Posts by rolilohse

    Hallo zusammen,


    ich wollte hier einmal meinen TD 145 II vorstellen, dem ich jetzt eine neue Zarge verpasst habe.


    Den Dreher habe ich Anno 1990 in einem ziemlich verbastelten Zustand (für unter 100 DM) gekauft, das System (damals AKG p 25?) war noch ganz in Ordnung, Zarge und Plattenteller waren (typisch 80er jahre) mit schwarzem Sprülack veredelt. Die Elektronik war - so möchte ich es mal nennen - vorhanden, funktionierte aber nicht. (Das Übliche - Motor drehte sich links- oder rechtsrum, weil jemand den Kondensator entfernt hatte, Endabschaltung war defekt, weiterhin hatte der Lift dieFunktion eines Fallbeils.


    Im Lauf der Jahre habe ich den Spieler wieder zum Laufen gebracht, jetzt (nachdem ich auf dieses Forum gestossen bin :D) habe ich ihn generalüberholt:


    - Neue Zarge aus 27mm Multiplex
    - Neues Lageröl
    - Neues Liftöl (Danke, Joel!)
    - System mal so richtig eingestellt (Almighty Web hat Schablonen und Informationen bereit, da haben wir Anfang der 90er von geträumt).


    Hier nochmal zum Thema TP16II und VTA: Bei korrekt eingestelltem VTA ist der Tonarm nicht parallel zum Plattenteller, die Headshell hat einen Winkel != 180° zum restlichen Tonarm! Auf dem Bild sieht das wegen des ungünstigen Blickwinkels aber schlimmer aus als in Wirklichkeit.


    Gruss Roland


    [Blocked Image: http://img135.imageshack.us/img135/9775/td145iiho5.jpg]

    Moin,


    zur Musik: Finde die Platte langweilig, da hatte die erste mehr Rums (habe ich als CD ;().


    Und die Qualität ist grausig! Ich musste die erste umtauschen, da mein System Achterbahn gefahren ist, solch ein Höhenschlag hatte die Scheibe.


    Zugegebenermassen gibt es Platten, die müssen so klingen als wenn gerade ein Kilo Staub die Nadel hochdrückt. Auch die Block Party darf nicht 100%ig clean klingen. Aber diese hier ist leider grottig mumpfig.


    Gruss Roland

    [quote]Original von Schwarzwald
    roland,


    wie meinstn ditte?



    [QUOTE]


    Das meine ich so, dass AFAIK ein MC-System (auch High-Output) etwas andere elektrische Eigenschaften hat als ein MM, etwa eine niedrigere Induktivität und sich daher am Phonoeingang anders verhält. Vielleicht ist das aber auch gar nicht so und ich habe mal wieder Unsinn von mir gegeben :D.


    Gestern abend bin ich nochmals tätig geworden und habe mir mein durch zarte Frauenhand zerstörte Dynavector angeschaut.


    (Jetzt alle Zartbeseiteten mal weghören!)


    Ich habe den Nadelträger gerichtet, und das System in den Thorens eingebaut.


    Und: Es klingt! Viel besser als das AT. Alle scharfen Höhen sind weg. Das Dynavector spielt wesentlich unauffälliger als das AT, dabei aber (nach längerem Hören) wesentlich entspannter und ohne die vordergründige Effekthascherei des ATs.


    Jetzt bin ich wieder etwas zufriedener (und habe ein kaum gebrauchtes AT 120 in der Schublade).


    Gruss Roland

    Quote

    Original von Schwarzwald
    das dynavector gehört aber an den mm-eingang (da es ein high output ist).
    +christian


    Das weiss ich auch, als MC-System hat es natürlich ein völlig anderes Verhalten am Eingang.


    Roland

    Quote

    Original von JayK.
    M.b.M.n sind die - ahem- "preiswerten" AT's nicht wirklich gut - irgendwie Richtung CeeDee gezüchtet...


    Wenn ja, dann hat AT aber wirklich übertrieben, mein CD-Player klingt wesentlich harmonischer ?(.


    Ich will das AT ja auch nicht mit dem Dynavector vergleichen, ich kann mir aber eigentlich nicht vorstellen, dass das System von sich aus eine (grob geschätzte) Überhöhung von ~ 6 dB in den oberen Höhen hat.


    Gruss Roland

    so, ich bringe den Thread nochmal nach oben, da sich an der Situation wenig geändert hat.


    Folgendes habe ich probiert:


    - VTA nochmals gecheckt & 3 mm (selbstgebautes) Distanzplättchen unter den Tonabnehmer geschraubt. Etwas Schärfe (meine ich) ist dabei verschwunden, das sind aber nur Nuancen.


    - MIt den Picofarätern habe ich auch gespielt. Ergebnis war, dass diese Brillianz (also die Überhöhung) zu tieferen Frequenzen geschoben wurde; ohne zusätzliche Kapazität sind die oberen Höhen (Becken, Atemgeräusche in der Musik) überbetont, mit bummeligen 500 pF zusätzlich ist diese Überhöhung dann in den Bereich der Zischlaute gewandert & die obersten Höhen waren futsch.


    Mir ist aufgefallen, dass ich bei meinem Verstärker (Harman Kardon HK6500) noch niemals ein MM-System angeschlossen habe, der lief immer an einem MC (zuletzt Dynavector 10x4). Vielleicht ist der MM-Eingang ja schlichtweg unbrauchbar?


    Hat noch jemand Tipps?


    Gruss Roland

    Quote

    Original von doppelkopf0_1
    Hinten runter .


    Ich werde mal beides probieren. Erst einmal hinten runter (das System ist zur Zeit ziemlich waagerecht, soweit man das bei dem Arm sehen kann), dann werde ich mir morgen mal ein paar Kondensatoren kaufen.


    Gruss Roland

    und damit meine ich nicht das System an sich, sondern den Klang: Mir geht das System nach etwa einer Woche fürchterlich auf die Nerven, da der Hochtonbereich doch ein wenig überpräsent ist. Dafür fehlen m.E. die Mitten, der Bass ist knackig & rund.


    Ich glaube jedoch nicht, dass Audio Technica solch minderwertige Tondosen auf den Markt bringt, daher suche ich das Problem erst einmal bei mir.


    Das System läuft in einem Thoren TD145 MKII mit TP16 II Endrohr (das mit der fummeligen Einstellung). VTA habe ich - soweit mit dieser gewöhnungsbedürftigen Konstruktion, die sich Thorens in den 70ern hat einfallen lassen - soweit eingestellt, daran kann es also eigentlich nicht liegen.


    Verstärker ist ein Harman Kardon HK6500, passt da eventuell die Eingangskapazität nicht? Diese ist angegeben mit 125 pF; Eingangsimpedanz 47 kOhm.


    Oder muss ich jetzt nur noch meine LoFi-Alternativ-Platten :evil: hören? Oder ganz auf CD schwenken :(.


    Hat jemand einen Tipp?


    Roland

    Quote

    Original von Jürgen Heiliger
    die Thorenslehre bezieht sich immer auf die Standarteinstellungen die vom Werk aus getroffen waren, d.h. die Standart Matte und die Standarttonarmhöhe.


    Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Was ist die Standard-Höhe? Lässt sich nach 30 Jahren und vielen Systemen und damit vielen Justagen wahrscheinlich nicht mehre rekonstruieren :-(


    Gruss Roland

    Hallo zusammen,


    erst einmal vielen Dank für die Antworten!


    Ich habe noch ein wenig hier im Forum gesucht und gegooglet. Beim TP 16 II scheint es so zu sein, dass ein korrekter VTA nicht zwangsläufig zu einem waagerechtem Arm führe, da die Headshell einen Winkel zum restlichen Tonarm aufweist, wichtig sei, dass das System in der Waage sein. So die Aussagen, die ich ausfindig machen konnte.


    Bezüglich der Plättchen an der Headshell: Wenn ich richtig überlege, ist doch die korrekte Dicke der Plättchen, die man durch die Thorens-Lehre ermittelt, sowohl von der Dicke der Auflage als auch von der eingestellten Höhe an der Tonarm-Basis abhängig. Auf welche eingestellte Höhe bezieht sich diese Lehre denn, ganz unten?


    (Was für ein Mist das mit dem TP16II war, hatte ich schon längst vergessen, der letzte Systemeinbau liegt bummelige 15 Jahre zurück.)


    Ich schaue mir das mal in Ruhe zu Hause an.


    Gruss Roland

    Hallo zusammen,


    nach endlosem Suchen hier in diesem Forum und im übrigen Internet bin ich immer noch nicht schlauer geworden.


    Ich haben meinem TD 145 MK II eine neue Zarge spendiert und zwangsläufig auch ein neues System (was zarte Frauenhände doch so alles zerstören können...). Bei Interesse kann ich Bilder hier herein stellen, die Zarge in weiss läßt den Spieler so richtig schön nach 70ies aussehen... Beim neuen System handelt es sich um ein AT 120 E.


    Hier nun meine Fragen;


    - Woher bekommt man neue Schrauben, um das System an die Headshell zu schrauben? Idealerweise wären diese Schrauben aus Nylon oder aus Messing. Die Headshell ist bei meinem Spieler TP 16 MK II.


    - Wie stelle ich bei dem Arm den VTA ein? Durch Unterlegen von diesem omminösen Plättchen (die ich natürlich nicht besitze) oder durch Höhenverstellung des Armes an der Basis? Und wenn durch diese Plättchen (oder entsprechende Holz- oder sonstwie geartete Dinger), wie sollte die Höhe an der Tonarmbasis sein? Die braune Kunststoffdose, die zur EInstellung dient, besitze ich noch.


    Fragen über Fragen, daher bin ich über jede Hilfe dankbar!


    Ach ja, ich habe eine Kopie des Service-Manuals vom TD 145, besteht Interesse, dieses als PDF irgendwo hinzulegen?


    Gruss Roland

    Hallo zusammen,


    ich bin - was Klassik angeht - musikalisch noch ziemlich unerfahren, meine Musikrichtung ist eher Alternative/Rock.


    Mittlerweile habe ich aber ein Alter erreicht, in dem ich mich auch mal der E-Musik widmen kann :D


    Wer kann mir mal Tipps geben, mit welchen LPs ich mich da reinhören könnte, aber bitte keine Operetten etc.


    Ich habe mal auf dem Grabbeltisch eine Kollektion Verdi unbekannten Ursprungs gekauft, aber die armen Musiker schienen für die Aufnahme kaum Geld bekommen zu haben, so unmotiviert wurde das ganze eingespielt.


    Ich habe vor kurzem im Radio eine Oper eines spanischen Komponisten gehört (an den Namen kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern), das gefiel mir schon recht gut.


    Also nochmals: Alle Tipps sind willkommen, schöne wären vielleicht Kollektionen in Sammelboxen (soll ja auch was füers Auge sein).


    Gruss Roland

    Hallo,


    ich denke, ich werde mir das AT 120 zulegen, ist ja vom finanziellen auch kein Risiko. Wenn ich dann mit der Restauration von meinem 145er fertig bin (soll ne neue Zarge bekommen), werde ich meine Erfahrungen mal posten (wenns dann jemanden interessiert ?( ...)


    Gruss aus HH Roland

    Hallo zusammen,


    ich weiss, ich weiss, das Thema ist schon oft genug durchgekaut worden, aber nach stundenlager Suche & Geklicke hier im Forum bin ich eher noch ratloser geworen.


    Folgendes Problem:


    Mein Dynavector 10x4 ist gecrasht (der Nadelträger hatte sich etwa 90° von seiner ursprüglichen Position entfernt). Ich wusste gar nicht, dass Tonabnehmer soo emfindlich sind .


    So weit, so schlecht.


    Ein neues Dynavector möchte (kann?) ich mir nicht leisten, daher geistern folgende krause Gedanken in meinem Kopf:


    1. Retipping des 10x4: eher nicht, da das System schon ziemlich alt ist (ca. 15 Jahre). Weiterhin ist es seit dem Crash auf einem Kanal deutlich leiser, obwohl ich die Nadel Pi mal Auge wieder halbwegs hingebogen habe (ich befürchte einen weiteren Defekt und das Geld fürs Retippen wäre für die Katz). Weiterhin habe ich beim Googlen herausgefunden, dass ich einen leichten Tonarm habe, zu dem ein System mit einer Compliance > 19 passen solle.


    2. Ortfon 520 MK II / VM Red: Da befürchte ich, dass meine Kette (mit Focal-LS) zu hell wird.


    2. Shure M97: zu dumpf?


    3. AT 120: Keine Meinung, emfehlenswert?


    Gruss Roland (völlig verwirrt) ?(