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  1. Analogue Audio Association
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Beiträge von paga

  • Spannungswandler gesucht

    • paga
    • 12. September 2026 um 11:42
    Zitat von FrankG

    Die Schaltung mit 2 Trafos macht das Ganze aber etwas kompliziert und vermutlich nicht günstiger als ein 100V Trafo.

    Ja, es ist nur sinnvoll, wenn ein USA Umsetzer schon vorhanden ist.

    Die Sekundärspannung von T1 wird je nach Polung von der Steckdosenspannung abgezogen oder dazu addiert. Hat man auf einmal mehr statt weniger Ausgangsspannung an T2, eine Seite von T1 umpolen (ob primär oder sekundär ist egal).

    Beispiel: Du hast T2, einen 230 -> 115V 100VA Umsetzer (:2) , möchtest aber 100V haben. Dann nimmst Du als T1 230 -> 30V. Die 100VA bei 230V von T2 sind rund 0.5A. T1 muss dann 30V x 0.5A = 15VA liefern können.

  • Spannungswandler gesucht

    • paga
    • 12. September 2026 um 10:18
    Zitat von franzm

    In machen Fällen kann man auch einen "bucking transformer" vor den 230->110 (115)V Trafo schalten.

    Vorteil: Feinanpassung möglich, billig

    Nachteil: braucht zusätzliches Gehäuse und Wissen, wie abgesichert werden muss.

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    (sorry, altes Schmierblatt)

  • Spannungswandler gesucht

    • paga
    • 10. September 2026 um 13:16

    Bei mir (größere Stadt) schwankt die Spannung üblicherweise zwischen 226 und 232V.

    Auf dem Land kann die Bandbreite größer sein, seit ein paar Jahren ist das obere Limit laut Norm 253V.

    Auf einem aktuellen Handy Schaltnetzteil steht als Spannungsbereich 85 bis 265V. Ein altes Messgerät lässt sich auf 220 - 230 - 240V umstellen. Ein jap. Plattenspieler aus den 70ern hat 2 Stellungen: "100-120V" und "220-240V."

    Daraus kann man schließen, dass manche Geräte empfindlicher auf unpassende Spannungen reagieren als andere. Wenn dann noch die Steckdosenspannung am oberen Limit liegt, würde ich mich nicht darauf verlassen, dass "etwas mehr" nichts schadet.

    (Meine max. 232V killen 220V Projektions-Halogenlampen so schnell, dass ich die jetzt mit Transformierung auf 220V betreibe.)

    Achim

  • Empfehlung gesucht: Professionelle Poti-Aufbereitung / Reinigung

    • paga
    • 6. September 2026 um 12:55
    Zitat von OpaAmp

    Kennt hier jemand eine gute Adresse, eine Werkstatt

    Firma Landgraf. Die Preise sind aber NICHT niedrig.

    Während ich bei Schaltern einen gewissen Sinn in Sprühwäschen sehe, denke ich bei Potis - insbesondere Lautstärkepotis - von teureren Verstärkern sollte man das bleiben lassen.

    Fast alle Potis lassen sich ohne Spezialwerkzeug, wenn auch mit Aufwand, zerlegen und nur so besteht die Chance, sie "wie neu" zu machen: nur wenn die Widerstandsschicht beschädigt ist, geht das nicht. Allerdings sind die Preise für die korrekten (!) Schmiermittel nicht ohne. Polyphenylether z.B. wurde früher fassweise als Turbinenschmierstoff benutzt, heute kosten ein paar Milliliter 3stellig und im teuren "Geheimtip" Deoxit sind nur Spuren davon drin.

    Wenn der Kenwood kein Leitplastikpoti hat und Du in Mechanik geschickt bist, kannst Du selbst aufarbeiten. Das gezeigte Fett ist ein brauchbarer Kompromiss, halte es aber von Kohleschichten fern - denen schadet jede Schmierung.

    Gruß

    Achim

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  • Toleranzen von Tonabnehmern

    • paga
    • 2. September 2026 um 14:30

    Hier ein Beispiel aus einem Test der Hifi Stereophonie:

    Der Unterschied in Kanalgleichheit und Übersprechen ist deutlich erkennbar. Exemplar 2 ist für einen 68 DM (!) Tonabnehmer verblüffend gut gefertigt, Exemplar 1 durchschnittlich:

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  • Toleranzen von Tonabnehmern

    • paga
    • 2. September 2026 um 13:52

    Autohersteller müssen sicherstellen, dass die in der Typzulassung angegeben Größen innerhalb einer vorgegebenen Serienstreuung bleiben. Verletzen sie diese Pflicht, starten Rückrufaktionen oder auch Klagewellen - u.a. VW kann davon ein Lied singen.

    Wenn Benzofon Technica das System Q99 Platin einmal mit 70u Abtastfähigkeit, einmal mit 100u, einmal mit symmetrischer Übersprechdämpfung, einmal mit " schiefer", einmal mit 22° Spurwinkel, einmal mit 29°, einmal mit gleichlauten Kanälen, einmal mit 2dB Unterschied ausliefert - dann sind Klangdiskussionen zu "Q99 Platin" witzlos. Denn der eine hat vllt. ein gutes Exemplar erwischt, der andere Ausschuss.

    Ich hatte einmal ein Shure V15 IV wegen nicht gerade umwerfendem Klang und auffälligen Messwerten reklamiert und ein Ersatzsystem mit Messprotokoll bekommen. Später hatte ich ein V15V, das schon mit Protokoll ausgeliefert wurde, ebenso war bei einem Elac 795 das Protokoll ab Werk dabei. Es gab mal einen Werbespruch "als Kunde können sie das verlangen" und ab einer gewissen Preisregion würde ich dem bei Tonabnehmern auch zustimmen.

  • Toleranzen von Tonabnehmern

    • paga
    • 2. September 2026 um 10:23
    Zitat von FrankG

    Klingen Tonabnehmer, bei denen die Messwerte näher am Ideal sind, dann auch besser?

    Zumindest steht bei mehreren Exemplaren des gleichen Tonabnehmers mit deutlich unterschiedlichen Messwerten fest, dass man Empfehlungen und Probehören EINES Systems nicht auf ein anderes Exemplar mit der selben Typenbezeichnung übertragen kann.

    Der beliebte Autovergleich: wenn das identische Modell einmal 80 PS, einmal 120 PS erreicht, spricht das nicht für eine sorgfältige Fertigung.

    Die meisten TA Hersteller kaufen Diamant und Nadelträger fertig montiert und ersparen sich damit Schliff und präzises Verkleben - beides anspruchsvoll. Gleiches gilt für die Gummilager.

    Soweit ich weiß gibt es dafür kaum eine handvoll Lieferanten weltweit. Diese können mit Sicherheit Ausschuss erkennen und garnicht erst ausliefern - gibt es da so etwas wie ISO9000?

    Der Rest ist Sache des TA Herstellers und schon vor 50 Jahren gab es Firmen, bei denen verschiedene Exemplare messtechnisch fast identisch waren und andere, wo keins genau wie das andere war.

    Optische Kontrolle der einzelnen Montageschritte per Bilderkennung ist heute nichts exklusives mehr. Nachträglich reicht sogar eine preiswerte Mikroskopkamera. Frequenzgang, Abtastverzerrungen und Übersprechen kann jeder kontrollieren, der eine Testschallplatte und einen PC hat. Wenn eine Firma, die Systeme für hunderte oder tausende Euro verkauft, ihre Produkte vor der Auslieferung nicht durchmisst, lässt das tief blicken ...

    Achim

  • Toleranzen von Tonabnehmern

    • paga
    • 2. September 2026 um 06:55

    Hallo,

    einiges dazu kannst Du hier nachlesen:

    Thema

    Neue Ortofon Concorde Blue ausgepackt - Nadel ist verbogen

    Hallo,

    Ich habe soeben eine Brandneue Ortofon Concorde Blue ausgepackt und auf meinen Technics 1210 Mk2 geschraubt.
    Dann den Tonarm ausbalanciert und auch den Pitch danach angepasst.

    Dann erster Hörtest - klingt einwandfrei bis sensationell (ich hatte vorher eine billige Dj-Nadel drauf).

    Jetzt aber schau ich mir die Nadel nochmal genau an und bemerke, dass sie von oben gesehen nicht mittig sitzt, sondern etwas auf eine Seite "gebogen" ist (beiliegend ein Photo).

    Ich kann ziemlich ausschliessen, dass…
    sweetmaker
    17. Oktober 2025 um 16:32

    Ich denke, dass die Fertigungspräzision weniger von den Stückzahlen als vom Qualitätsanspruch des Herstellers abhängt. Natürlich kann die Latte bei einem AT3600, das Anfang 2026 bei Aliexpress für unter 10 EU incl. Versand zu bekommen war, nicht in unereichbare Höhen gelegt werden. Auf der anderen Seite stehen die von einem alten Mann mit Stückzahl 1 pro Monat handgefertigten ultrateuren Modelle: da habe ich Zweifel, ob ein weniger gut gelungenes System entsorgt und somit fast 10% des Jahreseinkommens geopfert wird.

    Fest steht jedenfalls, dass es heute mit geringem finanziellen Aufwand möglich ist, ein System sowohl optisch als auch elektrisch auf Abweichungen vom Standard zu untersuchen - sogar für Hobbyisten. Solange der schwammige Begriff "Klang" jedoch der Hauptdiskussionspunkt ist, scheinen Hersteller aber keine Notwendigkeit zu sehen, mit Messprotokollen die Gleichförmigkeit der Eigenschaften ihrer Creationen zu belegen.

    Grüße

    Achim

  • Erfahrungen DC Filter gegen Trafobrummen

    • paga
    • 28. August 2026 um 09:40

    Vor längerer Zeit habe ich mir mal Angebote solcher Fertigfilter und auch div. DIY Anleitungen angeschaut und bin erschrocken, was da so alles erzählt wird. Noch harmlos sind Behauptungen über Klangverbesserungen (DC Filter können mechanisch brummende Trafos beruhigen, wenn denn im Netz zu hohe DC Anteile vorhanden sind. Davon abgesehen ändern sie NICHTS).

    Nicht so lustig ist, wenn behauptet wird, die Filterkondensatoren würden nicht unter Netzspannung stehen: mit 50% Wahrscheinlichkeit tun sie das und ihre Isolierung ist nicht dafür ausgelegt: ein paar Mikrometer Aluminiumoxid und dünner Schrumpfschlauch. Außerdem ist oft eine utopisch hohe Strombelastbarkeit angegeben, die bei nennenswerten DC Anteilen nicht mehr gilt.

    Irrwitzig ist dann, wenn gleichzeitig ein HF Filter eingebaut ist, aber die Elkos mit Folienkondensatoren gebrückt sind: die lassen nur HF besser durch als die dicken Elkos - also genau das, was man nicht haben will. Aber da kupfert wohl einer beim andern ab und hat dabei das Gehirn ausgeschaltet.

    Gut konstruierte und sichere Filter müssen weder besonders fett noch besonders teuer sein, die beiden letzten Punkte scheinen allerdings für manche entscheidend zu sein ...

    Gruß

    Achim

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    Man beachte die konservative zugesicherte Leistung eines No Bullshit Filters.

  • Brennenstuhl Netzleiste Schaltbar Empfehlung??

    • paga
    • 21. August 2026 um 00:39

    Bei aktuellen Steckerleisten ist sehr oft die "Verdrahtung" mit Blechschienen gemacht (damit das einfach geht, sitzen die Dosen dann quer oder 45° gedreht). Verbindungen sind gerne punktgeschweißt, auch an der Anschlussleitung. Wenn da geschlampt wird, hat nur eins der Leiterdrähtchen Kontakt, der Rest zeigt in die Luft.

    Ärgerlich: nahezu alle Serienmodelle lassen sich mit gängigem Werkzeug nicht mehr öffnen. Dadurch lässt sich die total nervende "Kindersicherung" nicht mehr ausbauen. Bei Leisten mit Schaltern verbrennen je nach angeschlossenen Lasten relativ schnell die Schalterkontakte und auch wenn gängige Schalter verbaut sind, kann man nicht öffenbare Leisten dann wegschmeißen.

    Nochmal der Hinweis auf das GS-Zeichen: unter anderem wird dabei geprüft, ob die Kontakte federn. Bei Billigstware biegen sie sich beim ersten Einstecken nur einmal in Position und jeder neue Steckvorgang verschlechtert den Übergangswiderstand ...

    Achim

  • Netzteil-Kondensatoren

    • paga
    • 20. August 2026 um 01:32

    Hi, schließe die Caps einen nach dem anderen an das Netzteil an und fahre langsam (über Minuten) die Spannung auf 16V hoch. Es sollte nach einiger Zeit fast kein Strom mehr fließen. Diesen Wert merken.

    Wenn Du nun weiter auf 18V gehst und sich nach einer halben Stunde der selbe Stromwert einstellt, sind die Elkos in Ordnung und reformiert. So lagern.

    Vor dem Einbau dann entladen - aber nicht via Kurzschluss mit dem Schraubenzieher ...

    Gruß

    Achim

  • Brennenstuhl Netzleiste Schaltbar Empfehlung??

    • paga
    • 20. August 2026 um 01:19

    Alle Leisten, bei denen ein Euro-Stecker quer oder 45° gedreht zum Leistengehäuse liegen würde, sind Sparkonstruktionen. Das muss je nach Anwendung (keine großen Steckernetzteile) nicht zwangsläufig schlecht sein, sollte sich aber im Preis spiegeln.

    Hochwerige Leisten haben "in Linie" Steckdosen, sind lösbar verschraubt, sorgfältig verkabelt, haben keine USB-Buchsen und - falls schaltbar - auswechselbare Schalter.

    An klangliche Einflüsse solcher Leisten glaube ich eher nicht, vielmehr zeichnen sich schrottige Exemplare durch Sicherheitsmängel aus. Achtet beim Kauf auf ein GS Zeichen.

    Gruß

    Achim

  • Seriöser Ankauf von Hifi-Geräten

    • paga
    • 20. August 2026 um 00:50

    Der TD124 ist das Gegenstück zu einer Leica Kamera mit Messsucher: die alten Versionen waren zu ihrer Zeit mit an der Spitze in Sachen Qualität. Heute sind sie, wenn auch nicht schlecht, qualitativ nichts besonderes mehr und ihr hoher Preis ist eher Spekulationen mit "Wertanlageobjekten" geschuldet - Flucht in Sachwerte. Dass alle Eigentümer Liebhaber speziell dieser Geräte sind, glaube ich nämlich nicht.

    Die Neuauflagen nostalgisch anmutender Nachfolger von früheren "Legenden" folgt der Logik, dass etwas mit guten Ruf sich teuer verkaufen lässt, wenn schon die Vintage Versionen bewiesen haben, wie wertbeständig sie sind.

    Das hier oft gehörte "der Markt bestimmt den Preis" ist zwar richtig, aber ein Zweig von Marketing beschäftigt sich sehr intensiv damit, wie Märkte sich zu Gunsten hoher Preise manipulieren lassen: Wert und Preis sind zwei unterschiedliche Dinge, die nur manchmal fest miteinander verknüpft sind.

    Gruß

    Achim

  • kein Netzkabel

    • paga
    • 19. August 2026 um 01:02

    NUR ZUM TESTEN:

    Du kannst die Netzspannung über 2 Messleitungen mit kleinen Krokodilklemmen zuführen. Darauf achten, dass sie sicher sitzen. Es fehlt dann aber der Kontakt zum Gehäuse, es gibt also keinen Schutzleiter: nur an mit FI Schalter geschützten Steckdosen betreiben und wirklich nur für einen Test.

    Aktuelle Kaltgerätebuchsen lassen sich in die Aussparung des Blechs montieren, ob es passt hängt davon ab, ob im Gerät hinter der Buchse genug Platz ist.

    Gruß

    Achim

  • Seriöser Ankauf von Hifi-Geräten

    • paga
    • 19. August 2026 um 00:32

    Zu Fotoartikeln:

    "Alte" Objektive, die an neuen Kameras noch funktionieren, sind oft erstaunlich teuer. Was auch daran liegt, dass aktuelle ähnliche Modelle Preise jenseits von gut und böse haben.

    Bei Kameras gibt es bestimmte Modelle, die sehr hohe Preise erzielen (Profi, aber zB auch Fuji X100). Aber auch das Gegenteil: ist das Topmodell einer Serie Legende und kostet entsprechend, kriegt man das nächst kleinere nicht so gefragte oft um Welten günstiger.

    Spiegelreflex - analog und digital - ist von ein paar Modellen abgesehen absolut billig zu bekommen. Meine Kamera (zu ihrer Zeit ein Hypemodell, aber defektanfällig - es gibt nicht mehr viele in gutem Zstand) wird heute teurer gehandelt als sie als Auslaufmodell gekostet hat.

    zurück zu HiFi:

    Passive Lautsprecher werden gebraucht beim Verkauf an Händler nicht viel bringen. Neue haben eine sehr hohe Handelsspanne und ein Händler müsste verrückt sein, wenn er statt dessen teuer angekaufte gebrauchte verkauft.

    Privat geht da mehr. Sofern nicht daran herum manipuliert wurde, ist der Zustand auch für Laien leicht überprüfbar und damit das Kaufrisiko klein. Bei teureren Modellen als Käufer aber den Originalzustand schriftlich bestätigen lassen !

    Grüße

    Achim

  • Billiges Oszi

    • paga
    • 18. August 2026 um 11:54

    Offenbar ist bei deinem die Hardware eines Kanals wirklich kaputt gewesen.

    Mehrfach berichtet wird, dass beim Aufspielen des neuesten FW Updates ohne den Owon Hack das numerische Auslesen der Y-Achse nicht mehr richtig funktioniert. Wer das braucht, muss die Gerätebezeichnung in einer Datei per Hack anpassen.

    Wenn man das Oszi wie aus dem Karton nutzt, war der Kauf schon kein Fehler. Mit der Hardwaremodifikation (war für mich schwierig, weil ich nur eine normale Lupenleuchte habe und man die SMDs auf engem Raum sicher greifen muss, ging aber mit einiger Fummelei - ich bin nicht mehr der Jüngste. Wer Improvisationstipps möchte, kann fragen ...) und durch das ältere FW Update bekommt man schon ein richtig brauchbares Gerät. Eigentlich könnte ich es so lassen, mehr brauche ich nicht und mein über Jahre genutztes TDS konnte trotz x-fachem Preis weniger: Hey, ein 12bit Scope, das locker 100MHz kann und noch keine 200 EU kostet !

    Bisher hat mich der Umbau um die 2h gekostet. Zugegeben war der Zeitaufwand fürs Sammeln der nötigen Infos wesentlich höher, aber das war interessant und keine Verschwendung. Und höchstwahrscheinlich werde ich demnächst das Oszi allein aus Basteltrieb hacken, die Schilderung der Fallstricke und deren Auflösung bei eev haben mich mutig gemacht.

    Ein 500 oder 600 EU Scope würde ich mir nicht kaufen, weil ich schon das jetzige nicht zwingend gebraucht habe und bis jetzt mehr damit gespielt als es sinnvoll eingesetzt habe: Hobby.

    Wenn ich beruflich durch ein Arbeitsmittel so viel einnehme, dass sein Anschaffungspreis sich lohnt, rechne ich natürlich anders. Aber ich neige nicht stark dazu, teure Gerätschaften anzuschaffen, die ich dann nicht nutze (OK, manchmal passiert auch das).

    Worauf ich jetzt neugierig bin: Wird es eine korrigierte Neuauflage der 700er Voltcrafts geben und falls ja zu welchem Preis oder nur noch die Owon Originale, die leistungs- aber auch preismäßig nahe bei Rigol liegen?

    Grüße

  • Billiges Oszi

    • paga
    • 18. August 2026 um 01:33

    "In meiner Jugend" war das folgende Oszi ein Einsteigergerät, das sogar in kleineren Werkstätten genutzt wurde. Und ein 2-Kanal Hameg war schon deutlich außerhalb der Reichweite von Schülern oder vieler Studenten.

    Auch damit konnte man lernen und sogar arbeiten:

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  • Billiges Oszi

    • paga
    • 18. August 2026 um 01:02

    Hm, wenn ich für 200EU plus einen Mittag basteln die Leistung eines 600EU Gerätes bekomme, ist das nicht verkehrt.

    Martin72 von eev hat sein erstes 704 just for fun gekauft, weil er sehen wollte, was mit so einem billigen Teil machbar ist (er besitzt 2 recht teure Siglent Oszis). Als er aus Neugierde die schwer zugängliche Eingangsschaltung unter Beschuss genommen hat und dazu mehrfach die Platinen ausgebaut hat, hat er das Flexboard vom Display abgerissen. Dann erst kein gutes Haar an dem 704 gelassen und im Link oben kann man sehen, dass er am Ende ein zweites Voltcraft gekauft und umgebaut hat und was er nun denkt.

    Mein Voltcraft ist inzwischen einige Monate alt und ich habe es max. 3 oder 4 mal wirklich gebraucht (ich beschäftige mich nur noch aus Hobby mit Elektronik). Dafür war der Preis noch angemessen. Aber so manche Zeit habe ich damit herumgespielt, weil das interessant war und ähnlich sehe ich auch das Basteln daran. Ist ja bei HiFi Fans oft nicht anders ...

  • Billiges Oszi

    • paga
    • 18. August 2026 um 00:31

    Hier ein Link, was das "Owon" 70x nun kann:

    VOLTCRAFT DOV series - Page 48

    Wenn jemand für den Hack das neueste ansonsten gute pdf als Anleitung nimmt:

    Genau hinschauen, was bei Eingaben eine Eins oder ein kleines L sein muss. In der pdf Schriftart ist da fast kein Unterschied.

  • Billiges Oszi

    • paga
    • 18. August 2026 um 00:18

    Doch, gibt es (und war wohl mit Gutschrift gemeint).

    Es sind inzwischen bei Conrad und Völkner keine Geräte der " 70x" Reihe mehr verfügbar, denn nachdem mittlerweile alle Hardwareprobleme (bis auf eins*) und Softwarebugs auf eevblog gelöst wurden, haben sich Interessenten aus halb Europa auf die Oszis gestürzt:

    Wer eine Hand voll SMD Teile auswechselt (es hat sich gezeigt, dass die leicht zugänglichen schon genügen) bekommt ein gut funktionierendes Oszi. Und wer das 1. Update aufspielt, dann das Modell hackt (da sind jetzt verständliche Anleitungen und Scripte verfügbar) und dann das 2. Update installiert, hat danach ein funktionierendes 200MHz Owon ADS822A bzw. ADS824A zum absoluten Schnäppchenpreis.

    * wegen einer Erdschleife haben Forenmitglieder das Originalnetzteil verändert und nutzen eine separate Leitung zum PE Anschluss des Oszis. Ich denke, dass das unnötig ist – kann aber meine Idee nicht testen, weil trotz Rekordhitze heftigst erkältet. Wenn wieder fit, werde ich mir auch den "Owon Umbau" vornehmen. Mit den vorgefertigten Scripten sollte das trotz fehlender Kenntnisse in Android Programmierung möglich sein.

    Achim

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