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  1. Analogue Audio Association
  2. Pioneer

Beiträge von Pioneer

  • Welchen Plattenspieler verwendet Ihr?

    • Pioneer
    • 6. Juli 2025 um 19:04
    Zitat von M_K_F

    Noch ein Bild hinterher mit Nachbauhaube...

    Hallo M_K_F,

    mich würde interessieren, woher die Nachbauhaube stammt. Selbstgemacht? Sieht aus wie gebogen und seitlich geklebt. Dasselbe Prinzip wie bei den alten Pioneer Exclusive P10 oder PL-70 etc.

    Habe mich mal selber an sowas versucht. Biegen war kein Problem. Das blasenfreie, saubere Verkleben schon eher. Ergebnis war nicht 100%ig, habe dann Holzwangen angebracht, wie beim Pioneer Exclusive P3.

    Gibt es eine Firma, die solche gebogenen/geklebten Acrylglas-Hauben auf Maß anfertigt?

    Gruß

    Pioneer

  • Welchen Plattenspieler verwendet Ihr?

    • Pioneer
    • 26. Juni 2025 um 22:20
    Zitat von Sansui SR929

    Es gibt Gewindeschrauben, Blechschrauben und Schreckschrauben :merci:

    Der Vollständigkeit halber möchte ich an dieser Stelle aber noch folgenden Schraubentyp in die Diskussion einbringen

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Richtig geraten, Typ "Hohlschraube" !

    Aber zu allem exsitiert ja noch eine Steigerung, wie manche Diskussionstelnehmer schon festgestellt haben. Für die habe ich noch diese Schraube hier, die "Doppelhohlschraube"

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Und was haben all die Schrauben und die mit Sozialneid angehauchten "wer-kann-sich-das-denn-leisten-Diskussionen" noch mit Plattenspielern zu tun?

    Richtig! Rein GAR NICHTS.

    Und deshalb gehört solcher Unsinn hier nicht her.

    Immer hart am Thema bleiben, dann macht´s auch wieder mehr Spaß, hier ab und an rein zu schauen.

    Beste Grüße

    Pioneer


    Pioneer

  • Der UKW-Tuner-Thread

    • Pioneer
    • 6. Juni 2025 um 17:45
    Zitat von tomfritz

    Damit hast Du ebenfalls Recht und ich möchte mich auch dafür entschuldigen, sollten meine Beiträge dem Ansehen des Forums geschadet haben.

    Hallo tomfritz,

    freut mich, dass Du das so siehst. Daumen hoch dafür! :thumbup:

    Manchmal zuckt es mir ja auch in den Fingern, wenn ich in diversen Foren unterwegs bin. Man trifft da halt auf jede Menge selbsternannte Spezialisten, die alles besser wissen und immer Recht haben wollen. Was bringt es aber, hier gegen zu halten, um am Ende vielleicht seinen eigenen Standpunkt durchzusetzen?

    M. E. muss man einfach versuchen, drüber zu stehen, sonst beginnt es schnell, stressig zu werden.

    Wäre schade, wenn es den Austausch über das Forum nicht gäbe. Fachlich habe ich schon öfters profitieren können. Danke dafür an alle Forenteilnehmer an dieser Stelle!

    Solange der Austausch auf der fachlichen Ebene bleibt, sollte es auch keine tiefgreifende persönliche Kontroversen geben.

    Und damit hoffentlich zurück zum Thema des Threads 8)

    Grüße, Pioneer

  • Der UKW-Tuner-Thread

    • Pioneer
    • 6. Juni 2025 um 09:51
    Zitat von 528

    Daß Du nicht konsensfähig bist und nur Deine Meinung als absolute Wahrheit gelten lässt, hast Du eindrucksvoll im DDR-Radio-Thread gezeigt. Das reicht absolut, Du mußt nun nicht noch andere Threads damit zumüllen.

    Zitat von tomfritz

    Kein Posting ohne dämliche Anmache, aber dann was von Konsens faseln. Wie war das noch mit dem disqualifizieren?

    Leute, Leute, was ist denn hier los? Könnt Ihr es nicht mal gut sein lassen?

    Merkt Ihr nicht, dass Ihr mit Eurem Verhalten dem Ansehen des Analog Forums schadet?

    Ich hielt dieses Forum bislang immer für anständig und niveauvoll. Wollen wir uns nicht alle darum bemühen, dass das so bleibt?

    Beste Grüße

    Pioneer

  • Die schönsten Verstärker. Welche sind das für euch?

    • Pioneer
    • 26. März 2025 um 17:14
    Zitat von schnupperabo

    Stand der Technik und viel besser als die Bass- und Höhenregler an den HiFi-Verstärkern des letzten Jahrhunderts sind softwarebasierte Equalizer und Raumkorrektursysteme, die in immer mehr digitalen Audiosystemen zu finden sind.

    Wem´s gefällt, dem sei´s gegönnt.

    Aber :sorry: , denn...

    ...sieht man mal von der Kompliziertheit der Bedienung dieser Systeme ab, gibt es einen ganz fundamentalen Unterschied dieser "Stand-der-Technik"-Kisten gegenüber den Verstärkern aus dem "letzten Jahrhundert":

    Sie haben schon im Moment der Herstellung eine mehr oder weniger nahe Zukunft als irreparabler Elektroschrott.

    Das ist heute leider allzu oft auch "Stand der Technik" ...

  • Der UKW-Tuner-Thread

    • Pioneer
    • 24. März 2025 um 09:14
    Zitat von Toni31

    Auch auf die Deemphasis achten. Diese beträgt in D 50 us, in Japan jedoch 75 us. Das muss unbedingt im F3 angepasst werden.

    Hm... klar, wenn es perfekt sein soll, müsste man da wohl im F3 an passender Stelle einen Konensator oder einen Widerstand anpassen.

    Meine Tuner von Pioneer, die für den weltweiten Einsatz vorgesehen waren, die All-Spannungsgeräte also, haben auf der Rückseite einen Schalter 25us/50us/75us, mit dem man das Problem von außen in den Griff bekommt. Die stehen alle schon immer auf 50us und sind in dieser Position verriegelt.

    Da die Schalter hinten im unsichtbaren Bereich sitzen, vergisst man mit der Zeit deren Existenz. An den reinen Japan-Tunern hat man sich die Deemphasis-Anpassmöglichkeit per Schalter verständlichereweise gespart.

    Ich werde mir nun mal die Mühe machen, die Schaltpläne zu vergleichen, um die entscheidende Stelle zu lokalisieren. Zuvor werde ich aber mal mit dem Schalter experimentieren, um zu sehen, inwieweit man überhaupt einen Unterschied hören kann.

    Danke Dir auf jeden Fall für den Hinweis. :merci:

    Ich lebte zuvor allerdings noch glücklich, weil ich nicht an das Problem dachte. Das ist jetzt leider vorbei...

    Grüße, Jürgen

  • Thivan Labs Röhren Verstärker

    • Pioneer
    • 23. März 2025 um 22:13
    Zitat von bionear

    So ein „Service“ ist bei McIntosh auch nicht nötig. :whistling: ;)

    Ich bin überzeugt, dass kein Hersteller grundsätzlich und ohne Einschränkung zu empfehlen oder zu verdammen ist.

    Ein besonderes Faible habe ich für die Gerätschaften von Pioneer, eingeschränkt jedoch auf die Baujahre von ca. 1975 bis Anfang der 1980er. Danach kann man den Kram von der Firma abhaken, nach meinem persönlichen Empfinden.

    Es wäre ein Wunder, wenn das eine oder andere Produkt von einem noch so renommierten Hersteller wie McIntosh, Accuphase etc. nicht auch seine Macken hätte...

    Thivan Labs ist eine Firma mit Sitz in Vietnam. Und dort gibt es eine sehr gut betuchte Audiophilen-Szene, die auf heimische Produkte steht. Genau für die begann der Gründer von Thivan Labs die tollsten Sachen, Röhrenverstärker, Lautsprecher, u.a., zu entwickeln und zu bauen. Das meiste wird heute noch in Handarbeit gefertigt.

    Dass Thivan hierzulande weniger bekannt ist, liegt bestimmt nicht an schlechter Qualität.

    Gruß, Jürgen

  • Thivan Labs Röhren Verstärker

    • Pioneer
    • 23. März 2025 um 14:45
    Zitat von reinh.arts

    Weiß denn der Thivan-Vertrieb, sprich Herr Derks, von dem Frust mit deinem Gerät?

    Ja, der gute Herr Derks hat schon versucht, mir weiterzuhelfen. Aber erst nachdem ich hier über das Forum die Bestätigung bekam, dass das unschöne Ausschaltgeräusch ein Serienfehler ist...

    Zuvor wurde ich weder von meinem Verkäufer (H. Pensel, Musica Nova) noch von Herrn Derks wirklich ernst genommen und belächelt. Beide gaben an, von dem Problem noch nie gehört zu haben.

    Auch den Tipp, wie man dem Fehler begegnen könnte, nämlich durch Tausch der kleinen Vorstufenröhren, erhielt ich erst hier im Forum von einem netten Mitglied.

    Schließlich schickte mir Herr Derks aber passende Ersatzröhren kostenlos zu.

    Insoweit ist alles gut, von echtem Frust würde ich nicht reden.

    Das Knacken ist jetzt zwar noch da, aber nur mit geringer Intensität.

    Da ich eine Vermutung habe, was die eigentliche Ursache des Problems ist, nämlich eine simple Induktionsspitze beim Abschalten im Muting-Relais, bat ich den Vertrieb um einen Schaltplan des DL-50. Leider musste ich dann erfahren, dass ein derartiger Wunsch nicht zu erfüllen sei. Herr Derks behauptete, selber nicht an Schaltpläne heran zu kommen. Der Reparaturservice habe deswegen auch keine Schaltpläne, denn die Vietnamesen würden sie nicht herausgeben. Überhaupt wäre das bei moderem Gerät die Regel.

    Man kann das glauben oder auch nicht. Da ich es gewohnt bin, meine Geräte bei Bedarf allesamt selber in Stand zu setzen oder zu reparieren, ärgert mich das schon. Für meine Pioneers habe ich sämtliche Unterlagen mehr oder weniger komplett bis hin zu den Servicemanuals.

    Während der Garantiezeit wollte ich den DL-50 auch nicht öffnen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Vermutlich würde eine einfache Freilaufdiode an der Relaisspule nachhaltig Abhilfe schaffen. So zumindest meine Vermutung...

    Bleibt noch die Sache mit den gekappten Höhen.

    Ich bleibe dran, denn der DL-50 gefällt mir schon sehr gut. Manchmal dauert es halt ein Weilchen, bis echte Freundschaft entsteht... Es geht weiter, wenn meine neuen Lautsprecher passive Weichen haben.

    Es freut mich aber, dass Dein Flamingo von Thivan offenbar bessere Manieren hat.

    Der DL-50 hat ja schon eine mehr als zehnjährige Geschichte. Kaum zu verstehen, dass dann immer noch Kinderkrankheiten auftreten. Das Knacken hat man wohl neu hineinkonstruiert. Im Zusammenhang mit der Fernbedienung, die es am Anfang nicht gab!

    Grüße, Jürgen

  • Thivan Labs Röhren Verstärker

    • Pioneer
    • 22. März 2025 um 23:03
    Zitat von reinh.arts

    Mit der richtigen Röhrenwahl habe ich bis jetzt fast jeden Röhren-Amp auf meine Hörgewohnheiten und -vorlieben abstimmen können.

    Das setzt natürlich ein ganzes Experimentier-Sortiment von Röhren von unterschiedlichen Herstellern voraus!

    Oder man weiß vielleicht schon aus einer gewissen Erfahrung heraus, was in Frage kommt, um ein bestimmtes Ziel zu ereichen.

    Da kann ich nicht mitreden.

    Bei den kleinen Vorstufenröhren für meinen DL-50 war ich schon froh, welche gefunden zu haben, die das anfangs mit den 6H2P präsente, m. E. wirklich hässliche, Ausschaltknacken auf ein erträgliches Maß zu reduzierten.

    ECC83 von RFT oder 12AX7 von Electro Harmonix waren diesbezüglich beide nix...

    Über die ECC83 von RFT sagt der Tube Amp Doctor: "RFTs sind super. Sind klare, aber auch weiche Röhren. Geben einen sehr runden, sahnigen Overdrive."

    Mit solchen Beschreibungen kann ich (als E-Ingenieur und nicht maitre de cuisine...) ehrlich gesagt nicht viel anfangen. "Klar" und "rund und sahnig" zugleich? Wie geht das denn?

    Ich wünsche mir zuerst einmal einen glatten Frequenzgang, so wie sich sich das für einen Verstärker gehört. Der DL-50 hat den momentan definitiv nicht. Die Höhen kommen m. E. zu schwach.

    Der Tausch der originalen no-name 6SN7-Treiber-Röhren durch welche von PSVANE verlief nach meinem Empfinden klangneutral. Die PSVANE sehen im coke-bottle-design aber zumindest optisch ansprechender aus...

    Die Endstufenröhren beim DL-50 zu tauschen, bedeutet einen erhöhten Aufwand. Man spricht hier von 4 Doppeltrioden, die, um das auch wirklich vernünftig zu machen, alle in sich und untereinander gematcht sein müssen.

    Ich habe bislang statt der originalen 6N5PJ Marke Shuguang nur mal versuchsweise einen Satz 6H13C aus russischer Produktion ausprobiert. Die klangen wirklich gut, aber eine davon begann dann nach ein paar Stunden innerlich Überschläge zu produzieren. Ich habe sofort wieder alle ausgebaut, bevor es zum GAU kam...

    10 nagelneue 6AS7 von RCA habe ich noch auf Lager, allerdings unvermessene. Deshalb möchte ich mir mit dem uTracer eine Messmöglichkeit schaffen, bevor ich die einfach wahllos einsetze.

    Fazit: Alles nicht so einfach, mit den Röhren-Verstärkern.

    Da machen die guten, alten Transistorverstärker Marke Pioneer weitaus weniger Zicken.

    Auf jeden Fall kenne ich mich mit deren Innenleben mittlerweile auch so aus, wie mit dem Inhalt meiner Hosentaschen...

    Der Thivan DL-50 kommt derzeit nur sehr selten zum Einsatz. Er hat einen Platz im Wohnzimmer bekommen und treibt kleine HPM-Boxen von Pioneer, wenn ich mal eine CD ganz entspannt hören möchte.

    Der wahre Hörgenuss kommt für mich derzeit aus meinen Pioneer Exclusive 2402-Repliken, die ich in 2024 angefertigt habe. Die Exclusive 2402 sind legendäre 2-Wege-Studio-Monitore, die auch von TAD (hier aber TSM-2 genannt) baugleich vertrieben wurden. Ich betreibe sie momentan mit einer aktiven Weiche und zwei getrennten Endstufen (von Pioneer natürlich, was sonst), also per "Bi-Amping". Den DL-50 hier einzusetzen, macht somit aktuell keinen Sinn.

    Der Klang dieser Boxen stellt schon in der aktuellen Konstellation alles bisher bei mir Dagewesene in den Schatten. Mehr sollte es eigentlich nicht brauchen. Trotzdem werde ich im Laufe des Jahres auch noch die in diesen Boxen üblichen, passiven Frequenzweichen aufbauen. Damit wird sich das Setup um die aktive Weiche und einen Verstärker reduzieren lassen. Der Betrieb ist so an jedem Stereoverstärker möglich und erfordert keine speziellen Kenntnisse mehr.

    Wenn es so weit ist, darf der DL-50 auch mal zeigen, was er mit den Exclusive 2402 anfangen kann.

    Grüße, Jürgen

  • Thivan Labs Röhren Verstärker

    • Pioneer
    • 22. März 2025 um 08:46
    Zitat von reinh.arts

    Ganz großes Kompliment noch zu deinem genialen CD-Spieler im Thivan-Gewand. Dazu und zu deinem Röhren-Tester möchte ich dich gerne später nochmal ansprechen.

    Gruß, Reinhard

    Um es gleich zu sagen: Der Röhrentester (uTracer) ist ein weiteres, bislang aber noch nicht begonnenes DIY-Projekt. Aber gut, dass Du mich wieder daran erinnert hast...

    Könnte es Deiner Meinung nach sein, dass der Höhenabfall am DL-50 auf die Röhrenbestückung zurückzuführen ist und dass man dem Problem mit anderen Röhren gezielt begegnen könnte? Dann wäre es interessant mit welchen...

    Beste Grüße, Jürgen

  • Thivan Labs Röhren Verstärker

    • Pioneer
    • 21. März 2025 um 21:02
    Zitat von reinh.arts

    Wie kommt man als Pioneer-Sammler zu Thivan?

    Ist doch eine ganz andere Welt.

    Und über den DL-50 gibt es wenig zu lesen. Und gehört habe ich ihn erst recht noch nicht. Kannst du ihn klanglich mal ein bißchen einordnen?

    Mein zugegeben enger HiFi-Horizont beschränkt eigentlich aus gutem Grund auf eine einzige Marke, in diesem Falle Pioneer. Würde ich meine Sammlung auch auf andere Marken erweitern, würde das bestimmt ein böses Ende nehmen. Es gibt einfach zu viele schöne Sachen... Warum sich meine Sammelleidenschaft gerade an Pioneer abarbeitet, ist letztlich auf einen Zufall zurück zu führen und eine eigene Geschichte.

    Den Wunsch nach einem Röhrenverstärker konnte ich mir aber diesmal in gewohnter markentreuer Manier nicht zufriedenstellend erfüllen, denn Pioneer gab die Röhrentechnik mit dem Aufkommen der Transitoren komplett auf. Was bis dahin an Röhrengeräten gebaut wurde, gefällt mir nicht und es kann heute nicht mehr ernsthaft mithalten.

    Somit dachte ich zuerst ernsthaft an ein DIY-Projekt. Da ich aber gerade schon ein anderes zeitintensives Projekt am Laufen hatte, einen Pioneer Exclusive 2402 Nachbau, folgte der Blick auf das unübersichtliche Angebot an Röhrenverstärkern im Netz.

    Dabei blieb ich irgendwie zufällig an den Thivans kleben, zunächst wegen der nach meinem Geschmack sehr gelungenen Optik. Beim genauen Hinsehen fiel mir die solide Technik, die Thivan in Handarbeit Punkt-zu-Punkt verdrahtet abliefert, positiv auf. Die Geräte muten an, als stammten sie aus einer anderen, längst vergangenen Zeit. Genau mein Ding!

    Dann gab es noch ein Sonderangebot für einen Thivan DL-50 bei einem netten Händler, der ganz auf meiner Wellenlänge lag... Langes Telefongespräch, gute, ehrliche Beratung, ohne Probehören auf Risiko bestellt. Eine Woche später Lieferung "per Schwertransport" (41kg mit Verpackung).

    So in Kürze die Erklärung, wie man als Pioneer-Sammler zu Thivan kommt!

    Es folgte der Probelauf nach Akklimatisierung an Pioneer HPM-150 Lautsprechern. "Long Road" von Mark Knopfler ist einer meiner bevorzugten Test-Titel. Wenn man immer was anderes nimmt, kann man nur schwer Vergleiche anstellen. "Perfect", gespielt von den 2 Cellos, finde ich auch sehr gut geeignet.

    Unglaublich, was der kleine DL-50 so auf die Bühne bringt. Voller, warmer Röhrenklang. Detailliert, sauber und völlig unangestrengt auch bei hoher Lautstärke, die das normale Maß schon deutlich überschreitet. Dabei ist der Lautstärkeregler noch immer im ersten Drittel. Und eine Dynamik, die meiner Pioneer Exclusive C3-M3-Kombination, dem SA-9900 oder dem Doppel-Mono SA-9500II in nichts nachsteht.

    Die Höhen bleiben gegenüber den Transistorverstärkern offensichtlich etwas zurück. Der Übertragungsbereich des DL-50 soll lt. Herstellerangabe bis 75 kHz (-3dB) gehen. Das sagt nicht viel aus. Der Abfall beginnt schon viel früher und ist schon bei 10kHz merklich. Daher der wohl der warme Röhrenklang...

    Linear ist der Frequenzgang im hörbaren Bereich definitiv nicht. Genau gemessen habe ich das aber noch nicht, nur mal grob mit einem dafür geeigneten Spannungsmessgerät am Ausgang und eine linearen Frequenzgenerator.

    Um dem Mangel etwas Abhilfe zu schaffen, habe ich per Equalizer den Klang so justiert, dass er meinen Ohren wirklich gut gefällt...

    Ja, das ist vielleicht gerade bei dem DL-50 von Thivan ein Manko, das Fehlen einer Klangeinstellung. Bei meinen Pioneers bleibt die Klangeinstellung i.d.R. immer auf "Off", aber der Thivan könnte eine gut gebrauchen. Ich werde der Sache irgendwann noch genauer auf den Grund gehen.

    Was steht unter dem Thivan? Kaufen kann man das so ohne weiteres in der Form nirgends. Es ist eine Project CD-Box DS3, eingebaut in ein an das Thivan-Design angepasstes DIY-Gehäuse. HiFi und Holz bilden m. E. immer eine perfekte Harmonie!

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    Die kleine CD-Box ist auf kürzestem Wege per RCA-Kabel mit dem Thivan verbunden, liefert für kleinen Preis phantastische CD-Wiedergabe und nebenbei steht der Thivan auf dem Sockel, der ihm gebührt!

    Übrigens gibt es (oder gab es zumindest) hier noch weitere Thivan-Besitzer.

    Im Januar 2024 hatte ich einen Thread zum DL-50 geöffnet und bekam ein paar Rückmeldungen!

    Siehe:

    Beitrag

    Thivan Labs DL-50 Anniversary Röhrenverstärker mit FB - Knacken beim Muting / Abschalten in den LS

    Hallo in die Runde,

    gibt es jemanden hier, der auch einen Röhrenverstärker "Thivan Labs DL-50" mit Fernbedienung (FB) sein Eigen nennt?

    Mein nagelneuer Thivan DL-50 macht ein paar Probleme beim Stummschalten und zurück zum Normalbetrieb per FB, was sich durch je einen hässlichen Knacks in den LS äußert. Gleiches Problem beim Ausschalten, egal mit welcher Methode... Probleme mit dem Muting scheinen in der Röhrentechnik ja nicht selten zu sein - aber bei einem Gerät wie dem DL-50? Kaum denkbar...…
    Pioneer
    26. Januar 2024 um 22:59

    Beste Grüße, Jürgen

  • Zeigt her Eure Receiver

    • Pioneer
    • 21. März 2025 um 19:18
    Zitat von A.K.

    In diesem Zusammenhang wären die ersten Receiver bzw. Radios aus Japan und USA interessant - wie dieser stromlose Empfänger von Sharp unter

    Die Geschichte von Sharp

    genau wie die allerersten mit FM-Stereo-Empfang wie der National SA-32

    https://www.japanradiomuseum.com/fmstereo-e

    Danke für diesen Beitrag. Dass es auch einmal Stereo-Übertragung mit AM gab, war mir nicht bekannt :merci:

  • Thivan Labs Röhren Verstärker

    • Pioneer
    • 20. März 2025 um 21:35
    Zitat von Indie Röhre

    der Thivan DL 50 nuckelt als Push Pull mit 6AS7G bestimmt gut an der Steckdose.

    Er genehmigt sich lt. Hersteller maximale 210W. Im Normalbetrieb habe ich 175W gemessen. Ich fühle mich aber mit dem Gerätchen voll im Trend. Denn mit Strom zu heizen, gilt ja neuerdings als saubere Zukunftstechnolgie... ^^

  • Thivan Labs Röhren Verstärker

    • Pioneer
    • 20. März 2025 um 20:38
    Zitat von Indie Röhre

    so ein Thivan Ding, war bei mir auch so.

    Ich habe das Problem mit dem Europa-Importeur von Thivan diskutiert.

    Der stufte das nicht als Problem, sondern als Problemlösung bei vermutlichen Lieferengpässen von passenden Röhren ein...

  • Der UKW-Tuner-Thread

    • Pioneer
    • 20. März 2025 um 20:00
    Zitat von Toni31

    Schau mal in diese Richtung:


    Solche Konverterantennen bei Ama... kosten wenige Euro. Vielleicht gibt es im Netz noch bessere.

    Danke für diesen Tipp, aber das ist ja genau das, was ich die ganze Zeit schon verwende...

    Nicht von Ama..., sondern für noch weniger € aus der Bucht.

    Qualitativ hochwertigere Vorsatzantennen dieser Art habe ich bislang nirgends gefunden.

    Sie sind für den Einsatz am Antenneneingang von Autoradios gedacht und dafür sicher gut genug.

    Die Funktion ist auch am Eingang des F3 prinzipell gegeben, aber eben mit den oben genannten Einschränkungen.

    Außerdem fehlt dem Gerätchen offensichtlich der von Dir angesprochen Filter, um den LO hinreichend zu unterdrücken. Dreht man nämlich die Abstimmfrequenz am F3 auf ca. 84 MHz, haut es die Signal-Pegelanzeige an den Anschlag...

    Das Bild von den Mischer in meinem Beitrag #782 diente nur als Beispiel. Ich hatte ein Konzept mit dem IAM-81018 von HP im Blick.

    Und ja, die Probleme sind damit auch nicht grundsätzlich anders.

  • Thivan Labs Röhren Verstärker

    • Pioneer
    • 20. März 2025 um 19:57
    Zitat von ElvisJunkie

    Inwiefern geht es jetzt eigentlich noch um Thivan Labs Röhrenverstärker, liebe Chat Gruppe?

    Insofern!

    Der Chat-Gruppe stellt sich vor:

    Mein Thivan Labs DL 50 ANNIVERSARY - neu gekauft im Januar 2024.

    Er ist als einziger Röhrenverstärker in meiner Sammlung gleichzeitig auch der einzige Verstärker, der NICHT mindestens 35 Jahre alt ist und NICHT von Pioneer stammt...

    Somit ein echter Exot!

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Der DL 50 ist ein reiner Class-A-push-pull-Verstärker. Beim Neukauf war er bestückt mit 4 x 6N5PJ aus China, 2 x 6H2P und 2 x 6SN7.

    Mit dieser werkseitigen Bestückung spielte der Kleine schon ganz gut auf, jedoch gab es beim Abschalten oder bei Stummschalten per Fernbedienung immer einen hässlichen Knacks .

    Mir fiel nach dem Kauf auch sofort auf, dass die 6H2P nicht wirklich passend waren, sondern nur durch Abkneifen zweier Pins und Einlöten einer Brücke passend gemacht worden waren :(

    Erst als ich die m. E. unpassenden 6H2P Vorstufenröhren durch 12AX7 von Linlai Tube und die no-name 6SN7 durch solche von PSVANE ersetzte, kam echte Freude auf! :)

    Mittlerweile habe ich statt der 6N5PJ auch schon russische 6H13C und amerikanische 6AS7 (von RCA) ausprobiert - m. E. ohne merklichen Klangunterschied.

    Die oft gehörte Aussage, dass die Vorstufenröhren den Klang maßgeblich beeinflussen, scheint zutreffend!

  • Der UKW-Tuner-Thread

    • Pioneer
    • 20. März 2025 um 10:36
    Zitat von wgh52

    Ich gebe mal zu bedenken, daß ein externer Umsetzer u.a. die Empfindlichkeit und Großsignalverhalten mindert, wird sich mbMn nicht verhindern lassen, es sei denn der Umsetzer ist so gut aufgebaut und dimensioniert wie der ja bereits aufwendige und hervorragende Tuner selbst. Das ist nicht mit einem Mischer allein gemacht, da braucht's einen rauscharmen Oszillator, entsprechenden Aufbau, Abschirmung usw. usf.

    Ja, genau der Gedanke ist mir auch gekommen.

    Und ein Blick auf den Schaltplan des Frontends reicht aus und es ist klar, dass es mit dem Umbau andieser Stelle ganz schwierig wird. Da lasse ich die Finger definitv weg.

    Wahrscheinlich ist der naheliegende Ansatz eine anständige Dachantenne für UKW. Es ist immer am besten, ganz vorne im System den Pegel zu verbessern...

  • Der UKW-Tuner-Thread

    • Pioneer
    • 20. März 2025 um 09:26
    Zitat von holli05

    Danach kann man sagen, wie empfindlich Tuner und Umsetzer sind und ob es sinnvoll ist, nach einem besseren Umsetzer zu suchen.

    Exakte Zahlen kann ich nicht nennen. Die Eingangs-Empfindlichkeit des Systems zu bestimmen, ist zudem nicht ganz trivial. Wer schon mal mit HF-Messtechnik hantiert hat, weiß wovon ich spreche.

    Im direkten Vergleich mit meinem Pioneer TX-9500II bleibt der F3 (zusammen mit dem FM-Konverter) aber im Hintertreffen, wenn als Antenne jeweils ein einfacher Lambda/2 Dipol dient.

    Im Frequenzbereich um 90 MHz kann der F3 (dann ohne den Konverter) mit dem TX-9500II gut mithalten.

    Insofern wäre ein besserer FM-Konverter vermutlich die Lösung.

  • Der UKW-Tuner-Thread

    • Pioneer
    • 20. März 2025 um 08:04
    Zitat von tomfritz

    Die großen japanischen Hersteller haben seinerzeit verschiedene Frontends verbaut, je nachdem für welchen Markt es bestimmt war. Wenn es den Pioneer nur in Japan gab, dann sehe ich schwarz.

    Den Exclusive F3 gab es definitiv nur in Japan. Ein anderes Frontend für Europa/USA gab es nicht. Ich möchte auch nichts am Gerät selbst verändern, sondern ich suche nach einer Lösung, ähnlich dem kleinen Frequenzkonverter, den ich derzeit benutze. Der Nachteil dieses kleinen Gerätchens ist, da es vor den Antenneeingang geschaltet wird, die Herabsetzung der Eingangsempfindlichkeit.

    Vielleicht hat sich jemand schon mal Gedanken über eine professionellere Lösung gemacht.

    Ich denke da an einen Mischer, z.B. so etwas:

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    Bevor ich nun beginne, das Rad neu zu erfinden, wollte ich erst ggf. einmal nach Erfahrungen anderer Ausschau halten...

  • Welchen Plattenspieler verwendet Ihr?

    • Pioneer
    • 19. März 2025 um 21:32

    Meinen Dreher, den Pioneer PL-70, habe ich hier weiter oben (#23.207) bereits vorgestellt.

    Vielleicht nicht ganz passend in diesem thread, aber für diejenigen, die gerne ganz genau hinschauen, bestimmt doch auch mal interessant:

    Tiefe Einsichten in die Rillen einer LP - mit dem Digitalmikroskop!

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    Ich hatte vor ein paar Monaten die Gelegenheit, an einer Produktpräsentation eines Digitalmikroskops teilzunehmen.

    Was lag näher, als gleich mal ein interessantes Untersuchugsobjekt mitzubringen?

    Sicher haben es einige schon aus den Rillen gelesen. Für diejenigen, die das Rillenlesen noch nicht so gut beherrschen:

    Es handelt sich um Ausschnitte einer (ziemlich verschlissenen) LP "Greatest Hits von Henry John Deutschendorf", den meisten wohl eher bekannt unter dem Namen John Denver.

    Spaß beiseite. Die Dimensionen waren mir im Detail vorher so nicht bewusst!

    Mikroskopie ist auch ein fazinierendes Hobby!

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