Beiträge von benne

    Das fand ich überhaupt nicht. Ich konnte mit dem AS701 keine Schallplatten hören. Von allen Vollverstärkern, die ich in den letzten Jahren bessen habe, kang der Phonoeingang des Yamaha am Schlechtesten.


    Ich kenne aktuell keinen Vollverstärker mit anpassbarer Phonostufe. Daher würde ich immer eine externe Phonostufe mit einplanen.

    So klein ist der Raum nicht. Wichtig ist die Möglichkeit, den LS gut aufstellen zu können. Im Zweifel immer den kleinen LS bevorzugen. Der verträgt eher eine wandnahe Aufstellung. Zu große LS verursachen oft Probleme, die man nicht in denGriff bekommt.

    Am faszinierendsten beim AU 999 ist die Haptik - das Rasten der Regler und die smoothe Schaltbarkeit der Federschalter. So ein Aufwand wäre heute kaum noch bezahlbar. Ein wirklich schönes Gerät. Ich hatte kurz hintereinander einen Pioneer Sa9100 und einen Sansui Au 999 - beide im Originalzustand und beide liefen nach über 40 Jahren einwandfrei. Der Pioneer gefiel mir klanglich besonders im Phonobereich besser - da für war der Sansui haptisch und optisch eine Wucht. Beide Geräte würde ich heute nicht mehr verkaufen.

    Meine Erfahrung mit Ifi - Netzteilen ging in eine anderen Richtung. Ich kaufte eines für einen DAC der ca. 600,— € -Klasse, der mit einem einfachen Steckernetzteil ausgestattet war. Leider konnte man das Upgradenetzteil der Firma selbst nicht mehr beziehen und somit habe ich das IFI Power 2 drangehängt. Um es vorweg zu nehmen - es wurde schlechter und zwar deutlich. Ich konnte erst nicht glauben wie ein Netzteil, den Klang so beeinflussen kann. Tatsächlich herrschte mehr Ruhe im Klangbild wie so oft beschrieben. Aber Dynamik und Hochton waren ebenfalls eingeschränkt - so dass viele Aufnahmen tot klangen. Ich habe es 3 Wochen am Netz gehabt.


    Viel besser, das Ladeteil vom I-Pad und ein medizinisches Steckernetzteil für lediglich 15 Euro.

    Der Audio Note Händler meinte, dass der alte Rega als Laufwerk eben einen sehr guten Job zu machen in der Lage wäre und der Audio Note Wandler die Philosophie verfolge, die alten Klangsignaturen mit modernen Mitteln auf ein völlig neues Niveau zu heben. Also mein Tip - auch wenn es zunächst nicht erwünscht war: gutes, altes Laufwerk mit einem neuen Wandler mit alten Tugenden. Ich weiß aber nicht, welcher Hersteller außer Audio Note sich traut, in Zeiten der Highres-Hysterie einen 16bit Wandler zu bauen.

    Wenn ich mich recht erinnere, war im Apollo kein hochwertiges Laufwerk verbaut - ganz im Gegenteil!


    Das die alten Philips Laufwerke alle besser klingen, ist ebenfalls nur ein Gerücht und hat noch niemand belegt. Fraglich ist nämlich auch, ob die Leistung des Lasers im Laufe der Jahre leidet. Zudem unterliegt jedes mechanische Bauteil einen Verschleiß. Ob es da Sinn macht, ein 40 Jahre altes Laufwerk aufwendig und teuer zu modifizieren? Es liegt eher an der Gesamtkonstruktion des Players wie der Stromversorgung, der Bauteilequalität und Schaltung - ein TDA 1541 allein macht keinen guten Klang. Letztendlich lobt jeder seine Entdeckung und Erfahrungen - darauf bauen würde ich nicht.

    Ich betreibe einen Thorens 403 dd an dem Phonoeingang eines Cambridge AXA35


    Das ist Dein Problem - nicht der Tonabnehmer. Es macht wenig Sinn, hier einen teuren Tonabnehmer wie den das Otofon Black dranzuhängen. Die Phonostufe in solchen Einsteigerverstärkern sind eher für den Gelegenheitshörer gedacht, die über ein Einsteigersystem wie einem AT95 oder Ortofon Red nicht hinauskommen. Das Blue ist zwar kein Spitzensystem - aber ein Grundtonproblem hat es nicht. Man kann hier immer wieder lesen, dass eigentlich gute Tonabnehmer nicht klingen. Dann fängt die Odyssee an. Die Kapazität des wird dabei idR außer Acht gelassen. Du kannst Dir an Systemen kaufen was Du willst - die Phonostufe des Cambridge wird Deinem Dreher nicht gerecht.


    Mein Tipp: Kauf die eine anpassbare MM-Phonostufe - zBsp. die Alps RAM 4 oder Aikido. Der Vorteil - damit kannst Du sämtliche MM-Tonambnehmer betreiben. Und alle nachfolgenden Systeme profitieren von der Phonostufe.


    Nur so ein Gedanke - ein Plattenspieler mit Riemenantrieb hätte vielleich besser gepasst.

    PS: Ich lese gerade, du hast die Heresy 3 - ich hatte die 4er im Hause für den TV - hat mir sehr gut gefallen - bis auf die Flattergeräusche bei tiefen Frequenzen aus dem rückwärtigen Basschlitzen. Die gab ich auch nach einigen Wochen wieder ab. Ist aber schon einige Jahre her.

    Die Heresy 3 ist ja eine geschlossene Box. Die Heresy 4 hat mir nicht so gut gefallen, so dass ich nicht umgestiegen bin.

    Heißt, wenn Du beim Musikhören, deinen Kopf ein wenig bewegst, klingt es nicht mehr ?! Das bedeutet ja auch dass nur eine Person an Deiner Anlage Musik hören kann.


    Fenster, Dachschräge, Nippes und Pflanzen, Heizkörper in der direkten Umgebung der Lautsprecher und 5cm Sitzposition sollen ausschlaggebend sein?

    Ich höre auch immer Unterschiede. Interessant wird es erst, wenn man nach ca. einem 1/2 Jahr das Ganze zurückbaut. Habe ich gemacht - inkl. Sicherungsmodul im Stromkasten - nichts vermisst und so gelassen.

    Sind die Werkzeuge mit derartig kleinen Drehmomenten geeicht? Falls nicht, dürfte es deutliche Abweichungen geben, die so ein Gadget unbrauchbar machen. Der im Ebaylink ist es nicht. Drehmoment von 0,5 - 60?? -für 67 Euro? Nie im Leben wird der präzise Drehmomente - besonders im unteren Bereich - liefern. Ein guter Schraubendreher für Feinmechaniker mit ein wenig Fingerspitzengefühl dürfte das bessere Werkzeug sein. Das ist so klassischer Thread, wo deutlich wird, wie sehr die ganze High-End Scene ins absurd Lächerliche driftet.