Posts by DirectDriver

    Vielen Dank für Eure Kommentare und Anregungen! Finde das Thema sehr interessant und würde das Ganze bei mir definitiv mal ausprobieren wollen. Bin mir aber noch nicht ganz sicher wie ich da am besten vorgehe. Ist - je nachdem - natürlich auch eine Kostenfrage. Bei mir vor Ort ist die Sache zudem die, das sich gegenüber vom Haus in ca. 20 Meter Entfernung ein dicker Mobilfunk-Sendemast auf einem Hausdach befindet, der ordentlich was "raushaut".

    Die von Mike beschriebene Lösung finde ich sehr interessant, allerdings wohne ich zur Miete und werde mir da wohl keine gesonderte Leitung legen lassen können (naja, kann ggf. mal den Vermieter fragen). Also dann wohl doch eher eine Grounding Box? Welche Geräte sollte ich bezgl. Anschlüssen dabei zuerst in Betracht ziehen? Vor- bzw. Endverstärker? Lautsprecher? Oder doch eher Plattenspieler bzw. Abspielgeräte? Oder nach Möglichkeit alles zusammen?

    Da ich in letzter Zeit immer mal wieder über die das Thema "Grounding" in Foren bzw. auf diversen Plattformen, wo sich die Highend-Gemeinde so tummelt und austauscht, gestolpert bin... was bringen diese Grounding-Boxen wie z.B. die von Entreq, Nordost oder Tripoint? Mal abgesehen von teils atemberaubenden Preisen - wie z.B. bei Tripoint - geht es, wenn ich das richtig verstanden habe, darum durch die zusätzliche Erdung von Geräten und/oder Lautsprechern elektrische hochfrequente Störungen und Interferenzen zu eliminieren?

    Mein Fazit, nachdem ich mich über's Wochenende mal in Ruhe mit der Sache beschäftigt habe: der Input-Regler war deutlich zu hoch eingestellt - ich habe ihn mehr als Dreiviertel zurück gedreht bis das Ganze im Verhältnis zueinander gepasst hat. Hätte ich nicht gedacht das es so viel ausmacht, war aber definitiv die richtige Entscheidung sich die Sache noch einmal im Detail anzuschauen. Nochmals danke an Alle für Eure Tipps bzw. Hilfestellungen hierzu!

    Hi Dietmar,


    vielen Dank für Deinen Tipp, das werde ich morgen gleich mal ausprobieren! Da die Regler nämlich immer ganz aufgedreht waren komme ich beim Lautstärkeregler des VV - je nach Quelle - nämlich nur max. bis etwa 9 Uhr, also ist das Ganze definitv "zu laut" eingestellt. Mir war halt die Verbindung zwischen Pegeleinstellung der Endstufen und der Lautstärke des VV nicht so wirklich bewusst, da ich mich bisher nicht genauer damit befasst hatte. Da ich aber in den letzten Monaten wieder reichlich mit optimieren beschäftigt bin schaue ich mir sämtliche Details aller Komponenten nochmal genau an und wälze viel Fachliteratur um die Wissenslücken zu füllen - oder frage halt, wie hier, einfach mal nach. Ist für mich halt nach wie vor ein tolles Hobby und es macht einfach viel Spaß...


    Gruß

    Stefan

    Jau, ich kann mich nicht beklagen. Seit vielen Jahren meine treuen Begleiter. Ich mag den Klang, der recht warm und angenehmen, aber dennoch präzise und kräftig rüber kommt. Die Vorstufe wurde vor einiger Zeit grundlegend überholt, das war klanglich nochmal ein deutlicher Sprung nach vorne.

    Danke für Deinen Hinweis. Habe mich mal durchgewühlt und wenn ich es richtig verstehe regele ich damit also die Eingangsempfindlichkeit. Sprich man dreht möglichst so weit auf (in diesem Fall wohl in Richtung "0") ohne das es zu hörbaren Verzerrungen oder Brummen kommt. Wenn das der Fall wäre müsste ich den Pegel wieder leicht absenken. Liege ich da richtig?


    Denon gibt für den Balanced-Eingang der Endstufe "1V / 1kOhm" an. Am Pre-Out der Vorstufe (PRA-S10) wiederum sind es "2V / 600 Ohm". Ist hier das Verhältnis zwischen Eingangs- und Ausgangswiderstand passabel? Wenn ich das richtig errechnet habe müsste der Dämpfungsfaktor bei 0,06 liegen. Ich habe gelesen das der Faktor möglichst immer unter 0,5 liegen sollte. Je niedriger, desto besser die Bedämpfung...

    Hallo zusammen,


    da die Suchmaschinen des Internetz keine für mich brauchbaren Infos ausspucken... wer weiß Rat? An meinen POA-S10 befindet sich auf der Rückseite links oben ein Regler namens "Input Level". Die Einstellung geht von "0" bis "10 (-∞)" Die Bedienungsanleitung erwähnt hierzu lediglich: "Stellen Sie hier den Input Level ein". Was das aber im Detail bedeutet wird nicht erwähnt. Ich nehme mal an das bezieht sich auf die beiden darunter befindlichen Eingänge? Regelt es den Eingangspegel, im Sinne von Laut- bzw. Signalstärke des Eingangs? Aktuell stehen die beiden Regler auf "0". Verbindungen zur Vorstufe erfolgen per XLR (Balanced). Hier noch ein Bild dazu:


    139730-b5a9ecf9.jpg


    Gruß

    Stefan

    Wow, wirklich ein beeindruckendes Setup! Aber die große seitliche Glasfront dürfte akustisch wohl nicht ganz unproblematisch sein? Man sieht jedenfalls keine Vorhänge o.ä. Und im Sommer wahrscheinlich auch eher kuschelig warm da oben...

    Bei Herrn Fremer muss man halt bei technischen Aussagen etwas aufpassen. Da erzählt er gerne auch mal Dinge die nicht so ganz passen.


    Mike

    Ja, das ist mir hier und da schon aufgefallen. Nehme auch nicht alles, was er sagt, für bare Münze. Aber den einen oder anderen nützlichen Tipp, gerade in Bezug auf die Justage von Tonabnehmern, konnte ich da schon für mich rausziehen (meist Kleinigkeiten, die ich noch nicht wirklich auf dem Schirm hatte bzw. nicht wirklich dran gedacht habe). Wie rolandpower schon angemerkt hat ist er halt sehr unterhaltsam und humorvoll und es macht Laune ihm zuzuschauen bzw. zuzuhören. Die ganzen Anekdoten die er z.B. bei Plattenbesprechungen zum Besten gibt finde ich immer wieder interessant.


    Den Rundgang durch seine Räumlichkeiten fand ich auch spannend, nicht nur wegen dem mit Sicherheit exzellentem Equipment, was sich da angesammelt hat. Ich hatte schon immer ein Faible für solche "Audiohöhlen". Meine Kammer wirkt dagegen geradezu steril...

    An dieser Stelle mal ganz herzlichen Dank an Kendumi für das Fremer-Video! Da ich mich nicht viel mit Audiomagazinen beschäfte war mir der Name der Herrn bis vor einigen Monaten noch nicht wirklich ein Begriff, muss ich gestehen. Derzeit schaue ich mir mit wachsender Begeisterung seine Videos an und wühle fleissig in den Beiträgen von Analogplanet. Das hat schon einiges an hilfreichen Tipps und Tricks zu Tage gefördert, die mir in der Form noch nicht so wirklich geläufig waren...


    Finde den Mann manchmal etwas schrullig, aber auch sehr unterhaltsam da er wirklich viel zu erzählen hat. Auch die Touren zu Herstellern wie z.B. Dartzeel oder diversen Presswerken fand ich echt interessant. Würde zu gerne mal so ein Päärchen der NHB Monos mit den Wilson Alexx Speakern hören - wie das wohl klingt?

    Hallo Brent, hallo Tony,


    vielen Dank für Eure Tipps bzw. Hinweise! Gut zu wissen das Pickering sowohl MM- als auch MI-Systeme im Programm hatte, das war mir bis dato noch nicht bekannt. Würde natürlich auch erklären warum es mit der "SII"-Nadel nicht funktioniert hat.

    Bezgl. der Bezeichnungen hatte ich übrigens in einer alten Tonabnehmer-Tabelle von Pickering mal die Info gefunden dass das "E" für elliptische bzw. das "S" für sphärische Nadeln stand.

    Mal schauen ob ich noch einmal passende Ersatznadeln dafür auftreiben kann, das System passt nämlich sehr gut in meine aktuelle Kombi und ich würde es gerne noch ein wenig länger verwenden wollen...


    Gruß,

    Stefan

    Hallo zusammen,


    ich hatte für mein Pickering TMZ-22E vor einiger Zeit eine "TMZ 22-S II" Ersatznadel in Frankreich gekauft, die ich über's Wochenende mal ausprobieren wollte. Also alte Nadel raus, neue Nadel rein. Soweit passte alles einwandfrei, aber seltsamerweise kam kein Ton aus den Lautsprechern wenn ich eine LP abspielen wollte. Ist also alles still geblieben. Habe die alte Nadel wieder eingesetzt und es funktioniert auch sofort wieder. Was könnte hier das Problem sein? Passt bzw. sitzt der Nadeleinschub nicht 100%ig? Lege ich beide Nadeln nebeneinander kann ich keine Unterschiede feststellen, es sieht beides genau baugleich aus... Wer weiß Rat oder hat einen Tipp?


    Stefan

    Andreas : Die Angabe bezieht sich darauf das der TA mind. 2,5 mV haben sollte, war also richtig getippt!


    Danke in jedem Fall für die Info, da habe ich wieder etwas dazu gelernt. Hintergrund ist halt der das ich den Tonabnehmer wegen eines Nadelwechsels neu justieren musste. Originalnadeln gibt es nicht mehr und als Alternative habe ich eine D400E-Nadel genommen, die in den TA-Einschub passt. Da der Nadelträger etwas steifer ist als das Original musste ich die Auflagekraft etwas nach oben drehen (von 1,25 auf 2g) und meine ab und an noch leichte Verzerrungen im Stimmbereich wahrzunehmen, aber ich bin nicht sicher was da ggf. nicht passen sollte / könnte. Die Justage ist jedenfalls ok und die Spannungsdifferenz - wie ich gerade gelernt habe - auch kein Problem. Ggf. hängt's mit der Compliance zusammen, die ich aber mangels Daten des Drehers nicht ermitteln kann. Pickering gibt für die D400E jedenfalls 17cu Nachgiebigkeit an, und wenn ich mich richtig entsinne ist's bei der Orignalnadel so um die 12cu (?). Der Arm selbst (Kenwood KD-07) soll angeblich eine gerade Micro MA-505-Version sein. Knifflig...

    Hallo zusammen,


    ich habe es schon einmal über die Suchfunktion probiert, wurde aber leider nicht fündig - daher versuche ich es mal zu umschreiben: Ich habe ein MM-System (Pickering TMZ-22E) mit einer Angabe von 3,3 mV Ausgangsspannung, der Vorverstärker hat herstellerseitig 2,5 mV als Angabe. Meine Frage: Wirken sich diese Spannungsunterschiede auf das Klangverhalten aus oder spielt das in der Praxis keine Rolle?


    Stefan