Posts by uglyripper

    Vielleicht läuft mir ja mal eine MR über den Weg, dann kann ich die P immer noch verkaufen.


    Hattest du vorher eine MR-Nadel drin? Dann wäre ja interessant, was deine Ohren zum Vergleich MR-HE (p) sagen. Mir jedenfalls gefiel das V15V-B mit HE - Nadel in mehreren Kombinationen besser als das V-15VxMR.

    Da beide Systeme exakt die gleiche Auflagekraft haben, ist das Jacke wie Hose.


    Das bezog sich Jürgens Hinweis, dass doch "ein System mit eher hoher Auflagekraft" zu wählen vorteilhaft sein könnte. Da beide zur Wahl stehenden Varianten mit einheitlich hoher Auflagekraft zu betreiben sind, schrieb ich von der Jacke und der Hose. Der Schliff war da außen vor.


    Ich denke Ron meine 12" Maxis, keinen 12" Arm.


    Der erwähnte 3012R ist ja ein 12"-Arm. So massive Probleme wie Ron habe ich bei der Kombination Sony PUA286 und SPU GMe noch nicht gehabt, deshalb die Verwunderung.

    Da beide Systeme exakt die gleiche Auflagekraft haben, ist das Jacke wie Hose. Ich betreibe ein GMe am RMG-212 und das funktioniert gut. Sicher hat da ein perfekt eingestellter High-End-Arm Vorteile bei der Abtastung der Innenrillen, aber die Probleme halten sich in Grenzen. Rons Erfahrungen wundern mich, da das GMe am Sony 12" nicht zu solcherlei Meriten neigt, auch nicht mit abgeschaltetem AS. Würde aber trotzdem das Rundnadel SPU nehmen, die Kombination ist dann einfach schlüssig.

    Moin Michael,


    Im Augenblick liegt mir nur die originale LXT-2851 vor. Sobald die Recut dazukommt, beantworte ich dir die Frage gern.

    Fossi, schade, dass du dich scheinbar irgendwie auf den Schlips getreten fühlst. Keine Ahnung warum - ist der Sache bzw. dem Diskurs auch nicht wirklich zuträglich, aber egal.


    Wenn du es sicher weist, dann bitte woher?


    Hatte ich alles schon gepostet, sogar incl. Abbildung eines originalen Blue Note Masterbandes. Die Infos über Blue Note / Impulse / van Gelder stammen von Steve Hoffman, der für Acoustech diese Aufnahmen neu mastert. Der sollte es wissen. Die Info bezüglich Decca stammt aus dem Brakemeier (Living Stereo) und bezüglich der deutschen Label aus einem der Spiegel-Artikel, die für dich ja anscheinend nicht sehr informativ sind.


    Wenn du von diesen tatsächlich eine signifikante Anzahl hast beneide ich dich darum. $300+ ist mir keine Platte wert. Komischerweise sind laut Popsike die Monos deutlich teurer als die Stereos. Wohl weil außer dir niemand weis, dass es sich um miesklingende Downmixes handelt, oder?


    Was ist schon signifikant? In Bezug auf die Sammlungen einiger Foristen hier ganz sicher nicht. In Bezug auf den Anteil an meinen eigenen Platten allerdings schon. 300$ habe ich noch für keine Platte bezahlt. Für z.B. die habe ich 15€ bezahlt, auch bei Ebay, sogar in Deutschland, exakt die gleiche Pressung in mint. Die oben erwähnte Bill Evans / Portrait in Jazz habe ich bestimmt 2 oder 3 Jahre gesucht und jede entsprechende Auktion auf dem Schirm gehabt - irgendwann hat es dann ziemlich preiswert hingehauen. Zudem ist es mitnichten so, dass man für US-Originale aus der Zeit immer solche Beträge hinlegen muss, viele Platten habe ich unter der Steuerfreigrenze erworben.
    Wer hat gesagt, dies wären alles Downmixe? Ich jedenfalls nicht. Von vielen dieser Platten gibts auch keine Stereoversion, bei denen wo eine existiert, ist die Chance auf ein Stereotape zumindest recht groß. Dass tatsächlich Mono und Stereotape existierte habe ich von noch nicht vielen Aufnahmen gehört. Die Bill Evans ist eines dieser Beispiele. Dass Monos von Stereotapes auch so teuer sein können, siehe z.B. Blue Note ist ein Sammlerding zudem mag es ja Geschmackssache sein, welche Version einem besser gefällt. Wer hat gesagt, dass eine solche Mono mies klingen muss? Statt also zu polemisieren wäre es hochinteressant hier solcherlei Informationen zusammenzutragen.


    eine Einordnung schon aufgrund des Covers einfach.


    Das ist nicht ganz richtig. Zumindest bei meinen DGG ist das Cover zumeist deutlich später (teils 2 Jahre) datiert als die Pressung, zumindest bei denen, wo es auch auf der Platte selbst steht. Die Coverangabe verstehe ich als Jahr des Druckes des Covers.


    Was du mit dem Siegelartikel von 58 willst ist mir rätselhaft.


    In dem/denen stehen neben einigen interessanten Fakten auch aufschlussreiche Informationen wie die Einführung der Stereos vonstatten ging - nicht mehr, nicht weniger.


    Gruß, uglyripper

    Moin Fossi,


    Deine persönliche Praxis alle Deine Monos mit einem Mono-Hobel abzuspielen sei Dir unbenommen, trägt aber zum eigentlichen Thema nichts Wesentliches bei.


    Nein? Anfänglich unterstelltest Du, dass du dies sogar für gefährlich bezüglich einer möglichen Beschädigung hieltest. Unter anderem um solche Fehl- bzw. Halbinformationen mal aus der Welt zu schaffen, haben wir hier versucht zu eruieren, in welchen Zeiträumen welche Technik angewendet wurde um Monoplatten zu pressen. Das ist m.E. wesentlicher als die Diskussion um die geschmacklich bevorzugte Nadelverrundung.


    Deshalb meine Anregung Labels bzw. Mono-Aufnahmen aus zu nennen, die von dieser Praxis profitieren.


    Ich schrieb ganz zu Anfang, dass ich den Monohobel sehr genau ausprobiert habe - im Vergleich zum AT Mono3LP und zum Stereo-SPU. Weit überwiegend klangen meine Monos mit dem Hobel am überzeugendsten.


    Ich stoße mich u.a. an zwei von Dir ins Feld geführten Argumenten: 1. Monos aus der Stereo-Ära sind monofizierte Steroaufnahmen.
    2. Stereos waren bis in die 60er hinein ein Nischenmarkt.


    1. Ich ich so nie gesagt. Gegenbeispiele habe ich oben genannt. Die Aussage viele "Monos aus der Stereo-Ära sind monofizierte Steroaufnahmen" unterschreibe ich jedoch gern.
    2. Das ist Fakt und auch logisch. Hast du die von mir verlinkten Spiegel-Artikel eigentlich gelesen? Da steht es drin. 1958 fand Stereo in Deutschland praktisch noch so gut wie gar nicht statt. In den Jahren danach musste man - wie bei jeder neuen Technik, erstmal Käufer für diese begeistern um die teureren Platten auch an den Mann zu bringen. Das dürfte anfänglich nicht leicht gewesen sein, da hierzu auch die entsprechende Abspieltechnik angeschafft werden musste. Selbst in der heutigen, schnellebigen Zeit ziehen sich solche Formatwechsel über mehrere Jahre - zumeist unter strikter Abwärtskompatibilität.


    ... ab 1958 sind m.E. von Monobändern mit monofizierten Stereoschneidköpfen geschnitten worden und klingen mit modernen Stereo-Tonabnehmern besser


    Das ist meiner Ansicht nach schlicht falsch. Warum, haben wir hier angeführt. Im Jazzbereich weiß ich es sicher z.B. von Impulse und Blue Note, dass diese in großem Stile bereits vor Erscheinen der ersten Stereos in Stereotechnik aufgenommen haben, die Monos also von Stereobändern entstanden sind. Ebenso hat die Decca schon vor Erscheinen der ersten Stereos Aufnahmen mit Stereotechnik vorgenommen, laut Spiegel (Quelle s.o.) auch die deutschen Label. Die oben zahlreich angeführten Fakten weisen zudem deutlich darauf hin, dass deine Annahme, Monos wären bereits ab 1958 mit mono angesteuerten Stereoschneidköpfen geschnitten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht den Tatsachen entspricht. Das wäre nämlich in jeglicher Hinsicht widersinnig. Anderslautende Fakten/Quellen sind hier hochwillkommen.


    Deshalb wundert es mich keineswegs, dass Platten aus dieser Zeit in meiner Sammlung recht selten sind. Mich wundert eher, dass es in Deiner Sammlung 90% (von wie vielen?) sind, wobei Du den Zeitraum schon mal auf 1960 ausgedehnt hast.


    Das ist relativ einfach. Die mir interessant erscheinenden Monos sind im Jazzbereich hauptsächlich in der Zeit zwischen Anfang und Ende der 50er angesiedelt. Dort achte ich - wie sonst auch - auf originale (US) Erst- oder Zweitpressungen. Um etwas genauer zu werden - Verve mit "Trumpet Player" Logo oder zumindest aus der Zeit vor der MGM. Blue Notes bis 47West 63rd auf dem Label. Das ließe sich fortsetzen für Riverside, Prestige und Impulse, wobei ich aus o.g. Gründen bei letzteren versuche die Stereos zu bekommen. Im Klassikbereich habe ich hauptsächlich DGGs (die zeitlich schwer einzuordnen sind) und Decca LXTs - ein gelungenes Beispiel einer solchen ist z.B. die LXT 2721/22 - Mahlers Lied von der Erde; Walter/Ferrier.


    Woher genau stammt denn diese Information?


    Die ist, anhand der oben skizzierten Entwicklung der Stereotechnik absolut logisch.


    Gruß, uglyripper

    Es wird immer nur vom Besitz von Monos aus der Pre-Stereoära gesprochen. Genannt wird keine. Ich habe tatsächlich ca. 25m Schallplatten. Davon sind bestenfalls 25 cm (ohne den 1 m Schellacks) zweifelfrei echte Monos. Ich in überzeugt, wir würden über diese Diskussion wesentlich weiterkommen.


    1948 - 1957, würde ich sagen.


    Moin,


    Nach allem, was wir hier so ausgegraben haben, endet die Monoära keineswegs 1957. Die frühesten Stereos kamen hier Ende 1958 auf den Markt und dieser war in den ersten Jahren bis in die frühen 60er hinein ein Nischenmarkt. Kaum jemand hatte in den ersten Jahren nach Erscheinen die entsprechende Technik um Stereos sinnvoll anzuhören. Ich sehe keinen Grund, warum sich an der Produktion der Monos, welche in dieser Zeit noch immer den Hauptmarkt darstellten, irgendwas geändert haben sollte. Es wäre zu diesem Zeitpunkt geradezu widersinnig diese in die Stereorille zu pressen.
    Dementsprechend sehe ich auch keinerlei Gründe, warum man diese Platten nicht mit einem "Hobel" ala SPU CG25di abspielen sollte. Einzige Frage des Monofreundes diesen Zeitraum betreffend sollte diejenige nach der Sinnhaftigkeit von Monos sein, welche tatsächlich schon Ende der 50er wohl bereits mehrheitlich von mittels Stereotechnik produzierten Bändern stammen. Das ist wohl in bestem Falle Geschmackssache.
    Auf deine Frage hin habe ich mal meine Monos durchforstet und diese stammen zu 90% aus der Zeit vor 1960. Deshalb bin ich erstaunt, weshalb du meinst, nur eine Handvoll "echte Monos" zu besitzen.

    Vielleicht geht Wonneberg auch nur von der allgemeinen Standardannahme "25er" aus um da gar nicht Stoff für Endlosdiskussionen zu bieten, hat die neuesten Entwicklungen des Marktes noch nicht kennengelernt,


    Moin Michael,


    Ich habe nur Wonnebergs Labelkunde, wo er dieses Thema jedoch ebenfalls kurz bespricht. Das Thema Verrundung reißt er dort lediglich in Bezug auf die Abtastung von Mono-LP mit Microrille mittels durschnittlicher Stereo-Pickups (Verrundung

    gerne benutzt um persönliche Erfahrungen infrage zu stellen.


    Moin Fossi,


    Nun hat "Erfahrung" eben auch ein starkes subjektives Element, welches im Ergebnis ja nicht auf jeden zutreffen muss. Wenn du mich nach Erfahrung fragst, ich habe das AT Mono 3LP ausprobiert (17er Verrundung?) und mich ziemlich eindeutig für das CG25Di entschieden und zwar bei fast allen gehörten Monoplatten. Aber das kann bei jemand anderem ganz anders aussehen. Deshalb sind "Erfahrungen" immer ganz interessant, aber in Bezug auf z.B. die Frage nach der Art der Aufzeichnung in der Übergangszeit letztlich nicht wirklich hilfreich.

    Lass es also besser ...


    Schlimm ist, dass hier seit langem keine fruchtbare Diskussion möglich ist, weil sich immer irgendwer angepisst fühlt - persönlich oder in seinen "Kompetenzen".


    Die Bilder sind Mono- und Stereopressung ein und der selben Platte. Ich hatte gehofft jemand könnte etwas anhand der Bilder dazu sagen.
    Wenn du nicht weißt, was ich/wir herausfinden wollen, schlage ich vor, ganz einfach mal die vorherigen Beiträge zu lesen, da wird das mehr als deutlich.
    Aber vielleicht sollte auch ich aus o.g. Gründen es tatsächlich einfach lassen hier.


    Gruß, uglyripper