Posts by hoersen

    danke martin!

    ich möchte als analog-rookie kein bashing auf mich ziehen, aber nulldurchgänge, und fehlwinkel sind reine geometrie, die nur von der richtung des cantilevers und dem abstand der nadel vom armdrehpunkt abhängen, egal wie ein tonarm und sein headshell zwischen system und drehpunkt beschaffen sind.

    aber vielleicht habe ich dich auch nur falsch verstanden. ich vermute, du meinest, dass verschiedene hersteller halt verschiedene nulldurchgänge für ihre arme empfehlen. die könnte man aber prinzipiell wiederum mit jedem arm realisieren - je nach schablone halt.

    sollte doch aber eigentlich nicht armabhängig sein. nach meinem verständnis ist die position des TA im headshell für fehler verantwortlich, der arm nur noch "beiwerk". das könnte theoretisch doch auch ne dachlatte sein. oder?

    hallo DV-kenner,


    mein DV TKR spielt sich gerade ein. :)

    was könnt ihr betr. VTA und auflagegewicht empfehlen? hinten runter, hoch oder tonarm parallel? leider kann ich die höhe nicht "on the fly" variieren. deshalb meine frage zum VTA.

    ich habe 2 gramm auflagewicht eingestellt - die mitte zwischen 1,8 - 2,2 gramm halt.


    wie haltet ihr es mit dem TKR?


    danke!


    horst

    nachdem ich erfahren hatte, dass rainer nur einen steinwurf von mir entfernt wohnt, habe ich ihn diese woche auf seine freundliche einladung hin in der "Derenville-Zentrale" in lippstadt besucht. was für ein erlebnis!


    in seinem großen "herrenzimmer", eine gemütliche kombination aus wohnzimmer, hör- und arbeitsraum, hat mir rainer, das "Mastermind" hinter Dereneville, ausführlich in technischer breite und tiefe einen einblick in seine sagenhaften tangential-tonarm-projekte gewährt.


    rainer hat als maschinenbauingenieur wirklich alles durchdacht, an alles gedacht und nichts ausgelassen, um auch die unzulänglichkeiten anderer tangential-systeme garnicht erst aufkommen zu lassen. spielfreie spindellagerung, gel-bedämpfte, praktisch unhörbare schrittmotore mit realisierbaren vorschüben von 5/1000 mm (!), lasergesteuerte positionsüberwachung und, und, und... feinmechanische meisterwerke, kann ich nicht anders sagen. und das alles kombiniert mit ausgeklügelter regel-elektronik auch von grund auf selber von dem team um rainer entwickelt.


    ich bin eigentlich immer vorsichtig mit superlativen, aber da ich selbst erfahrungen als konstrukteur habe, scheint mir der Dereneville-Arm technisch aktuell das perfekteste tangential-system am markt zu sein.


    dass Dereneville für laufwerke auch externe antriebsmotore (tondosen) plus netzteile vom feinsten herstellt, sollte bekannt sein. und auch die habe ich zu sehen und von rainer ausführlich erklärt bekommen.

    natürlich habe ich dann eine vorführung eines Dereneville-Arms mit einem dynavector DRT XV-1t an rainers großen tannoys erleben dürfen. ich hatte mich für eine platte von celine dion entschieden.


    junge, junge - da bekommt man dicke backen! unfassbar, wie plastisch, fast schon holografisch der Derenville-Arm unangestrengt ohne jegliche verzerrung, ohne zischlaute die bühne samt interpreten perfekt abbildete. klaro, auch gute, normale schwenkarme mit guten systemen können eine super performance abliefern, aber das bei rainer gehörte war irgendwie erfrischend anders. man kann das mit worten schlecht beschreiben - man muss das selbst erlebt haben!


    der besuch bei Dereneville hat mich ziemlich nachaltig beeindruckt! insbesonders aber auch rainers gastfreundlichkeit und das völlig entspannte miteinander...


    horst






    ab ca. einer handbreite entfernung ist die einstreuung deutlich reduziert und doppelt so weit praktisch nicht mehr wahrnehmbar.


    ist ein cinch-kabel ohne schirmung (kimber "silver streak"). von daher also eher ein "exot".

    danke arnold, liest sich ja beruhigend betr. die basis. aber dank drehbank und fräsmaschine wäre ich da ohnehin recht flexibel.


    wenn ich den abstand auf 251 mm vergrößern müsste, wäre das außer der basis aber ne extra aktion mit "nebenfolgen" (neue haube, neue schieferplatte...).

    ich werde das alles mal im herzen bewegen.

    hallo steffen,

    ich tendiere gefühlsmäßig auch zu kupfer. es gefällt mir in meinem ace space arm ja auch sehr gut. ich befürchte, dass silber mit meinen DDDs zu viel des guten sein könnte. jedenfalls ist alles, was man im forum über silber als innenverkabelung liest mindestens mal "ambivalent".

    und da ich nur gelegentlich vinyl höre - tonarme

    und syteme nicht zu meinem forschungsgebiet machen möchte - würde mir auch eine durchgehende verkabelung ausreichen.

    habe ein altehrwürdiges, bestimmt 15 jahre altes, space deck plus extra carbonteller. daran einen ace space arm von 2011 z. z. mit dynavector XX2 Mk2.

    wie ich heute festgestellt habe, müsste ich mir für einen 10" anna oder 10,5" reed eine neue tonarmbasis frickeln. evtl. wirds dann wohl doch ein 9,5" reed 1H. den bekäme ich wohl noch mit der aktuellen basismimik gewuppt.