Posts by bobelix

    Drosseleingang ist teurer, mehr AC für weniger DC und SEA hat nicht so richtig was von den bessren Eigenschaften bei dynamischer Last.


    Es bleibt, was Jürgen rs237 anmerkte, die Kondensator-Ladespitzen (!) und hinzukommt, man ist deshalb nicht frei in der Ladekapazität, bei der EYY13 so zierliche 40uF und unter Last schaut die Kennlinie für Drosseleingang besser aus als Kondensatoreingang, der Spannungvorteil für Kondensatoreing... relativiert sich.

    bitte beachten, dass für den selben Ausgangsstrom bei einem LC-Netzteil der Trafo weniger Strom liefern können muss als bei einem CLC Netzteil. Es ist also nicht so, dass ein LC Netzteil wundersam "Energie vernichtet".

    Hallo Jürgen,


    tja, das ist die Frage wie sich das Netzteil verhält, wenn es zunächst ohne Last läuft. (Ich weiß nicht, wie schnell die EYY13 hochfährt und wie lange es dauert, bis die Ensdtufe Strom zieht. Eine RS1003 ist ja indirekt geheizt) Für die Zeit "dazwischen" weiß ich nicht sicher, was dann passiert. Anschließend ist mit dem A-Betrieb der Enstufe natürlich alles im Lot.

    (Davon abgesehen lese ich hier was von 2.000uF und hoher Spannung, da sollte ein angemessen schnelles Entladen wohl auch Pflicht sein. Auch hier dürfte der Anodenstrom der RS1003 nach dem Ausschalten im Normalfall lange genug reichen, um den Kondensator zu entladen - nur was wenn die Röhre mal nicht gesteckt ist und der Verstärker eingeschaltet wird...gut Kondensatoren aus akteuller Fertigung halten die Spannung sehr lange.)

    wahrscheinlich hast Du es schon bedacht: Hinter einen LC Eingang im NT gehört immer ein Bleederwiderstand, damit immer ein Mindeststrom fließt. Dieser zusatzliche Strombedarf sollte bei der Bemessung des Trafos nicht unberücksichtigt bleiben.

    Ich würde Klaus da auch zustimmen, das könnte thermisch etwas stressig werde.

    Da Gitarrenverstärker gerne Point to Point aufgebaut werden, gibt es in dem Bereich dazu diverse Bauteile. Auch bei Youtube gibt es sehr hilfreiche Videos, wie man diese Teile korrekt einsetzt.

    Google hilft der Shopsuche mit Begriffen wie "Turret Eyelett Boards" weiter.

    wenn die Drähte lang genug sind, habe ich diese einfach in eine IC-Fassung gesteckt und verlötet. Auf der Platine kam dann wieder eine IC Fassung zum Einsatz. Wenn die besseren mit den gedrehten, vergoldeten Beinchen zum Einsatz kommen, dann passt eine Fassung sehr gut in die nächste, ist zudem auch verpolungssicher. Ich tue mich gerne mal etwas schwer bei den Miniröhren die korrekten Pins zu beziffern.

    Hat nicht jeder viel gutes altes Zeugs wie Alexander.

    Ich hatte einige russische Pio,s als Koppel Kondensatoren in Röhren Geräten verbaut . 0.1uF 700 oder 1100V . .Die Kondensatoren liefen einige Jahre ohne Probleme . Plötzlich stellten sich Probleme ein . Von Zeit zu Zeit Brumm ,biß zum Steigen des ESR,s Kapazitätsverlust und total Ausfall .



    Grüße

    Aus Duisburg

    Hallo Heinz,


    hast Du bestimmte Typen, die besonders auffällig waren? Es gibt ja eine ganze Menge von verschiedenen russischen PIOs. Manche mit mit Metallgehäuse wie die K40Y sollen ja mit einer Erdung gut zu beruhigen sein - bei mir bisher allerdings nicht nötig.

    Ich hatte bisher noch nie Probleme mit russischen PIOs gehabt. Allerdings haben die bei mir auch nie so ewige Laufzeiten hinter sich gebracht. Neue Projekte opfern alte ^^ inkl. Teilen.

    Aber der hat einen Dämpfungsfaktor, das ist ja nicht die "reine Lehre", oder?

    Das ist kein "Fehler". Jeder Verstärker hat einen Dämpfungsfaktor. Prinzipbedingt hat ein SE Verstärker ohne Gegenkopplung einen sehr geringen Dämpfungsfaktor. Einfach gesagt, hat ein solcher Verstärker den Lautsprecher nicht gut unter Kontrolle. Vom Lautsprecher zurückfließender Strom kann nicht "gut gedämpft" werden.

    Darum werden für solche Endstufen gerne Breitbandlauspecher mit hohem Wirkungsgrad verwendet. Diese Lautsprecher haben i.d.R: kleine und leichte Schwingspulen und liefern wenig Strom zurück.

    Also 550V ist da völlig unbedenklich , hat auch keinen Einfluss auf die Haltbarkeit der 300b.

    Achte nur darauf das die Kondensatoren im NT ausreichend spannungsfest sind.


    gruss

    juergen

    ...wenn die 300B ohne Softstart für die Heizung läuft, dann ist die Röhre sehr schnell auf Temperatur und zieht Strom. Das verringert die Zeit in der das NT im Leerlauf betrieben wird deutlich im Vergleich zu einer indirekt geheizten Röhre.

    Idealerweise nimmt man dann noch eine Gleichrichterröhre, die auch eine gewisse Zeit braucht bis sie Strom liefert. (Indirekte geheizte Typen wie die GZ34 sind natürlich perfekt) Dann sollte das NT direkt auf eine "Last" arbeiten und die Spannungsreserve der Elkos muss nicht sehr groß sein.

    Das gilt allerdings nur für Fall, dass kein Fehler auftritt. Fällt die 300b aus, weil sie nicht gesteckt ist oder einfach defekt ist, dann dann liegt früher oder später eine hohe Leerlaufspannung an ALLEN Netzteilkondensatoren an.

    Da Elkos/Kondensatoren mit hoher Spannungsfestigkeit heutzutage günstig und gut verfügbar sind, rate ich hier immer zu deutlichem Überdimensionieren. Leerlaufspannung des Netzteils + 20% ist so meine Regel dabei.

    da ich auch gerne und reichlich Erfahrung mit der dicken Dame gesammelt habe mein Resümee:

    Nur negative Gittervorspannung kann gehen. Ich habe in der Regel im Verhältnis 75% zu 25% Vorspannung gewählt (fest zu automatisch). Das war immer sehr stabil im AP und energietechnisch vertretbar. Würde ich wieder so tun.

    Wenn eine zweistufige Schaltung gewählt wird, dann muss die erste Stufe richtig hoch verstärken. Ich würde daher grundsätzlich mit einer möglichst hohen Versorgungsspannung für den Treiber arbeiten - egal ob der als Pentode oder als Triode ausgeführt ist. Und dann macht es Sinn m.E. zwei Konzepte zu verfolgen:

    1. Pentode mit klassischer Schaltung und damit Anodenwiderstand oder

    2. Triode mit CSS oder Anodendrossel oder auch Anodenwiderstand. (Letzteres aber nur mit dem Kompromiss Verstärkung zu verlieren oder noch mehr Versorgungsspannung anzulegen.)


    Wenn ich das Konzept mit einer Drossel denke, dann nur in Option 2. Ich sehe die Drossel da gut eingesetzt wo relativ wenig Versorgungsspannung bereit steht und möglichst viel Verstärkung gebraucht wird. Die grundsätzliche Problematik Drossel und Pentode wurde ja schon angerissen.

    also an die 42dB glaube ich nicht. Das bedeutet eine Verstärkung mit dem Faktor 126. Für Preamps sind heute - eben wegen der DACs und anderer Quellen mit hohen Ausgangsspannungen Werte von 5-10 praxistauglich. (Ansonsten ist das Volumenpoti nur ein Morgenmensch, der sich zwischen 7 und 9 Uhr bewegt, mit Kanalabweichungen glänzt - je nach Typ - und am Ausgang rauscht und brummt es unnötig.)

    Eine Kombination aus ECC83 und ECC82 lässt viele Optionen zu - hier ist ohne Schaltplan nur lustiges Rätselraten möglich. Viel Spaß dabei ;)

    du kannst das z.B. so machen: audiopcb


    Alternativ kannst du auch einen Strombegrenzer verwenden. Die Schaltung hierzu findest du im LM317 Datenblatt.

    in dem verlinkten Schaltplan ist R4 mit 4,7K angegeben. Das ist meiner Erfahrung nach eine recht kleine Zeitkonstante. Ich verwende in Verbindung mit einem 47uF Kondensator eher Werte von 22k-47k für den R4.

    und wenn man es genau betrachtet, ist bei einer AC-Heizung, die direkt einem Trafo entnommen wird, bereits ein Softstart vorhanden. Das hat jahrzentelang vollkommen ausgereicht.


    Die Trafowicklung(en) liegt in Reihe und durch den i.d.R. hohen Strom bei kalten Katoden (beim Einschalten) begrenzt dieser Widerstand den Strom - gleichzeitig sinkt dadurch die Spannung auf Werte deutlich unter den Nennwert. Es macht also durchaus Sinn hier nicht unnötig viel Reserve für den Heizstrom einzuplanen. Ein guter Trafo kann diese kurze Überlastung verkraften, zumal im Praxisfall in der ersten Phase nach dem Einschalten kein Anodenstrom fließt, da die Röhren ja noch nicht leiten können. Damit wird diese Leistung dem Trafo nicht entnommen und die Mögliche Überlastung des Trafo auch vermieden.


    Bei einer Heizung mit geregelter DC-Spannung und ordentlich (Spannungs-) Reserve im Trafo ist ein Softstart aber mehr als anzuraten.

    Hallo Volker,


    wobei man für die Queckis doch sagen muss, dass diese laut Datenblatt immer eine gewisse Zeit nur geheizt werden müssen, bevor die Anodenspannung angelegt wird. In der von Dir gezeigte Schaltung gibt es ja keinen Softstart für die Heizungspannung sondern eine Verzögerung für das Anlegen der Anodenspannung - geschaltet per Relais. Das ist grundsätzlich ja alles gut und richtig, trifft aber wahrscheinlich nicht das Anliegen von Thorsten.

    fast alle Röhrenerstärker mit solch geringen Ausgangspegeln haben aber in der Studiotechnik ebenso wie bei der Post Übertragerein- und Ausgänge...

    ... gehabt?!

    Gibt es denn wirklich heute noch solche Geräte mit Röhren drin? Bei der Post ist das Kapitel sowieso beendet und auch im Studiobereich sind Übertrager doch eigentlich nur für eine galvanische Trennung erforderlich. Und dann spielen dort Röhren doch schon lange = mehr als 40 Jahre keine Rolle mehr - hätte ich gedacht. So gut und toll die Sachen damals gebaut waren - und auch heute noch laufen/funktionieren, sie spielen keine Rolle mehr. Hart aber wohl wahr?!

    (Technisch gesehen lassen sich im Studio Übertrager DC-frei "heute" über OP-Amps doch einfacher einsetzen und alle Herausforderungen der Röhrentechnik können außen vor bleiben.)

    Ob das klanglich der Königsweg ist, mögen andere beurteilen....

    bin dann zur E283CC gewechselt und bis jetzt dabei geblieben. unterm strich gefällt sie mir sogar besser als die TFK ECC803s, da nicht ganz so "rund" und noch etwas offener.

    wobei für die E283CC die deutlich abweichende Pinbelegung zu beachten ist. Ob ein Adapter hier noch sinnvoll ist, würde ich mal in Frage stellen. Vermutlich hat man damit dann die besonderen positiven Eigenschaften (Mikrophonie- und Brummarmut) der Röhre "verspielt".

    Der Heizstrom beträgt hier immerhin 6,6 A bei 6,3 V Heizspannung

    Hallo Günter,

    das ist eine Möglichkeit der Heizung. Diese lässt sich aber auch seriell schalten und dann sind "nur" noch 3,3A bei 12.6V erforderlich. So habe ich das gemacht und würde es auch empfehlen.

    und die funzen? nie was von gehört. aber das soll ja nichts heißen.

    Wo gibt es die?

    Wäre ja mal eine Überlegung wert.

    ja, das funzt. Ich nehme auch alternativ feines Schleifpapier so 800 Körnung, nur es einfacher mit dem Glasfaserstift. Bezugsquellen wurden ja schon genannt. Ich hab mein Ding von Pollin und das hält lange.