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  1. Analogue Audio Association
  2. Das Q

Beiträge von Das Q

  • Kleiner Transportschaden bei XOno-Klon: Löt-Hilfe oder Werkstatt-Tipp im Raum Köln gesucht

    • Das Q
    • 16. September 2026 um 14:30

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    Eine normale Xono hatte ich noch nicht auf dem Tisch, daher kann ich das Gerät nicht wirklich beurteilen. Das im Bild ist eine SXOno. Mir ging es lediglich um den Aufbau und die Verarbeitung. Bei 350€ sollte man dann aber vermutlich eher entspannt sein. Solange die schwer zu bekommenden JFets in Ordnung sind, ist es ja ohne Probleme wieder zu beheben.

    Dennoch finde ich, dass gerade DIY einfach besser sein sollte. Man baut sein Kram ja letzten Endes für sich selbst und gerade dann erwarte ich einfach Liebe zum Detail.

  • Kleiner Transportschaden bei XOno-Klon: Löt-Hilfe oder Werkstatt-Tipp im Raum Köln gesucht

    • Das Q
    • 16. September 2026 um 12:37
    Zitat von andi-cgn

    Ich fürchte mehr als das kann ich nicht anbieten. Parallel habe ich dem Erbauer mal geschrieben. Der sitzt wohl in Duisburg, vielliecht kann ich da hinfahren einfach.

    Der Aufbau ist wirklich übel. Heißkleber zum Fixieren von Kabeln und Bauteilen

    Die Verdrahtung ist schlicht unsauber geführt: einzelne Litzen liegen lose, das dickes schwarze Kabel oben planlos verlegt, keine durchgängigen Kabelkanäle oder Sleeves.

    Trafo und einige andere Teile festgeklebt/festgeschraubt wo Platz war um konstruktiv geplant zu montieren.

    Unterschiedliche Board-Revisionen nebeneinander und dazu eine etwas ungleichmäßige Bestückung.

    Sieht insgesamt aus wie von einem Lehrling im ersten Halbahr aufgebaut.

    Gerade im DIY Bereich sollte es so nicht aussehen.

    Der Defekt ist ziemlich sicher (99%) nicht beim Transport entstanden. Ansonsten wäre der Karton beschädigt und andere Teile im Inneren eher beschädigt, die mehr Gewicht heben.

    Viel Glück beim flicken.


    Gruß Christopher

  • Sylvester Stallones weise Worte

    • Das Q
    • 12. September 2026 um 13:48

    Stallone in Tulsa King:

    "The wisest of men and the stupidest of men never change.

    Then I guess I’m the wisest."

    Das ist für Stallone dann schon relativ tiefgründig, in Anbetracht der Serie.

  • Neuer Antrieb für Laufwerke

    • Das Q
    • 12. September 2026 um 12:15

    Racing Green eloxierte Motordose mit hochhglanz schwarzer Main Control Unit.

    Extrem niedrige Version für einen TechDas AF3P.

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    Hier nochmal ein Bild der Motordose, der Bodenplatte beim einfügen und die Motoaufnahme aus POM, in der dann der Motor selber verschraubt wird, auf dem dann wiederum das Pulley sitzt.

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    Gruß Christopher

  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 11. September 2026 um 15:34
    Zitat von Sether

    Liest sich alles toll.

    Ich bin gespannt wieviel user aus diesem Forum sich ein Q zulegen werden.

    8o

    Ich hatte das weiter vorne, oder vielleicht im andren Faden über den Quantum Drive schon geschrieben.

    Ob das Laufwerk nun einmal oder dreimal jedes Jahr oder alle zwei Jahre verkauft wird, ist für den Entwickler und Hersteller irrelevant. Es interessiert maximal die Vertriebler.

    Weder The Q, noch der Quantum Drive sind das Kerngeschäft des Herstellers. Das sind Hornlautsprecher. Q und Quantum Drive sind optionale Spielzeuge, die rein aus dem Wunsch nach Verbesserung entstanden sind.


    clumsy2000 Och doch, ich denke das geht schon, sofern bei dir dementsprechende Deckung besteht ;)

    Gruß Christopher

  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 11. September 2026 um 13:27
    Zitat von FrankG

    Ob man eine solche Zurschaustellung der Technik Schönheit findet, ist wie immer eine Geschmackssache. Ich finde es im konkreten Fall gut, um einen Eindruck zu bekommen.

    Ich hatte mir die Weichen meiner Boxen angeschaut und da ist ein 100my Mundorf Alu Oil drin, der 75mm Durchmesser hat. Das ist schon ein sehr großes Teil. Kann man auch auf Fotos der Weiche der bauer audio LS 3g sehen.

    Was da so bei solchen Kalibern verbaut ist, hat mich halt interessiert.

    um das mal etwas in die richtige Richtung zu lenken, hier eine kurze Beschreibung der passiven Weichen, die ich im übrigen mit Ingo und Swen entwickelt und schon etliche Male aufbauen musste. Und glaub mir, dass macht keinen Spaß :)

    Die Frequenzweiche ist bewusst als reines Nadelöhr gedacht: Was hier verloren geht, kann der Lautsprecher nicht mehr wiedergeben. Deshalb ist der Aufbau extrem einfach und ohmsche Verluste sind so weit wie möglich eliminiert.

    Vier Luftspulen mit 3 mm² Leiterquerschnitt führen das Signal. Der Querschnitt ist nicht dekorativ. Nur so bleibt die Durchgangswiderstandserhöhung der passiven Weiche messbar unter 0,1 Ω – gemessen vor und hinter der Weiche. Damit liegt der ohmsche Verlust praktisch im Bereich der Messunsicherheit. Eine „verlustfreie“ Weiterleitung ist damit so nah wie bei einer passiven Weiche überhaupt erreichbar.

    Zwei große und zwei kleinere Kondensatoren ergänzen die Spulen. Die kleineren sitzen unter der sichtbaren Ebene, damit die Optik ruhig bleibt. Korrekturglieder (Notch, Shelving, Impedanzlinearisierung) sind nicht nötig: Die einzelnen Hörner haben bereits einen hinreichend linearen Frequenzgang, die Weiche muss nur noch trennen, nicht kompensieren.

    Der Träger ist dreischichtig: MDF, eine bakelitähnliche Mittelschicht und 5 mm Acrylglas. Die gesamte Verdrahtung liegt darunter und ist ebenfalls in 3 mm² ausgeführt. Unter der Trägerplatte liegt eine 1 mm starke Kupferplatte; die optionale Erdung lässt sich über die Terminals zuschalten.

    Die Platte liegt im äußeren Holzrahmen auf industriellen Niederfrequenzdämpfern. Zusätzliche Resonanzmaßnahmen sind damit überflüssig. Darüber sitzt eine 12 mm VSG-Glasplatte als Staubschutz.


    Gruß Christopher

  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 11. September 2026 um 00:32
    Zitat von FrankG

    Die Spulen sind schon ziemlich groß. Viel Kupfer.

    Wenn du den Mittelton mit 12dB Linkwitz - R bei 120Hz trennst brauchst du schon ein bisschen Draht 🤣

    Nur die eine Spule hat 28Kg

  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 10. September 2026 um 20:52
    Zitat von FrankG

    140kg pro Seite? Was muss man sich darunter vorstellen? Ich kann mir da nicht vorstellen, was irgendwie nur in die Nähe von 140kg kommt.

    125 Kg wiegen sie pro Seite, soweit ich mich erinnere. Ich hab Sie damals mit ausgepackt und die Einstellung übernommen,

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  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 10. September 2026 um 20:48
    Zitat von annalognicht

    Hallo Jürgen,

    Danke für die Info.
    Ich meine, dass nicht von dir aber von Christoph gesagt worden sei, dass die digitale Architektur in seiner Wahrnehmung ein signifikantes Plus hat.
    Egal, es muss dem Eigner gefallen und das scheint so zu sein.

    Gruß Uli

    Ich schrieb, aber an anderer Stelle und Kontext, das ich einen DSP basierten Aufbau bevorzuge, da es viele Probleme besser beheben kann, als eine noch so gut konstruluierte analoge Weiche. Allerdings gilt das nur, wenn die digitale Umsetzung auf dem allerhöchsten Niveau stattfindet und da ist die Luft extrem dünn.

    In dem hier besprochenen System, kkang die analoge Weiche anders, aber dennoch gleich gut.

    Zum Verständnis, die analoge Weiche trenjt mit 12dB L-R.

    Im Setup das Jürgen gehört hat, kommen FIR Filter mit verschiedenen Flankensteilheiten zum Einsatz. B zu MT 48dB und MT zu HT 24dB.


    Die finale Entscheidung des Besitzers für den DSP, sofern man den DEQX dann einfach als dsp bezeichnen mag / sollte, fiel Aufgrund der schieren Größe. Denn er wollte den deqx so oder so behalten. Die passive Weiche wäre als getrennt aufgebautes System hinzu gekommen. Also zusätzlich auch noch andere Endstufen von Aries Cerat und ein Aries Cerat Prei-Amp. Die Weichen waren dann aber am Ende zusätzlich zu allem was da schon im Raum steht und hinzu gekommen wäre, mit 60x120x30 cm einfach zu groß.


    Gruß Christopher

  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 10. September 2026 um 18:56
    Zitat von solong

    Altes Bauernhaus?

    Ursprünglich war es eine Scheune für die Kühe.

    Der Boden auf dem alles steht, bestand vor 17 Jahren noch gar nicht.

    Dafür ist eine Stahlrahmen Konstruktion reingezogen worden, darauf 30 cm starke Konstruktionssteine und dann die Natursteinfliesen verlegt.

    Die ganze Renovierung hat 16 Jahre gedauert und ist noch lange nicht abgeschlossen.

  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 10. September 2026 um 18:17
    Zitat von ratfink

    Der Raum ist ja anscheinend sehr hoch und aufgrund der Schrägen nehme ich an das die Akustik ganz gut ist, oder täusche ich mich da?

    Die Akustik ist ziemlich nah am Optimum. Raum ist 7,6 Meter breit, 16 Meter lang, über 7 Meter hoch und zudem ist der Raum hinter dem Hörer nicht einfach zu, sondern er hat im hinteren Bereich eine Galerie, dazu eine Wendeltreppe ins Erdgeschoß und den Durchgang zur Küche. Also Energieaufladung gibt es dort selbst bei 130dB nicht im entferntesten.

    Zudem sind die Wände 70 cm dick und die Oberfläche ist absolut uneben, so dass Erstreflrktionen und weitere überhaupt keine Rolle spielen.

    Das Gebäude ist rund 350 Jahre alt.

    Gruß Christopher

  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 10. September 2026 um 14:49
    Zitat von FrankG

    Den Klang kann ich in keinster Weise beurteilen. Ich fände es sogar albern, das zu versuchen, in Anbetracht einer Handyaufnahme und der Wiedergabe per Tablet, in meinem Fall.

    Optisch finde ich den Zugang zur Glastür an der Giebelseite zu sehr verstellt durch Geräte und schlimmer noch durch Kabel. Auch der rote Mops & Co im vorderen Bereich wäre mir too much auf dem Fußboden. Das ist natürlich Geschmackssache und es ist natürlich etwas fraglich, ob man darüber in diesem Thread diskutieren sollte.

    Die Eichenbohle unter dem Plattenspielernetzteil gefällt mir gut.

    Ja, ich denke es wäre sinnvoll beim Thema zu bleiben. Kunst, Inneneinrichtung, Design und Co sind Geschmackssache und sollten hier eher nicht zur Debatte stehen.

    Gruß Christopher

  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 10. September 2026 um 11:27
    Zitat von campoli

    Und welchen klanglichen Eindruck macht der Clip (post 149) für euch?

    Der klingt nicht sonderlich gut. Hat mit der Realität rein gar nichts zu tun.

    Versuch mal diese, die sind mit iPhone 17 aufgenommen und nicht mit einem 7er.

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    Davon abgesehen sind Videos, die mit Handys aufgenommen werden, eh relativ nichts sagend, da Smartphone-Aufnahmen von High-End-Anlagen technisch unbrauchbar sind. Die MEMS-Mikrofone typischer Handys haben oft nur zwischen ca. 80/100 Hz und 10–12 kHz einen halbwegs brauchbaren Frequenzgang. Darunter rollt der Bass steil ab, darüber fehlen Luft und Feinauflösung. Der nutzbare Dynamikumfang liegt meist bei 60–70 dB, die Verzerrung steigt bei höheren Pegeln schnell.

    High-End-Systeme dagegen decken 20 Hz bis über 20 kHz ab, oft mit tieffrequenter Energie unter 40 Hz und Obertönen jenseits von 16 kHz. Ihre Dynamik und Mikroauflösung liegen weit über dem, was ein Handymikrofon linear aufzeichnen kann.

    Zusätzlich greifen AGC, Rauschunterdrückung und interne Entzerrung ein; gespeichert wird meist verlustbehaftet. Aufnahmeposition und Raum bleiben unkontrolliert. Man hört also vor allem die Grenzen von Mikrofon, DSP und Codec – nicht Lautsprecher, Verstärker oder Quelle.


    Liebe Grüße

    Christopher

  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 10. September 2026 um 10:48
    Zitat von AJF

    Definitiv. Denn Du bekommst viel Technik-Schwurbel dazu. Das funktioniert seit locker 40 Jahren so, dass man einen vermeindlich elementaren Einzelaspekt auf Heissluftballon-Grösse aufbläst.

    Konkret:

    Schwer vorstellbar, dass bei der Zentrierung (sorry, "Konzentrizität" 😅) einer jeden LP da ein paar Mikrometer mehr oder weniger was ausmachen.

    Die resultierende Geschwindigkeitsänderung ist unhörbar; Winkelfehlstellung produziert jeder Tonarm zig mal mehr. Tangentialtonarme hätten sich längst durchgesetzt, wenn das so ein Problem wäre.

    Fazit:

    Nicht nur Heissluftballone funktionieren mit viel heisser Luft besonders gut ☝️

    Alles anzeigen

    Da du der Diskussion an dieser Stelle weder ein neues Argument noch eine zusätzliche Information beisteuerst, genügt meinerseits dann doch der nochmalige Verweis auf deinen Kommentar #83 und die darauf erfolgte Erwiderung in #88, auf die du eigentlich erst hättest eingehen sollen.

    Ob du das als Schwurbelei einordnest, bleibt dir unbenommen. Du kannst dich daher gerne weiter an allem abarbeiten, was dich offenkundig so nachhaltig erregt. An der Sache selbst ändert das allerdings nichts.


    Liebe Grüße

    Christopher

  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 9. September 2026 um 16:47
    Zitat von Rillenflutscher

    ich finde das äußerst spannend was manche da so alles tun! Hätte, wäre, wenn würde ich es ähnlich machen!

    Das erinnert mich u.A. an alte HiFi-Zeitschriften wo über Audiofreaks aus Japan berichtet wurde, die schon in den 70ern ihren Neubau als gemauertes Basshorn gestaltet haben. Das hat man später dann ja noch mehrfach gesehen.

    Aber so wie der gute Mann in Frankreich das umgesetzt hat ... beeindruckend ;)

    Dann dürfte dich das noch mehr in Erinnerungen schwelgen lassen.


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  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 9. September 2026 um 15:33

    Hallo Jürgen, ein toller Bericht und er deckt sich zu 100% mit meinen Erfahrungen.


    Hier mal kurz, wie gewünscht, eine kurze Beschreibung des Systems.

    Das System ist die Masterpiece Reference Edition von HornSolutions. Ein Hersteller aus Deutschland, der bewusst auf große Stückzahlen verzichtet, um seiner Philosophie treu zu bleiben: keine Kompromisse bei Hornlänge, Hornmundfläche, Materialien und Wirkungsgrad. Handarbeit in Deutschland und Österreich.

    Das komplette System wiegt etwa 1.900 Kilogramm.

    Der Bass kommt aus zwei separaten Double-Octahorns. Jedes ist 160 cm breit, 150 cm tief, 202 cm hoch und wiegt rund 800 Kilogramm. Darin arbeiten pro Horn zwei 15-Zoll-Chassis mit harter Aufhängung in einem mehr als drei Meter langen Exponentialhorn. Bei etwa 100 dB machen diese Membranen weniger als einen halben Millimeter Hub. Das ist der eigentliche Punkt: wenig Weg heißt wenig Trägheit. Wenig Trägheit heißt Schnelligkeit. Und Schnelligkeit ist hier alles – Attack, Stop, Kontur, der Unterschied zwischen „Bass ist vorhanden“ und „Bass als Erlebnis“.

    Diese Hörner stehen rund vier Meter hinter den Mitteltonhörnern. Die Mitteltonhörner sind WE15A,nahezu 1:1 nach den Western-Electric-Blaupausen der 1920er: 438 cm Hornlänge, Cut-off bei 51 Hz, einsetzbar ab etwa 80 bis 100 Hz. In ihnen sitzen konzentrisch die Hochtonhörner – das Elysio mit ergonomischer Form, damit der Mittelton nicht an Reflexionen zerbricht. Deshalb klingt das System „aus einem Guss“: jede Oktave auf einer einzigen Schallachse, horizontal und vertikal. Kein versetztes Zentrum, kein springendes Klangbild.

    Angetrieben wird das 15A vom HornSolutions 666DB. Phenol-Mehrschichtmembran von 1,6 Gramm, Motor mit rund 23.800 Gauss, Wirkungsgrad 113 dB / 1 W / 1 m. Der Treiber arbeitet brauchbar bis unter 60 Hz, ohne dass der Klirr für das Ohr überhaupt Gestalt annimmt: K2 um −40 dB, K3 im Bereich −65 bis −70 dB, 0,1 % bei 90 dB. Das ist keine Marketingzahl. Das ist der Grund, warum fortissimo nicht schmutzig wird und pianissimo nicht zusammenfällt. Das was Jürgen als "aus einem Guss" bezeichnete.

    Gesteuert wird das Ganze über einen DEQX Pre-8. FIR-Korrektur über den gesamten FG. Gruppenlaufzeit praktisch totgelegt, keine hörbaren Phasenverschiebungen, Zeitrichtigkeit auf Bruchteile eines Millimeters – bei HornSolutions bis etwa 0,1 mm, das sind rund 0,3 Mikrosekunden Laufzeit. Frequenzgang typischerweise innerhalb weniger Dezibel von tiefem Bass (18Hz) bis weit über 18kHz; darüber darf das Horn bewusst natürlich abfallen, statt künstlich flachgebügelt zu werden. Das Ergebnis ist kein „DSP-Sound“, sondern ein System, das impulsiv, kohärent und räumlich spielt, als wäre die Physik auf der Seite der Musik.

    Ich habe dasselbe System bei meinem letzten Besuch auch mit analoger Frequenzweiche gehört – Luftkernspulen, Mundorf, sehr niedriger Innenwiderstand. Ich maße mir nicht an zu entscheiden, was „besser musiziert“. Beides spielt auf einem Niveau, auf dem Geschmack entscheidet und nicht ein Siegerpokal.

    Was Jürgen vielleicht nicht so betont hat, weil er es anders empfunden oder nicht so lange getestet hat: In diesem Raum kann man überall hören, solange man vor den Hörnern steht, nicht hinter ihnen. Der Raum ist groß. Trotzdem bleibt das Bild ausgeglichen, unterhaltsam, ohne tote Zonen und ohne die übliche Horn-Enge. Und das eigentlich Ungewöhnliche bei Hörnern: Es gibt keine Ermüdung. Zwei Besuche. Beim zweiten konnte ich fast eine ganze Nacht allein hören. Nach acht Stunden war der Körper noch locker, der Kopf klar. Kein Druck, kein Schleier, kein Nachhall im Nervensystem.


    Liebe Grüße
    Christopher

  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 9. September 2026 um 14:54
    Zitat von Petti

    Sehr schöner Raum. Man könnte auch sagen, Hammer.

    Sind die Besitzer Bildhauer oder Sammler?

    Der Besitzer ist ein großer Freund von Kunst, jedweder Art. Instrumente, Bilder, Statuen und und und. Das durchzieht das ganze Anwesen, was sich auf einem ungefähr 200.000 qm Grundstück befindet . Es beginnt beim betreten des Grundstücks, geht von der Küche über den Hörraum bis zum hinten liegenden Pool und Relax Bereich und endet im unter dem Hörraum liegenden Kino, wo dann Star Wars Figuren als Whiskey Schwenker fungieren.

    Allerdings ist es keine Sammlung, um des sammelns Willen, sondern einfach aus der Liebe heraus sich mit schönen Dingen zu umgeben.

    Anbei ein Bild wo man den Raum aus einer anderen Perspektive sehen kann.

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    Gruß Christopher

  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 9. September 2026 um 14:39
    Zitat von Handschaltung

    Schlimmer geht immer.


    Ich finde die Geduld mit der du dein Design erklärst großartig. Und lese deine Beiträge dazu sehr gerne, weil sie Einblicke liefern, die andere Hersteller meist nicht bereit sind zu geben.

    Um so weniger verstehe ich das Getue um diesen Mister X. In diesem Zusammenhang völlig sinnentleert über ein Treffen mit diesem zu berichten ist für mich total daneben.

    Sorry, aber ich kann deinen Kommentar nicht folgen. Welcher Mister X?


    Gruß Christopher

  • Vorstellung Laufwerk The "Q"

    • Das Q
    • 8. September 2026 um 20:49
    Zitat von Handschaltung

    Wobei genau hilft uns jetzt diese Information?

    Leider vermag ich darauf keine Antwort zu geben, da mir unbekannt ist, was du zu erfahren erwartet hatten.

    Gleichwohl darf ich mit Bestimmtheit feststellen, dass ich an dieser Stelle bereits Kommentare von weniger informellem Gehalt gelesen habe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Christopher

  • Das Horn

    • Das Q
    • 8. September 2026 um 13:39
    Zitat von Antonio

    Hallo Christopher,

    höchst interesante Basslösung. Hätte damals schon gerne mehr über die Silbatone Lösung auf der High End erfahren.

    Hättest Du Lust die etwas mehr zu beschreiben? Mich interessiert insbesondere ob der Bassfrequenzgang entzerrt werden muss um als Sub zu funktionien.

    Nein, muss er nicht. Von 20-80Hz kein Problem. Oberhalb davon steigt der Pegel dann natürlich noch etwas weiter an. Dementsprechend kann ich nur empfehlen bei 80Hz mit 24 dB zu trennen.

    Zitat von Antonio

    Ist diese Lösung skalierbar, also z.B. statt 8 nur 2Chassis aus einer weniger hohen Schallwand.

    Habe ich nicht probiert. Ich gehe aber eher davon aus, dass es nicht mal annähernd zum gleichen Ergebnis führen wird. Weniger Pegel, mehr Verzerrung bei gleichem Zielpegel.

    Zitat von Antonio

    Welche Parameter der Basschassis sind optimal für so eine Heil AMT Basslösung?

    Ließ doch einfach den Blog von JC, da steht wirklich alles drin zum Thema.

    Zitat von Antonio

    Was passiert wenn man den Abstand zur Rückwand verkleinert?

    Der Abstand muß mindestens 80 cm, besser 100 cm betragen. Ansonsten funktioniert es nicht.

    Zitat von Antonio

    Gerne auch in einem eigenen Thread.

    schöne Grüsse, Antonio

    PS: Hast Du auch ein Foto von vorne?

    Natürlich habe ich Bilder von vorne. Die zeigen aber lediglich die davor positionierten 15A und eine pechschwarze Wand dahinter.

    Grundsätzlich bin ich keiner, der Bilder seines privaten Refugiums verbreitet.

    Da bin ich old-school.


    Gruß Christopher

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