof. van Dusen

    Hallo Horst 123,

    ich besitze ein Koetsu Black in der Originalschachtel, einem kleinen Holzkästchen. Das System hat keine Nadel und müßte aus den frühen Neunzigerjahren stammen. Ich fragte daher vor nicht allzu langer Zeit bei Axiss, dem hiesigen Importeur an. Als Antwort erhielt ich, daß Sugano-san (=Herr Sugano) alle Teile bis auf den Body und die Magnete austauscht. Das sind Generator, Spulen, Gummidämpfer, Nadelträger, Abtastnadel alle Kabel und Kontakte. "Das nennt sich rebuild," - so in der e-mail - "der Tonabnehmer ist dann wieder neuwertig.

    Ein rebuild dauert 6-8 Wochen, dann ist das System wieder bei mir zurück. Der Preis für den rebuild liegt bei 1.360,- Euro."

    Ich konnte mich an den genauen Wortlaut der e-mail nicht mehr erinnern und dachte, daß der "body" durch den des Koetsu Black goldline getauscht wird. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Demnächst gedenke ich mein Koetsu an Axiss zu senden.

    Es kann sein, daß ein Koetsu-Händler in Singapore oder in Japan das günstiger anbietet. Man kann aber ein Koetsu nicht direkt zu Herrn Sugano Jun. in Japan schicken. Im Internet gibt es keine Adresse der Firma.

    Mit analogem Gruß

    Prof. van Dusen

    Hallo Horst 123,

    frag' mal beim Koetsu-Vertrieb nach, was die Überholung des Systems kostet. Wenn das Koetsu aus den Achtzigerjahren stammt, ist es mit dem jetztigen Black nur bedingt vergleichbar. Retippen bedeutet eine komplette Überholung des System d.h. es wird zerlegt und wieder neu zusammengebaut. Das Ergebnis ist ein Koetsu Black goldline. Die Kosten dürften bei 50-60% des gegenwärtigen Neupreises liegen. Wenn Du es hier retippen läßt, klingt es vermutlich nicht ganz nach dem Original, was Dir nur dann auffällt, wenn Du in Deinem Set-up ein Koetsu gehört hast. Für die Rundumerneuerung, sofern es nicht bei Suganos Sohn erledigt werden soll, würde ich ich Dir Tedeska in Berlin empfehlen. Herauskommt dann ein Koetsu Black mit Tedeska-Schmelz.

    Mit analogem Gruß

    Prof. van Dusen

    Der Gleichlauf (des Thales TTT-Compact) liegt, bewertet bei ± 0,10% (nach stereoplay). Der LP 12 dürfte nicht so viel besser sein. Beim Rumpelstörabstand hätte ich einen höheren Wert erwartet, mehr als 80db. Wenn ich mich richtig erinnere, maß stereoplay bei einer Nouvelle Platine Verdier einmal einen rekordverdächtigen Wert von 90 oder 94db.

    Mit analogem Gruß

    Prof. van Dusen

    Hallo A.K.,

    hat der in die engere Wahl gezogene LP 12 mit dem Ekos SE auch das neue Karousellager? Ein Vergleich ist nur dann sinnvoll, wenn der Statement und der Ekos SE mit dem gleichen Tonabnehmersystem versehen sind, z.B. X-quisite C[opper]A[luminium], X-quisiteS[ilver]T[itanium], X-quisite E[xtreme]E[xotics]. Wenn das Kandid mit irgendeinem EMT-System verglichen wird, fällt das Ergebnis nach dem Geschmack des Hörers aus und ist letztlich ohne Belang. Nur bei gleichem Tonabnehmersystem lassen sich Rückschlüsse auf die Laufwerk-Tonarm-Kombination ziehen.

    Mit den besten analogen Grüßen

    Prof.van Dusen

    Hallo Captn Difool,

    der "König der Tonarme" wird auch für einen wesentlich höheren Preis angeboten (mehr als 10K$) [topclassaudio, Hamertone Audio), sofern die OVP vorhanden ist! Ich hätte einmal einen FR-66 (in OVP) für ca.2300€ kaufen können, wollte aber, wenn ich mich richtig erinnere, entweder "feilschen" oder fragte nach Zahlung in zwei oder drei Raten, was der Verkäufer ablehnte. Ich dachte dann, daß mein FR-64 (mit OVP) ausreicht. Ein Test des FR-66 in HiFi exklusiv war nicht so überragend, wie man das aus heutiger Sicht erwarten würde.

    Mit den besten analogen Grüßen

    Prof. van Dusen

    Hallo Groove-T,

    ich ging natürlich davon aus, daß die meisten Analog-Fans eine LP mit der Angabe AAA favorisieren und nicht DDA, obwohl mir bewußt ist, daß viele LPs nur zur Kategorie DDA gehören. Es kommt natürlich darauf an, wie hoch die Sampling-Frequenz ist. Entspricht sie den Vorgaben der Firma "Behold" [768 kHz Taktfrequenz] ist das kein Problem.

    Mit analogem Gruß

    Prof. van Dusen

    Hallo Groove-T,

    wenn volkmar II die "musikalische Ausdruckskraft" der LP höher einschätzt als ein digitales Medium, dann mußt Du ihm demonstrieren, daß das digitale Verfahren (nach dem von Sony-Philips festgelegten Standard) jeder Bandaufnahme und somit dem Vinyl haushoch überlegen ist. Ich bin sicher, daß er sich dann geschlagen gibt - und ich ebenfalls.

    Mit nichtdigitalen Grüßen

    Prof. van Dusen

    Zitat: "... Präzision und Dynamik, also das was eigentlich Digital auszeichnet."

    Hallo volkmar II,

    wenn die Präzision und Dynamik des Digitalen darin besteht, daß mit aufsteigender Oktave die Sampling-Zahl jeweils halbiert wird, höre ich lieber Tonband oder LP. Ein Ton von 12000Hertz wird durch 3,5 Samples dargestellt. Eine bessere "Ausbeute" gibt's nur, wenn Zwischenwerte künstlich hochgerechnet werden.

    Mit analogem Gruß

    Prof. van Dusen

    Hallo shakti,

    deine Vermutung ist richtig! Das aktuelle Stereoplay-Heft habe ich noch nicht gelesen. Ich gab gestern meiner Frau den Auftrag, mir das Heft zu kaufen, wenn sie in der Stadt Katzenfutter und Lebensmittel einkauft. Statt Stereoplay brachte sie mir Stereo (mit einem langen Beitrag über streaming, was mich überhaupt nicht interessiert).

    An den Thales-Tonarmen war ich schon wegen des andersartigen tangentialen Prinzips interessiert. Davon gibt es nicht sehr viele. Der Arm von Frank Schröder und der von Klaudio (Auburn, Washington) bewegen sich preislich in einer ähnlichen Liga, während der Thales Easy dagegen ein Sonderangebot ist.

    Viele Grüße

    Prof. van Dusen

    Hallo shakti,

    der Test aus hifi & records (2018, H.3) bezieht sich auf den Statement und das große Laufwerk. Helmut Rohrwild zählt die Kombination zur "analogen Traumklasse". Laufwerk und Tonarm sind allerdings wesentlich teurer als das in Stereoplay getestete Gesamtpaket (Laufwerk, Tonarm + System), das im Vergleich dazu im Prinzip ein Billigangebot ist.

    Mit den besten analogen Grüßen

    Prof. van Dusen

    Hallo bilauaudio,

    wenn der Kater oder die Katze schon im höheren Seniorenalter sind und sie sich scheuen, mit einem Satz auf den Tisch zu springen, gibt es kein Problem. Wenn die Katzen aber jung sind und nur in der Wohnung leben, ist ein sich drehender Plattenspieler nicht sicher vor ihnen. Du mußt sie dann beim Musikhören immer im Auge behalten. Das Beste ist, wenn ihr beide auf dem Sofa sitzt und LPs hört. Viele Katzen mögen Musik, jedoch nicht jedes Genre.

    Mit kätzischem Gruß

    Prof. van Dusen