Posts by Weezer

    Moin,


    schon mal den Thorens an die Omtec angeschlossen ?

    Die kleine Creek Phonostufe dürfte fürs Geld sicherlich gut sein aber kein Vergleich zur Omtec, egal was du mit dem Thorens auch anstellst, dass Nadelöhr sehe ich hier ganz klar bei der Creek.


    Gruß

    Sascha

    Also mir persönlich wäre ein „sollte“ ja etwas zu dünn um auf gut Glück viel Geld für einen TA auszugeben…

    Grundsätzlich müssen in diesem Fall zwei Punkte unabhängig voneinander betrachtet werden, zum einen die von mir angesprochene fixe Geometrie der Aro/No.3 Kombi und zum anderen die mechanische Kompatibilität zwischen Arm und System.

    Mechanisch, da bin ich mir sicher, passen eine Menge Systeme zum Aro, die EMTs und dessen Derivate ganz sicher, kenne einige verlässliche Quellen die dies bestätigen, heißt aber nun mal nicht automatisch, das die Geometrie auch passt. Bei einem Laufwerk mit auswechselbarer Montageplatte für den Tonarm kein unlösbares Problem, spätestens bei der dritten gebohrten Basis, sollte es dann passen :) nur bietet der No.3 das halt nicht.

    Ich, und da kann ich nur für mich sprechen, würde ein System beim Händler kaufen, dieses einbauen lassen und mit einer Schablone die Geometrie prüfen bevor ich Scheinchen auf den Tisch lege…

    Wie wäre es mit einem Tonabnehmer, der auch der vorgegebenen Geometrie folgt...?

    Da die Armbohrung im Laufwerk fix ist und der Aro keinerlei Überhangjustage zulässt, würde ich mich ja erst mal damit beschäftigen welches System einen halbwegs passenden Überhang ermöglicht.

    Da der Abstand Nadelmittelpunkt zu Mittelpunkt Befestigungsschraube nicht genormt ist, ergeben sich hier die unterschiedlichsten Abstände, ein Extrembeispiel wäre Dynavector 10x2 zu Acutex 412Str, da kommt man mal locker auf 9mm Unterschied...

    Zu korrekter Überhangjustage kann man ja stehen wie man will, gibt ja auch hier einige Leute die eine genaue Justage als eher vernachlässigbar ansehen aber bei diesem "Extrembeispiel" wird es zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen, die oft völlig überzogene Bezeichnung der "Welten" passt hier ausnahmsweise mal wirklich.


    Gruß

    Sascha

    Um noch einmal auf das Thorensangebot zurück zu kommen,


    a) für das Wireworld finde ich im Netz Preise deutlich unter 700€ (natürlich neu bei 1,5m Länge)

    b) ergibt das dann meinetwegen einen ehemaligen Neupreis von etwas über 2000€ was die Wunschvorstellung von 1650€ immer noch deutlich zu teuer erscheinen lässt

    c) das Wireworld mag ein tolles Kabel sein aber aufgrund seiner Beschaffenheit leider denkbar ungeeignet für einen Schwabbler (zu dick, zu starr)

    d) der ehemalige Neupreis von 4000€ ist damit immer noch eine dreiste Lüge und

    e) steht da nichts von einem Koshin Arm sondern Sumiko Premier MMT Tonarm und das ist ein Jelco

    Der vorgeschlagene Thorens oben ist aus meiner Sicht viel zu teuer, Laufwerk und Arm haben Anfang der 90ger zusammen keine 2000DM gekostet, mit dem anderen Zubehörgeraffel dürfte alles zusammen neu die geforderten 1650€ gekostet haben.

    Die Angabe, dass der Neupreis mal bei 4000€ gelegen hat ist eine freche Lüge, genau so wie die 10 Jahre+ fürs Alter, 25+ trifft es eher...


    Keiner meiner Schwabbler stand jemals auf einer Wandhalterung, gut klingen tun sie trotzdem, habe aber auch immer Glück gehabt mit der Beschaffenheit meiner Fußböden und hatte nie eine stark befahrene Strasse in der Nähe oder Familienmitglieder die in der Nähe des Plattenspielers durchs Haus gehüpft sind...Bei schwingenden Böden ist eine Wandhalterung allerdings Pflicht.


    Der LP12 ist ein bislang noch unerfüllter Hifitraum von mir, weshalb mein Bauch diesen definitiv empfehlen würde aber das ist rein subjektiv betrachtet und wird dir nicht wirklich bei der Entscheidunsfindung helfen...

    Nö, die Kombie starr/schwer führt bei welligen Platten ziemlich schnell zum verlassen der Rille, die Nadelnachgiebigkeit muß hoch sein um bei kräftiger Berg und Talfahrt die Rille nicht zu verlassen.

    Gleiche Gegebenheit wie das Fahrwerk eines Autos, bei bretthartem Fahrwerk auf schlechter Strasse hüpft der Hintern schnell mal vom Sitz in die Höhe.

    Glasscheiben im Ofen können funktionieren aber können auch genau zum Gegenteil führen, habe damit gute als auch schlechte Erfahrungen gesammelt.

    Das größte Problem neben der halbwegs passenden Temperatur ist die fehlende Labelvertiefung. Da die Platten im Labelbereich nun mal dicker sind, liegen sie nie wirklich plan zwischen den Scheiben.

    Neulich hatte ich eine Platte mit einer wirklich heftigen Welle (über 1cm), diese war nach dem „Backen“ zwar weg aber dafür gab es nun viele kleine und richtig fiese Wellen, so heftige, dass selbst mein am weichsten aufgehängtes MM am leichtesten Arm nicht in der Lage war die Platte abzuspielen. Das gesamte System sprang auf der Platte hin und her, ich kann froh sein, dass es dabei keinen Schaden genommen hat…

    Hallo Frank,


    die Dodocus wäre mir auch lieber aber finanziell ist mir die Dynavox deutlich sympathischer, ich werde sie mir mal bestellen, sollte für meine Zwecke eigentlich ausreichen.



    Hallo Horst,


    danke, den Beitrag habe ich glatt übersehen, stand einiges an Infos drin.



    Gruß

    Sascha

    Heute Abend gehört, ich glaube meine Nachbarn hatten viel Freude…


    Stravinsky‘s Sacre von Fricsay dirigiert, mit dem RIAS Symphonie Orchester Berlin

    Laut Plattencover von 07/1962, also eine Wiederveröffentlichung der Aufnahme von 1954

    Klanglich fantastisch, Dynamik bis zum abwinken, tiefer großer Raum und für eine Mono erstaunlich tiefer und voller Bass. Sehr ruhige und nebengeräuscharme Pressung.

    Ich bin zwar eher das was man einen Klassikbanausen nennt, jemand der sich mit der Materie nicht wirklich auskennt aber Fricsay’s Dirigat nimmt mich immer wieder aufs Neue gefangen, lässt mich vollkommen abtauchen in das Werk, in die Musik und dabei spielt im Grunde nicht einmal die Aufnahmequalität eine echte Rolle.


    Abgehört mit PE 2020, AT 1503MK2 Tonarm (auf extra Basis neben dem Laufwerk, auf Mono gebrücktes Exel ES 70F (12er Rundnadel), Verstärkt von einem Norbert Röhren PrePre (2-Master mit Regler für Tiefen und Höhen)


    113740-98aa04f0.jpg

    Hallo,


    da meine Trigon Vorstufe einfach zu wenig Eingänge hat, benötige ich jetzt doch eine Umschaltbox mit ein paar zusätzlichen Hochpegeleingängen.

    Ich benötige die zusätzlichen Eingänge in erster Linie für einen einfachen DA Wandler (TV, Blu Ray, Laptop), UKW Tuner, ggf. zusätzliche Phonostufe für eher einfache Ansprüche, muß also kein Highest End sein aber als Klangverhinderer sollte sich die Umschaltbox natürlich auch nicht unangenehm bemerkbar machen.

    Ich dachte daran so ca. 100€ auszugeben. Was würde sich für mich anbieten ?


    Kennt jemand die Aux-S von Dynavox ? Die macht zumindest optisch einen guten und wertigen Eindruck.



    http://www.dynavox-audio.de/index.php?id=110


    Gruß

    Sascha

    man man man...

    Schlechte, unsachgemäße Verpackung hin oder her aber das man als Mindestmaßnahme den Plattenteller vom Laufwerk nehmen muß, sollte doch nun wirklich jedem klar sein, auch wenn man von der Materie gar keine Ahnung hat...

    Ein wirklicher Verlust für die Laufwerkswelt, der TD 3001 ist ja leider nur in sehr kleiner Stückzahl gefertigt worden und irgendwann wollte ich mir eigentlich auch nochmal einen gönnen.

    Bislang (toi toi toi) kam bei mir alles weitestgehend i.O. an (kleinere Probleme gab es natürlich schon aber von solch einem "Supergau" meilenweit entfernt). Kaufe aber auch Plattenspieler/Laufwerke über Versand nur im Forum oder vom Händler oder aus den Kleinazeigen wo ich selbst abhole (muß ich zwar auf diverse Schnäppchen Verzichten aber bin von derlei Enttäuschung verschont geblieben). Hilft dir natürlich in keinster Weise weiter aber vielleicht fürs nächste Mal...

    Sorry wenn ich jetzt noch eine bölde Frage stelle aber was genau ist denn am Plattenteller kaputt ? Der ist doch eigentlich superstabil.


    Gruß

    Sascha

    Kann ich ebenfalls bestätigen.

    Mein Kontakt mit Herrn Feickert ist schon eine Weile her (da hatte er noch keinen Vertrieb), ich hatte damals den DFA 105 Tonarm bei ihm gekauft, Kontakt sowohl telefonisch als auch per Mail.

    Wir hatten uns dann auf einem bestimmten Preis geeinigt, der nur das schwere Gegengewicht beinhaltete, geliefert wurde mit dem leichten Gewicht…Aber alles kein Problem, eine Mail und ein paar Tage später war ein Luftpolsterumschlag mit dem schweren und sogar noch einem weiteren leichten Gewicht im Briefkasten.

    Ähhh, also wenn die Angabe von 11g Masse stimmt, dann ist der Arm sicherlich kein Schwergewicht, befindet sich aber klar im Bereich von "mittelschwer", ihm deshalb generell das Führen von MC Systemen abzusprechen halte ich doch für etwas gewagt, dann wären z.B. auch Tonarmen wie Linn EKOS, Roksan Artemiz, SME 4 oder SME 5 untauglich für MC's, die liegen zum Teil noch unter 11g


    Hier mal die bekannte Übersicht, eingegeben habe ich 11g, wie man sieht, sollte so einiges an Systemen passen.


    https://www.vinylengine.com/ca…eff_mass=11&submit=Submit

    Spass macht es mittlerweile, sehr sogar !
    Zugegeben, es hat eine Weile gedauert bis ich mich für Vinyl
    in Mono begeistern konnte.



    Im Laufe der Zeit hatte ich immer wieder mal eher
    halbherzige Versuche unternommen um mich mit Mono auseinanderzusetzen. Die
    Versuche waren aber eher von Halbwissen, Halbherzigkeit und schlecht klingenden
    Platten geprägt…



    Das alte Monoaufnahmen nicht nur sehr gut sondern auch
    wirklich faszinierend klingen können hat mir ehrlich gesagt die CD gezeigt,
    anfangs die Monoaufnahmen aus den Mercury Boxen, später auch die Decca Monobox
    und die alten Fricsay Aufnahmen aus der DG-Box.



    Bei Vinyl hat es erst „klick“ gemacht als ich hier im Forum
    einen Norbert Röhren Pre gekauft habe. Eigentlich erworben Aufgrund der
    Tatsache, dass sich 4 Plattenspieler anschließen lassen war ich anfangs doch
    etwas über die Klangqualität des Norbert bei Stereowiedergabe enttäuscht.
    Konnte ich mich mit der zwar schlanken aber sehr sauberen und trockenen Basswiedergabe noch ganz gut
    anfreunden klingt er im Grund/Mitteltonbereich doch etwas dünn und farblos, im
    Hochton mehr oder weniger deutlich zu hell.



    Problem ist, dass der Höhenregler eigentlich keiner ist, da
    er deutlich bis in den Mitteltonbereich Einfluß nimmt, wenn es im Hochton anfängt
    angenehm zu werden, verfärbt der Mittelton bereits deutlich…



    Bei Mono hingegen stört der kräftige Hochton überhaupt nicht
    (warum auch immer das so ist) bzw. es wirkt gar nicht erst hochtonlastig und
    der Mitteltonbereich kann deutlich positiv aufgehellt werden.



    Aufnahmen die über eine normale Phonostufe mit fester RIAA
    Entzerrung zu dumpf, leblos und/oder verfärbt klingen kann über die Norbert
    deutlich Leben eingehaucht werden.



    Eine weitere Verbesserung brachte das Brücken des Stereotonabnehmers
    auf Mono.



    Auch hier habe ich keine Ahnung warum aber es macht einen
    Unterschied ob der Monoschalter betätigt wird oder das System gebrückt wird.
    Mit den üblichen Begriffen zur Klangbeschreibung nicht wirklich greifbar, es
    klingt irgendwie selbstverständlicher, irgendwie echter…



    Als nächstes wird dann wie gesagt ein AT33 Mono bei mir
    einziehen.

    Hallo,




    letztes Wochenende hatte ich mal so richtig viel Zeit zum intensiven Musikhören und es wurde fast ein reines Monowochenende. Eigentlich war das so gar nicht geplant aber irgendwie Wanderte aus dem großen Stapel noch zu hörender Platten eine Mono nach der anderen auf meinen Dual 1019
    Auch wenn mein auf Mono gebrücktes Shure M75 mit unbekannter Nachbaunadel (beiger Einschub) seine Sache wirklich gut macht, es wird Zeit für etwas „richtiges“, so wie es aussieht komme ich um einen Monotonabnehmer wohl nicht mehr drum rum…
    Seit einer ganzen Weile liebäugle ich schon mit einem Audio Technica AT33Mono
    Hier das gehörte mal auf einem Bild zusammengefasst, sicherlich nicht alles besonders gute Aufnahmen aber das Hören jeder einzelnen hat richtig Laune gemacht !







    Gruß
    Sascha

    Hallo Horst,


    schonmal versucht das Problem von einer anderen Richtung aus anzugehen ? Ich hatte mal ein Ortofon Kontrapunkt A, das klang dem von dir beschriebenen sehr ähnlich, das klang zwar nicht übertrieben hell aber ging deutlich in die kühle und etwas überanalytische Richtung.
    Bändigen konnte ich es mit einem deutlich tieferen Abschluss als allgemein üblich, mit 40 Ohm Abschlußwiderstand erreichte es dann genau das von mir gewünschte Maß an Wärme und Farbigkeit im Hochtonbereich. Dabei büßte es zwar minimal an Auflösung und Lebendigkeit ein aber mit dem Kompromiß konnte ich gut leben.


    Gruß
    Sascha